Genau so ein Vorfall hat dem Eisring Süd in Wien vor Jahren das Glas rundherum beschert. Zuschauerin wurde vom Puck getroffen (hab ich gut gezielt ;-), hat die Stadt verklagt (k.A. was da rausgekommen ist) und schon war das unnedige alte Netz weg und eine gscheide Bande da. Ob sich das ein kl. Vlbg Gemeinde für den Eisplatz leiten will, andere Frage. Auf jeden Fall scheints wird dem Thema in den unteren ebenen nicht genug Beachtung geschenkt.
Beiträge von RexKramer
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Ohne geographische Teilung mMn völlig undenkbar, mit Ost/West Trennung auch schwierig. Das wären naheliegenderweise wohl 2 5er Gruppen (WEV, ATSE, BWL, Zeltweg, Kapfenberg im Osten, Rest im Westen), das ist auch irgendwie sehr fad. Und gruppenübergreifende Spiele sind fahrtechnisch ein Wahnsinn (Hohenems Wien...bravo). Glaub nicht dran, dass das was wird.
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Genau. Du hast vollkommen recht. Und weil es eben so ist, wie es ist, braucht man ja auch nichts ändern im Österreichischen Eishockey. Wenn es schon seit der Steinzeit so war, heut so ist, warum soll es dann in 15 Jahren anders sein? Der Österreicher mag keine Veränderungen

Wie kommst du drauf, dass ich gegen Veränderungen bin? Ich bin nur dagegen aus verquert angestellten Vergleichen unsinnige Schlüsse abzuleiten.
Habe nix dagegen aus sinnvoll angestellten Vergleichen produktive und umsetzbare Maßnahmen abzuleiten...
Der Eishockey Vergleich Schweiz-Österreich kommt mir immer so vor: Ein Sportwagenbesitzer mit einem älteren Porsche (grau) wird auf der Rennstrecke von einem modernen Ferrari (rot) versaugt. Porschefahrer denkt sich: eh klar, wenn ich mein Auto auch rot lackiere ist es so schnell wie der Ferrari!
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Aufgrund aktueller Erfolge hab ich im WM-Fredl die Frage gestellt, was eigentlich das Schweizer Modell ist, dass vielfach als Vorbild fürs österreichische Eishockey herhalten muss. Ein eigener Thread is da vermutlich sinnvoller als bei der WM darüber zu diskutieren.
1) Was is systematisch besser in der Schweiz? Der Verband? Die Klubs? Die Liga (wobei die Schweiz schon vor den Zeiten der heimischen Legionärsschwemme höher einzustufen war, oder?)
2) Die Eishockeybreite die Österreich nie hatte: Hats mit der Geographie zu tun - gabs vor Zeiten der Klimaerwärmung in der Schweiz um soviel mehr natürliche Eisflächen als in Österreich? Heutzutage is es mir schon klarer: Eishockeyhallen kosten eine Menge Geld das sich in CH mehr Gemeinden leisten können/wollen als bei uns.
3) Liegts nur an der Anzahl der Eishallen/Kunsteisbahnen - die ja korreliert mit den Eishockeyklubs & dem verfügbaren Nachwuchs? In AT Klubs im zumindest Semiprofibereich: 13 (oder 15 wenn man KAC2 und RBS2 auch dazuzählt)
4) Als Mannschaftsbewerb mit den 2. höchsten Zuschauerzahlen ist es schon auffällig wie konsequent die Medien "unseren" Sport ignorieren. Is EBEL und AHL zu multinational für den durchschnittlichen österr. Medienkonsumenten??
1) die Aussage bezieht sich ganz konkret auf die Ergebnisse des Nationalteams der Senioren. In den Diskussionen kommen immer wieder Leute mit der Aussage "Wahnsinn, die Schweizer sind so gut und vor 20 Jahren waren sie noch hinter uns". Es gab einzelne Jahre, da waren die Schweizer tatsächlich hinter AUT (zB AUT in A Gruppe, SUI in B in den frühen 90ern), das sind aber Ausnahmen, die die Regel bestätigen - SUI vor AUT.
2-4) Eishockey ist in Ö nie zu einem flächendeckend populären Sport geworden, es gibt Inseln in denen Hockey populär ist, rund herum sind viele große, weiße Flecken in denen Eishockey quasi nicht existiert. Warum auch immer.
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Defintiv kein Mythos ist eine seit knapp 10 Jahren stetige Aufwärtsentwicklung der Eishocky-Schweiz in nahezu allen Belangen. Angefangen von den Nachwuchs-Nationalteams bis hin zum A-Team. Die NLA zählt nach der KHL und der Schwedischen Liga für mich heute sportlich zu den Top 3 in Europa. Spieler werden in der NLA direkt aus der NHL engagiert und vice versa. Es werden abgesehen von der KHL in der NLA die höchsten Gagen im Schnitt und auch absolut in Europa bezahlt. Die Hallen-Infrastruktur hat sich ebenfalls in den letzten 10 Jahren vergrößert, verbessert und verbreitert.
Also irgendetwas machen sie schon richtig in der Schweiz. Der Hauptunterschied zu Österreich ist, dass sie einen langfristigen Plan und eine Strategie haben und dies konsequent verfolgen. Der Erfolg der Schweiz ist kein Zufall und keine temporäre Zeiterscheinung, sondern eine Konsequenz stetiger harter Arbeit. Swiss Hockey weiß eben, was es will!
Das bestreite ich nicht. Nur haben die Schweizer diese Entwicklung nicht aus dem Nichts oder dem Stand des Sportes in Ö zur gleichen Zeit angestoßen, sondern sind schon von einem Niveau gestartet, das in allen Belangen deutlich höher ist als bei uns. Insofern ist der Weg nur, falls überhaupt, bedingt auf .at umlegbar.
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Interessant, dass, wenn die Schweizer wieder mal ein gutes Turnier abliefern, bei uns immer 2 Mythen auftauchen. Zum einen, dass das AUT NT früher mindestens gleich gut der sogar besser als die Schweiz war und zum anderen, dass CH ja auch so ein kleines Eishockeyland ist. Und die beiden Länder eigentlich eh nix unterscheidet als die Legionäre in der Profiliga.
Fakt ist, dass wir abgesehen vielleicht von der Steinzeit 1) nie systematisch besser waren als die Schweizer und 2) das Schweizer Eishockey eine Substanz und Breite hat, die Ö nie hatte und nie haben wird. 23 Klubs im Profisegment, vom Amateurbereich gar nicht zu sprechen. Und das x-fache an Nachwuchsmannschaften, von denen vermutlich die aus der 2. Ebene mit unseren besten Schlitten fahren. Leute, Augen aufmachen!
Aber ja, perfektes Außenseiterspiel der Schweizer, immer defensiv orientiert, gerannt als obs ums Leben geht und dabei maximale Disziplin. Und der Goalie sensationell. Wenn dann das PP funkt und man sonst auch noch eins macht, wirds auch für Kanada eng.
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Eishockey ist halt nunmal ein teurer Sport, das lässt sich nicht ändern. Der Ruf, die Vereine mögen die Eltern subventionieren ist cool, woher soll denn das Geld kommen? Dass über zB über die Bereitstellung der Eiszeiten ohnehin schon die Vereine mitzahlen bzw. die öffentliche Hand reinbuttert (Eiszeitentarife sind nie und nimmer kostendeckend), ok, das passiert mWn sowieso quasi überall. Die Idee, dass man einfach aus dem Profibereich beliebige Summen abzwacken und zum NW umverteilen kann ist finde ich sehr naiv.
Kostenmässig wäre es wohl besser wenn man volle Teams über alle Altersstufen hat so dass die Gemeinkosten (Trainergehälter!) auf viele Spieler umgelegt werden können. Und gerade für die jüngeren Jahrgänge einen funktionierenden Gebrauchtmarkt für Ausrüstung. Kein Kind braucht jedes Jahr das neueste vom neuen und der 16-jährige wird mit 300EUR Eisschuhen auch zurechtkommen - auch wenn die Topmodelle ums doppelte cooler (und 2,5x so teuer) sind...
Was sinnvoll wäre ist, dass die Vereine zb finanziell schlechtgestellten aber talentierten Kindern gezielt unter die Arme greifen. Eine generelle, weitgehende Subventionierung der Eltern halte ich für unmöglich und auch kontraproduktiv.
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Rein optisch die beste Leistung bisher im Turnier. Klar gehts für die Tschechen auch um nix mehr und die Situation geht in Richtung Schaulaufen, aber das Tempo und die Intensität sind sehr ok und unsere halten gut dagegen. Wenn man mit diesem Elan und Einsatzwillen gegen ein eigentlich biederes Team wie Frankreich auftritt schaut die Sache da sicher anders aus. Fragt sich nur, warum man das, wenns um viel geht nicht wirklich hinbekommt...
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glaube ich auch solange es in ganz Österreich nicht mal 20 Eishallen gibt braucht man sich nicht wundern, dass es nicht Berg auf geht ..
und gerade beim heurigen Kader gab es nicht viele Spieler die in der EBEL wenig Eiszeit bekommen haben ..Nicht, dass Ö mit zu vielen Eishallen gesegnet wäre, aber keine 20?? Entweder es sind haufenweise welche über Nacht verschwunden oder da gibt's ein Problem mit dem Zählen.
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Ich frag mich immer wieder, wenn das alte Lied mit den Legionären kommt, ob die Leute, die es abspulen eigentlich wissen, wo Ö mit den Nachwuchs-NTs steht. Oder wann wir den letzten NHL-gedrafteten Spieler hatten usw. Raffl unterstützt medial die Teamkollegen in ihrem Stand am Arbeitsmarkt, ist ok so.
Der Klassenerhalt ist super, aber für mich letztendlich viel mehr ein Produkt der desaströsen Performance der Weißrussen als eine Folge der eigenen Stärke. Sorry aber eine sichtbare Weiterentwicklung zum letzten Auftritt bei einer A-WM konnte ich nicht wirklich erkennen. 2015 hat man sich eigentlich besser verkauft (und ist mit allem Pech der Welt abgestiegen).
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Mein Fazit: eigentlich ein schwaches Turnier gespielt aber trotzdem oben geblieben. Kann und soll uns auch mal passieren! Der Wille und der Einsatz war heute sehr ok, aber spielerisch trotzdem viel Luft nach oben. Die Effizienz in der Offensive war großartig, das gelingt nur nicht auf Knopfdruck und die Weißrussen ihrerseits brutal ineffizient. So schön der Klassenerhalt ist, zuzuschreiben ist er mehr einem schwächelndem BLR Team und nicht wirklich unserer Stärke.
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Sie spielen genau das, was sie in der EBEL auch spielen - eben keine Rolle.
Wenn man in nahezu jeder österreichischen EBEL Mannschaft nahezu 50% Legios hat und diese gut und gern gefühlte 70% der Eiszeit abspulen (im PK und PP noch mehr) darf man sich nicht wundern, wenn wir auf A Gruppen Niveau kein Leiberl haben.
Eklatant wird es in der Verteidigung - da sind die Österreicher in der EBEL so und so nur Beiwerk, füllen die Plätze aus.
Ebenso im PK und PP.
Was jetzt unsere österreichischen EBEL Topscorer betrifft, gibt es eh nur wenige und die leben in der heimischen Meisterschaft von starken Legios, die im Team logischerweise fehlen.
Was bleibt ist, dass wir an einem guten Tag, und wenn der Gegner schwächelt, vielleicht mal gewinnen können, aber nur dann.
Das ist doch Bullshit. Klar heben die Imports in der Liga das Niveau (obwohl , sind die nicht alle 3.klassig???), aber das Oberproblem dieses NT ist, dass da kein TEAM spielt. Woher auch, wenn man seit Menschengedenken im Gegensatz zur Konkurrenz drauf verzichtet schon bei den Turnieren unter der Saison mal mit was anderem als einem völligen Experimentaltem anzutreten und ein gewisses Stammpersonal sich zusammenspielen lassen. Und dass wir ohne Not potentielle Leistungsträger und Führungsspieler vorgeben wie kein anderes kl. Land. Verteidigermangel ist evident, das stimmt.
Aber morgen gegen BLR ein Sieg und alles ist gut.
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Das war locker die schwächste A-WM Performance an die ich mich bewusst erinnern kann. Die Franzosen sind wahrlich keine Weltmeister aber bei diesen Böcken ist es für die ein Spaziergang.
Für 10 Wochen Camp und Training auf internationalem Standard ein sehr überschaubarer Output. Hamma einen Plan, Hr. Bader?
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Gemma Kinder der Heimat, die Tage des Ruhms sind da!!!
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die franzmänner werden maximal von einem guten rotwein blau sein.
Auch das ist mir recht. Sofern nicht die OEHV Truppe auch davon nippt...
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Hab zwar nicht viel von SWE-FRA gesehen, aber trotz 3:0 machen die Hendln einen starken Eindruck. Immer wieder sehr gutes Forechecking, das die Schweden durchaus vor Probleme stellt. Eisläuferisch und von der Abstimmung her nicht ohne was die Franzosen da abliefern. Hoffentlich skaten sie sich so leer, dass sie übermorgen auch noch blau sind...das wäre nett.
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Der Ausdruck "Berufsrisiko" ist für den Vorfall doch absolut zutreffend finde ich. Dass ein Spieler einen anderen niedermäht und dabei eine schwere Verletzung passiert ist gang und gäbe im nicht nur professionellen Eishockey. Unabhängig davon wie moralisch verwerflich und gegen den guten Sportsgeist es ist so ein Foul zu begehen, Fakt ist, dass ein Opfer so einer Attacke zu werden jedem Spieler in jedem Spiel passieren kann. Insofern schon richtig mit dem Berufsrisiko...
Dafür nur ein Spiel Sperre zu verhängen ist aus Gründen der Abschreckung wohl kontraproduktiv wobei sich ganz prinzipiell schon auch die Frage stellt inwiefern Sperren/Strafen gegeben der Umstände eines Spiels (Adrenalin, Aggressivität als nötiges und gewolltes Mittel) unter denen solche Vorfälle passieren überhaupt als Abschreckung taugen.
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Interessant wie der OEHV momentan mit (Erste Bank Unterstützung) die Publicitymaschine ankurbelt...Pressekonferenz mit Liveübertragung, Werbespot fürs Team und die WM, da tut sich ja richtig was.
Was so ein Präsident mit dem beruflichen Hintergrund alles bewirken kann.
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Ich glaube, wenn es um den Leistungssport direkt geht ist der Unterbau im Senioren-Amateurbereich ziemlich wurscht. Ob die Franzosen unterhalb der Ligue Magnus (Spielniveau generell deutlich unter EBEL und Leistungsgefälle würde ich sagen deutlich größer, d.h. wie's in Division 1-3 ausschaut kann man sich vorstellen) in 2, 3 oder 4 Ebenen Amateurhockey spielen macht für das NT 0 Unterschied. Breite ist natürlich wichtig, aber halt mit der Einschränkung, dass es auf Leistungssportniveau sein muss um sich auszuwirken. Bei den Erwachsenen heißt das Profitum.
Wenn zB in Mödling eine Halle stehen würde und dort aber trotzdem nicht entweder auf hohem Niveau mit dem Nachwuchs gearbeitet werden würde oder eine Profimannschaft daheim wäre, die Auswirkungen aufs Nationalteam wären eher vernachlässigbar. Eine Halle ist eine Voraussetzung aber keine Garantie...
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Mit Huet hattens jetzt jahrelang einen top goalie, der weit über unsere zu stellen ist.
Wo fehlt heuer der halbe Stammkader?!
Grabse, Raffl, Pallestrang, Herburger und eventuell Rotter, der Rest ist eh da.
Ich würde es nicht vom "Stammkader" abhängig machen, sondern von den prinzipiell spielberechtigten Aktiven. Lange will nicht (könnt ma brauchen), Vanek kann nicht, Nödl will anscheinend auch nicht. Koch, Setzinger sind zurückgetreten obwohl grad mal 35 und spielerisch besser als viele im Team. Wenn man die Leistungen der POs hernimmt wäre Bobby Lukas im Vgl zum halben D-Korps ein Upgrade - ist halt auch schon mit 35 zurückgetreten. Trattnig, Pöck früher ähnliche Story...
Ich sage jetzt nicht, dass mit den Alten alles easy wäre weil offensichtlich hats ja zu deren Zeit auch nicht geklappt. Ein kleines Hockeyland braucht halt beides, Verfügbarkeit der besten Spieler und die müssen als Team funktionieren. Vor 2014 war die Verfügbarkeit der besten Spieler vielleicht besser als heute, aber sie haben als Team unter den gegebenen Umständen nicht funktioniert. Seither (spätestens mit Bader so der Konsens) sagen wir mal, dass das Teamgefüge besser war/ist, dafür fehlen/haben gefehlt die spielerische Klasse oder Führungsfiguren. Wie man's dreht und wendet, Ö hat seit ewig nicht mehr beides in einem Team zusammengefügt.
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@Blaue Rapunzel
Das Problem Ausfälle von Leistungsträgern (aus welchen Gründen auch immer) nur schlecht kompensieren zu können haben alle "Kleinen". Gewisse Ausfallsgründe (v.a. Verletzungen) sind prohibitiv und treffen die Spieler aller Länder in etwa gleich. Ob andere Ausfallsgründe à la keine Lust, keinen Babysitter, kleines Zipperlein, (frühzeitiger) Rücktritt vom NT etc. schlagend werden hängt viel damit zusammen, ob das Team funktioniert, die Rahmenbedingungen passen (inkl. monetären Anreizen), Spieler die WM als Bühne um sich am Markt interessant zu machen benutzen wollen/müssen... diese Melange an Ausfallsgründen und Gründen spielen zu wollen schlägt wie mir scheint in Frankreich (oder anderen kleinen aber erfolgreicheren Ländern) im Vergleich zu Ö systematisch stärker in die richtige Richtung aus. Während wir immer eine halbe Mannschaft von Upgrade Spielern vorgeben müssen, sind gefühlt bei den direkten Konkurrenten die üblichen verdächtigen besten grosso modo immer dabei. Ich kanns mir nur so erklären, dass im NT zu spielen auf Grund der Rahmenbedingungen und der historischen Entwicklung nicht so attraktiv ist wie anderswo und wir deshalb viel mehr als zB F in die Verlegenheit kommen Spieler ersetzen zu müssen, für die es nur (no na ned) einen nicht ganz so guten als Ersatz gibt.
PS: bei den Goalies war F in der Vergangenheit mit Huet/Hardy/Lhenry finde ich eher besser aufgestellt als wir. Wie das nach Huets Rücktritt ausschaut wird sich weisen.
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The playerpool isn't good enough for A level and we all know that.
Das sehe ich eigentlich überhaupt nicht so. Der AT Spielerpool ist nicht wirklich schlechter als was zB den Franzosen oder Norwegern zur Verfügung steht. Nur hat man es bei uns im Gegensatz zu zu diesen Ländern in der Vergangenheit nicht geschafft das Potenzial bestmöglich zu heben und ein funktionierendes (Chemie!), eingespieltes (Kontinuität auf Trainer und Systemebene, Nutzung von Intl Break Turnieren) Team aufzubauen, in dem alle Spieler gerne einrücken und alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Und wie es sich präsentiert war das nicht nur die Schuld der "buffetgeilen" Funktionäre, da hatten die Spieler denke ich auch ihren Anteil.., In weiterer Folge musste man durch den Sochi Eklat und die darauffolgende Rücktrittswelle, eigentlich ohne Not viele ältere aber leistungsmäßig immer noch top qualifizierte Leute vorgeben. Aus der selbstgemachten Not ohne Not hat man dann die Tugend der Jugend gemacht und sich dran geklammert wie jung das Team nicht sei und wie viele Debutanten dabei seien... die Qualifikation für Sochi (ja, da war schon auch Glück dabei) und die Performance in Sochi vor der legendären Sause sind für mich schon ein Beispiel wie es laufen hätte können.
Ich denke, dass bei den kleinen Nationen, die sich längerfristig oben halten, die Dinge diametral entgegengesetzt laufen. Da hast typischerweise die besten Spieler durch alle Generationen dabei inklusive den Veteranen Führungspersönlichkeiten, einen Trainer, der lange im Amt ist um ein System stabil zu implementieren und der die Gelegenheit hat auch bei den Turnieren während der Klubsaison dieses System und Spielweise mit grosso modo seiner Stammtruppe (natürlich immer auch mit Perspektivspielern) perfektionieren kann.
Der Ö-Spielerpool gibt/gab sicher kein Team her, das regelmäßig um den Einzug in die KO-Phase einer A WM mitspielt, Dass man es seit 2005 nicht geschafft hat sich zumindest mal 2, 3 Turniere lang oben zu halten liegt aber mMn viel mehr an hausgemachten Unzulänglichkeiten, einer gehörigen Portion Pech (muss man auch sagen, der Zufall spielt natürlich eine Rolle) als am Spielerpool selbst.
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Jetzt komme ich erst drauf, dass Schiechl trotz mMn sehr starker Auftritte in den Play-offs nicht dabei ist. Hat der abgesagt, oder einfach nicht einberufen worden?
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WEV bitte
der Bindestrich ist GeschichteBei einem Verein, der alle damlaung seinen Namen ändert kann sich das ja keiner merken

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Aus Wien tendiert der W-EV in die Richtung.