Das war ja vermutlich der Grund, warum das Zivilgericht am Montag den Kläger KHG vernehmen wollte und dann am Dienstag den Beklagten Haunold. Und ohne den Kläger KHG vorerst auch nicht Haunold.
Nachdem das Erscheinen des Klägers vor Gericht aber nicht erzwingbar ist, kann es schon so kommen, dass nur Haunold als Partei vernommen wird. Aber auch dieses Zivilverfahren ist nur einer der vielen Nebenschauplätze.
Wenn mich nicht alles täuscht, war der Abschlussbericht der Finanzstrafbehörde in der Causa Abgabenhinterziehung/Abgabenbetrug an die StA ja bereits letzten Herbst fertig und in Teilen in einem Nachrichtenmagazin nachzulesen: Es dauert bei uns einfach viel zu oft viel zu lang, bis die Entscheidung getroffen ist, ob eingestellt oder angeklagt wird (letzten November sind ein Mandant von mir in einem kleinen Wirtschaftsstrafverfahren abschließend vernommen und der für meinen Mandanten entlastende Abschlussbericht durch die Kripo verfasst worden; seither ist nichts mehr passiert, außer dass der zuständige Staatsanwalt wiederholt zugesichert hat, dass er bis Ostern seine Entscheidung treffen wird; gestern, also nach über sieben Monaten, habe ich nach zig weiteren Urgenzen und der Ankündigung eines Einstellungsantrags erfahren, dass die Sache endlich eingestellt worden ist; zugestellt wird mir das Schriftstück via Bundesrechenzentrum wahrscheinlich in zehn bis vierzehn Tagen werden; inzwischen ermittelt längst eine ausländische Staatsanwaltschaft gegen meinen Mandanten wegen Geldwäscherei, das Geld soll aus der eben eingestellten Strafsache stammen).