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  3. MacReady

Beiträge von MacReady

  • Rapid vs. Austria

    • MacReady
    • 23. Mai 2011 um 16:03

    Wie gesagt, musst es nicht wortwörtlich nehmen. Außerdem ist Proletariat ganz und gar kein Schimpfwort, das bezeichnet doch nur die Arbeiterklasse ;)

    Aber ich denke, du weißt, worauf ich hinauswill. Solche "Proleten" von gestern (und es sind nun mal solche) interessieren sich gottseidank für Eishockey nicht, ich bin mir ja nichtmal sicher, ob die sich wirklich für Fußball interessieren.

  • Rapid vs. Austria

    • MacReady
    • 23. Mai 2011 um 15:07

    Das ist nicht der einzige Grund, weil dann müsste es auch beim Hockey in kleinerer Form zu Ausschreitungen kommen, sind ja auch oft über 5000 Zuschauer in den Hallen, wenn beim Wiener Derby von 15.000 Leuten ausgehst, müsstest in beiden Gruppen genügend Idioten haben, die einen Aufstand machen könnten. Das geht auch bereits bei 5000 Personen.

    Es ist mMn auch ein ganz anderer Ansatz von Fankultur. Beim Eishockey wird auch wert drauf gelegt, sich auszutauschen, sich über Fangruppen miteinander zu verknüpfen. Komm schon, meinst, Hockeyfans würden je auf die Idee kommen, den Mannschaftsbus des Gegners mit Steinen zu bewerfen??? Und wenns da beim Spiel gestern nur 15 waren, müssten bei einem Kärntner Derby deiner These nach 5 Hockeyfans ähnlichen Radau machen.

    Brauchst nur mal eine A-WM im Eishockey besuchen, dann wirst merken, dass die Fans beim Eishockey allesamt nicht nur friedlich, sondern äußerst fair sind. Das ist nämlich sowas wie ein stillschweigend vereinbarter Ehrenkodex.

    Aber egal, jedem das seine. Mich interessiert der österreichische Fußball eben gar nicht, WM, EM und Champions League is was anderes, aber ansonsten ist dieser Sport für mich völlig uninteressant. Und wenn ich Szenen wie gestern sehe, dann fällt mir auch immer wieder ein, warum...

  • Rapid vs. Austria

    • MacReady
    • 23. Mai 2011 um 14:48

    smokin_ace: Man muss nicht alles immer so wörtlich nehmen, und auch nicht so ernst. Klar sind im Fußball alle Gesellschaftsschichten vertreten, dennoch gibts da eine Unterschicht, auf die man beim Eishockey eher seltener trifft. Und das ist für mich nunmal ein weiterer Grund, warum ich von Fußball bei weitem nicht soviel halte wie vom Eishockey.

    Dass man als Fan der Auswärtsmannschaft in der Pause mit den Fans der Heimmannschaft eine rauchen und sich übers Spiel unterhalten kann, ohne dass die Fäuste fliegen, ist einer der Punkte, der dem Hockey ganz einfach mehr Flair verleiht. Solche Fairness kannst im Fußball länger suchen (was nicht heißen soll, dass es nicht auch faire Fußballfans gibt).

    Was die Aktion der Rapid-"Fans" dem Sport verleiht, hat man eh gestern sehen können. Tut mir leid, wenn ich es etwas zu überspitzt formuliert hab, dennoch ist ein Unterschied der Gesellschaftsschichten der Zuschauer beider Sportarten mMn offensichtlich.

    Wann gab es bzw. wie oft kommen solche Vorfälle mit so einem "Gsindl" (sorry, aber nix anderes is es) beim Eishockey vor? Für mich hat Eishockey ganz einfach mehr Kultur, in jeder Hinsicht, eben auch in dieser...

  • Rapid vs. Austria

    • MacReady
    • 23. Mai 2011 um 12:22

    Deswegen schauen intelligente Leute auch Eishockey, und nicht Fußball. Das ist doch der Sport des Proletariats, immer schon gewesen und wird er auch immer sein.

    Wie sagte doch mal Prohe so schön: "Da waren aber einige H****kinder dabei" :D

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 23. Mai 2011 um 00:50

    Ich hätt diesen Check eigentlich auch eher regulär gesehen. Interference wars nicht, wenn ich mich recht erinnere, der gecheckte Spieler hatte davor die Scheibe und die offizielle Strafe war Charging (die Beine blieben am Boden).

    Aber Charging kann ein Schiri ja eigentlich immer geben, wenn er meint, es wäre zu hart gewesen ;)

  • Saison 2010/11

    • MacReady
    • 23. Mai 2011 um 00:32

    Also ich würd Carter für Quick oder Bernier alleine nicht hergeben. Da müssten die Kings mMn schon noch was draufpacken!

  • Final: Vancouver Canucks vs San Jose Sharks

    • MacReady
    • 22. Mai 2011 um 23:25

    Eindeutig good goal, aber vermutlich zu spät!

    Wenn ich Lapierre mitm 40er seh, denk ich immer an Grabner ;)

    Schade, dass er da nicht mehr dabei ist. Wobei man gar nicht sagen kann, ob er da nach dem schwachen Saisonstart überhaupt gespielt hätte.

  • Final: Vancouver Canucks vs San Jose Sharks

    • MacReady
    • 22. Mai 2011 um 23:07

    Hab erst eine halbe Stunde später zu schauen begonnen, zeitversetzt und hab euch soeben in der zweiten Pause eingeholt :D

    Tja, das PP der Unterschied! Hat sich abgezeichnet und habs erwartet, nachdem die Sharks 5 x ihr PP nicht nützen haben können. Das musste dann so laufen.

    Aber Frage: Das Too many men on the ice, das zum 5on3 PP führe, muss das wirklich so streng gepfiffen werden? Weil der eine Spieler war schon in der Türe, als der neue die Scheibe angenommen hat. Wie sind da die Regeln eigentlich ganz genau? Dürft der Spieler, der die Scheibe annimmt nicht weiter als eine bestimmte Distanz von der Bande entfernt sein? Oder darf er sie gar nicht annehmen, wenn der andere Spieler noch nicht ganz draußen ist?

    Aber das absolute Highlight bisher der Rollercoaster-Hipcheck vom Ballard, cooler gehts nicht :thumbup:

    Schad, dass die Sharks nicht noch den Anschlusstreffer vor Drittelende geschafft haben, jetzt siehts schon ziemlich klar aus. Weiß nicht, obs nochmal spannend wird. Aber halt eh zu den Canucks, also passt das eh ;)

  • Final: Boston Bruins vs Tampa Bay Lightning

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 22:23

    St. Louis mit dem EN zum 5:3. Bin gespannt, ob Boucher nun mit Smith im Tor weiterspielt. Ich würd ihn im nächsten Spiel starten lassen, nicht Roloson.

  • Final: Boston Bruins vs Tampa Bay Lightning

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 21:55

    Jaja, so früh 3:0 vorne liegen, kann manchmal gar nicht gut fürs eigene Spiel sein! ;)

  • Final: Boston Bruins vs Tampa Bay Lightning

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 21:03

    Und da is er auch schon, der Ausgleich! :D

    Sollten die Lightning das Spiel jetzt noch gewinnen, kann das das Momentum und die ganze Serie kippen. Das schmerzt für Boston nämlich sehr, während TB eine gehörige Motivationsspritze bekommt...

    Setzts alle auf Animal Kingdom! :D

  • Final: Boston Bruins vs Tampa Bay Lightning

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 20:56

    Hehe, geil! Purcell bringt im Alleingang die Bolts wieder ins Spiel! Wenn jetzt dann bald noch der Ausgleich kommt, kocht die Halle! :thumbup:

  • Final: Boston Bruins vs Tampa Bay Lightning

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 18:49

    Ich genehmig mir heute auch mal wieder nach einer Pause von ein paar Wochen ein NHL-Spiel, nachdems ja auch noch zu einer christlichen Zeit stattfindet. Hätte gedacht, nachdem ich soviel geschaut habe heuer, hab ich dann erstmal genug, aber heut juckts mich schon wieder :D

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 17:30
    Zitat von TVKC

    Weil sie letztes Jahr gleich viele hatte wie der VSV, weniger als Linz und genau einen mehr als der KAC? Oder heuer von bisher 15 fixen Kaderplätzen 5 Legios sind, von denen mindestens 2 die Kracher sind, die eigentlich alle befürworten? Du scheinst wohl nicht anders zu können, als auf deine Gaststadt und ihren Verein hinzuhauen. :rolleyes:

    Das hat doch überhaupt nichts damit zu tun, dass ich hinhauen wollte. Ich denke, dass sie benachteiligt wären, weil sie am Österreichersektor nicht so gut und vor allem auch recht dünn besetzt sind und das ist bei einer Legiobeschränkung am wichtigsten. Da gehts in erster Linie nicht darum, wieviele Legios spielen, sondern wie stark die Österreicher sind, weil mit diesen kannst dir dann einen Wettbewerbsvorteil holen.

    Aber wenn die Präsidenten das wirklich ernst meinen (der Unterschied zu den Jahren davor ist, dass sie darüber offensichtlich schon länger intern sprechen) und eine Legiobeschränkung einführen, werdens das erstens wohl gestaffelt machen und somit hätten die Klubs genügend Zeit, sich darauf einzustellen, aber zweitens würde das auch bedeuten, dass man in Wien mit Samuelsson neue Wege gehen möchte. Mit der Philosophie der letzten Jahre würde eine Legiobeschränkung ja nicht zusammenpassen oder? Ich würde das sehr begrüßen und das hab ich im Post auch lobend erwähnt und dass ich mir dann auch sicher wieder mehr Spiele der Caps ansehen werde.

    Und du kopierst diesen einen Satz raus und zitierst mich, und hältst mir vor, dass ich auf den Verein und, was überhaupt die Höhe ist, auf meine "Gaststadt" haue?? Danke, dass ich in deiner Heimatstadt leben darf, das ist echt gütig!

    Bist paranoid oder willst mich einfach im falschen und schlechten Licht dastehen lassen? Weil wo ich da schon wieder auf die Caps hinhaue, ist mir ein absolutes Rätsel. Aber anscheinend darf ich sie ja nicht mal mehr in den Mund nehmen.

  • nach Winnipeg

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 17:10

    Also der Zuschauerschnitt ist dort mit Sicherheit höher als in Atlanta. Das ist Kanada und nicht Georgia. Und selbst wenns so wäre, warum sollts nicht auch Low-Budget-Teams in Kanada geben? Ist doch egal, ob diese in der Wüste, im Süden oder in Kanada spielen.

    Es sind ohnehin nur mehr ein Fünftel der Mannschaften aus Kanada, deswegen freu ich mich über jedes Team, das von US-Amerika nach Kanada wechselt (solangs halt nicht ein richtiges amerikanisches Traditionstream trifft).

    Ich wünsch mir auch, dass Quebec noch ein Team bekommt, die Nordiques gehören wieder in die NHL :thumbup:

  • nach Winnipeg

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 16:45

    Ja, wie auch immer, Winnipeg hat wieder ein Team und das ist die Hauptsache :thumbup:

  • nach Winnipeg

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 16:22

    Also soweit ich weiß, ist es eigentlich schon fix, dass die Thrashers nach Winnipeg übersiedeln und hoffentlich wieder Jets heißen werden :D

    Es ist gestern sogar schon auf nhl.com gestanden, zwar, dass es noch nicht offiziell bestätigt ist, aber unter Dach und Fach ist und bereits die Präsentation für Dienstag vorbereitet wird (keine Gewähr auf ganz genaue Richtigkeit, hab grad keine Zeit den Artikel rauszusuchen).

    Auf alle Fälle ists gestern ordentlich abgegangen in Winnipeg, echt cool, die werden die Jets(?) von der ersten Minute weg die ersten 20 Heimspiele durch anfeuern schätz ich, weil gestern habens schon die ganze Nacht die Autos angefeuert, die vorbeigefahren sind :D

  • Offener Brief von Dieter Werfring

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 16:05

    Da wird irgendwie aneinander vorbeigeredet. Ob in Dänemark oder Norwegen wieviele Legionäre spielen oder nicht, ist für unser Hockey doch irrelevant. Sie sind besser, weil sie besser ausbilden (und viele nach Schweden gehen) und nicht weil x oder y Legionäre pro Team spielen. Wenn unsere Spieler auch schon auf diesem Level ausgebildet werden würden, bräuchten wir auch keine Legiobeschränkung mehr.

    Auf der anderen Seite bringt uns eine Legiobeschränkung allein noch gar nichts weiter, unsere Spieler werden dadurch nicht von alleine besser, wenn sie nicht auch besser ausgebildet werden. Vielleicht hat es einen kleinen positiven Effekt, weil die Jungen mehr Eiszeit bekommen und auch in Special Teams spielen oder es der eine oder andere Spätzünder es vielleicht schafft, während er mit dem aktuellen System auf der Strecke geblieben wäre. Aber das bringt uns nicht wirklich weiter, der Grundskill unserer Spieler bleibt der gleiche, wenn nicht die Nachwuchsarbeit verbessert wird.

    Aber warum interessieren uns die Dänen oder die Norweger oder auch irgendein anderes Land? Fakt ist, dass bei uns zu wenig fürn Nachwuchs getan wird bzw. zu schlecht ausgebildet wird. Die Vereine tun einfach zu wenig dafür und denken viel zu kurzfristig (Verband is ein anderes Thema, könnte natürlich auch wesentlich mehr tun). Das entscheidende ist nicht an und für sich, mit wievielen Legionären wir pro Team spielen, sondern wie man die Vereine dazu bringen (ich glaub man muss sie sogar zwingen) kann, die Ausbildung zu verbessern und professionell zu gestalten. Das muss passieren, damit wir Schritte nach vorne machen. Wenns andere Möglichkeiten außer einer Legiobeschränkung mit zusätzlichen Maßnahmen und Regelungen gibt, dann wär mir auch lieber, wenn wir ohne Beschränkung spielen. Nur glaub ich daran nicht. Eine Legiobeschränkung ist Teil dieses Vorhabens, ich glaub nicht, dass wir ohne drum herum kommen. Nämlich aus dem Grund, und da schließt sich der Kreis, unsere Jungs im Moment einfach zu schlecht ausgebildet werden, um mit den Legios unserer Preisklasse bzw, die überhaupt nach Österreich kommen (Spieler mit NHL-Niveau werden wir hier nie sehen) mithalten zu können. Auch wenn Reisinger, Ibounig usw. keine Themen fürs Nationalteam geworden wären, das Beispiel ist dennoch sinnbildlich, nämlich genau dafür, ein Legio wird (natürlicherweise) 3 (unter)durchschnittlichen Österreichern vorgezogen. Dem Verein kannst es in diesem Moment ja auch nicht verübeln, er versucht auch nur das beste aus den aktuellen Rahmenbedingungen zu machen.

    Soo, und aus diesen Gründen denke ich, dass man die Vereine mit Strukturen eben zwingen muss, die Nachwuchsarbeit zu verbessern, indem man eben den Konkurrenzkampf in der Liga in den Nachwuchsbereich verschiebt. Sprich, stellt ein Verein gute Spieler her, kann er mit den Strukturen erfolgreich sein bzw. gewinnbringend arbeiten.

    Und wenns dann in 10 - 15 Jahren soweit ist, dass wir eine bestimmte Masse an Spielern entwickeln, die mit den Legionären in Österreich mithalten können, dann brauchen wir mit Sicherheit auch keine Legiobeschränkung mehr, weil dann ein fairer Konkurrenzkampf gegeben ist, was nun ganz einfach nicht der Fall ist. Was können unsere Spieler dafür, dass sie so schlecht ausgebildet werden? Es ist nichtmal ihre Schuld, dass sie mit den Legios natürlich nicht mithalten können.

    Und wenn dann Vereine, die bisher noch nicht soviel für ihren eigenen Nachwuchs investiert haben, erstmal Spieler vom internationalen Format (also Nationalteamspieler) hervorbringen, auch wenns nur 2 sind, dann werdens diese von alleine kapiert haben, dass dies die Grundlage des Erfolgs ist und langfristig gesehen den meisten Erfolg bringt. Weil wenn immer einen Nachschub an Spielern mit einem gewissen Niveau von unten hast, kannst immer (Jahr ein Jahr aus) ein halbwegs konkurrenzfähiges Team stellen, was im Grunde viel angenehmer ist als sich woanders um einen teuren Preis zu bedienen. Dann wären die Strukturen schon installiert, die Nachwuchsausbildung professionalisiert und ich denke nicht, dass man dann wieder einen Schritt zurück machen würde, wenn man die Legios völlig frei gibt.

    Und dann, dann hätten wir eine gute Liga und hätten im Hockey schon mal einen großen Schritt nach vorne gemacht. Aber bis es soweit ist, werden wir um eine Legiobeschränkung nicht drumherum kommen. Nicht, weil es unsere Spieler besser macht, aber weil es die Vereine zwingt (natürlich müssen dafür weitere Maßnahmen getroffen werden), in den Nachwuchs zu investieren.

    Dass Werfring die Situation so darstellt, ist nicht ganz richtig, aber ganz in Ordnung. Es ist zwar nicht der entscheidende Punkt, aber es ist dennoch hart für die aktuellen Spieler, sich in einen Kader zu spielen, weil eben ein Amerikaner immer besser sein wird als sie. Und ich denke, dass dies auch nicht gut ist für die Perspektiven unseres aktuellen Nachwuchs, wenn sie sehen, dass sich immer weniger Spieler richtig durchsetzen können.

    Genug erstmal! :rolleyes:

  • Offener Brief von Dieter Werfring

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 01:45

    Malone: Ich hab bitte gesagt und kein Schimpfwort verwendet :D

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 01:37

    Also ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es dieses Mal wieder nur leeres bla bla ist. Ich hab schon vor der Veröffentlichung der Ergebnisse der Sitzung irgendwie so das Gefühl gehabt, als würd sich nun etwas bewegen im österreichischen Eishockey. Die Spieler haben ihren Mund aufgemacht und den ÖEHV kritisiert, dieser hat überraschenderweise zurückhalten darauf reagiert, dieser versucht nun zumindest auch nach den Ergebnissen bei der WM auch Fehler zu suchen bzw. Dinge zu verändern. Weitere anerkannte Herren (Werfring usw.) nutzen die Gunst der Stunde und erheben ihr Wort, zeigen Missstände auf, plötzlich scheints, als wollten die Vereine alle an einem Strang ziehen.

    Es wär schon möglich, dass alles wieder nur leere Versprechen sind, aber meiner Meinung nach hat man als österreichischer Hockeyfan schon lange nicht mehr so optimistisch sein können, dass sich was ändert und bessert wie in diesem Moment.

  • Derek Boogard gestorben

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 01:28
    Zitat von Linzer88

    Warum geht man von keinem selbstmord aus? Kein normaler mensch trinkt alkohol wen man so zeug nehmen muss. Also so ganz verstehen kann ich das ganze immer noch nicht

    Du würdest dich wundern, was "ganz normale" Menschen teilweise nicht alles machen!

  • Offener Brief von Dieter Werfring

    • MacReady
    • 21. Mai 2011 um 01:24

    Also spezza, nachdem ich mir mal deine Posts noch genau durchgelesen hab, frag ich mich schon, welche Worte du mir da in den Mund legst bitte? Du kommst da recht oft mit der Argumentation übern KAC, dabei hab ich diesen vielleicht einmal im ganzen Thread erwähnt und lässt mich in einem Licht dastehen, als hätte ich ihn den ganzen Thread lang gehuldigt? Du schreibst, zu behaupten, dass der KAC der Superüberdrüberausbildungsverein (oder so ähnlich)..... oder, dass der KAC vor der eigenen Türe kehren muss, weil Koch..... usw. Ja, das sollte er auch, ich hab nie behauptet, dass beim KAC nicht auch einige Dinge anders bzw. besser gemacht gehörten. Aber wieso redest ständig über den KAC? Du unterstellst mir da die Vertretung von Eigeninteressen. "Wenn die Heidi das Geldbörserl aufmacht" usw., dabei müsstest wissen, dass ich sogar gegen diese millionenschweren Gaben von Gönnern bin, und da würd ich "meinen" KAC zum Wohle des österreichischen Eishockeys beschnitten sehen wollen. Du brauchst nicht denken, dass ich dem KAC nicht auch teilweise kritisch gegenüberstehe. Ich finde die Verpflichtung vom Koch zB auch bedenklich, auch wenn sich die andere Seite in mir natürlich irgendwie freut. Aber eins kannst mir glauben: Wenn sich dieser Sport im gesamten Östereich weiterentwickelt und Schritte nach vorne macht, und der Preis dafür ein KAC Jahrzehnte lang im Mittelfeld ist, dann würd ich diesen Preis sofort bezahlen. Das einzige, was bei mir bezüglich Hockey überm KAC steht ist die Entwicklung dieses Sports im gesamten Österreich.

    Also was ist bitte heuchlerisch und scheinheilig? Ich red hier in diesem Thread gar nicht übern KAC (einmal, weil ein anderer User mich natürlich gleich auf den KAC reduziert hat, wie du es auch tust), sondern übers österreichische Eishockey und die Liga und deren Strukturen.

    Aber wenn wir schon beim Thema sind, weil meinst, dass der KAC dann mit 4 zu starken Linien daher kommen würde, wenns wieder eine Legiobeschränkung einführen würden. Was kann der KAC bitte dafür, dass er die letzten Jahre junge talentierte Spieler gescoutet und zum Verein geholt hat bzw. seine eigenen Nachwuchsspieler ins Team integriert hat, was andere halt verabsäumt haben? Genau das ist in meinen Augen gute Arbeit. Dass dies mit höheren finanziellen Mitteln natürlich leichter ist, ist mir schon klar, das ändert aber nix daran, dass sie ihre Jugenspieler konsequent ins Team einbauen und daher einen guten Job machen (diesbezüglich).

    Aber egal, natürlich sollte eine Legiobeschränkung gestaffelt eingeführt werden. Man könnte bei 8 - 10 Legionären beginnen und diese Jahr für Jahr reduzieren, bis man bei 5 angekommen ist. Ich denke auch, dass es intelligente Lösungen gibt, wie man den Spielbetrieb auch unter solchen Bedingungen ausgeglichen halten kann, weil es natürlich schon so ist, dass gewisse Regionen einen Nachteil haben. Deswegen denke ich auch, dass nur solche Entscheidungen auf diesem Level zu wenig sind. Entweder nur Legiofreigabe oder -beschränkung ohne zusätzlichen Regulativen und lenkenden Maßnahmen sind bei unseren Strukturen einfach zu wenig. Angenommen man führt eine Legiobeschränkung ein, dann muss man ganz genau die Entwicklung beobachten und gegen negative Seiteneffekte gegensteuern. Meiner Meinung nach sollte da nach jeder Saison evaluiert werden und Schlupflöcher, Grauzonen (die sich Teams zum Vorteil machen auf Kosten der jungen Spieler zB) mit entsprechenden Regeln eliminiert werden.

    Aber bezüglich Ausgeglichenheit bzw. verschiedenen Voraussetzungen bei einer Legiobeschränkung muss man schon auch sagen: Sicher hat Kärnten bei der Nachwuchsausbildung einen nicht kleinen Vorteil, weil dort der Sport einfach einen anderen Stellenwert hat und einfach der Nachschub an Hockeybambinis größer ist. Meine These ist, dass die Vereine von alleine ihre Nachwuchsarbeit nicht verbessern werden, wenn sie es nicht müssen. Und dass der Konkurrenzkampf zwischen den Teams genau dort seinen Platz haben sollte, in der Ausbildung des Nachwuchs. Und jetzt frag ich dich: Sollten wir wirklich aus Gründen der Fairness, damit nicht gewisse Regionen einen Vorteil haben (weil Hockey dort einfach anders gelebt wird), nicht unser volles Potenzial ausschöpfen und unsere Spieler insgesamt schlecht ausbilden oder wärs nicht vielleicht doch besser, diese unausgeglichenen Gegebenheiten der Popularität des Sports als gegeben hinzunehmen und die Spieler, die wir haben, aber dafür besser auszubilden, indem man eben den Konkurrenzkampf genau in die Ausbildung des Nachwuchs verschiebt?

    Wie könnten die Linzer zB diesem Nachteil der geringeren Popularität des Sports in ihrer Region entgegenwirken? Richtig! Sie könnten versuchen, besser auszubilden als die anderen Mannschaften, was diesen Nachteil kompensieren könnte. Wenns das machen würden, würd auch in der Bevölkerung ein anderes Bewusstsein entstehen, nach dem Motto, aha, da werden meine Kinder professionell ausgebildet und haben im Eishockey eher Chancen als im Fußball, Profi zu werden, wodurch der Sport dann in weiterer Folge von allein populärer werden würde und dieser Nachteil vielleicht irgendwann mal beseitigt wäre. Eine Region hat soviel Potenzial, wie sie eben zur Zeit hat, nicht mehr und nicht weniger. Jede Region sollte das Potenzial voll ausschöpfen können (oder besser gesagt müssen), und das Potenzial solte nicht aus Gründen der Fairness verhungern. Wenns analog auf die Welt umlegst, sollte Kanada doch auch nicht beginnen, in ihrem Land schlechter auszubilden, damit der Sport insgesamt weltweit etwas ausgeglichener wird, weil Eishockey weltweit halt ein schon sehr weit gezogenes Leistungsband vorweist. Nein, die anderen Länder sollen sich weiterentwickeln, nicht umgekehrt. Genau so sollts in der EBEL auch sein. Linz zB mag nicht die Region mit den besten Voraussetzungen für die Nachwuchsausbildung sein, dennoch wäre es das Ziel, dass sich der Sport in dieser Region weiterentwickelt und nicht, dass das Potenzial aus Gründen der Fairness in Regionen, die schon weiter sind, nicht voll ausgeschöpft werden kann bzw. gedrosselt wird.

    So, hätt noch genügend zu sagen, aber jetzt ist erstmal genug, jetzt mag ich nimma. Gute Nacht!

  • Offener Brief von Dieter Werfring

    • MacReady
    • 20. Mai 2011 um 23:11
    Zitat von DerFremde

    War sie das? Mal schon, mal weniger. Wie gesagt: mitte der 90er gab es eine 4er-Liga und leere Hallen - dafür aber weniger Legionäre.

    Ich hab erst jetzt den Thread von Anfang an zu lesen begonnen und da du diese Unwahrheit immer wieder postest, möcht ich dich fragen, ob du bewusst falsche Tatsachen erzählst oder einfach den Mund aufreißt, obwohl im Grunde völlig ahnungslos bist? Oder bist noch zu jung, dass dich nicht erinnern kannst an damals? Oder hast das österreichische Hockey nicht verfolgt damals?

    Es war damals so, und nicht anders: In Österreich gabs eine gesunde Liga, ich weiß nicht mehr genau mit wievielen Vereinen, ich schätze 8. KAC, VSV, WEV, Innsbruck, VEU, Graz, Lustenau und noch irgendeine Mannschaft, die mir gerade nicht einfällt. Damals gabs eine Legiobeschränkung und auch noch Ablösen. Dann kam Herr Bosman mit allseits bekannter Geschichte und veränderte die Sportwelt in der Hinsicht, dass Ablösesummen bei vertragslosen Spielern abgeschafft wurden. Im gleichen Atemzug waren dann Spieler der EU keine Transferkartenspieler mehr. Die Vereine begannen, die Legiozahl immer weiter aufzustocken, letztendlich haben dann beim KAC zB sicher 12 gespielt. Und zu dieser Zeit wurde in Österreich sicher das höchste Niveau gespielt, das wir je hatten. Da würd eine heutige EBEL-Mannschaft schlecht aussehen gegen diese Mannschaften (obwohl man die Zeit natürlich nicht mehr vergleichen kann). Auf alle Fälle haben sich einige Vereine finanziell zu sehr übernommen und machten pleite, jedes Jahr brach zumindest ein Team weg. Alle haben so knapp kalkuliert, dass ein Viertelfinalaus in den POs schon das Ende für einen Verein bedeutet hat. Dann kam es zu diesem Jahr, in dem nur mehr 4 Vereine übrig waren, der KAC, der VSV, die VEU und der WEV (wenn ich mich nicht irre). Die Zuschauerzahlen waren immer noch recht gut, obwohl du mir glauben kannst, dass es schon ein bissl öde war, weil die Mannschaften ich glaub 10x gegeneinander gespielt haben (jede 3. Runde war ein Kärntner Derby). Und in diesem Jahr wurde das beste Hockey ever in Österreich gespielt, pippifein kann ich nur sagen.

    Wie hats geendet das Jahr? Die VEU und der WEV machten ebenfalls pleite, übrig geblieben sind nur mehr der KAC und der VSV, worauf man dann die Nationalligaklubs nach oben beförderte und eine Legiobeschränkung einführte. Diese Liga war dann ziemlich uninteressant, weil sie ganz einfach zu unausgeglichen war und da ging der Zuschauerzuspruch zurück.

    Auf alle Fälle liegst du völlig falsch, wenn du meinst, dass es eine 4er-Liga gab, weniger Legios und leere Hallen. Es gab eine 4er-Liga, ja, aber noch mehr Legios als heuer und Hallen, die etwas schlechter besucht waren als heutzutage, aber immer noch recht gut, fast am jetzigen Schnitt dran. Wenige Zuschauer gabs dann in der darauffolgenden Saison.

    Sooo! Und im Grunde führt das nun deine Argumentation völlig ins Absurde, weil die österreichische Liga begann damals just zu zerbröckeln, als man die EU-Legios freigab, Schach Matt!

    Im übrigen beganns so wie mit Innsbruck in der EBEL. Es zeigt sich schon wieder diese Entwicklung hin, die Teams rüsten mit immer mehr Legios auf, die ersten machen schon pleite oder schaffen es jedes Jahr grad noch irgendwie, den Bankrott abzuwenden und wir haben wieder nur 6 österreichische Vereine in der höchsten Spielklasse.

    Jetzt wäre es noch möglich, diese Entwicklung zu stoppen und das Niveau langsam auf einen gesunden und natürlichen Level zu senken, denk nicht, dass auf diese Weise die Zuschauer ausbleiben würden. Wenn allerdings wieder mal nur 2 österreichische Vereine übrig sind, interessiert die EBEL mich zB nicht mehr wirklich (und ich bin aber ein Hardcore-, kein Schönwetterfan) und wenns dann die Nationalligaklubs wieder nach oben holen und das Niveau von einem Jahr aufs andere drastisch senken würden und der KAC, der VSV oder Salzburg die Liga zerschießt, während Bregenzerwald vielleicht die ganze Saison 6 Punkte erspielt, dann spielst vor leeren Hallen, und nicht, wenn ein paar Legios pro Team weniger spielen.

    Also informier dich bitte zuerst, wenn du schon deinen Mund so weit aufmachst. Oder halt ihn lieber mal, wenn dich nix auskennst!

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • MacReady
    • 20. Mai 2011 um 22:26
    Zitat von schooontn

    Nach dem regen Austausch von Spielern im letzten Jahr wärs wirklich eine ziemliche Veränderung für den KAC/Dornbirn wenn man die Kooperation wieder beenden würde..

    Jo, oba echt, des wär die reinste Katastrophe! :D ;)

  • Derek Boogard gestorben

    • MacReady
    • 20. Mai 2011 um 22:25

    Uiii, Opiatderivat und Alkohol, keine gute Kombination! Da dürfts ihm wohl den Blutdruck zusammengehaut haben? Lieg ich da falsch als Laie?

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