1. Dashboard
  2. Artikel
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Forum
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. eishockeyforum.com
  2. Mitglieder
  3. VincenteCleruzio

Beiträge von VincenteCleruzio

  • Fussball WM 2010

    • VincenteCleruzio
    • 27. Juni 2010 um 18:10
    Zitat von killver


    Was gibts heute an der deustchen Mannschaft auszusetzen? Eine junge dynamische Mannschaft die attraktiv Fußball spielt.

    so isses: schöner fußball, den diese junge deutsche mannschaft geboten hat. das 4:1 absolut verdient.

  • Fussball WM 2010

    • VincenteCleruzio
    • 27. Juni 2010 um 16:43

    jawolle - beide tore - das zweite sogar mit gurkerl ( 8o ) - gewidmet den "special friends" germaniens hier im forum.

    germany: two - albion: zero

    EDITH: the empire strikes back: 2:1

    und jetzt auch noch ein "wembley-tor-verkehrt": auch beim soccer gehört der videobeweis her, dieses tor nicht zu geben, das darf doch nicht wahr sein.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 27. Juni 2010 um 10:48

    Hypo-Verkauf: Wurden die Bayern getäuscht?

    23.06.2010 | 19:03 | (Die Presse)

    Bei der Übernahme der Hypo Alpe Adria im Frühjahr 2007 hat die Kärntner Landesholding der Bayerischen Landesbank (BayernLB) nicht alle Unterlagen ausgehändigt.

    Wien/Klagenfurt (höll). Bei der Übernahme der Hypo Alpe Adria im Frühjahr 2007 hat die Kärntner Landesholding der Bayerischen Landesbank (BayernLB) nicht alle Unterlagen ausgehändigt. Dies sagte die deutsche Sonderprüferin Corinna Linner am Mittwoch in Klagenfurt beim Untersuchungsausschuss zum Hypo-Debakel. Linner zitierte aus Analysen der Wirtschaftsprüfer von Ernst&Young, die für die BayernLB die Bilanzen der Hypo durchleuchteten. Darin hieß es, dass wegen Zeitknappheit nicht alle Tochterbanken in anderen Ländern untersucht werden konnten. Zudem fehlten Unterlagen. Laut Linner hätte die Kärntner Landesholding als Mehrheitseigentümer der Hypo von sich aus alle riskanten Geschäfte bekannt geben müssen. „Alles andere ist Täuschung“, so Linner. Ihrer Ansicht nach sei die Zeit für die Unternehmensprüfung für einen derartigen Finanzkonzern zu kurz gewesen.

    Linners Aussagen sind brisant. Denn sie hat die Vorgänge rund um die Hypo-Übernahme im Auftrag des bayerischen Finanzministeriums unter die Lupe genommen. Auf Basis ihrer Analyse prüft Bayern Schadenersatzansprüche gegen Kärnten. Die Deutschen haben mit der Hypo 3,7 Mrd. Euro in den Sand gesetzt und wollen nun den gesamten Betrag einklagen. Das Land Kärnten und seine Landesholding weisen alle Vorwürfe zurück.

    HGAA-Debakel: Auch interne Bewertung deutlich unter gezahltem Kaufpreis


    BayernLB wusste von Risiken

    Innerhalb der BayernLB waren bereits vor dem Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) im Sommer 2007 finanzielle Risiken und strukturelle Schwächen der Kärntner Bank bekannt – ohne dass dies Einfluss auf den Kaufpreis gehabt hätte. Diesen Schluss legt die Vernehmung mehrerer Mitarbeiter der BayernLB im Untersuchungsausschuss des Landtags nahe.
    So sei die interne Unternehmensbewertung aufgrund einer deutlich zu geringen Risikovorsorge der HGAA vor dem Kauf im Mai 2007 auf einen Gesamtwert der Kärntner Bank von knapp 2,4 Milliarden Euro gekommen, erklärte der damals für das Controlling zuständige Bankmitarbeiter Andreas Geltinger. Wenig später zahlte die BayernLB für die Hälfte der Bank 1,675 Milliarden Euro – was einem Gesamtwert von 3,35 Milliarden Euro entspricht. Zwar sei der Aufschlag einer „Kontrollprämie“ bei einer Übernahme durchaus üblich. Wie der letztlich gezahlte Kaufpreis zustande gekommen sei, entziehe sich aber seiner Kenntnis, so der Bankmitarbeiter.

    Die Landtags-Grünen verweisen zudem darauf, dass der tatsächliche Kaufpreis noch deutlich höher war – etwa weil bereits im November 2007 eine Kapitalerhöhung bei der HGAA von 440 Millionen Euro notwendig wurde. Dieser Kapitalbedarf sei bei der internen Bewertung nur sechs Monate zuvor noch nicht bekannt gewesen, so Bankprüfer Geltinger.

    Auch bei den Kreditprozessen der HGAA habe es „dringenden Handlungsbedarf“ gegeben, erklärte der Risiko-Experte Elmar Meid. Bei der Kreditvergabe sei die HGAA deutlich höhere Risiken eingegangen, als dies etwa bei der BayernLB üblich ist. Dies sei in München auch bekannt gewesen, so Meid. Dennoch hatte die BayernLB bekanntlich im Kaufvertrag für die HGAA die Haftung für sämtliche Risiken übernommen.

    Keine Aussage im Landtag machen wollte dagegen der frühere Risiko-Vorstand Gerhard Gribkowsky, der vor dem Ausschuss seinen Beruf mit „freigestellter Bankvorstand“ angab. Gegen den 52-Jährigen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Untreueverdachts. Gribkowsky wurde vom Verwaltungsrat der BayernLB im Frühjahr 2008 gefeuert, weil er für die Milliardenrisiken bei Geschäften mit US-Hypothekenpapieren mitverantwortlich gemacht wurden. Der Bankmanager klagte jedoch gegen den Rausschmiss und bezieht nach Angaben verärgerter Abgeordneter noch bis 2012 ein sechsstelliges Jahresgehalt von der BayernLB.

    Prüfer verdienten am Kauf der Hypo-Alpe-Adria

    Bayerischer Untersuchungsausschuss fördert "Interessenkollision" zutage. BayernLB-Prüfer stießen schon vor dem Kauf auf Mängel - im Kreditrisikomanagement, bei der Einhaltung von Kompetenzregelungen und bei der Bewertung von Sicherheiten.

    Beim Kauf der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) durch die Bayerische Landesbank (BayernLB) im Jahre 2007 war die Investmentbank Rothschild GmbH sowohl mit der Prüfung beteiligt wie mit der Abwicklung des Milliardengeschäfts beauftragt. Das stellte sich am Donnerstag im BayernLB/HGAA-Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags in München heraus. Abgeordnete des Ausschusses sahen darin eine Interessenkollision.

    Interessenkollision

    Wenn man am Kauf einer Bank verdient, werde man als Prüfer möglichst zu einer positiven Einschätzung kommen, sagte der Grünen-Landtagsabgeordnete Sepp Dürr. Auch Ausschussvorsitzender Thomas Kreuzer (CSU) sprach von einer möglichen Interessenkollision. "Da kann ich nicht widersprechen", sagte der als Zeuge geladene BayernLB-Angestellte Martin Schlosser.

    Der Teamleiter Revision der BayernLB Wolfgang Rauch bestätigte, dass ihm im Mai 2007, also vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags, einige bedenkliche Vorgänge in der Geschäftstätigkeit der HGAA bekannt geworden seien, die sich auch in einem Bericht der österreichischen Bankenaufsicht vom April 2007 gefunden hätten. Rauchs Aufgabe war, am Hauptsitz in Klagenfurt die Funktionsfähigkeit der "inneren Revisionsfähigkeit" zu überprüfen. Die HGAA-Revision habe im eigenen Konzern unter anderem Mängel im Kreditrisikomanagement, bei der Einhaltung von Kompetenzregelungen und bei der Bewertung von Sicherheiten festgestellt.

    Geringe Risikovorsorge

    Der für die Bewertung der Hypo Alpe Adria damals zuständige BayernLB-Angestellte Andreas Geltinger berichtete, dass er bei seiner Prüfung über eine sehr geringe Risikovorsorge von 0,35 Prozent gestoßen sei, welche die HGAA für die nächsten drei Jahre ihren Planungen zugrunde gelegt habe. Geltingers Arbeitsgruppe korrigierte daher den zunächst behaupteten Wert der Kärntner Bank von 3,2 auf knapp 2,4 Milliarden Euro.

    Beschlossene Sache

    BayernLB-Kreditspezialist Elmar Meid hatte die Aufgabe, einige ausgewählte Kreditgeschäfte der Hypo zu untersuchen. Dabei ging es um Kredite für Hotelprojekte in Kroatien. Bei diesen Stichproben sei alles in Ordnung gewesen, berichtete Meid, aber er habe damals den Eindruck gehabt, der Kauf sei ebenso wie die Höhe des Preises schon beschlossene Sache gewesen und auf die Ergebnisse der "Due Dilligence"-Prüfungen sei es gar nicht mehr angekommen.
    Der Grünen-Abgeordnete Dürr zeigte sich mit der Beweisaufnahme vom Donnerstag sehr zufrieden. Er folgerte aus den Aussagen, dass der damals amtierende BayernLB-Vorstand gewusst habe, wie es wirklich um die HGAA stand, die unmittelbar nach dem Kauf in München ständig Kapitalbedarf geltend machte. Der Verwaltungsrat der BayernLB, in dem prominente CSU-Politiker saßen, hätte bei der Revision nachfragen müssen und wäre dann auch über die erheblichen Mängel des Kaufobjekts im Bilde gewesen, meinte Dürr.

  • Kartnig und Sturm Sekretär aus U-Haft entlassen/Geldwäscherei bei diversen Profis!?

    • VincenteCleruzio
    • 26. Juni 2010 um 10:27
    Zitat von quasidodo

    Verstehe ich das richtig, daß die Gefahr größer ist, daß er für die 78.000 Euro sitzen geht, die er dem steirischen Fußballverband und der Bundesliga vorenthalten haben soll, als für die Steuerhinterziehung in zweistelliger Millionenhöhe? ?(

    ja. das hat in österreich eine lange tradition: im internationalen vergleich irrwitzig strenge vermögensstrafen (geld-, verfalls- und wertersatzstrafen), die kaum je bezahlt werden (können) - ich verteidige gerade in einem finanzstrafverfahren, in dem eine geldstrafe bis rund 70 millionen euro und eine wertersatzstrafe wegen des nicht mehr vollziehbaren verfalls (der illegal hergestellten und längst gerauchten zigaretten) von 124 millionen euro angedroht sind -, aber im internationalen vergleich sehr niedrige freiheitsstrafdrohungen, die noch dazu kaum je zur anwendung kommen, sieht man vom "schmuggel" ab, der immer schon mit strengeren strafen bedroht worden ist und der jedenfalls früher von menschen "eher aus den unteren schichten" begangen worden ist als eine abgabenhinterziehung (stichworte: "klassengesetzgebung und klassenjustiz" aus der zeit des 16., 17., 18. und des 19. jahrhunderts, in dem erst zB die einkommensteuer und damit das delikt der abgabenhinterziehung eingeführt worden sind, die bis heute ziemlich unreflektiert im finanzstrafgesetz selbst und von den rechtsanwendern fortgeführt wird. habe gerade den gesetzgeber von heute auf diese unsachliche ungleichbehandlung aufmerksam gemacht und die (mildere) gleichbehandlung der hinterzieher von zöllen und sonstigen verkehrssteuern mit den hinterziehern anderer abgaben gefordert unter anderem mit dem argument, dass ein hinterzogener "zolleuro" nicht doppelt so viel (erfolgsun)wert verkörpert wie ein hinterzogener "nichtzolleuro").


    nach dem heute geltenden finanzstrafrecht sind für (vorsätzliche) abgabenhinterziehung eine geldstrafe bis zum zweifachen des verkürzten abgabenbetrags - bei zB gewerbsmäßigkeit bis zum dreifachen - angedroht, und als "nebenstrafe" dazu eine freiheitsstrafe bis zu zwei jahren, die allerdings nur verhängt werden darf, um den verurteilten dadurch am rückfall zu hindern oder um potentielle abgabenhinterzieher von der begehung einer abgabenhinterziehung abzuhalten. nur jeder zweihundertste finanzstraftäter wird außer der geldstrafe auch zu einer freiheitsstrafe von mehr als einem jahr verurteilt, nur 10 prozent erhalten überhaupt eine freiheitsstrafe von unter einem jahr, im westen von österreich im regelfall ganz oder zum großteil bedingt nachgesehen.

    für zB gewerbsmäßig begangene abgabenhinterziehungen wird seit anfang 2005 neben der beschriebenen geldstrafe eine freiheitsstrafe von bis zu fünf jahren angedroht, wenn mehr als 500.000 euro hinterzogen worden sind; und seit (glaublich) mitte juni 2006 eine freiheitsstrafe bis zu sieben jahren, wenn mehr als 3 millionen euro hinterzogen worden sind.

    kartnig ist nur bis august 2006 präsident des sk sturm gewesen, ob er nach mitte juni 2006 noch mehr als 3 millionen euro hinterzogen hat, ist eher unwahrscheinlich, mehr als 500.000 euro nach dem 1.1.2005 werden es schon gewesen sein, daher gehe ich davon aus, dass in seinem fall wegen der abgabenhinterziehung neben der geldstrafe eine freiheitsstrafe bis zu fünf jahren verhängt werden könnte.

    alleine: mir ist kein fall bekannt, in dem neben der zwingend vorgechriebenen geldstrafe je eine freiheitsstrafe von mehr als zwei jahren verhängt worden wäre - allerdings sind urteile wegen zB gewerbsmäßiger abgabenhinterziehungen mit einem verkürzungsbetrag von mehr als 500.000 euro, die nach dem 1.1.2005 begangen worden sind, noch ziemlich rar (finanzstraftaten werden im regelfall erst sehr spät entdeckt und die aufklärung des sachverhalts dauert meist sehr lang, sodass bis zur anklage, durchführung der hauptverhandlung und rechtskraft des urteils oft viele jahre vergehen (5 bis 10, 12 jahre sind nicht selten), was auch die scheu der richter erklärt, über den verurteilten eine freiheitsstrafe zu verhängen, der seit der entdeckung seiner finanzstraftat der erhöhten kontrollbereitschaft der finanz ausgesetzt gewesen ist und der sich deswegen oder auch aus mangel an anderen möglichkeiten (konkurs des unternehmens, ausscheiden als präsident eines fußballvereins) viele jahre lang steuerlich absolut korrekt verhalten hat.


    allerdings könnte in diesem fall die finanztrafgesetznovelle 2010 - der ministerialentwurf ist gerade in der begutachtung -, die am 1.1.2011 in kraft treten soll - die hauptverhandluung gegen kartnig wird nicht vor der jahreswende erwartet -, für "atmosphärische turbulenzen" zum nachteil von kartnig sorgen.

    auch wenn dieses neue finanzstrafgesetz erst auf taten nach dem 1.1.2011 anwendbar sein wird, das für den neuen "abgabenbetrug" - eine abgabenhinterziehung von mehr als 100.000 euro "unter verwendung" zB gefälschter urkunden - eine freiheitsstrafe von 1 bis 10 jahren androht (plus fakultativ eine geldstrafe bis zu 2 millionen euro) und für die "normale" abgabenhinterziehung über 100.000 zwingend eine freiheitsstrafe bis zu 2 jahren plus zwingend eine geldstrafe bis zu 2 millionen euro,

    so könnten diese "verschärfungen" der für taten nach dem 1.1.2010 zwingend zu verhängenden freiheitsstrafen die anwendung der fakultativen freiheitsstrafe bis zu fünf jahren über kartnig doch "erleichtern".


    für einen stinknormalen betrug über 50.000 euro schaden ist seit 1975 schon eine freiheitsstrafe zwischen einem und zehn jahren zu verhängen. und kartnig wird ja nicht nur vollendeter betrug in höhe von insgesamt 78.000 euro vorgeworfen, sondern auch versuchter betrug zu lasten des landes steiermark in höhe eines angestrebten schadens von 1,2 millionen euro (haftungszusage des landes): der versuch ist mit derselben strafdrohung versehen wie das vollendete delikt.

  • Kartnig und Sturm Sekretär aus U-Haft entlassen/Geldwäscherei bei diversen Profis!?

    • VincenteCleruzio
    • 26. Juni 2010 um 00:40
    Zitat von Eishockeyfreak

    Wie viel Millonen sind es jetzt wirklich ? ich lese von 2, 5 bis hinzu 9 Mio €. [kaffee]


    laut "Kleine Zeitung" soll kartnig in der anklageschrift vorgeworfen werden, als präsident von sturm graz 8,4 millionen euro an lohnsteuer und dienstgeberbeiträgen hinterzogen, also spielern und trainern schwarzlöhne gezahlt zu haben;

    und als geschäftsführer seiner werbeunternehmen umsatzsteuer, körperschaftssteuer, kapitalertragssteuer und einkommensteuer in höhe von 1,6 millionen euro hinterzogen zu haben.

    abgabenhinterziehung von zehn millionen euro, nicht schlecht. macht, wenn es dabei bleibt und weil meines wissens nicht der gesamte schaden gutgemacht worden ist, eine geldstrafe von um die 3 millionen euro, und eine bedingt nachgesehene freiheitsstrafe von 1,5 jahren. für den fall, dass er die geldstrafe nicht bezahlen kann, wird er eine ersatzfreiheitsstrafe von 12 bis 15 monaten erhalten, die kann er leider nicht abschwitzen durch gemeinnützige leistungen, die muss er dann absitzen.

    daneben soll ihm noch "grob fahrlässiger Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen" (ehemals fahrlässige Krida) vorgeworfen werden, weil er durch übermäßigen aufwand für gagen den verein in die zahlungsunfähigkeit geführt hat. na, ja, das wird nicht die welt kosten.

    andere medien berichten allerdings, dass kartnig auch noch wegen betrügerischen Krida und wegen schweren Betruges (1 bis 10 jahre) wegen "verheimlichter Erlöse aus Eintrittskarten" angeklagt sein soll, beides wären für seine freiheit die schwersten bedrohungen.

    der "KURIER" schreibt dazu:

    "Als Betrugsopfer werden Bundesliga und steirischer Fußballverband angeführt. Durch manipulierte Kartenabrechnungen seien diesen Mitgliedsbeiträge entgangen: 53.000 und 25.000 €. Sturm-Lieferanten seien um 204.000 € umgefallen.

    Gutachter Fritz Kleiner geht davon aus, dass der Verein schon im Jahr 2000 pleite gewesen sei. Der Schwarzgeldtopf zur Finanzierung der Spieler soll nebst Goodies wie Autos, Flugreisen und Wohnungen mit 2,4 Millionen € gespeist gewesen sein. Das Versickern von 409.000 € wird als betrügerische Krida angelastet. Die Haftungszusage der Landesregierung (1,2 Millionen €) zur Rettung von Sturm ist als Betrugsversuch angeklagt.

    "Bitte, wenn der Staatsanwalt mehr draus machen will, ist das sein gutes Recht. Schauen wir, was beim Prozess rauskommt", sagt Kartnig. "Ich hoffe, dass der liebe Gott runter schaut und die Gerechtigkeit siegen lässt."
    Kein Laufbursche
    Konkursverschleppung: Dieser Vorwurf wurmt Kartnig so, dass er notfalls einen prominenten Industriellen bringt. "Ich hol' den Frank Stronach. Der hat uns noch zwei Millionen Euro zugeschossen. Glauben Sie, der macht das, wenn alles schon den Bach runter geht?" Der Magna-Gründer und Kartnig waren auch privat befreundet.

    "Eines stell' ich klar. Ich hatte Mitarbeiter. Ich war nicht der Laufbursche von Sturm", will sich der Ex-Präses nicht alles umhängen lassen. Ob er die Anklage beeinspruchen wird, weiß er noch nicht. Sein Richter wird Karl Buchgraber sein."

    auf für hannes kartnig gilt die unschuldsvermutung.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 26. Juni 2010 um 00:18
    Zitat von VincenteCleruzio

    ... und du wirst doch wohl weiters nicht im ernst glauben, dass der birnbacher die ganzen 6 millionen euro, die es letztlich geworden sind und die ihm für diesen "schaas" überwiesen worden sind, behalten durfte, ohne mit der fpö/bzö/fik und der övp teilen zu müssen.

    hoppala: fpö/bzö/fik weisen mit entschiedenheit zurück, dass sie am 6 millionenkuchen mitgenascht haben. ein "Hochrangiger Insider der Kärnter Landesregierung" hat dem "Profil" gesteckt, dass die 6 millionen ausschließliche zur övp gewandert seien:

    "Im Frühjahr 2007 hatten Landeshauptmann Jörg Haider und Martinz, damals Aufsichtsratsvorsitzender der Kärntner Landesholding, Birnbacher den mündlichen Auftrag erteilt, in den Verkaufsgesprächen mit der BayernLB die Interessen des Landes zu vertreten (Kärnten hielt damals über die Holding noch 44,9 Prozent an der Hypo). Birnbacher war ein Honorar von zwölf Millionen Euro in Aussicht gestellt worden; erst nach öffentlichen Protesten war die Gage im Frühjahr 2008 auf sechs Millionen gekürzt worden.

    Der anonyme Zeuge erzählt nun: „Nach dieser Reduktion hat in den Räumlichkeiten der Kärntner Landesregierung ein Gespräch in kleiner Runde statt gefunden, bei dem ich dabei war. Martinz hat dort über Abwicklung und Durchführung der Parteienfinanzierung gesprochen, und zwar mit einer Gelassenheit, als würde dies zum Tagesgeschäft eines Politikers gehören.“ Der VP-Landesparteiobmann habe auch angekündigt, wofür er die Millionen verwenden wolle: „Er hat gesagt, er wolle das Schwarzgeld für den Landtagswahlkampf 2009 einsetzen.“
    Auf die Frage, ob auch das BZÖ unter Haider Geld bekommen habe, sagt der Zeuge: „Ob es bei den ursprünglich vereinbarten zwölf Millionen Euro einen Aufteilungsschlüssel zwischen BZÖ und ÖVP gegeben hat, ist mir nicht bekannt. Ich weiß nur, dass nach der Reduktion Schwarzgeld in Richtung ÖVP floss, nicht aber zum BZÖ. “

    Josef Martinz weist die Vorwürfe scharf zurück: „Es gibt keine Finanzströme zwischen Birnbacher und der Partei. Wir haben die Bücher der Partei offen gelegt, die Bilanzen der letzten drei Jahre sind auf unserer Homepage einsehbar.“

    Birnbacher lässt profil über seinen Anwalt Richard Soyer ausrichten: „Es ist unrichtig, dass an eine Partei Gelder weitergeleitet wurde. Die vereinnahmten Honorargelder liegen auf Konten der Kanzlei, entsprechende Beträge wurden dem Finanzamt abgeführt.“ Die Behauptung, wonach Birnbacher nur beauftragt wurde, um Parteienfinanzierung abzuwickeln, sei „unwahr, ehrenrührig und verleumderisch.“

    Der Zeuge bleibt bei seinen Aussagen: „Ich bin jederzeit bereit, meine Behauptungen vor Gericht zu bestätigen. Ich wünsche mir sogar, dass Birnbacher und Martinz klagen, damit ich den Wahrheitsbeweis antreten kann.“

    für birnbacher und martinz gilt selbstverständlich die unschuldsvermutung.

  • Games retro/heute - Wie habt ihr angefangen?

    • VincenteCleruzio
    • 24. Juni 2010 um 00:58

    "paddlegame" auf dem zx81 - coole sache! ich bekomme heute noch krämpfe in den fingern, wenn ich an die folientastatur dieses computers nur denke.

  • Sag was über den User UNTER dir!

    • VincenteCleruzio
    • 23. Juni 2010 um 23:49

    stimmt im prinzip, der dauerregen ist bei mir auf der alm aber ein dauerschneeregen gewesen.

    der user unter mir hat heute auch die news über den "SCHLUMPF MOZZARELLA" gelesen, was auch in ihm eine völlig berechtigte empörung ausgelöst hat. pfui ihr tschinggale, die ihr euch wegen eines beim öffnen der packung blau anlaufenden, mit einem eiterbakterium verseuchten mozzarella aus bayern zu solch einer verbalen entgleisung hinreissen habt lassen, die völlig schuldlose fans von down under völlig falsch verstehen könnten!

  • Welche Musik hört ihr momentan?

    • VincenteCleruzio
    • 22. Juni 2010 um 19:48

    ich zieh mir gerade den neuen sound der website eines eishockeyvereins rein, und zwar hier, der down under auf so lebhafte zustimmung gestoßen und wegen übergroßen beifalls der forumszensur meuchlings zum opfer gefallen ist - irgendein humorloser mod hat den link, den ich in einem eigenen thread gelegt habe, aus gründen, die nur er kennt, gelöscht. boring, boring, boring.

  • Transfergeflüster: EC VSV 2010/2011

    • VincenteCleruzio
    • 22. Juni 2010 um 10:20
    Zitat von eisbaerli

    weil er derjenige ist der das essen gekocht hat oder zumindest fertig gemacht hat im konvektomat und somit mit repressalien rechnen muss ;) :D

    :thumbup: :thumbup: :thumbup:

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 21. Juni 2010 um 21:03
    Zitat von VincenteCleruzio


    ... jetzt ermittelt deswegen allerdings die korruptionsstaatsanwaltschaft in wien. aber nicht gegen ihre kollegen von der staatsanwaltschaft klagenfurt, sondern nur gegen martinz und birnbacher.

    der wirtschaftsprüfer, steuerberater usw birnbacher scheint ein ganz brauchbarer bursche zu sein. vor seiner "6-millionen-expertise" über den verkauf der landesanteile an der hype bank alpe adria an die bayrische landesbank hat er immerhin auch geliefert:

    1. "Schließlich hat die Seebühnen-Gesellschaft eine Chronique scandaleuse ersten Ranges hinter sich. Als Jörg Haider Renato Zanella als Intendanten holte, machte der damalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser 1,6 Millionen Euro locker, um das Projekt fünf Jahre zu unterstützen. Doch das Geld wurde in einer Saison verbrannt, was dem damaligen Finanzreferenten Karl Pfeifenberger gemeinsam mit dem Seebühne-Rechnungsprüfer Dietrich Birnbacher alle Mühe bereitete, ordnungsgemäße Abschlüsse vorzulegen."

    aber nicht nur für diesen rechnungsabschluß ("alles okay!") hat er seinen sachverstand zur verfügung gestellt.

    2. "Birnbacher beschäftigte die Hypo übrigens schon früher. Vom 2. Mai 2006 stammt sein Gutachten zur "Behandlung von Swaps im Rechnungswesen", also die Spekulationsgeschäfte von 2004, die mit Verlusten von 328 Mio. Euro endeten. Der Vorstand unter Wolfgang Kulterer verbuchte die nicht in der Bankbilanz, was später zu Verurteilungen führte.

    Birnbacher kam in seinem Gutachten zum Schluss, dass die Swaps nicht in der Bilanz berücksichtigt werden mussten, und dies auch "die nachträgliche Wirtschaftsprüfung (bei der die Sache aufflog; Anm.) ergeben hat" . Tatsächlich zogen die Prüfer ihr Testat zurück und informierten die Aufsicht. In Fritz Kleiners Hypo-Gutachten heißt es: "Schon am 3. April 2006 war der Staatsanwaltschaft bekannt, dass ein Verdacht auf nicht ordnungsgemäße Bilanzierung der Swapgeschäfte vorliegt, die im Gutachten Birnbachers beurteilt worden sind."

    "alles okay!", die verluste der hype bank alpe adria in höhe von lächerlichen 328 millionen euro nicht in die bilanz des jahres aufzunehmen, in dem diese verluste gebaut worden sind - schaut a woll nit kammod aus, a so a bilanz. oder?

    vor dem landesgericht klagenfurt hat diese birnbacherexpertise dem vorstandsvorsitzenden kulterer dann aber doch nichts genützt, er ist wegen bilanzfälschung verurteilt worden.

    birnbacher wird in alten rechenschaftsberichten des instituts für wirtschaftswissenschaften der universität klagenfurt, abteilung für betriebliches finanz- und steuerwesen, als lehrbeauftragter geführt. weiß jemand, ob er dort immer noch für eine gescheite ( :pinch: ) ausbildung der angehenden betriebswirte sorgt?

  • Das österreichische Küchenwörterbuch

    • VincenteCleruzio
    • 21. Juni 2010 um 12:00
    Zitat von jayjay

    für Mais fällt mir auch noch Woaz ein.

    der in kalabrien "kukuruz" oder "türken" genannt wird. und die "grundbirnen etc" werden rund um die landeshauptstadt herum gerne auch "patati" genannt

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 21. Juni 2010 um 10:43
    Zitat von VincenteCleruzio


    ... die staatsanwaltschaft klagenfurt kann sich ja weiterhin die kleinen ladendiebe vorknöpfen und sich für jeden mächtigen im lande so lustige einstellungsgründe ausdenken wie, dass er "über keine juristische Ausbildung verfüge" und "die strafrechtliche Tragweite seiner Handlungen nicht einzuschätzen vermochte".

    K U R I E R

    [Blockierte Grafik: http://kurier.at/mmedia/2010.06.19/1276959061_5.jpg]

    die staatsanwaltschaft klagenfurt hat sich einen netten einstellungsgrund für martinz einfallen lassen für den auftrag an birnbacher, den martinz zusammen mit dem zerschellten im april 2007 "mündlich" erteilt hat und der birnbacher ursprünglich 12,143 millionen euro bringen sollte und der dann auf rund 6 millionen euro reduziert worden ist ("patriotenrabatt").

    schon am 18.2.2009 hat die staatsanwaltschaft klagenfurt, wie der "KURIER" gestern berichtet, das ermittlungsverfahren gegen martinz und birnbacher eingestellt mit der begründung (wörtlich): "Der reduzierte Honoraranspruch des Dr. Birnbacher in Höhe von brutto Euro 6 Millionen ist als angemessen zu qualifizieren".

    jetzt ermittelt deswegen allerdings die korruptionsstaatsanwaltschaft in wien. aber nicht gegen ihre kollegen von der staatsanwaltschaft klagenfurt, sondern nur gegen martinz und birnbacher.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 20. Juni 2010 um 20:55
    Zitat von ZigaretteDanach

    sicher hat er das gewusst nur zählen heutzutage noch ideale?

    was hat der zerschellte "gewußt"? du wirst doch wohl nicht im ernst glauben, dass sein ministrant martinz dem birnbacher den auftrag für 12 millionen euro zugeschanzt hat und nicht er höchstpersönlich.

    und du wirst doch wohl weiters nicht im ernst glauben, dass der birnbacher die ganzen 6 millionen euro, die es letztlich geworden sind und die ihm für diesen "schaas" überwiesen worden sind, behalten durfte, ohne mit der fpö/bzö/fik und der övp teilen zu müssen.

    wenn deiner meinung nach schon heute keine "ideale" mehr zählen, dann zählt doch wohl hoffentlich noch das strafrecht. es ist höchst an der zeit, dass die korruptionsstaatsanwaltschaft in wien und die staatsanwaltschaft in münchen diese kriminellen machenschaften down under aufklären und die verantwortlichen zur rechenschaft ziehen.

    die staatsanwaltschaft klagenfurt kann sich ja weiterhin die kleinen ladendiebe vorknöpfen und sich für jeden mächtigen im lande so lustige einstellungsgründe ausdenken wie, dass er "über keine juristische Ausbildung verfüge" und "die strafrechtliche Tragweite seiner Handlungen nicht einzuschätzen vermochte". die einschätzung der strafrechtlichen tragweite eines tuns oder unterlassens ist zwar strafrechtlich völlig irrelevant, das ganze aber blunzn, solange die justizministerin dem faschingstreiben ihrer "kavallerie" in klagenfurt kein ende bereitet.

  • Dichand tot

    • VincenteCleruzio
    • 20. Juni 2010 um 13:47

    back to topic: "dichand ist tot". ja, und? wenn man 89 jahr alt ist, kann das schon einmal passieren.

    ich wein ihm keine träne nach. mir tun all seine opfer leid, all die menschen, die er mit seiner medienmacht in maßloser selbstüberschätzung in den dreck gezogen oder gar fertig gemacht hat. definitiv kein guter, trotz seines einsatzes für die rettung der "hainburger au", für den tierschutz und ein paar andere gute dinge.

    wie es weitergeht mit diesem schmierenblattl, das vor allem die niederen instinkte der bestia austriaco anspricht und bedient? ich fürchte, es wird sich nichts ändern.

  • KHL - Saison 2009/10

    • VincenteCleruzio
    • 19. Juni 2010 um 15:31

    die teilnahme von hk budiwelnik kiew an der khl ist noch nicht sicher, weil eine bedingung, und zwar mit der renovierung des sportpalasts in kiev umgehend zu beginnen, damit dort die eishockeyspiele stattfinden können, noch nicht erfüllt ist. so nicht innerhalb von drei monaten mit dem umbau begonnen wird, ist die übergangslösung hinfällig, und zwar dass die spiele vorerst in der nur 1.500 zuschauer fassenden terminal-halle stattfinden dürfen.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 19. Juni 2010 um 14:40
    Zitat von Powerhockey


    p.s. was ist deine meinung über die 6 mio rechnung, die auch dein ehem. idol mitgetragen hat?

    du erwartest doch wohl nicht im ernst, von diesem fpö-bzö-fik-kampfposter auf so eine frage eine ernsthafte antwort zu erhalten.

  • Welche Musik hört ihr momentan?

    • VincenteCleruzio
    • 19. Juni 2010 um 11:53

    die neue cd von den großmeistern keith jarret (p) und charlie haden (double b): JASMINE - nach dreißig jahren wieder einmal zusammen gejazzt.

  • Sag was über den User UNTER dir!

    • VincenteCleruzio
    • 18. Juni 2010 um 09:34

    so isses. und dabei hast die die sauberen klos, den heilgatsch bis zu den knöcheln, die fliegen ablenkenden kotzlacken und das super catering noch gar nicht erwähnt.

    der user unter mir steht auch auf gepflegte konversation mit feinen damen über 60 in den pausen von barockkonzerten unter freiem himmel.

  • Kartnig und Sturm Sekretär aus U-Haft entlassen/Geldwäscherei bei diversen Profis!?

    • VincenteCleruzio
    • 17. Juni 2010 um 22:47
    Zitat von VincenteCleruzio

    die vom masseverwalter anerkannten forderungen des finanzamts graz an lohnsteuer betragen also nach dem vergleich: 1.157.582,43 + 5.000.534,96 = 6.158.117,39 Euro oder 84.737.542,72 ATS.

    in dem zitierten vergleich stimmt das finanzamt-graz dem ausgleich zu und schreibt damit ein für alle mal 80 % der forderungen ab, wenn der ausgleich in höhe von 20 prozent dann erfüllt wird, das sind 4.926.493,912 Euro oder 67.790.034,18 ATS.

    dass das ganze wohl nicht ohne saftiges finanzstrafverfahren abgehen wird, ist nur ein schwacher trost.

    es scheint angerichtet zu sein: gestern ist kartnig die anklageschrift zugestellt worden. schon verdammt langsam, die mühlen der justiz. und hier.

    und hier aus der WIENER ZEITUNG:


    Anklage gegen Kartnig

    Prozess um Malversationen erst in Monaten.

    Graz. Die Staatsanwaltschaft Graz hat am Mittwoch Anklage gegen den ehemaligen Sturm-Graz-Präsidenten Hannes Kartnig eingebracht. Die Vorwürfe wurden mit dem Hinweis, dass die Klagsschriften erst den Beschuldigten zugestellt werden, noch nicht veröffentlicht. Bis zum Prozess kann es noch Monate dauern.
    Die Verhaftung des Grazer Unternehmers und Society-Löwen im Jahr 2007 setzte den vorläufigen Schlusspunkt hinter eine Bilderbuch-Selfmademan-Karriere. Seither wurde ermittelt, einvernommen und begutachtet, wobei sich die Frage darauf konzentrierte, inwieweit es sich bei Malversationen rund um den Klub um Steuerhinterziehung oder um strafrechtliche Tatbestände handelte.

    Die Festnahme Kartnigs war wegen Verdachts des Finanzvergehens der Abgabenhinterziehung, der Verbrechen der Veruntreuung, der Untreue und betrügerischen Krida sowie des Vergehens der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen erfolgt. Zunächst ging es um den Verbleib von 2,2 Millionen Euro. So sollten Spieler einen Teil ihres Gehalts schwarz erhalten haben.

    Nach zwei Monaten Untersuchungshaft war er auf freien Fuß gesetzt worden. Im März 2009 legte Wirtschaftsprüfer Fritz Kleiner ein 680-Seiten-Gutachten vor, aus dem laut Medien hervorgeht, dass Kartnig rund 10,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen, dem SK Sturm aber nicht geschadet haben soll.

  • Danny Gauthier back in town

    • VincenteCleruzio
    • 17. Juni 2010 um 18:13

    tja, jetzt werden mein kumpel toni und ich wohl noch etwas französisch üben müssen, um den monsieur dany in der twk gebührend ( 8o ) begrüßen zu können.

  • Sag was über den User UNTER dir!

    • VincenteCleruzio
    • 17. Juni 2010 um 09:32

    kann ich: weil bei gashupen die gefahr sehr groß ist, dass der benützer dieses "instruments" als medium luft verwendet, die ihren weg nach außen nicht von den lungen beginnt und so zur ungebührlichen lärmerregung in idealkonkurrenz eine weitere hinzufügt.

    der user unter mir weiß genau, was ich meine, und bringt es auf den punkt.

  • Sag was über den User UNTER dir!

    • VincenteCleruzio
    • 17. Juni 2010 um 00:15

    ja, das stimmt.

    der user unter mir weiß ganz bestimmt, welche fans in der ebel man als wandelnde vuvuzelas bezeichnen könnte, weil auch sie ohne unterbrechung und aus ganzen herzen stundenlang dem monotonen singsang frönen.

  • Modus EBEL 2010 / 11

    • VincenteCleruzio
    • 17. Juni 2010 um 00:02
    Zitat von Henke

    http://www.elektrojournal.at/ireds-37312.html u.a.m.

    grobübersicht.

    habe keinen zweifel, dass das sponsoring von rbs, sparte fußball wie eishockey, wie sponsoring des formel eins teams, der air-race-veranstaltungen, der extremsportler usw, in österreich und in den anderen ländern, in denen gewinnsteuern anfallen, ebenso als steuermindernde betriebsausgaben anerkannt werden wie die sonstigen, "klassischen" werbemaßnahmen - für werbespots in funk und fernsehen, zeitungsinserate usw gibt rb relativ wenig geld aus -, die der festigung und verbreitung der marke "red bull" (wert der marke 2009 auf 12 milliarden euro geschätzt) oder direkt dem absatz des saftls dienen.

  • "Wir zahlen für den Zechpreller Kärnten" und was sonst noch los ist in Österreich auf dem Gebiet der Wirtschaftskriminalität

    • VincenteCleruzio
    • 16. Juni 2010 um 16:01

    obwohl: ausgemacht waren dafür eigentlich 12 Millionen Euro für dieses "expertise", die von dem fachkundigen geist des steuerberates birnbacher nur so sprüht - dem zerschellten und seinem övp-ministranten martinz wäre jeder der "44 Sätze" dieser expertise "272.727 Euro wert" gewesen.

    bekanntlich hat birnbacher, der damals zufälligerweise auch der steuerberater von martinz gewesen ist, nach heftigen protesten auf die hälfte des honorars verzichtet und nur 6 millionen eingestreift für diesen schwachsinn (stichwort: "patriotenrabatt") - aber er war immerhin ein monat lang bei den vertragsverhandlungen anwesend. also ruhig blut, down under: nur "136.364" euro hat jeder einzelne satz gekostet.

    "Den Kärntner Politikern war Birnbachers Papier jedenfalls Goldes wert. Martinz meinte 2008: "Die zwölf Millionen für Birnbacher sind eine wirkliche Ersparnis für das Land." Und Haider, der Birnbacher dann doch noch dazu bewegen konnte, auf wenigstens sechs der zwölf Millionen Euro zu verzichten, erklärte: "Der Mann wäre sicher auch zwölf Millionen wert gewesen."


    die ganze "storia" im "KURIER" mit link zu diesem hochdotierten meisterwerk wirtschaftlicher lyrik.

    und hier ein herrliches "Einserkastel" vom Rauscher im Standard zur Wiederwahl von MARTINZ als ÖVP-Boss in Kärnten

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™