https://sport.orf.at/beijing2022/stories/3090705/
Zudem ruhen die Hoffnungen auf Kunlun Red Star. Der Club aus Peking spielt in der KHL mit und stellt das Gros der Mannschaft, in der 19 eingebürgerte Spieler – elf Kanadier, sieben US-Amerikaner, ein Russe – nominiert sind. In der Kaderliste fällt das weniger auf, wurden die Spieler doch großteils mit chinesischen Namen ausgestattet. Aus Jake Chelios, Sohn von US-Verteidigerlegende Chris Chelios, wurde etwa Jieke Kailiaosi, der ehemalige NHL-Torhüter Jeremy Smith heißt nun Simisi Jieruimi.
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Über die Art, wie der Kader zustande kam, kann man eh diskutieren. Mir persönlich ist das unterm Strich powidl, in der Tendenz taugt mir vielleicht sogar eher, dass die Spiele so vielleicht nicht zum völligen Massaker verkommen. Da wäre ja auch niemandem geholfen gewesen.
Dass es aber derart lächerlich gemacht wird, dass die Chinesen diese Namen in ihre Sprache transkribieren, verwundert mich schon ein bisserl. Ebenso geschehen übrigens bei der Olympiasiegerin Gu Ailing/Eileen Gu.
Was daran so absurd sein soll, wissen aber wahrscheinlich die gleichen Leute, die russische, schwedische o.ä. Spieler nur in der englischen Aussprache kennen, weil NHL. Und sich darüber nie den Kopf zerbrochen haben. ![]()