Schöne Vorlage vom Astronaut und schöner Schuss von Harnik ![]()
Aber unsere Verteidigung lässt sich echt sowas von leicht austricksen, weiß nicht, ob wir bei den Superminis solche Fehler gemacht haben ![]()
Schöne Vorlage vom Astronaut und schöner Schuss von Harnik ![]()
Aber unsere Verteidigung lässt sich echt sowas von leicht austricksen, weiß nicht, ob wir bei den Superminis solche Fehler gemacht haben ![]()
Der Schneckerl is echt der Beste. Wie er mit ernüchternder, lethargischer und fast schon genervter Stimme die Tore analysiert.
Wenn dem ORF was am österreichischen Nationalteam liegen würd, würdens dem Herbert einfach nicht mehr weiterverpflichten, dann würd er sich den Job des Nationaltrainers wieder antun ![]()
Aber für ein Tor is er immer wieder gut ![]()
Bin gespannt, ob der Jogi Mitleid mitm Constantini hat und 2 Gänge zurückschaltet, damits kein Spaniendejavu wird ![]()
Die Innenverteidigung ist offen wie ein Scheunentor und Arnautovic möchte immer glänzen, aber schaffts dann irgendwie nie ![]()
Nur, wer wird dann narrisch?
Na wer wohl? Die ganzen Minderwertigkeitskomplexler beim ORF natürlich.
Und wenn man wieder recht gut mitspielt und trotzdem verliert, freu ich mich schon drauf, wie man bei Interviews mit Vertretern der deutschen Mannschaft zwanghaft versucht, mit zielgerichteten Fragen ein bissl Anerkennung zu bekommen. Die Typen vom ORF sind echt sowas von peinlich, zum Genieren ![]()
muss er gehen?
Wenn die eine Überraschung nicht eintrifft, wird das wohl die alternative Überraschung sein ![]()
Auf der anderen Seite darf man sich fast gar keine Überraschung wünschen. Sollten die heute wirklich mit einem Sieg nach Hause kommen, wird sogar noch die Urne mit der Asche vom Constantini auf der Spielerbank sitzen und coachen. Wobei das dann vom taktischen Verhalten wahrscheinlich auch nicht so verschieden ist vom jetzigen Zustand ![]()
Das ist aber ein allgemeines Problem und kein spezielles der Enforcer - sprich, wenn du ein Problem mit deinem Job hast, musst du entweder daran etwas ändern oder dich damit abfinden (was im Endeffekt deiner Psyche nicht hilfreich sein wird).
Das seh ich im Grunde eh gleich, deswegen hab ich auch nicht sehr viel Mitleid mit Manager-Outburnern, weil sie im Grunde ja selbst daran schuld sind. Die Enforcer zwingt ja auch niemand, ihren Job zu erledigen und wenn sie unglücklich sind mit ihrem Job, sollten sie ihn eben bleiben lassen.
Nur muss man halt schon auch berücksichtigen, dass die Verlockung des großen Geldes (oder auch einfach nur in der NHL zu spielen) keine kleine ist und die Spieler auch über mögliche Gefahren nicht wirklich Bescheid wissen. Außerdem stellt sich dann noch die Frage, ob solche Enforcer eigentlich wirklich notwendig sind oder ob man nicht auch ohne diese Spielertypen in der NHL auskommen würde. Für mich sinds mehr oder weniger überflüssig, auch wenn so ein Fight das Momentum sehr wohl umdrehen kann. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, das Momentum an sich zu reißen, die mehr mit Eishockey zu tun haben als ein mehr oder weniger grundloser Fight...
Malone: Schon richtig, nur halt ich gar nix von dem, was NHL-Spieler so von sich geben, da besteht jedes einzelne Interview aus reinen Floskeln und sonst gar nix. Die Interviews mit NHL-Spielern sind in der Regel sowas von umsonst, weil man könnte fast meinen, es gibt Textbausteine für NHL-Spieler, die sie wie bei einem Funktionsaufruf eines Programms runterplappern, ganz egal, welche Frage eigentlich gestellt wurde.
Und darüber hinaus mag es durchaus stimmen, dass sie vielleicht von so manchem Kollegen und einigen Fans gewertschätzt werden (den Eindruck hat man ja eigentlich auch), aber Taten sagen mehr aus als Worte und wenn du jahrelang nur dafür verwendet wirst, dass du anderen die Birne verkloppst oder selbst verkloppt wirst, dann wirst dich früher oder später ganz einfach anders fühlen als die restlichen Teamkollegen, die tatsächlich Eishockey spielen dürfen.
Und stell dir selbst mal ehrlich die Frage, was du von solchen Enforcern hältst. Ich unterscheide jedenfalls zwischen einem richtigen NHLer und einem von den Fähigkeiten her begrenzten Enforcer. Da werden Witze über die Fähigkeiten von Shelley zB gerissen, so gut wie niemand nimmt diese Spieler wirklich ernst, sie spielen ganz einfach eine mehr als untergeordnete Rolle. Ich hab jedenfalls den Eindruck, dass es da sehr wohl 2 unterschiedliche Klassen in der NHL gibt, jene Spieler, die dem Team spielerisch weiterhelfen können und daher wichtig sind und jene Spieler, die eigentlich nie dafür eingesetzt werden, was sie gelernt haben, nämlich Hockey zu spielen und denen dadurch gezeigt wird, dass auf ihre Fähigkeiten als Hockeyspieler ganz einfach gepfiffen wird.
Das sind im Grunde vom Herzen her Eishockeyspieler, die dies aber nicht wirklich machen können und stattdessen als Boxer missbraucht werden. Kann mir schon vorstellen, dass das bei einigen an der Psyche nagt...
Ich habs im Gefühl, heute gibts eine Überraschung ![]()
Und wir können uns dann als Pensionisten immer noch vom ORF den großen Erfolg anno 2011 in Gelsenkirchen anhören ![]()
jeder mensch/sportler könnte theoretisch an der krankheit "depressionen" erkranken
Natürlich könnte dies jeder, aber in dem verlinkten englischen Artikel sind ein paar Argumente angegeben, die mMn nicht schlecht sind. Nämlich, dass die Enforcer (die ja im Grunde auch Eishockeyspieler sind, nur halt nicht auf NHL-Niveau) als Spieler entwertet werden und im Endeffekt nur dafür gebraucht werden, dass ihnen die Birne eingedroschen wird. Und es geht nun darum, rauszufinden, ob dies (neben einer Reihe von anderen Gründen, die ebenfalls angeführt sind) die Entwicklung von psychischen Erkrankungen begünstigt, was mMn gar nicht so weit hergeholt ist. Ich weiß nicht, wie Menschen aus dem normalen Arbeitsleben damit zurechtkommen, wenn sie jahrelang spüren, dass sie eine mehr als untergeordnete Rolle in ihrem Betrieb spielen, von den Kollegen belächelt werden oder ähnliches. Einer gefestigten Psyche macht das vielleicht nix aus, einer etwas labileren eventuell schon.
dieselben redakteure berichten zb mit vergnügen über boxkämpfe, wo die gefahr ja dann ins unermessliche steigen müsste...
Wie bereits geschrieben gehts da vermutlich nicht um die Schläge auf den Kopf selbst, sondern um die psychische Belastung, die ein Enforcer zu tragen hat.
Wie auch immer, ich geb euch aber recht, dass der Artikel schlecht geschrieben ist, da er auf dieses Thema kaum eingeht, sondern die Todesfälle unmittelbar mit den Auswirkungen der Schläge auf den Kopf in Zusammenhang setzt, was natürlich Blödsinn ist.
Nachdem ich gestern nochmal kurz über das Thema nachgedacht hab, muss ich aber auch sagen, dass es vermutlich doch nur ein Zufall ist, dass es 3 Todesfälle in kürzester Zeit gegeben hat und diese auf Medikamentenmissbrauch oder gewöhnlichen Selbstmord zurückzuführen sind. Weil wie Malone auch schon geschrieben hat, sind die reinen Enforcer eigentlich rückläufig und diese gabs schon immer in der NHL, früher sogar noch in ausgeprägterer Form als nun. Wäre die Theorie richtig, dass ein Leben als Enforcer den Ausbruch von Depressionen begünstigt, hätten wir vermutlich in den letzten Jahren immer wieder Selbstmorde von Enforcern erlebt, dem war aber nicht so. Trotzdem, einen Zusammenhang einfach so ausschließen, kann man nun aber auch nicht mehr, weil auffällig ists schon, dass es 3 in so kurzer Zeit waren und vor allem, dass alle 3 eben Enforcer waren...
Spätestens in den Playoffs sieht man auch immer warum.
Und die Sabres sehen jedes Jahr im PO (sofern sie diese erreichen), was ihnen fehlt ![]()
Bischofberger oder Gracnar? Müsst schon fast ein Wunder grenzen, sollten sie gedraftet werden. Die höchsten Chancen hat immer noch Komarek, auch wenn er letztes Jahr nicht gedraftet worden ist.
Sollte er dieses Jahr den Großteil der Saison mit der Kampfmannschaft verbringen und dort das eine oder andere Mal aufzeigen, bin ich aber immer noch recht zuversichtlich, dass er dann im nächsten Draft berücksichtigt wird.
Ich bin grundsätzlich schon der Meinung, dass es deren eigene Wahl ist und jeder seines eigenen Glücks Schmid ist. Niemand zwingt diese Spieler, diese Rolle zu übernehmen. Man sollte aber trotzdem erstens das berücksichtigen, was du gerade erwähnt hast (Traum von der NHL mit der Hoffnung, eventuell mal mehr zu sein als ein reiner Enforcer) und darüber hinaus auch noch die Tatsache, dass den meisten die Gefahren von Spätfolgen auch gar nicht bewusst sind.
Und die Frage, die ich mir stelle: Sind solche Spieler überhaupt notwendig? Ich verstehe zwar, warum ein Trainer wann einen Enforcer aufs Feld schickt und man hat ja schon genug Beispiele gesehen, nachdem ein Team nach einem Fight aufgewacht ist und noch ein Spiel gedreht hat. Aber wenn kein Team mehr solche Spielertypen hätte, was würde sich schon ändern? Zumal es auch mit Sicherheit nicht wenige Spieler gibt, die spielerisch auf NHL-Niveau sind und trotzdem immer wieder mal einen Fight auspacken, aber eben, wenn es angebracht ist und aufgrund der aufsteigenden Emotionen ganz einfach passiert. Von diesen Fights, bei welchen die Spieler schon vorher ausmachen, dass sie sich gleich die Birne einhauen, halt ich eigentlich ziemlich wenig, weil das mit Eishockey recht wenig zu tun hat.
Fighten sollte im Eishockey erlaubt sein, weil es ein körperbetonter und emotionsgeladener Sport ist, aber wenn zwei Spieler einfach ohne Grund zu beginnen, aufeinander einzuprügeln sollten beide zumindest unter die Dusche, wenn nicht länger gesperrt werden. In jeder anderen Sportart sind Tätlichkeiten dieser Art verpönt und das auch nicht ohne Grund. Wie oft wird man von Unwissentlichen als Hockeyfan angesprochen, dass Eishockey ein Proletensport ist, weil dort (mehr oder weniger) ohne Konsequenzen gerauft wird. Bei Fights, die aus der Hitze des Gefechts entstehen, bin ich anderer Meinung, aber bei solchen ausgemachten Fights haben sie vollkommen recht. Das gehört mMn unterbunden, weil DAS gehört nicht unbedingt zum Eishockey...
Bei Crosby schauts ja auch nicht unbedingt rosig aus, was man so hört (und auch was ich so gegen Ende der vorigen Saison gesehen hab).
Also doch wieder ein Selbstmord. Es scheint auf alle Fälle einen Zusammenhang von Enforcern und Depressionen und / oder Medikamentenmissbrauch zu geben, weil glaub jetzt nachm 3. Vorfall kaum mehr an einen Zufall (obwohls auch noch möglich wäre).
Den Artikel finde ich recht interessant, zu wenig Anerkennung kann ja durchaus ein Auslöser für Depressionen sein. Ich bin ohnehin der Meinung, dass reine Enforcer nix in der NHL zu suchen haben. Wenn jemand spielerisch nicht mithalten kann, dann sollte er dort auch nicht spielen, weil wie es im Artikel richtig steht, werden diese Spieler nicht als richtige Hockeyspieler wahrgenommen, ich mach das auch nicht, weil sie für mich ganz einfach keine NHLer sind.
Interessant die Frage, ob sich jetzt was bei den Regeln ändern wird, würd mich nicht wundern, wenn die NHL diesbezüglich jetzt europäischer wird. Dabei wird bei uns immer gejammert, dass zu wenig gefightet wird. Gegen einen Fight zwischen zwei normalen Spielern gibts eigentlich nix auszusetzen, wenns hin und wieder mal passiert, aber diese Enforcer, die nur zum Fighten aufs Eis geschickt werden, sind in meinen Augen überflüssig und entbehrlich. Die sollten lieber in einer schwächeren Liga das machen, was sie wollten, als sie als Kinder mit dem Eishockey begonnen haben, nämlich spielen und sich nicht prügeln...
edit: Naja waluliso, so weit hergeholt is es nicht. Is ja nicht so, dass ich da eine Theorie aufstelle, es stellt sich nur die Frage, ob es da nicht eventuell doch einen Zusammenhang zwischen der Rolle eines Enforcers und daraus resultierenden psychischen Erkrankungen gibt, die dann im Selbstmord enden. Nachm 2. Vorfall hätt ich gesagt, Zufall, aber nachm 3. innerhalb von 4 Monaten kann man einen Zusammenhang zumindest nicht mehr ausschließen...
Wenn man das so liest und sich die anderen Spieler, die wegen schwerer Gehirnerschütterungen ihre Karriere beenden mussten (oder danach niee mehr das Level davor erreichten) in Erinnerung ruft, dann denke ich, dass man die Checks gegen den Kopf und Blindside-Hits noch schwerer bestrafen müsste.
Weil wenn ein Mensch neurologische Schäden aus dem Sport mit ins Leben danach nimmt, hört der Spaß auf. Auch wenn solche Checks in der NHL immer wieder ein Highlight eines Spiels sind, sollte die Gesundheit doch vorgehen und alles unternommen worden, dass man solche Gehirnerschütterungen vermeidet, auch wenn dafür das Regelwerk beträchtlich geändert werden müsste.
Hmm, also langsam macht man sich doch Gedanken! Nicht nur, dass es der dritte NHL-er in den letzten 4 Monaten war, der verstorben ist, es waren auch allesamt Enforcer. Könnt mich nicht erinnern, dass es früher solche Vorfälle gegeben hat? Vereinzelt vielleicht schon, aber an eine Serie von Todesfällen könnt ich mich nicht erinnern.
Vor allem, dass es immer einen Enforcer getroffen hat, ist schon recht auffällig. Zufall? Oder hats vielleicht mit unterstützenden "Medikamenten" bei den Trainings zu tun (weil Enforcer ja sicher mehr aufn Körper trainieren als andere)?
Kalt, Pewal, Latusa, Kristler. Alle vom direkten Ligakonkurrenten um Millionen weggekauft
Einer davon sogar an der Grenze zur Rechtswidrigkeit aus einem bestehenden Vertrag. Soll kein Vorwurf sein, nur zeigen, dass das halt ganz einfach üblich ist unter den Vereinen. Genauso wie solche Aussagen. Und es ist ja nicht so, dass man von der Gegenseite nicht auch schon derbe und polemische Aussagen gehört hätte, die zumindest nicht weniger derb als diese sind. Warum? Na die Vereine sind ganz einfach egoistische Organisationen, die sich selbst immer noch am nächsten sind und versuchen, ihre Interessen durchzusetzen. Weil diese in unserer Liga nicht immer homogen sind, kommen erst solche Differenzen zustande. Aber muss es wirklich sein, dass dann gleich wieder von Verschwörungstheorien gesprochen wird? Dass jede Kleinigkeit gleich so reininterpretiert wird?
Ich ärger mich im Nachhinein jedes Mal, dass ich überhaupt erst drauf einsteig
Ich hab ja selbst etwas überreagiert, weil der Fremde wieder mit seinen Verschwörungstheorien dahergekommen ist. Entschuldigung dafür, wollt damit keinem anderen Salzburger aufn Schlips, aber dieser Herr bringt mich teilweise echt auf die Palme.
Ich kanns ja verstehen, dass die Salzburger Fans mit der Aussage vom Resei keine Freude haben. Ich finde auch, dass die Wortwahl dubios ist, obs beabsichtigt ist oder nicht, weiß ich nicht. Aber sollte die Unschuldsvermutung gelten
, dann is es auch nur seine Meinung.
Im Grunde sollten wir Fans ganz einfach akzeptieren, dass es Vereine gibt, die auf unterschiedliche Weise agieren, um erfolgreich zu sein und daher auch unterschiedliche Interessen verfolgen. Ich habs zuletzt eigentlich ganz gut im Griff gehabt, aber hab mich leider wieder hinreißen lassen, aber ich leg da jetzt einfach diesen gelben Balken über jene Posts drüber und werd mit aller Kraft versuchen, diesen nicht wegzuschieben (und scheitern, wie jeder andere hier
)
Was das alles mit dem Thema zu tun, ist eine gute Frage, aber wenn ich mich recht erinnere, liegt der Ursprung des Problems im Post, in dem der Link zum Artikel der Pressekonferenz gepostet wurde. Da hat sich wohl jemand im Thread geirrt ![]()
@Eagleblood: Also sorry, aber dass wir die Vereine / Nationalmannschaften der Vereine ausm Ausland ausbilden, damit diese mal besser sind als wir, hat der GM nicht richtig erkannt, sondern war eine der schlechtesten Aussagen, die ich vom Mion seit langem gehört hab (wobei einige andere Aussagen recht treffend waren). Diese Nationen stehen bezüglich Hockeyentwicklung alle noch hinter uns (Slowenien auf Augenhöhe) und wenn die sich verbessern und wir nicht, ist das unser Problem, weil wir uns nicht verbessern. Aber das ist typisch österreichisch: Wir wollen/können uns nicht verbessern, hoffentlich verbessern sich die Gegner nicht und was kann man dagegen tun, damit diese sich nicht verbessern anstatt mal auf sich selbst zu schauen. Wir müssen besser werden, was die anderen Nationen machen sollte uns grundsätzlich egal sein. Mit dieser Denkensweise kommen wir genau dorthin, wohin die Tendenz zeigt, nämlich nach unten.
Generell verstehe ich nicht, wie man den Verband kritisieren kann und Mion außen vor lasse und ihn lobt. Wie kann man das eine Verbandsoberhaupt kritisieren und das andere im Grunde bei jeder Gelegenheit loben? Die sind beide verantwortlich für die Misere, und beide haben in meinen Augen zumindest in den letzten Jahren versagt. Weißt, auch Villacher machen Fehler ![]()
Mc. Stacy - wären die Salzburger immer nur dritter, vierter oder fünfter wär es dir völlig wurscht wieviele Spieler von Salzburg dort ausgebildet worden wären, ob sie viele Legionäre haben oder nicht, ob der Trainer sympathisch ist oder nicht, ob sie den Spielern hohe Gehälter zahlen oder nicht und ob der Verein einen Verlust macht oder nicht - Du würdest kein Wort über Salzburg verlieren
Das ist eine völlig bodenlose Unterstellung, die an den Haaren herbeigezogen ist. Ich war dem Salzburger Modell lange positiv gegenüber gestimmt, nun eben nicht mehr.
Und ich würde es sehr begrüßen, wenn aus diesem Modell EBEL-taugliche Spieler (oder gar Leistungsträger) rauskommen würden, und da würde ich auch in Kauf nehmen, dass sie 10 Jahre lang Serienmeister werden. Weil eins kannst mir glauben: Die Entwicklung des gesamten österreichischen Eishockeys steht bei mir an oberster Stelle, noch weit vorm KAC.
@ECS: Klar wird noch der eine oder andere Legio gehen müssen. Ihr werdet aber wohl trotzdem mit 11, 12 Legios in die Saison starten und dass die Spieler allesamt so jung sind, hängt wohl damit zusammen, dass man sich die Legios von den Punkten her auch leisten kann. PP hat ja schon öfter gezeigt, warum er ältere Spieler nicht spielen lässt (Stichwort Lanz).
Und ich hör jetzt eh schon wieder auf. Is mir echt zu blöd, dass ich mich wieder in diese Diskussionen einlasse, nur weil der Fremde wieder provozieren muss oder seine verkorksten Gedankengänge loswerden muss. Ich will ja eh keine anderen Salzburger damit angreifen, aber wenn solche bodenlosen Angriffe getätigt werden, sollte man sich auch verteidigen dürfen. Weil die Argumente sind ja teilweise echt lächerlich (massiv aufgerüstet, Koch mit Millionen weggelockt und was weiß ich was noch alles). Ich denke, es wird wieder mal Zeit, die Ignore-Funktion zu nutzen.
Ich hoffe, dass das Nachwuchsmodell in Salzburg mal Früchte trägt, nur glaub ich ehrlich gesagt immer weniger daran. Egal, ich halt mich da jetzt raus, die Zukunft wirds schon zeigen, was draus wird...
Mac stacy hat eine Salzburgphobie, trotzdem scheint er dauernd im Volksgarten in der Eishalle zu sein, er weiß nämlich ganz genau, wie schlecht bei uns jeden Tag die Jugend trainiert wird, von übergewichtigen arbeitslosen alleinstehenden Alkoholikern, da kann ja nichts raus kommen
Ich habe keine Salzburgphobie, ich habe nach dieser Offseason nur den Glauben daran verloren, dass man dort tatsächlich Nachwuchsspieler ausbilden möchte. Ich denke gar nicht, dass sie schlecht trainiert werden, ich glaube nur, dass man selbst diese nicht ernsthaft an EBEL-Niveau heranführen möchte. Es wären heuer einige Plätze frei geworden, man hat genügend junge Spieler im System, um diese auffüllen zu können. Nur was hat man gemacht?
Nach all den Jahren zuvor, in denen ich immer gedacht hab, dass der Grund, dass kein Spieler rauskommt, damit zusammenhängt, dass man noch ein recht junges Team ist, denke ich, dass der Grund, dass niemand rausgekommen ist, dass man ihnen kein Vertrauen schenkt. Offensichtlich muss man in Salzburg jedes Jahr mit aller Gewalt den Titel holen, dass da für die Jungen kein Platz ist, leuchtet mir ein, nur braucht man dann wirklich nicht selbst den Anspruch erheben, ein Ausbildungsverein zu sein. Weil die Stammspieler stammen allesamt von anderen Vereinen, wo diese tatsächlich ausgebildet wurden.
Und ja, ich sags offen und ehrlich, ich halt nach der letzten Saison und dieser Offseason genau gar nichts mehr von RBS, PP und seinem Plan. Mir erscheint dieser nämlich ziemlich planlos zu sein. Und dass für mich die Salzburger nun wieder sowas von unsympathisch sind, wie eigentlich nie zuvor, haben sie sich selbst zuzuschreiben. Mir sind die Capitals nun wieder wesentlich sympathischer als die Salzburger. Ich verfolg schon lange das österreichische Eishockey, aber so aufgeführt wie RBS im letzten Jahr hat sich bisher noch niemand.
Und freut mich, dass ihr auch heuer wieder Meister werdet. Tolle Leistung mit dieser von Legionären gespickten Mannschaft, noch dazu bei einem finanziellen Verlust, der das Ende jedes anderen Vereins bedeuten würde, gaaaaanz toll! ![]()
ich interessiere mich wirklich sehr für diese diskussionen über legionärsbeschrenkung, punkteregelung und nachwuchsförderung aber im großen und ganzen drehen sich diese themen immer im kreis und man kommmt auf keinen grünen zweig.
Es ist halt bei den Fans gleich wie bei den Vereinen. Je mehr Leute involviert sind, desto schwierigier wird es, alle Interessen unter einen Hut zu bringen. Im Grunde wird sich dann die Mehrheit durchsetzen, so wie es auch sein sollte. Ich hoffe, dass es letztendlich im Einverständnis aller über die Bühne geht und man sich auf den Wunsch der Mehrheit einigen kann (wie auch immer dieser aussehen mag). Auf alle Fälle sollte man aber eine Forderung, für die mehr als die Hälfte der Vereine eintreten, auch umsetzen, mit oder ohne Gewalt. Wenn einzelne Parteien dann meinen, sie müssten sich gegen die Mehrheit stellen, sollte man dennoch konsequent durchgreifen, weil dass eine kleine Minderheit den Wunsch der Mehrheit untergräbt, können wir uns nicht mehr leisten. Genau aus diesen Gründen stehen wir ja auch am Stillstand. Und letztendlich wird sich die Minderheit der Mehrheit immer beugen müssen, solange sie noch in der Gemeinschaft verweilen wollen.
Das sollte allerdings keine Anspielung auf einen konkreten Verein sein, weil noch wissen wir ja gar nicht, wie da alle Vereine zu diesem Thema stehen. Das ist halt meine Meinung, die Mehrheit regiert, wer aus der Minderheit damit nicht klar kommt, muss sich entweder eben beugen oder sich um Alternativen umsehen. Bei den österreichischen Vereinen scheints jedenfalls so, als wäre bereits die Mehrheit für eine Legiobeschränkung (VSV, Graz, Linz und der KAC hats nun auch in der Pressekonferenz angedeutet), ich hoffe aber sehr, dass auch die Teams ausm Ausland da ein Wörtchen mit gleichem Gewicht mitreden können. Aber auch der Großteil dieser wird wohl für eine Legiobeschränkung sein.
Wo wäre dann der Unterschied zu jetzt bitte? Als ob jetzt nicht die stärksten Österreicher bei den finanzkräftigsten Klubs spielen würden. Ich glaube sogar, dass eine Legiofreigabe die Kräfteverhältnisse innerhalb der Liga noch weiter auseinander treibt. Weil mit dem jetzigen Regulativ können sich die finanzkräftigen Klubs nicht nur die besten Ösis leisten, sondern auch noch mehr und bessere Legios als die "kleinen" Klubs. Wer hat denn in den letzten Jahren die Meisterschaft dominiert? Zu Zeiten der Legiobeschränkung waren auch noch andere Teams Meister, nicht nur Salzburg. Für mich hält das Argument, dass die Liga unausgeglichener werden würde, jedenfalls nicht. Es ist ein mögliches Szenario, das eintreten könnte, genauso gut könnte aber eben auch der gegenteilige Effekt eintreten. Genau gleich siehts bei den Gehältern aus. Als ob die Spieler jetzt so viel weniger kassieren würden als noch vor einigen Jahren und dass die Gehälter bei einer Einführung einer Legiobeschränkung massiv steigen würden, ist ebenfalls eine Hypothese, die aber schon eintreten könnte. Nur gibts sicher Methoden, wie man da dagegensteuern und diesen Effekt abfedern kann.
Was können die ärmeren Vereine machen, um mit einer Legiobeschränkung mitzuhalten? Sie können selbst Spieler ausbilden, um immer einen gewissen Nachschub an billigen Spielern mit guter Qualität zu haben. Und genau diesen Sinn sollte mMn auch eine Legiobeschränkung haben. Ich halt selbst im Grunde nix davon. Wenn unsere österreichischen Spieler gut genug ausgebildet würden, um mit den Legios mitzuhalten, wäre sie völlig sinnlos. Nur ist das zur Zeit eben nicht der Fall. Mit dem jetzigen Regulativ wird halt ganz einfach auf die eigene Jugendarbeit gepfiffen, Salzburg ist das beste Beispiel dafür. Dort wird der Ausdruck "Ausbildungsverein" höchstens als Modewort verwendet, weil ernsthaft ausgebildet wird dort nicht. Da verliert man ein paar österreichische Leistungsträger, hat genügend Nachwuchsspieler im System, die sich eine Chance verdient hätten, stattdessen holt man lieber Legionäre, die natürlicherweise besser sind, no na net. Wenns nur nach der Leistung gehen würde, würden nur Legios bei uns in der Liga spielen. Freier Konkurrenzmarkt ist in so einem Szenario schwierig, ganz einfach, weil unsere heimischen Spieler viel schlechtere Voraussetzungen bezüglich ihrer Ausbildung haben.
Und auch wenn ich die Wortwahl des Herrn Resei bei der Pressekonferenz nicht begrüße (zu offensiv), steht da auch einiges drin, dass ganz einfach wahr ist. Das soll jetzt nicht so klingen, als wollte ich den KAC hochloben, aber ich glaube, dass dem KAC der Nachwuchs und die Entwicklung des Hockeys in Österreich sehr wohl am Herzen liegt. Und ich glaube nunmal einem Verein diesbezüglich mehr, der regelmäßig Spieler hervorbringt und auch in seinem Handeln diese Linie erkennbar ist als einem, der zwar selbst den Anspruch erhebt, ein Ausbildungsverein zu sein, aber noch keinen ernstzunehmenden Spieler aus diesem System hervorgebracht hat. Sprich: Bei der Frage, was unserem Hockey gut tun würde, hab ich in jene Verantwortlichen, die bisher gute Nachwuchsarbeit geleistet haben mehr Vertrauen als in jene, die diesbezüglich noch kaum was zustande gebracht haben.
Welcher Topspieler wurde denn von EBEL-Vereinen nach Salzburg gelockt? Außer Kalt vor vielen Jahren kann ich mich an keinen erinnern.
1.) Koch wurde nicht von Salzburg weggelockt. Er hatte keinen Vertrag mehr und fertig. Abgesehen davon wollte Koch nicht mehr in Salzburg bleiben, hängt vermutlich mit eurem sympathischen Head zusammen
2.) Hat Salzburg mehr oder weniger jeden Topspieler von einem anderen Verein weggelockt, weil man selbst noch keinen produziert hat [winke] Ob dieser über einen Umweg aus dem Ausland kommt oder nicht, spielt da nicht wirklich eine Rolle. Weil die Heimatvereine werden bei Rückkehrern aus dem Ausland sicher versucht haben, den Spieler zu binden.
Warum sollte man Topspieler durch junge Spieler ersetzen? Das macht kein Verein auf der Welt. Auch nicht die heiligen Kärntner.
Weil man sich selbst einen Ausbildungsverein nennt und noch keinen einzigen Nachwuchsspieler in die Kampfmannschaft integrieren konnte? Dass das die Kärntner Vereine nicht machen, seh ich anders. Dort hat man in den letzten Jahren nicht gerade wenige junge Spieler zu Stammspielern umgeformt. Welche Spieler spielen bei Salzburg eine nicht unwesentliche Rolle, die selbst dort groß geworden sind? Viel Spaß beim Suchen.
Tja, Salzburg hätte ihn sicher behalten, nur war man dort halt nicht bereit, bei den KAC-Millionen mitzugehen. Koch hatte ein Angebot vorliegen, der KAC hat es offensichlich übrboten.
Polemik pur! Millionen ja? Sag, bist du durch die Haiderian'sche Schule gegangen, dass du es so gut verstehst, auf polemische Weise und mit Unwahrheiten zu hetzen?
Ja, in Salzburg war man natürlich nicht bereit, so hohe Gehälter zu zahlen. Welcher Verien in Österreich zahlt den die höchsten und unverhältnismäßigsten Gehälter aus? Auf die Idee zu kommen, dass Koch einfach genug von Salzburg hatte, kommt wohl keiner oder? Oder meinst, es ist ein Zufall, dass der Großteil der Österreicher Salzburg verlassen hat und euer heuriger Kapitän auch schon so gut wie weg ist?
..auf die idee, dass man sich gegenseitig braucht und man gemeinsam eine lösungfür das österreichische eishockey finden sollte, kommt halt momentan niemand.
Gerade eben dies wird mMn versucht! Anscheinend hat bei den Großteil der Klubs ein Umdenken stattgefunden und man möchte eine Veränderung. Vermutlich wissen gewisse Herrschaften eben schon, dass sich einzelne Akteure (oder ein einzelner Akteur) dagegenstemmen werden, was mich nicht überraschen würde, weil dass mit gewissen Herrschaften in der Liga ein Gemeinsam nur schwer möglich ist, hat man an deren Benehmen und Handlungen in der letzten Saison gesehen.
Eine gemeinsame Lösung zu finden ist halt schwierig, wenn sich einzelne Akteure dagegenstellen. Letztendlich sollte ganz einfach die Mehrheit der Stimmen entscheiden, wie es nun mal so ist bei einem Miteinander. Die letzten Jahre war es so, dass der Großteil der Klubs eine Legiofreigabe wollte (wobei ich mir da gar nicht mal so sicher bin, obs nicht doch eher sogar von der Minderheit ausging) und die Minderheit, die das nicht wollte, musste sich eben beugen. Jetzt scheint die Situation umgekehrt zu sein und nun wird sich die andere Minderheit beugen müssen. Wir müssen uns ja als Wähler auch mit dem Ergebnis der Mehrheit zufrieden geben, auch wenn das nicht unseren eigenen Interessen entspricht.
Das ist ja auch das Problem bei unserem Eishockey: Alle Interessen werden nie unter einen Hut zusammengebracht, deswegen findet man auch nie konkrete Lösungen und wurschtelt immer so weiter wie bisher. Gewisse Vereine haben nun offensichtlich genug davon und wollen was verändern. Nach der blamablen Darbietung unseres Nationalteams (und auch der Tendenz nach unten bei den Nachwuchsnationalmannschaften) sicher nicht die schlechteste Idee.
Es wird wieder Zeit, dass wirklich mehr auf die Jugend gesetzt wird und dies nicht nur groß rausposaunt wird und dann entgegengesetzt gehandelt wird.
edit: Zwei Neuzugänge bei drei (oder vier?) Abgängen ist eine massive Aufrüstung
Wie nennst du dann das Ersetzen jedes einzelnen Leistungsträgers durch einen Legio anstatt mal der eigenen Jugend (von der ja genug vorhanden ist) eine Chance zu geben? Genauso stell ich mir einen Ausbildungsverein vor
Und dann noch einem tatsächlichen Ausbildungsverein vorwerfen, dass er ihm einen Spieler "weggekauft" (Koch hatte keinen Vertrag mehr bei euch, also von kaufen kann keine Rede sein) hat, der von diesem ausgebildet worden ist. Bildets endlich mal eure eigenen Spieler aus, aber denen wird ja offensichtlich kein Vertrauen geschenkt, weil ihnen stattdessen lieber ein fertig ausgebildeter Spieler vor die Nase gesetzt wird.
Wozu Argumente, wenn's eine Beleidigung auch tut?
Die bringen bei dir nix, schon ewig oft versucht! Daher spar ich mir lieber die Zeit und verwend sie sinnvollerweise zum Arbeiten, bevor ich gegen eine Wand rede...
lennon: warum das so ist und ob es sich so einfach ändern ließe (was natürlich nicht der Fall ist) ist völlig unerheblich. Fakt ist, dass der KAC und die Kärntner in Liga und Verband weit mehr Macht haben als die Caps und der ECS. Trotzdem tut der KAC so, als wäre er ein Getriebener, der nun endlich entschlossen hat, sich gegen die dunklen Mächte zu stellen, die heimlich alles bestimmen. Verschwörungstheorie und Opfermythos lassen grüßen, aber leider scheinen diese Dinge ja speziell in Kärnten ein sehr beliebtes politisches Mittel zu sein.
Aber die Linie ist ja auch bei Viveiros erkennbar: "Salzburg dürfte unschlagbar sein!". WTF? Wir haben wohl die schmerzhaftesten Abgänge von allen Vereinen: Duncan, Koch, Pewal, Divis, etc. während der KAC massiv und mit sehr viel Geld aufgerüstet hat. Genauso wie die Caps. Einerseits heißt es, die Vereine müssen zusammenarbeiten, andererseits wird schon vor der Saison wieder massiv gegen Salzburg Stimmung gemacht. Häuptling Manny und sein Bruder Klaus sprechen also mit gespaltener Zunge.
Da redet grad der richtige von Verschwörungstheorien, weil du bist für mich die personifizierte Paranoia schlechthin! [kopf]