Bin dabei - als strategisch-ökonomischer Berater (es gibt hoffentlich eine Top Gage!)
Beiträge von RexKramer
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Original von Geroldov
alles klar, dachte deine frage zielt auf etwas anderes ab.
dazu brauche ich ein paar tage um das rauszubekommen. genaue zahlen bekomme ich aber ohnedies nicht.
werde versuchen fixkosten aus dem budget rauszurechnen.gibt's sowas überhaupt?
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Original von Geroldov
@ rex
das mit pari ist so eine Sache. In diese Kosten müssen auch alle saisonrelevanten Kosten einbezogen werden und nicht nur die tatsächlichen Aufwände am Spieltag selbst.Als Hobby BWLér würde ich sagen, dass maximal 60-65% des Budget über Zusehereinnahmen abgedeckt werden können oder zumindest nicht mehr kalkuliert werden soll. Der Rest sollte über Sponsoren kommen.
Die Rechnung muss also lauten:
kalkulierte Zusehereinnahmen durch Spiele durch Durchschnittlicher Eintrittspreis.
So kommst du auf die zu erreichenden Zuseher, welche leider immer einige große Variabelen beinhalten. Z.b. Spieltag, Tabellensituation, Meisterschaftsphase, Sättigung der Zuseher (keiner will binnen 10 tagen 2 Mal zuhause gegen die gleiche Mannschft spielen)@ könig aller….
die Entscheidungen der einzelnen vereine sind sehr oft Kompensationsentscheidungen, dafür bekommen sie wieder mal was anderes versprochen( z.b. eienen Ausländer mehr, den mann dann wieder doch nicht bekommt)Geroldov, das war nicht ganz meine Frage. Mich würde interessieren wie hoch die zusätzlichen Kosten eines weiteren Heimspieles sind. Sozusagen die "Grenzkosten". Zu deutsch, was kostet's den Wings ein Meisterschaftsspiel zu veranstalten (unter Vernachlässigung des Fixkostenanteiles)...Hallenmiete, Eismeister, SPRECHER ;-), Polizei, Sicherheitsdienst, Reinigung, Arbeitskräfte, etc...und wieviele Leute müssen tatsächlich Eintritt zahlen (bei gegebenen Kartenpreisen) damit man diese Kosten decken kann.
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Original von Jim Burton
interessant...
bin ja gespannt wie das aussieht, wenn sich linz und jesenice um den letzten verbleibenden play off platz matchen!!!!Genau das ist der Punkt!! Die Matches gegen HKJ sind genau so viele Punkte Wert wie die gegen die anderen Teams, drum werden das keine Freundschaftsspiele mit Sparring-Charakter, da wird's genau so zur Sache gehen wie bei allen anderen Spielen. Und ich bin mir sicher, dass die Slowenen top motiviert in die Sache reingehen - die wollen sich beweisen.
Geld:
Die Fixkosten der Klubs (Gehälter als weitaus größter Brocken würde ich meinen) bleiben gleich und man hat 4 Heimspiele mehr, mit denen die laufenden Kosten für diese Spiele (Hallenmiete, Ordner und Aufräumdienst etc...) und die 4 Busfahrten nach Jesenice verdient werden müssen. Auch wenn der Andrang da kleiner ist (sowohl von Fans als auch von Sponsoren) das da nicht netto was überbleibt kann ich mir nicht vorstellen.
@Gerold
wie viele Tageskarten (einschließlich der durchschnittlichen Gastro Einnahmen) müssten für ein Spiel abgesetzt werden, damit man pari aussteigt? 1000, 1500?
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17 mal gegen Steyr? Da musst jetzt nur noch dazu sagen wer "wir" sind. Ich als Sympathisant der Black Wings und als Fan des Eishockeysportes im ganzen würde mir keine 17 Matches gegen Steyr anschauen...
Gegen wen's geht ist definitiv nicht sekundär, wenn dich der Sport an sich interessiert, denn wenn der Gegner nicht passt kriegst keinen Sport sondern eine Farce zu sehen.
Für mich gibt's drei Elemente, über die sich mein Interesse an der Liga definiert:
Spielniveau, Ausgeglichenheit und Vielfalt. Das In- Ausländer Thema ist mir eher egal (so lange es nicht zu extrem ist).
Zu NaLi Zeiten kam ich 3 min vorm Eröffnungsbully in Linz in die Halle, begrüßte meine Kumpels und hab mich mit einem Getränk (für das ich mich 30 sek. anstellen mußte) auf Höhe der Mittellinie hingesetzt...War eine andere Welt damals und die Änderung beruht darauf, dass sich die Wings verändert haben und sich auch die Gegner verändert haben. Welche der beiden Welten die attraktivere ist, steht für im Schnitt für ca. 2500 Leute mehr pro Match (wöchentlich, nicht mehr alle 14 Tage) außer Frage...
Beine stellen und absichern: ja, recht hast. Nur mMn ist die Aufnahme eines (oder auch mehrer ausländischer Klubs) sofern das gut geregelt ist kein Widerspruch zur Verbesserung des Hocky in Ö. Ganz im Gegenteil, denke das hilft sogar.
Die Zeit wird's zeigen...
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Original von Leiti
@Förderungen:
JA, das erreichen eines Staatsmeistertitel bringt eine höhere Förderung, egal in welcher Sportart!Erstens ist in vielen Sportarten die Förderung an internationale Ergebnisse geknüpft (habe lange genug Sport gemacht -inkl. ca. 20 Ö-Titel) und zweitens war die Frage wie viel macht die Förderung aus, die an den Titel geknüpft ist. Das die Förderung mit einem Titel steigt, ok - aber in welchen Dimensionen spielt sich das beim Eishockey ab? Ich würde vermuten, dass das im Vergleich zu den sonstigen Einnahme-Quellen ein sehr kleiner Teil ist.
Und Massensport das ist Definitionssache. Fakt ist, dass das Ö Hockey nicht in der Lage ist (mit der Legionärsregel und dieser Kombination aus Spielniveau und Ausgeglichenheit gegeben des Spielerpools) eine Liga mit mehr als 7 Teams zu erhalten. Und ich prognostiziere, dass sich das auch so schnell nicht ändern wird (was ich glaube, das zu tun ist, um eine Verbesserung zu erreichen hab ich schon oft erwähnt, soll jetzt nicht das Thema sein).
Wenn du genau sein willst ist Eishockey der Mannschaftssport, der in den jeweils beiden obersten Spielklassen nach Fussball die meisten Zuseher anzieht (manchmal auch auszieht, nein das machen die selbst). Nicht mehr, nicht weniger. Daraus kann ich beim besten Willen nicht ableiten, was "würdig" ist und was nicht.
Aberegal, ich denke Konkurrenz (und Vielfalt) sind im Sport das A&O, also warum sich nicht mit den Nachbarn zusammentun, wenn man alleine nicht weit kommt? So lange so ein Bewerb gut geregelt ist und es keine Aufspaltung der Entscheidung um den Ö-Meister gibt wie früher (damit steht und fällt das ganze Projekt) KANN es ein Erfolg werden.
Und Erfolg oder nicht, wird durch die Masse de Fans beantwortet werden.
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Original von Leiti
Einen Marathon für 50 Starter zu organisieren wäre wohl etwas zu viel verlangt.Aber für eine Meisterschaft über mehrere Runden sah ich noch nie eine "offene Meisterschaft" in Österreich.
Und: Der EBL Titel zählt Nüsse. Was Förderungen betrifft zählt nur der Staatsmeistertitel etwas
@Geroldov:
Dann könnten wir die ganze Finalserie durchgehend feiern! Das wären Spiele *g*@ Leiti:
Marathon für 50 Leute organisieren ist zu nicht effizient - recht hast. Eine Eishockeyliga für 7 Vereine zu organisieren statt für 8 ist auch nicht effizient
offene Meisterschaft über mehrere Runden - hmm, Motorsport (Rally)? Da kommt mir vor immer, wenn ich darüber was lese/sehe heißt's im soundsovielten Lauf zur Staatsmeisterschaft...und da sind auch immer ausländische Starter dabei.
EBL Titel und die Nüsse: das mag sein, ABER wenn eine Ö-Mannschaft die EBL gewinnt, dann ist sie gleich dazu auch noch Staatsmeister und woüber man sich dann freut ist wirklich egal. Insofern ist es DER wichtige unterschied zu Alpenliga und Interliga, dass der Ö-Meistertitel nicht extra vergeben wird, sondern der "internationale" Bewerb auch dafür benutzt wird. Das garantiert, dass sich die beteiligten Teams reinhauen (obwohl das für Jesenice nicht zutrifft, aber ich denke die haben keine Motivationsproblem - sonst wären sie gar nicht auf die Idee gekommen beizutreten). Wäre früher die Titelvergaabe in Ö, ITA und SLO im Rahmend er Alpenliga passiert und nicht danach, hätte dieses Unternehmen auch mehr Akzeptanz und Kontinuität gewonnen, denn dann wär's um was gegangen.
Förderungen: bin kein Insider aber, haben die an den Titel gebunden Förderungen irgendeine Relevanz für die Teams(von der Höhe her)? Würde mich wundern. Und außerdem, wenn EBL Titel, dann gibt's die schöne Goldene gleich dazu für "unsere" Klubs...also ist der Punkt eh hinfällig.
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Original von avalanche
ich kanns nur nochmals wiederholen: in welcher clownliga sind wir denn, dass ein ZWEITplazierter meister werden kann? is ja lustig, dass wir zwischen ebel-meister und österr.staatsmeister unterscheiden müssen - für mich hats immer nur einen meister gegeben und das war der erstplazierte.
naja, muß ich mich halt damit abfinden, dass es nächste saison sein kann, dass wir zwei meister haben....na seavas.
av.
In sehr, sehr vielen Sportarten gibt's sogenannte offene österreichische Meisterschaften (zB der Wien-Marathon wird zur Ermittlung der Ö-Staatsmeister im Marathonlauf benutzt), da ist ganz einfach der bestplatzierte österreichische Teilnehmer der Staatsmeister. In vielen Fällen hat der ganz und gar nix mit dem Sieger des Rennens zu tun und trotzdem funktioniert es.
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Im Jahre 2006 sollten in einem Forum, das sich einer internationalen Hockeyliga widmet ja wohl englische Forumseinträge von Leuten, die kein deutsch können ganz allgemein möglich sein. Es geht drum einen gemeinsamen Nenner zu finden unter dem Interessierte aus SLO (und wo auch immer sonst her) sich hier austauschen und in die Diskussionen eintreten können. Und zwar im ganzen Forum und nicht nur in einer Jesenice Sektion. Und das die slowenische Sprache (ist ja immerhin in einem Teil Österreichs auch eine Amtssprache) auch zulässig sein sollte ist für mich keine Frage (inkl. SLO Moderator, mit red_power bietet sich ja scjon einer an, oder?) sein. Faktisch wird das slowenische eh kaum verwendet werden, dann wer was schreibt möchte zumeist auch vom Großteil der Leserschaft verstanden werden...
Aber die NEtscheidung liegt beim Betreiber, schaun mer mal. -
Unter die Halle kommt noch eine Tiefgarage. Ursprünglich war das Projekt ohne Garage geplant und hätte auch schon früher realisiert werden sollen. Dann hat aber der Bgm. gesagt "eine Garage baut man nur einmal im Leben" und das Projekt wurde abgeändert. Deshalb ist's wahrscheinlich für eine reine Trainingshalle auch relativ teuer...(wenn's denn so ist, habe keine Ahnung von Bauprojektkosten).
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Vincente, das schreibst du nur, weil ihr in Kalabrien noch immer keinen TV Empfang hat und so mit dem (durchaus qualitätsvollem) Langwellen Angebot des ORF auskommen müsst.
Von der Begrifflichkeit geb' ich dir recht, wir hätten über ORF TV reden müssen. Und das ist auch die Sparte, die den Löwenanteil der Gebühren verschlingt...
Ach ja, bevor wir ORF Radio zu sehr loben - für Freunde der "U-Musik" (was für eine scheiß-Bezeichnung) abseits des Kommerz-Mainstream ist das Angebot des ORF auch ziemlich bescheiden, denn FM4 finde ich auch großteils als nicht mehr hörbar.
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Original von Weinbeisser
Du glaubst aber nicht, dass mehr Eishockey - vielleicht sogar eines, wo Senderechte gekauft werden müssen - mit dem öffentlich/rechtlichen Auftrag gemeint sind, der hier angeführt ist.
Für mich klingt das ganze eher so, als müssten vom ORF alle Randgruppen ausgiebig zur besten Sendezeit bedient werden, was den Werbewert und somit die Werbeeinnahmen deutlich senken wir, was wiederumg für die Gebührensituation nichts gut ahnen lässt.
Eine politische Entflechtung wäre natürlich zu begrüßen.
Das hast du aber nicht 1 zu 1 so aus meinem Eintrag herausgelesen oder?
Eine bewiesenermassen nicht völlig als Randsportart einzustufende Disziplin wie Eishockey kann der ORF besser der Öffentlichkeit präsentieren als jetzt ohne dabeidie Senderechte zu kaufen
an einem Freitag ins Hauptabendprogramm zu gehenIch bin für Pluralität in der Sportberichterstattung und wäre erfreut, wenn nur ein Bruchteil der Sendezeit (und Sendezeiten!) und der Produktionskosten, die jetzt für Hinter- Vordergrund-m und sonstige Berichte von so interessanten Dingen wie zb dem Privatleben diverser Skifahrer anderweitig benutzt wird. Und Pluralität ist eine wesentliche Forderung von SOS-ORF.
Und zu echten Randsportarten: ich war jahrelang in einer solchen aktiv, bin jetzt als Funktionär dabei und kann dir sagen, dass der ORF schon alleine das Bestreben bei Veranstaltungen eine (klitzekleine) TV-Präsenz zu bekommen mit abenteuerlich hohen Produktionsgebühren von vornherein ausschließt. Wennst zum ORF gehst und sagts du hättest gern für einen international besetzten Wettkampf ein Kamerateam, die Material für einen 30 Sekunden Beitrag schießen, dann legst' dich nieder wenn die dir sagen was dich das kostet.
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Original von Senior-Crack
Oh ja, es hat aber eh lange gedauert, bis Leute von der "roten Reichshälfte" protestieren. Und es wiederholt sich halt alles - nur eben umgekehrt. Denn, als wir einen SPÖ-Bundeskanzler hatten, wurde der ORF eben sehr rot eingefärbelt und es folgten schwarze Proteste. Nun ist es genau umgekehrt. Allerdings die Anzahl der "Protestanten" (derzeit 440 bei steigender Tendenz) reißt mich nicht wirklich vom Hocker...
Naja, einen Heinrich Neisser oder die langjährige Presse Journalistin Anneliese Rohrer zur "roten Reichshälfte" zu zählen, darüber lässt sich wohl streiten...
Laut Armin Wolf (mMn locker der beste ORF Journalist zZ) gab es früher bei Einfärbungen und Interventionen ein "Gleichgewicht des Schreckens" jetzt ist das Gleichgewicht weg und nur noch der Schrecken geblieben. Aber gut, das ist nicht der Platz dafür.
Diese Sache hat wohl einen politischen Kontext (wie eigentlich fast alles) aber nachdem was der ORF seit Jahren mit der Eishockeyberichterstattung aufführt (oder nicht aufführt) ist das Ziel der Initiative durchaus auch vom "unpolitischen" Standpunkt eines Hockeyfans her teilbar. Insofern denke ich das der Verweis auf diese website nicht unpassend ist.
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Schon krass - angefangen mit einer 2:0 Führung gegen Finnland und am Ende letzter. Von knapp verlieren gegen die Großen hat man nix - knapp gewinnen gegen die direkten Konkurrenten und man bleibt dabei (und darf nächstes Jahr wieder gegen den Abstieg spielen...)
Schade, ein Duelle gegen die Slowenen nach einer EBL Saison mit Jesenice hätte was gehabt.
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Original von Webmaster
Saisonstart ist übrigens der 29.9.2006Und wie ich gestern in Telefonaten gehört habe, sollen einige Vereine glauben, dass die Slowenen nur Kanonenfutter sind. Die werden sich halt anschauen. Ich bin gespannt was passiert, wenn diese Teams dann wegen Jesenice die Play Offs verpassen. Man stelle sich zB vor Jesenice wird zB Vierter (oder besser) und zB Linz kommt nicht in die POs. Ob man dann übernächstes Jahr zustimmen wird, dass die wieder teilnehmen?
Wenn das der Fall sein sollte, dann mögen die Verantwortlichen des zu kurz gekommenen Ö Klubs nach Jesenice fahren und sich anschauen, wie ein einziger Klub aus einem wirtschftlich schwächeren Raum es schafft so viele gute Spieler auszubilden - und dann sollten sie sich das als Ansporn nehmen und nachmachen...
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Das Beispiel DEL hat gezeigt, dass eine Liga erfolgreich sein kann, auch wenn die Nati im A ist (und in der DEL bin ich auch der Meinung, dass zu viele Importe waren). Und das es gut für die Liga wäre, wenn die Nati super spielt, da habe ich keinen Zweifel. Die Frage ist aber was kostet's das zu erreichen (und zwar in Opportunitätskosten). Ich bin der Ansicht, dass eine Stärkung des Teams, die auf Kosten der Liga vollzogen wird nur nach hinten losgehen kann. Will man die von dir angeführten Ziele erreichen (mal im 1/4 Finale auftauchen) und langfristiges rumdümpeln in der Div. I vermeiden braucht man in Ö eine starke Profiliga. Unser Team hat den Aufstieg geschafft, weil man den Gegner eisläuferisch, kraft und konditionsmässig überlegen war und so die Halbprofis aus Estland und Litauen niedergekämpft wurden. Sorry, aber bis auf wenige Ausnahmen ist Team AUT eine Hacklertruppe (und zwar eine gute).
Warum wolllen denn die Slowenen bzw. Jesenice in die EBL - weil's eine starke Liga ist und sie ehen, dass mit dem slowenischen Modell (niedrigeres Niveau aber kaum Legionäre, also Eigenbau voran - das ist ja was du forderst) anstehen und nicht mehr weiterkommen. Deshalb die Interliga und weil die auch zu schwach ist nun Österreich.
Und die schwache Liga nach 2000 war nur 2 Saisonen schwach, dann ging's wieder aufwärts. Diese Phase war zu kurz um Auswirkungen zu haben (Gottseidank, denn ich bin mir sicher, dass es negative gewesen wären). Fakt ist, dass Hockey in Österreich von den Klubs getragen wird und die denken als erstes an sich, als zweites an die Liga und erst an dritter Stelle ans Nationalteam. Die Reihenfolge ist dabei durchaus sinnvoll über die "Abstände" lässt sich streiten.
Die Top Länder im Hockey haben eine sehr gute Nachwuchsausbildung und starke Ligen. Will man da hin braucht's beides, Investitionen in den Nachwuchs (systematisch und wenn geht in mehreren Zentren) und eine starke Liga. Nenn mir ein Land, dass mit einer eher mittelmässigen Nachwuchsarbeit wie Ö und einer niveaumässig schwachen Liga im Konzert der Großen mitspielt. Ich sag dir eines: Italien und da sind wir dann beim Thema Einbürgerungen...
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Bundesliga und Nationalteam haben zwar zu einem gewissen Grad deckungsgleiche Ziele und Interessen ABER die fallen nicht vollständig zusammen. Die BL finanziert das Profieishockey in Ö und somit auch ein konkurrenzfähiges Nationalteam, anders geht es nicht.
Ginge es im Ö Hockey nur darum eine super Nationalmannschaft zu haben sollte man etwas in der Art machen: 4 Auswahlteams mit den talentiertesten Spielern bilden (2 für die überhaupt Besten und zwei für die besten Nachrücker) und die jahrein jahraus miteinander trainieren/spielen lassen und ansonsten nur Jugendjockey betreiben. Sowas in der Art hat die DDR betrieben (allerdings Jugendarbeit nur an 2 Standorten) und ist nicht schlecht damit gefahren, die Russen habens ähnlich gemacht (nur mit viel größerem Unterbau) rausgekommen sind ca. 30 Jahre Vorherschaft auf internationaler Ebene...
Möchten wir sowas haben bzw. ließe sich sowas in Ö finanzieren? 2x nein (das erste natürlich nur mM).
Wenn Jesenice in der BL aufgenommen wird profitiert die SLO Nati davon sicher mehr als unsere, aber es geht halt dabei nur sehr, sehr am Rande ums Team. Und ausserdem ist SLO nur einer von 6-7 üblichen Verdächtigen im A Gruppen Abstiegskampf. Was zählt ist eine Liga, die bei den Leuten ankommt - alles andere ist primär. Die BL muss und kann ohne gutes Nationalteam auch leben, umgekehrt aber nicht.
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die wahrscheinlich beste Info Seite über "Exoten"hockey (und bei weitem nicht nur darüber!) ist dieses Forum. Habe schon öfter hier Werbung dafür gemacht, ist eine super Seite mit Diskussionen zwischen Fans aus aller Welt ohne Streitereien und Trolle.
Viel Spass beim Stöbern! -
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Original von flame
Gibts eine Division IV auch?Nein. Wird auch nicht so bald kommen. In Asien tut sich zwar Hockeymässig was (Singapur, Thailand, Taiwan, Malaysia, Mongolei) haben schon Hallen (zumeist in Einkaufszentren) und neben den Expats die dort Hockey spielen entwickeln sich auch schon einheimische Spieler. Und angeblich steigen nächstes Jahr die Ver. Arabischen Emirate bei den IIHF Turnieren ein. Die haben glaube ich sogar mehrere Hallen und schon eine Reihe von einheimischen Spielern. Über kurz oder lang könnt's in der Div. III auch zwei Gruppen geben.
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Eigentlich recht souverän runter gespielt. Der Shorthander der Polen war halt extrem bitter. Trotz der schlechten Optik von Divis beim 2:3 (glaub beim 3:4 hatte er keine Chance) ist es wunderbar zu sehen wie er mitspielt und oftmals ein Bully vor dem eigenen Tor verhindert. Sehr stark für mich heute auch Szücs hat die Polen oftmals schlecht aussehen lassen.
Super Sache im Ganzen - aber oben weht ein anderer Wind, Abstiegskampf lässt grüßen...
Trotzdem FREUDE!!!!!
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Mein Senf
Unser Team leidet eklatant unter mangelnder Präzision im Abschluss als auch im Aufbau. Mit Kalt und Setzinger sind zwei normalerweise sehr torgefährliche Spieler etwas außer Form, zusammen mit dem Fehlen vom Luggi (definitv bester Blueliner) bedeutet das eine erhebliche Verminderung der Torgefährlichkeit - und das sieht man. Der große Rest der Mannschaft spielt sein Ding herunter und mit etwas Pech und guten (bzw. von uns stark gemachten) Goalies der Gegner kriegt man die Wahnwitzig schlechte Effizienz die wir gesehen haben.
Der einzige Grund warum die Spiele aber bisher gewonnen wurden ist, dass unsere Spieler allesamt Profis sind, die in einer Liga spielen von der die meisten der Spieler der gegnerischen Mannschaften nur träumen können. Team AUT ist unter den gegbenen Vorraussetzungen technisch nicht über Litauen und Estland (und wahrscheinlich auch nicht über Polen) zu stellen, ABER unsere Spieler sind insgesamt physisch eine Klasse besser (weil eben Profis) und sind so in der Lage die anderen niederzuarbeiten. Durch die bessere Physis und die größere Kadertiefe können die anderen Teams müde gearbeitet werden, daher kommen die vielen Torschüsse und ein paar (genug eben) gehen dann auch rein. Dass diese Arbeit auch geleistet wird und nicht aufgesteckt wird bzw. Nervosität alles zunichte macht wenn man mal hinten ist kann nur an besserer Chemie im Team und einem guten Coaching liegen - so viel zum Thema Pöck.
Die Arme von Team AUT sind ziemlich hölzern, aber die Beine und Schultern machen das halt (gerade noch?) mehr als wett.Und eines versteh' ich nicht: wenn es so schwer ist, gegen mauernde Gegner zu spielen und deren Konter dann so gefährlich sind, warum muss dann Ö "das Spiel machen"? Sollen sie doch selbst hinten mal quer spielen bis die anderen mit 2 Forcheckern kommen und dann selbst einen Konter fahren...
Hier tun ja manche so, als ob's ein strategischer Vorteil wäre die schwächere Mannschaft zu sein! -
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Original von Christoph_20
ich hatte aber bei brückler bei der vorigen a-wm in österreich auch bei jedem schuß angst, dass kein tor fällt!Die Angst hatte/habe ich auch. Allerdings sind die Verursacher dieser Furcht eher unsere Feldspieler und nicht der Brückler. Aber ein Goalie mit einem Raketenschlagschuß, der auch von ganz hinten torgefährlich ist, das wär' schon was!!
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Ich stehe den Einbürgerungen auch skeptisch gegenüber (denke aber, dass die nur peripher was mit dem Nationalteam zu tun haben - Klubinteressen sind da viel wichtiger) aber über den Selmser kann man sagen was man will, der Mann ist einfach effizient (2 Tore, 4 Assists in 7 Teamspielen). Rackert, geht hin wo's wehtut ohne aufzufallen und im richtigen Moment ist er da. Und in der Jugend dürfte er Baseball gespielt haben...auch vorm EN hat er die Scheibe schön aus der Luf runtergeklopft.
Hoffe die Salzburger und auch Koch und co steigern sich noch etwas. wenn die Pässe dann noch wirklich auf die Schaufel des Mitspielers kommen wird's um Hausecken besser gehen. Nur ob das passiert

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Original von titus flavius - chuckw
so pauschald würd ich das nicht sagen, aber in punkto präzision und chancenauswertung hast meine volle zustimmung!
fehlende Präzision ist ein ausreichender Grund für nicht A-Gruppen Tauglichkeit (oder für Tauglichkeit es um mehr als den Abstiegskampf gehen zu lassen).
Das ärgste ist ja, dass da so viele völlig unerzwungene Fehler dabei sind! Wennst Druck vom Gegner hast lass ich mir ja einreden, dass der Pass oder die Annahme nicht funktioniert. Aber in ÜZ auf 3 meter oder im Aufbau/Mitteldrittel...das ist ja der Wahnsinn!!