hatten wir nicht bei der letzten B WM in slowenien vor ein paar jahren ggn japan knapp gewonnen oder gar verloren?
In OT oder SO verloren wenn ich mich recht erinnere...
hatten wir nicht bei der letzten B WM in slowenien vor ein paar jahren ggn japan knapp gewonnen oder gar verloren?
In OT oder SO verloren wenn ich mich recht erinnere...
Ja, die Südkoreaner üben sich fleißig am Einbürgern, fast schon so aktiv wie die Katari. Ich habe Infos über mindestens drei kürzlich eingebürgerte Spieler gefunden. Es gibt Berichte darüber auf der offiziellen Webseite der WM.
Michael Swift und Bryan Young
Brock RadunskeEin schöner Satz am Ende des ersten Artikels: "The two players were granted citizenship according to new naturalization
rules for outstanding athletes by the Republic of Korea." New Naturalization rules = ein neues, geändertes Gesetz zur Einbürgerung. Offenbar ist es nicht mehr sonderlich schwer. Quasi Part of the Game.
Soweit ich weiß sind die drei Spieler, dier ersten Personen überhaupt ohne zumindest koreanischer Abstammung, die Korea international vertreten werden. Die wollen 2018 im Eishocke auch nicht komplett abgeschlachtet werden, insofern macht das schon Sinn. Das Militär Südkoreas hat in der Ziwschenzeit auch eine Hockeymannschaft eingerichtet, bisher bedeutete der Militärdienst nämlich anscheinend quasi immer das Karriereende für Eishockeyspieler.
dazu muss zuerst das triumvirat sich von alten ansichten lösen udn zweitens sollte man sich dafür einen sportdirektor eintun
Das wäre hilfreich, keine Frage. War ja auch schon in der EBEL Ära 1 des HCI offensichtlich, dass man mit dem damals noch gut sprudelnden TIWAG Geldern (und der Kohle, die man gar nicht hatte) kaum mal in der Lage war ein wirklich gutes Team auf die Beine zu stellen.
* Tiroler Weg wird vielleicht ein wenig überdacht und es werden auch Österreicher geholt, die nicht aus Tirol sind
* Imports müssen besser werden
Punkt 1 ist ja eine ganz revolutionäre Wendung....nach 2 Jahren sieht man's also ein,, dass mit einem Mannschaftsstamm auf Nationalliga Niveau in der EBEL nix zu holen ist. Hut ab. Punkt 2 - ja eh. Und wenn die Haie auch nächstes Jahr wieder keine Rolle spielen sollten waren die Imports doch wieder nicht gut genug.
Spass beiseite, hoffe der HCI bekommt seine Verpflichtungspolitik mal halbwegs auf die Reihe und kann einen attraktiven Gegner abgeben.
Das Anreizproblem ist klar, ich sehe es halt problematisch, dass eine Regelung gefunden wird, die alle verschiedenen "Modelle" hinsichtlich der Kostenaufteiilung zwischen Verein-Spieler-öffentlicher Hand sinnvoll abdeckt und dieses Anreizproblem saniert ohne über's Ziel hinauszuschießen. Wenn so eine Regel einem Klub mehr Entschädigung zuspricht, als der Kostenanteil des Vereins an dessen Ausbildung tatsächlich ausmacht, kriegt man eine Marktverzerrung zugunsten der Klubs, die nicht gerechtfertigt wäre und ein Anreizproblem auf Seite der Spieler selbst in ihre Ausbildung zu investieren darstellt (das ist quasi die Bosman Story). Auch nicht ideal.
Wollte man das Ganze gescheid machen müsste man sich die Finanzierungsstruktur der Nachwuchsbetriebe über alle Vereine sehr genau anschauen und durchrechnen was wirklich an den Vereinen selbst hängenbleibt.
Kostendeckend
Wer bezahlt aktuell die Kosten der Ausbildung? Ich vermute, es ist überhaupt nicht klar, dass das in vollem Umfang die Vereine sind und vor allem wird das denke ich auch stark von Verein zu Verein (zB über Bundesländer hinweg) variiieren. Die Spieler bzw. deren eltern zahlen ja Beiträge, kaufen die Ausrüstung, finanzieren Traininslager, die Vereine bekommen direkt und indirekt Förderungen von verschiedenen Stellen usw.
Wenn zB die Spieler einen Großteil der Ausbildungskosten selbst tragen (LA Stars wären so ein Fall) hat eine "Ausbildungsentschädigung", die der Verein bei einem Wechsel erhält keinen Sinn...nicht so einfach das Ganze Thema.
mich würde interessieren was die herren "oberverteidiger" sagen würden, wenn die halbe mannschaft ihres lieblingsvereins vor einem entscheidenen spiel 7 so saufen geht, und dann das spiel so abkackt ... würdets die dann auch noch so verteidigen??
Ich würde gar nix mehr sagen, sondern am Sinn des Lebens zweifelnd die beste Art und Weise mich aus dem Leben zu befördern kontemplieren. Was da wohl am besten wäre - mit dem Doppelhalter pfählen? Am im Vereinsfarben gestrickten Becherhalter an der Hallendecke aufknüpfen? Selbstverbrennung mit dem für die Siegesfeier vorgesehenem Hochprozentigem?
Und natürlich die saufenden Verräter bis ins 7. Glied verfluchen, immerhin hätten die mein Leben versaut!
.henke hat zb heute geburtstag - alles gute, alter!
Da schließe ich mich doch ganz glatt an! Aber bitte verantwortungsvoll konsumieren. Und damit's ganz sicher keine Nachwehen gibt habe ich einen Tipp:
Ein neues Produkt, das hätten die Herren in Sotschi halt auch gebraucht - der Sieg gegen die abstinenten Slowenen wäre trotz Fete in trockenen Tüchern gewesen, keine Frage. Das Anti Kater Saftl ist im Eishockeykontext übrigens schon gut erprobt und das Unternehmen unterstützt den Eishockeysport. Hoffe ich habe keine Werberichtlinien verletzt ![]()
Bester Vincente nach deinem letzten Eintrag habe ich Zweifel, ob du mich überhaupt verstehen willst. Habe ich irgendwo geschrieben, dass nach dem Trinkgelage der Eishackler ohne irgendwas zur Tagesordnung übergegangen werden soll? Das habe ich nicht und es gibt sehr gute Gründe, du erwähnst einige, diesen Vorfall aufzuarbeiten, probate Konsequenzen zu ziehen und Vorkehrungen zu treffen, dass solche "Ausreißer" in Zukunft nicht mehr passieren (hats in der Vergangenheit sicher noch nie gegeben...). Dabei haben und ich denke auch das ist "eine nicht zu unterschätzende Kategorie gesellschaftlichen Zusammenlebens" die Verhältnismäßigkeit zwischen Vergehen und Reaktion bzw. Sanktion sowie auch Konsistenz und Symmetrie gewahrt zu bleiben. Wenn sich hier im Forum Leute bemüßigt fühlen Begriffe wie A r s c h l**** etc. auszupacken ist die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt. Wie siehst du das - ist es der gerechte Volkszorn, der die Trinker da trifft? Und hat so eine "mediale" Verurteilung bzw. virtuelles Abwatschen nicht auch problematische Aspekte hinsichtlich der Wahrung der Persönlichkeitsrechte der Spieler? Was sagt da der Jurist dazu, ist das alles völig ok?
Ich finde es moralisch durchaus bedenklich, wenn sich der "Otto Normalverbraucher" dessen persönlicher Beitrag zur Mission der Hockeyspieler völlig marginal ist, aus der Deckung seines Wohnzimmers heraus seinen ganzen Frust in deftigsten Worten an den Spielern ablässt - auch wenn die ganz klar einen Schas gebaut haben. Stünde es den Leuten nicht besser zum Gesicht und wäre es nicht insgesamt vorzuziehen, wenn die Kritik sachlich gehalten wird?
Und siehst du nicht auch das Problem, dass mit dieser Affäre, (Sündenböcke anyone?) und der überproportionalen Erregung der Blick auf die systematischen Probleme im Eishockey bzw. im institutionalisierten Sport im Allgemeinen abgelenkt werden könnte und sich die Empörten letzendlich nur über ein Symptom aber nicht das Problem an sich echauffieren? Sollten wir als die Zivilgesellschaft nicht versuchen die wahren Problemem zu erkennen und zu thematisieren anstatt mit Kanonen auf Spatzen bzw. Schluckspechte zu schießen?
Alles anzeigen@REX
Wir wollen doch jetzt hier keine Doktorarbeit daraus machen, oder? Ich halte auch nichts von Kraftausdrücken oder ähnlichem, jedoch halte ich von deiner Art der Verharmlosung noch viel weniger.
Es nützt auch nichts wenn du gebetsmühlenartig das Thema immer wieder in Richtung "wer zahlt was" verschleppst.
Das Verhalten dieser Herren spottet jeder Beschreibung, ist eines Olympioniken nicht würdig und extrem unprofessionell.
Sowas kann und sollte man sich nicht leisten.
Mehr gibt´s dazu wohl nicht zu sagen.
Wer zahlt was ist eine Nebendiskussion, ändert abslut nix an dem was ich sagen will - bitte lesen.
Verharmlosung? Wenn da was verharmlost wird ist es der peinliche Shitstorm der Selbstgerechten, die meinen weil irgendwas in der Größenordnung von 0,000000001 Cent ihres Steuergeldes und ihre patriotischen Gefühle geschändet worden seien, es ihnen zustehe anonym über die Spieler, die einen Fehler gemacht haben, herzuziehen. Da stimmen das Ausmaß von Betroffenheit und Empörung hinten und vorne nicht zusammen - außer man nimmt sich selbst für wichtiger als irgendwie gerechtfertigt. Der Ton macht die Musik und die ganz Empörten haben sich im Ton beim Posten mindestens so vergriffen wie die Saufpartie bei der Anzahl an Getränken.
Und abgesehen davon behaupte ich, hätte man das Spiel gegen Slowenien gewonnen und die Sauferei wäre nachher publik geworden, mei was wär' man nicht auf die Buam, die Hundling, stolz gewesen....solche Teifln aber a. Heimat bist du großer Säufer und Heuchler!
Mehr gibt's dazu nicht zu sagen. Ach ja, ich kenne genau einen Spieler (flüchtig) persönlich, der war glaube ich nicht saufen (hat aber dennoch ziemlich mies gespielt).
@Rex Kramer
in welcher zeile genau habe ich dir etwas unterstellt?ich habe geschrieben,falls du kinder hast,dürftest du auf deren leistung auch nicht stolz sein,weil du ausser deren zeugung nichts zu deren leistung beigetragen hast.
nach deiner theorie darf man nur auf selbst erbrachte leistungen stolz sein.
ich habe nichts davon geschrieben das du kinder zeugst und dann abhaust.
Wenn ich eine Leistung erbringe, die es zB meinem Kind ermöglicht eine Leistung zu erbringen manifestiert sich der Stolz auf den eigenen Beitrag ganz gemäß meiner Theorie im Erfolg des Kindes und die beiden Dinge sind deckungsgleich. Plausibel?
Ein Beispiel. ein Vater investiert viel Zeit, Geld und Mühe, um seinem Sohn gegen alle Umstände eine Karriere in einem Sport zu ermöglichen, der dem Sohnemann taugt aber blöderweise weit und breit um den Wohnort der Familie nicht auszuüben ist. Am Ende des Tages stehen große Erfolge, der Herr hat allen Grund auf diese und damit auch auf seinen Sohn Stolz zu sein, da er ganz ursächlich an deren Entstehung beteiligt war.
Der Nachbar der Familie, der die Mühen vielleicht sogar immer mit einem Kopfschütteln quittiert hat, mag sich von mir aus einen Haxn abfreuen, wenn da Nochbarsbua groß rauskommt, Grund auf irgendwas stolz zu sein hat er keinen, da null, nada & niente dazu beigetragen...
Nachdem Geld "kein Mascherl" hat und in das Projekt "Sotschi 2014" auch österreichische Staatskohle geflossen ist, denke ich, dass den Steuerzahlern (und den Lotto-Toto-Spielern) hier im Forum, die den - im wahrsten Sinne des Wortes - "verlorenen Zuschuss" auch an die Eishockeyspieler in Sotchi über den Weg der "besonderen Sportförderung" mitfinanziert haben, das Recht nicht abzusprechen ist auf Gegenleistung durch ausgeschlafene Eishockeyspieler; und nicht durch Trunkenbolde, die die Nacht vor der Nacht vor der Morgenpartie auf dem Weg ins "Jahrtausendviertelfinale" bei Olympischen Spielen durchgemacht haben.Gerade von Dir hätte ich mir wenigstens für diesen Ansatz etwas Verständnis erwartet, geht es hier doch auch um die zweckmäßige Verwendung öffentlicher Mittel. Die Bereitschaft, Abgaben zu entrichten, hängt insbesondere von der Verwendung der Abgaben ab. Solchen "Sportskanonen" via "besondere Sportförderung" einen (und sei es noch so kleinen) Zuschuss geleistet haben zu müssen, fördert diese Bereitschaft bei denen, die von der Party vor der entscheidenden Partie erfahren haben, mit Sicherheit nicht.
WENN die Kosten der Entsendung des Eishockeyteams nach Sochi durch Mittel des ÖOC aus anderen Quellen als der Bundessportförderung und/oder ohnehin durch den Veranstalter sebst (Unterkunft, Verpflegung....) finanziert wurde UND eine anderweitige Verwendung dieser Mittel (zB zur Förderung von Sportlern mit professioneller Einstellung) durch zB durch Zweckbindung nicht möglich ist, zieht das Geld hat kein Mascherl Argument überhaupt nicht, da es nicht drauf ankommt, ob zur Deckung der Kosten dieser Entsendung uU faktisch Kohle benutzt wurde, die aus den öffentlichen Quellen des ÖOC stammt, sondern ob im Aggregat die Summen von Mittelherkunft und Mittelverwendung kongruent sind.
Und soweit ich weiß, werden Lotto-Toto Mittel (die fließen nicht nur an das ÖOC sondern auch an Dach- und Fachverbände direkt) eher in Grundlagen- und Aufbauprojekte. Ich vermute, habe aber keinen Beweis dafür, dass die Entsendungen zu den Spielen an sich von ÖOC und IOC selbst bezahlt werden.
Aber wie ich schon mehrmals geschrieben habe, selbst wenn die Eishackler sogar ihre Drinks zb über ein aus "Steuergeldern" gespeistes Taggeld bezahlt hätten, würde ich die Art und Weise wie sich manche Leute hier echauffiert haben völlig unangebracht finden. Worum es mir geht ist nicht ob Kritik ja oder nein, sondern um die Proportionalität. Steht es anonymen Forumsusern auf Grund dieser Affäre zu über Spieler und Team in der Art wie passiert herzuziehen? Ich meine nein, da sollte man die Kirche im Dorf lassen,.
Und meine Sesibilität was die effiziente Verwendung öffentlicher Mittel -gerade im Sport- betrifft ist durchaus gegeben. Ich war lange genug als Sportler und kurzzeitig auch als Verbandsfunktionär aktiv um zu wissen, dass es dabei an vielen Ecken und Enden zum Himmel stinkt. Wir haben im Sport einerseits eine überbordende Institutionenlandschaft (BSO, Dachverbände, Fachverbände, ÖOC,...) und andererseits werden die Entscheidungen über die Verwendung von Mitteln oder die Zuteilung von Benefits (zB Entsendungen) teilweise freihändig ohne auch nur irgendwie adäquate Checks und Balances vergeben...was good governance betrifft graust da teilweise sprichwörtlich der Sau. Das alles peckt auch der Steuerzahler, nur keiner weiß es und solange hin und wieder mal ein Ausreißer nach oben trotz nicht wegen des Systems auftritt kümmert es auch den Staat nicht, weil solange die Funktionäre und Bürokraten versorgt sind und der Minister/Landeshauptmann etc, hin und wieder mal fesch posieren können passt ja alles...das ist dder Skandal im Ö-Sport und darüber kann man sich aufregen, wenn man schon um die Steuermittel besorgt ist. Die Sauferei der Eishackler war unnötig und kontraproduktiv aber die Jungs jetzt hängen zu sehen wollen und mit Kraftausdrücken zu bedenken ist tiefstes Stammtischniveau im schlechtesten Sinne des Wortes.
Hast Du eine Idee, warum ich beim Lesen dieses Textes an einen Strohhalm denken musste?
Vermutlich weil das Argument die feiernden Eishackler hätte durch ihre unprofessionelle Einstellung, die sich in besagtem Trinkgelage manifestiert hat, die Vermehrung des Ruhmes der Nation sabotiert und somit Steuergeld in einem Ausmaß vergeudet, dass es jedem (insbeondere den durch Steuerzahung zum Gemeinwesen beitragenden) Forumisten moralisch oder moralisch und ökonomisch zusteht die Falotten im Internetz alles was Gott verboten hat zu nennen und ganz furchtbar beleidigt zu sein, einem solchen gleicht und es in Wahrheit keinen guten Grund gibt sich so zu echauffieren wie es manche getan haben?
korrigiere:
nots, der einzige wo der chucknorris der juristen ungefragt und unentgeltlich einen auftrag annimmt![]()
![]()
öhmm ich weiß ich bin auch ein idiot, aber ich versuch mich nochmal einzulassen:
warum wird juristisch eine zweckgebundene abgabe aus glücksspielerträgen mit steuergeldern gleichgesetzt?
Punkt ist, dass die Lotterien als staatlich garantiertes Monopol agieren und somit in ihrem Gebahren der Republik (i.e. dem Steuerzahler) verantworltich sind, und diese damit auch die Hand auf der Kohle hat.
Insofern gebe ich dem Notsi auch recht, ungeklärt ist aber in der gegenständlichen Causa in welchem Ausmaß die saufenden Eishackler durch diesen Kanal geflossenes öffentliches Geld verprasst haben. Weil uU wurde die Entsendung nach Sotschi ja auch mit Mitteln abseits dieser Gelder finanziert. Davon haben IOC und die angeschlossenen NOCs ja nicht zu knapp...
@Rex Kramer
keine ahnung ob du kinder hast.aber wenn ja,dann dürftest du auch nie sagen "ich bin stolz auf dich" weil da hast du ausser der zeugung auch nichts dazu beigetragen wenn dein kind eine besondere leistung erbracht hat.aber laß es gut sein,jeder hat seine meinung.
Na des laß' ma jetzt noch nicht gut sein. Powerhockey hats schon angesprochen, aber du scheinst mir (noch keine Kinder) eine Attitüde zur Brutpflege wie sie zB der männliche Eisbär praktiziert zu unterstellen. Zeugen und abhauen...das ist nicht ok.
Selbst wenn das so sein würde, könnte ich auf Erfolge meines Nachwuchses stolz sein, sind ja immerhin meine Gene. Sollte ich etwas mehr Zuwendung zu meinem Nachwuchs aufbringen und diesen zB an die Erreichung der erwähnten Erfolge heranführend und/oder lehrend/motivierend/zahlend etc. eine Rolle spielen würde ich mir das glatt ein bissl auf die Fahnen heften und stolz drauf sein.
Es ist immer wieder beachtlich, wie schnell hier ge- und verurteilt wird...
...über Leute bzw. Leute, die man nicht kennt, zu denen man abgesehen von dem was der Nationalstolz suggeriert keinerlei persönliche Beziehung hat und die keinem hier herinnen persönlich irgendwas getan haben oder schuldig sind.
Wasser predigen und Wein saufen nenn ich das. Prost, Volksgenossen!!
was ist daran falsch,stolz auf sein land zu sein?
Weil das "Land" nix weiter ist als eine von vielen möglichen Ideen, das für sich selbst nix tut oder erreicht auf das irgendwer stolz sein könnte. Stolz begründet sich für mich aus persönlicher Leistung, wenn jetzt irgendwer was erreicht (oder eben nicht) den/die der liebe Gott zufällig mit dem selben Reisepass auf die Erde geworfen hat und zudem man selbst aber auch gar nix beigetragen kann draus kein Stolz oder Frust erwachsen. Klar, ich kann mich emotional an irgendeine Konstruktion wie Land, Nation, Religion oder sonstwas fixieren und darin eine Größe suchen, die ich selber nicht habe, aber das wird immer nur eine Idee bleiben der das Fundament selbst was getan zu haben fehlt. Aber das nur nebenbei.
Gerade Akteure mit individuellen Erwartungen/Zielen bzw. dem Wunsch, Freunde, Familien und langjährige Förderer "stolz" zu machen, zeigen in der Regel ein ganz anderes Verantwortungsbewusstsein gegenüber wichtigen und keineswegs alltäglichen Ereignissen wie z.B. einem Olympiaturnier.
Ja eh, die Herren haben einen Fehler gemacht...werden sie mittlerweile auch so sehen. Zumindest den Fehler, dass die Sache rausgekommen ist. Die Leute kennen ihren Körper ziemlich gut und haben -davon gehe ich aus- auch schon Erfahrung mit Alkohol gemacht, so dass es nicht auszuschließen ist, dass die Sauferei an sich wirklich keine Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit hat und die Jungs das auch wussten und deshalb einen draufgemacht haben. Dann können die genauso sagen was soll die Aufregung, geht euch nix an, die Niederlage hat andere Gründe.... Auf Grund von Vorbildwirkung, Solidarität mit dem Team und Arbeit am richtigen Mindset ist es objektiv finde ich trotzdem ein Fehler gewesen und gehört auch sanktioniert. Darüber hinaus kann ich die Empörung nicht nachvollziehen.
Und dass die Boys sekundär für das ÖOC die Schuah binden, ist eine zumindest gewagte These.
Ist keine These, sondern zumindest formell Tatsache. Die NOCs entsenden die Sportler auf Vorschlag der Fachverbände (eine Machtkonzentration in der Hand von Privaten, die nicht immer unter adäquater Kontrolle stehen - ein anderer Aspekt aber auch nicht unproblematisch...)
Du tust dir offenbar sehr schwer damit, sowas wie "Nationalstolz" auch nur im Entferntesten in deinen Wortschatz bzw. dein Gedankengut aufzunehmen. Sei dir unbenommen, in der Causa kommen wir halt nit zsamm.
In diesem Sinne [prost]
Auf der Ebene von Folklore und ein bissl freuen bzw. ärgern wenn die Landsleute was reißen oder nicht, ok, kein Problem. Auszucker wie wir sie hier gelesen haben, nein Danke. Auf so einen Stolz kann ich getrost verzichten, aus der Quelle ist historisch schon genug Scheiß geflossen. Gottseidank ist der Forumsnazionalist der hier mal sein Unwesen getrieben hat nimmer herum. Im Spiel gegen !!!Slowenien!!! auf Grund einer Disziplinlosigkeit den Sieg für Volk und Vaterland verschenkt....der hätte vermutlich nach dem Standrecht geschriehen. Wehrkraftzersetzung und so.
Aber Prost auch, wir dürfen ja [prost]
wenn nicht für mich und ca. 8 Millionen anderer Österreicher, haben deiner Ansicht nach die Hackler gespielt?
Circa in der Reihenfolge: für sich selbst, für das ÖOC, für alle, die ihnen ganz direkt den Werdegang zum Hockeyprofi ermöglicht haben (Eltern, Trainer, Förderer....), für Freunde & Familie bzw. Personen denen sie sich emotional verbunden fühlen.....laaaaaange nix.....für alle, die glauben, dass für sie gespielt wird gewichtet mit deren jeweiligen Beitrag, dass es soweit gekommen ist (der geht in deinem, meinem und quasi jedes einzelnen Österreichers Fall für sich ganz hart gegen 0). Und ganz zuletzt: für "Fans" die glauben, das Team und die Spieler sind exklusiv dafür da sind ihnen durch Siege ein paar Minuten national verbrämten Grandeurs zu verschaffen.
JA, die Spieler haben Scheisse gebaut. NEIN, sie haben keinen Hochverrat gegenüber Volk und Vaterland begangen, der mit lebenslanger Ächtung gerade noch streng genug bestraft ist.
Privater Verein...spezielle Marketingmaßnahmen,...nationales ud internationales Sponsorenprogramm....
Danke für die Präzisierung, ich habe keinen Zweifel, dass im Ö Sportsystem auch via ÖOC öffentliche Gelder ver- und zugeteilt werden. Ändert nix daran, dass es nicht ausschließlich Steuergeld ist UND die Beträge im Vergleich zu dem was in anderen genannten Baustellen versenkt wurde lächerlich sind. Weiters gehe ich stark davon aus, dass die Eishackler (im Gegensatz zu anderen Sportarten) keine Topsport Austria/Team Rot-Weiß-Rot Förderungen etc (da Profis) beziehen und somit die Erregung, die manche hier an den Tag legen, völlig deplatziert ist. Das würde ich übrigens auch sagen, wenn die Herren sogar auf 100% Steuergeld gesoffen hätten. Die vermeintlichen Folgen etc. des Gelages rechtfertigen es nicht sich aufzuführen als ob man irgendwie selber "betrogen" wurde. Ich finde es sehr fragwürdig, wenn Leute "Wohl und Wehe" einer Eishockeymannschaft so dermaßen auf sich selbst projezieren.
Und zur Finanzierung des ÖOC: wie viel von der Kohle geht an das ÖEHV Herren Team? Ich glaub, dass Eishockey unter ferner liefen ist was Zuwendungen des OC betrifft. Zudem vermute ich, dass der Großteil der Bundesmittel für das ÖOC inFörderprogramme, Olympiastützunkte etc geht und die Entsendung zu den Spielen aus eigenen Mitteln getragen wird. Unterkunft, Verpflegung etc wird vom Veranstalter getragen, oder?
Was hat bitte die "Alkoholkultur" in Österreich damit zu tun, ob ich als Otto Normalverbraucher zurecht angfressen auf diese offiziellen Vertreter des Landes sein darf? Frag bei den Finnen nach, was die tun, wenn sie feiern, die warten aber zumindest, bis sie was zu Feiern haben.
Ich hab sehr wohl das Recht, diese Typen, die seitens des Landes Österreich als sportliche Aushängeschilder und somit Vorbilder nominiert wurden und denen offenbar nichts Besseres einfällt, als sich wegzuschütten, aufs Massivste zu kritisieren. Da möchte man Werbung für den Sport machen, so viele Junge wie möglich zum Anfangen bringen um dann zu hören, dass die Stars, die es bis Olympia geschafft haben, einen Dreck drauf geben. Ich hab für das SLO Spiel z.B. extra ZA genommen, mit meinem kranken Neffen (8Jahre) zusammen geschaut und der war sowas von enttäuscht, dass sie verloren haben.Ob sich Lakos und Co. in ihrer Freizeit die Birne wegschütten, interessiert mich nicht im Geringsten, wenn sie dies bei Olympia als Vertreter von Österreich (auf Kosten von Österreich!) machen, sehr wohl.
Aber dies dürfte aus neoliberaler Ecke sogleich wieder als konservativ wenn nicht überhaupt als rechtslastig abgetan werden.Glaubwürdig damit umgehen kann man nur, wenn man bei den verantwortlichen Spielern sowie dem Trainerteam beinhart durchgreift. Weil bei einer Truppe, die offenbar schon in der Vergangenheit negativ im Umgang mit "Freiheiten" aufgefallen ist, lass ich als Verantwortlicher genau gar nix schleifen.
Also wennst wegen der Angelegenheit so in Wallung gerätst, wie schaut's mit deiner Contenance aus, wennst an die Hypo, die Eurofighter und was weiß ich noch was denks? DAS kostet DICH (uns alle) richtig Kohle...ausgehend von deiner Sotschigate Erregung musst jetzt entweder schon an diversen Attentatsplänen basteln oder deine Prioritäten sind sagen wir mal schräg gesetzt.
Get a life würde man da wohl in Hockeyspeak sagen. Die Eishackler haben nicht für dich persönlich gespielt und abgelost und bezahlt hat den Ausflug das ÖOC (im Gegensatz zu oben genannten Kosten ist das privates Geld).