[QUOTE]Zitat
daß klubs immer zuerst mal halb pleite gehen müssen, bevor manche präsidenten zur angeblichen weisheit gelangen ...
wenn i mir den spieler um 60 000 netto net leisten kann, dann kann ich ihn mir net leisten -aus basta!; wenn dann ein anderer klub zuschlagen will, so ist das sein gutes selbstmörderisches recht; dieses ewige herumgejammerer diverser präses über die preistreibereien der österreichischen spieler kann i nimmer hören, weil wer bezahlt denn dann im endeffekt diese preise? einmal dieser präse, dann der andere präse, dann der übernexte präse - und der gau wird irgendwann auch mal dabei gewesen sein (anders wär auch seine überteuerte mannschaft net zustandegekommen) ... frag mich, wo da denn die unschuldslämmer sein sollen ...[/QUOTE]
Die Präsidenten als Urheber der so oft zitierten "Preistreiberei" zubezeichnen ist circa so sinnvoll wie die Skitouristen in Tirol für die hohen Preise in den Hütten verantwortlich zu machen...denn immerhin bezahlen sie ja. Umgekehr funktioniert diese Erklärung übrigens genausowenig. Preistreiberei ist so ein moralisierendes Wort, da schwingt immer mit ob Preise nach einem "höhren" Kriterium bewertet gut oder böse sind. Spielergehälter sind weder gut noch böse sie sind mehr oder weniger hoch, abhängig von ANGEBOT und NACHFRAGE auf diesem MARKT. Grosso modo MÜSSEN die Präses Spieler nachfragen, und zwar im Wettbewerb zueinander (gut, sie könnten ein Monopson organisieren...), sonst gibts nämlich keine Teams und keine Liga etc..also nix von dem was uns allen so gefällt. Die Nachfrage ist also ziemlich "unelastisch". Das Angebot ist klein, wissen wir alle (schön wenn es in Zukunft verstärkt wachsen würde) ergo sind die Preise hoch. Das System "österreichische EH Bundesliga" ist prinzipell im Gleichgewicht (was NICHT heisst, das die Eigenschaften dieses Zustandes unbedingt wünschenswert sind!!!
aber das bedeutet, daß einzelne Beteiligte die Situation nicht alleine ändern können. Deshalb ergibt es ökonomisch keinen Sinn einzelnen Beteiligten bzw. Gruppen irgendwie "die Schuld" an irgendetwas zuzuweisen. Es gehört alles zusammen, die Klubs mit ihren unterschiedlichen Möglichkeiten und ihrem Bestreben gute Teams zu haben, die (wenigen) Spieler, die gut verdienen wollen, der Verband mit seinen Regeln (Legionäre!!!
, die "Kunden" etc...
Denke, daß das eine Einschätzung ist, die auf soliden Überlegungen gebaut ist!
Grüsse,
RexKramer
PS: Wenn ein Präse das "Spiel" mit den hohen Gehältern nicht mehr mitmachen will...soll er nach Lustenau sehen und sein Team aus der BL zurückziehen und NL spielen. Hat auch was für sich...
daß klubs immer zuerst mal halb pleite gehen müssen, bevor manche präsidenten zur angeblichen weisheit gelangen ...
wenn i mir den spieler um 60 000 netto net leisten kann, dann kann ich ihn mir net leisten -aus basta!; wenn dann ein anderer klub zuschlagen will, so ist das sein gutes selbstmörderisches recht; dieses ewige herumgejammerer diverser präses über die preistreibereien der österreichischen spieler kann i nimmer hören, weil wer bezahlt denn dann im endeffekt diese preise? einmal dieser präse, dann der andere präse, dann der übernexte präse - und der gau wird irgendwann auch mal dabei gewesen sein (anders wär auch seine überteuerte mannschaft net zustandegekommen) ... frag mich, wo da denn die unschuldslämmer sein sollen ...[/QUOTE]
Die Präsidenten als Urheber der so oft zitierten "Preistreiberei" zubezeichnen ist circa so sinnvoll wie die Skitouristen in Tirol für die hohen Preise in den Hütten verantwortlich zu machen...denn immerhin bezahlen sie ja. Umgekehr funktioniert diese Erklärung übrigens genausowenig. Preistreiberei ist so ein moralisierendes Wort, da schwingt immer mit ob Preise nach einem "höhren" Kriterium bewertet gut oder böse sind. Spielergehälter sind weder gut noch böse sie sind mehr oder weniger hoch, abhängig von ANGEBOT und NACHFRAGE auf diesem MARKT. Grosso modo MÜSSEN die Präses Spieler nachfragen, und zwar im Wettbewerb zueinander (gut, sie könnten ein Monopson organisieren...), sonst gibts nämlich keine Teams und keine Liga etc..also nix von dem was uns allen so gefällt. Die Nachfrage ist also ziemlich "unelastisch". Das Angebot ist klein, wissen wir alle (schön wenn es in Zukunft verstärkt wachsen würde) ergo sind die Preise hoch. Das System "österreichische EH Bundesliga" ist prinzipell im Gleichgewicht (was NICHT heisst, das die Eigenschaften dieses Zustandes unbedingt wünschenswert sind!!!
Denke, daß das eine Einschätzung ist, die auf soliden Überlegungen gebaut ist!
Grüsse,
RexKramer
PS: Wenn ein Präse das "Spiel" mit den hohen Gehältern nicht mehr mitmachen will...soll er nach Lustenau sehen und sein Team aus der BL zurückziehen und NL spielen. Hat auch was für sich...