... Grasser hat seine Kredite sicher nicht bei einem solchen bekommen sonder das wurde schon weiter (ganz) oben "ausgedealt".
Die von KHG in seinem Insolvenzantrag angegebenen Schulden rühren - mit Ausnahme eines 270.000-Euro-Darlehens von seiner Frau - nicht von (Bank)Krediten her, sondern setzen sich zusammen aus der vom OGH bestätigten Forderung der Republik auf gut 13 Millionen Schadenersatz plus Zinsen für die durch Untreue begangene zu billige Abtretung der Gesellschaftsanteile an den Bundeswohnbaugesellschaften und der um 200.000 überhöhten Miete im Terminal Tower; aus noch nicht rechtskräftig gewordenen Abgabennachforderungen des "Finanzamts Österreich" in Höhe von gut 7 Millionen Euro; und aus Honorarforderungen von Steuerberatern und Strafverteidigern.
Auch der mitverurteilte ehemalige Vorstandsvorsitzende der Immofinanz und Constantia Privatbank Petrikovics soll eine (bedingte) Regressforderung in Höhe von 12,5 Millionen gegen den von ihm geschmierten KHG angemeldet haben.
Summa summarum: 34 Millionen Euro angemeldete Forderungen. Mit den von KHG angebotenen "600.000 binnen 14 Tagen" wären das dann keine 3 % mehr, sondern 1,76 %.
Aber eh nur Sandkastenspiele, die Republik wird sich, jedenfalls solange der Leiter der Finanzprokuratur Peschorn im Amt ist, bei Forderungen von über 20 Millionen nicht mit einem Bettel abspeisen lassen, sondern alleine wegen der bereits rechtskräftig gewordenen Schadenersatzforderung von über 13 Millionen aus dem Buwog-Verfahren KHG die nächsten 30 Jahre lang "nachsteigen".