1.) Das Thema Lattner finde ich besonders erschreckend.
Aus verlässlicher Quelle wurde mir mitgeteilt, dass der Co-Trainer maßgeblich in die Entscheidung eingebunden gewesen sein soll und offenbar aus Sorge, um seine eigene Position interveniert hat, sodass Jan keinen neuen Vertrag erhalten hat.
Jan war in den vergangenen Jahren insbesondere im Nachwuchsbereich äußerst engagiert, uneigennützig und mit klarem Fokus auf die Weiterentwicklung des Sports tätig – nicht aus persönlichem Eigennutz.
Es ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar, welche Machtposition der Co-Trainer mittlerweile im Verein einnimmt. Die sportliche Qualifikation und fachliche Kompetenz, um derart maßgeblichen Einfluss auf Personalentscheidungen auszuüben, erscheinen zumindest diskussionswürdig.
Betrachtet man seine eigene sportliche Vergangenheit, stellen sich berechtigte Fragen, ob hier die notwendige fachliche und charakterliche Eignung für eine derart einflussreiche Rolle gegeben ist. Mehrere Stimmen aus dem Umfeld sehen diese Entwicklung ebenfalls kritisch.
2.) Weiters muss gesagt werden, dass die Nachwuchsarbeit absolut in die falsche Richtung läuft! Neben miserablen Ergebnissen in den wichtigsten Altersklassen, in welchen Feinschliff betrieben werden sollte, um Eishockeyspieler auszubilden, wird mit dem Wunsch nach zusätzlichen Imports dem Nachwuchs keinerlei Bedeutung beigemessen.
Noch härter Formuliert: "Es wird auf die Nachwuchsarbeit gesch****, während medial mittels Social Media versucht wird, den Eindruck zu wecken, es sei alles in Ordnung."
P.S. Die Social-Media-Bereich ist die einzige Sparte, welche professionell aufgestellt ist und gut funktioniert.
3.) Um das ganze noch abzurunden - BRADY SHAW.
Unter Berücksichtigung der damaligen Ereignisse kommt eine Rückkehr definitiv nicht infrage. Wer dennoch solche Schritte erwägt, setzt ein äußerst fragwürdiges Signal.