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  3. VincenteCleruzio

Beiträge von VincenteCleruzio

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 7. Mai 2020 um 14:53
    Zitat von Freidenker

    VincenteCleruzio

    Die Ärzte sind nicht dazu da um Leben zu verlängern, sondern um den Tod zu verhindern.

    Schnell ein Haar gespalten und weg war der Freidenker, weil Infektionskrankheiten Alte und Schwache dahinzuraffen pflegen. Für die gegenständlich Frage, wieviele von ihnen jeweils schon jetzt oder doch nicht jetzt, sondern später ins Gras beißen müssen, dafür hast leider genauso wenig Zeit gehabt wie für die Antwort auf die Frage, woher Du heute im Mai* schon weißt, dass es in Schweden 2020 keine coronavirusbedingte "Übersterblichkeit" geben wird.

    * So wie der Gesundheitswissenschafters Sprenger es so wissenschaftlich trocken voraussagt: " Es handelt sich also um eine temporäre Übersterblichkeit in der Bevölkerungsgruppe mit dem höchsten Sterberisiko, den hochbetagten und multimorbiden Menschen. In den nächsten Wochen werden wir deshalb auf EuroMomo auch in Schweden, so wie in den Niederlanden, eine Untersterblichkeit in dieser Altersgruppe sehen. "

    Logo, weil die zu früh an COVID -19 Verstorbenen ja später nicht noch einmal sterben können.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 7. Mai 2020 um 13:59
    Zitat von Freidenker

    ... Schweden hat eine höhere Mortalitätsrate, die haben vor allem bei den Alten und Pflegeheimen gepennt, schauen wir am Ende des Jahres wie die tatsächlichen Sterberaten im Vergleich sind. Da wird es keinen Unterschied geben, sage ich dir jetzt schon....

    Den Unterschied gibt es jetzt schon: In Österreich - auch bei uns kommen die meisten Verstorbenen aus Alten- und Pflegeheimen - leben all die Menschen noch, die unter schwedischen Bedingungen (3 mal so hohe Todesrate) längst gestorben wären.

    In der Therapie der bis dato tödlich verlaufenden Krebserkrankungen wird jede Lebensverlängerung zu Recht als Erfolg gefeiert. Zu diesem Zweck wird auch laufend mit großem finanziellen Aufwand Arzneimittelforschung betrieben, bei der eine Lebensverlängerung um ein, zwei Monate das Studienziel ist.

    Woher Du heute schon die Gewissheit nimmst, dass es in Schweden im Vergleich mit füheren Jahren für 2020 keine coronavirusbedingte "Übersterblichkeit" geben wird, wirst Du mir wahrscheinlich nicht beantworten können (die Sprüche kenne ich, dass die meisten an/mit dem Cornavirus Verstorbenen ohne Virus eh auch nicht viel länger gelebt hätten).

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 7. Mai 2020 um 08:29
    Zitat von Spengler

    Spannend wäre jetzt noch die Antwort, wer Patient 0 in Tirol war, weiß man das mittlerweile?

    Oder gab es da mehrere, die das Virus im Gepäck hatten?

    Zitat von Spengler

    Weil es ja gar so unmöglich ist, die Ursprünge zu ermitteln.

    https://www.nachrichten.at/politik/innenp…;art385,3256196

    Und was anderes wollte ich nicht wissen VincenteCleruzio

    In den Clustern wurden auch die ersten so weit wie möglich ermittelt, nur Namen und Details wird man klarerweise nicht erfahren.

    Du wolltest wissen - siehe oben -, wer der erste Patient ("Patient 0") in Tirol war oder ob es da "mehrere" gab, "die das Virus im Gepäck hatten" (und nach Tirol gebracht haben).

    Ich habe Dir geantwortet, dass diese Frage wegen des hohen Anteils asymptomatischer Fälle (an die 80 % der Infizierten zeigen keine Symptome, geben das Virus aber weiter) und wegen des hohen Anteils von Ausländern aus allen Weltgegenden, die im Dezember, Jänner und Februar für ein, zwei Wochen nach Tirol zum Schifahren gekommen und danach wieder symptomlos nachhause gefahren sind, auch mit hohem finanziellen und personellen Aufwand nicht zu klären sein wird. Eine Frage, deren Beantwortung auch nichts mehr bringt für zB gesundheitspolitische Maßnahmen.

    Und jetzt kommst mir daher mit den von der AGES untersuchten "Clustern", wo sich Menschen, die (Obacht!) Symptome entwickelt haben (20 % der Infizierten) und die in Österreich leben bzw in Österreich positiv getestet worden sind, ihre Infektion geholt haben, um - und das ist sinnvoll für weitere gesundheitspolitische Entscheidungen - die "typischen Hotspots" herauszufinden (Alten- und Pflegeheime, Wohnungen usw; keine Schulen und Öffis).

    Das ist aber nicht die Suche nach "Patient 0". Laut AGES sind die "Patienten 0" Tirols die am 25.2. positiv getestete italienische Rezeptionistin des Hotel Europa in Innsbruck und ihr Freund, die zuvor ihre Familien in Oberitalien besucht hatten. Die zwei hatten aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das Virus zB nicht nach Ischgl getragen, wo sich in den letzten zwei Februarwochen isländische Schifahrer - mit hoher Wahrscheinlichkeit, aber auch nicht mit Gewissheit - im Kitzloch angesteckt haben; oder doch in einer Liftgondel? oder vielleicht im Fitnessraum des Hotels? Und vor allem bei wem der (es folgen Hausnummern) jeweils 500 bis 600 angeflaschelten Gaudiburschen und Freudenmädchen der vier oder drei, nein, es waren doch fünf Besuche im Kitzloch oder bei einem oder einer der jeweils 40 bis 50 Schifaherer*innen in einer Liftgondel, ja, so an die 60 bis 70 Fahrten werden es schon gewesen sein usw usw...

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 6. Mai 2020 um 17:47
    Zitat von Spengler

    Ja, diese wurden dann sicherlich auch befragt, genau so wie die ersten Patienten bei uns im Bezirk Perg. Wir wissen, dass sich über 30 Personen bei einem Chorwochenende und der Rest in Ischgl und St. Anton angesteckt haben. Wurde durch Befragung herausgefunden. Aber bei dem Sumpf bei euch wird das wahrscheinlich nicht mehr möglich sein.

    Auch im Bezirk Perg wisst Ihr nicht, wer Euer "Patient 0" ist, weil es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bei Euch asymptomatisch Erkrankte gegeben hat, die nie befragt worden sind.

    Die Rezeptionistin und ihr Freund wurden befragt, ob auch die eine Touristin auf der Hütte des Deutschen Alpenvereins, weiß ich nicht. Die drei hatten aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mit Ischgl, St. Anton, Sölden, Mayerhofen, Spritzkübel und Co zu tun, wo das Virus sich ausgetobt hat.

    Und Du interessierst Dich für RO, für die Frage, wie das Virus nach Tirol gekommen ist. Egal, welcher finanzielle und personelle Aufwand da getrieben wird, angesichts der überwiegend asympotmatischen Verläufe wirst das nicht herausfinden.

    Und wozu auch?

    Dass die Tiroler Gesundheitspolitik zu spät eingegriffen hat und vor allem am 7./8. noch einen Urlauberschichtwechsel zugelassen und am 13.3. das Paznauntal unter Quarantäne gestellt, gleichzeitig aber Tausende Touristen und Tourismusmitarbeiter ohne negative Tests aus dem Tal geschmissen hat, die das Virus in Ö, Europa und sonst wohin verbreitet haben, das kannst mit gutem Recht zum Vorwurf erheben.

    Aber nicht den Schaas, zu unterlassen herauszufinden, wer (aller) das Virus zuerst nach Tirol gebracht hat.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 6. Mai 2020 um 17:06
    Zitat von Spengler

    Durch Rückverfolgung. Das habens sogar schon bei der Spanischen Grippe geschafft, dass sie Patient 0 einen amerikanischen Hühnerfarmer ausfindig gemacht haben. Warum sollte das jetzt nicht auch gehen? Ausserdem sind solche Rückverfolgungen gerade jetzt wichtig, um eine 2. Welle zu verhindern oder zumindest in Grenzen zu halten. Übrigens wäre da eine app ganz hilfreich! Aber die Leute geben ihre Daten lieber den Konzernen als dem Staat.

    Durch Rückverfolgung?Also

    1. einmal alle In- und Ausländer aus allen Weltgegenden, die - sagen wir einmal von November/Dezember 2019 bis Ende Februar 2020 - in Tirol gewesen sind, per biologischen Tests auf Spuren des Corona-Virus testen und dann

    2. die positiv Getesten interviewen, wann sie in Tirol wo gewesen sind und wen sie dort getroffen haben - schlage vor, dass Du als Oberösterreicher die Oberkärntner, die Menschen aus Oklahoma und die aus dem Orient übernimmst. Und wenn sich jemand deppat anstellt, dann

    3. forderst Du - danke gm99, diese Intervention hatte ich schon wieder verdrängt - die Interviewspezialisten des Innenministers an, die, weil sie eh nicht über die Alten und Pflegebedürftigen drüber durften, freie Kapazitäten haben dürften.


    Am 25. 2. wurden die italienische Rezeptionistin des Hotel Europa in Innsbruck und ihr Freund nach ihrer Rückkehr aus Oberitalien positiv getestet. Zuvor hat eine deutsche Touristin, die danach positiv getestet worden ist, auf einer Hütte des Deutschen Alpenvereins in Tirol ein paar Tage verbracht. Das sind die mir bekannt gewordenen ersten Tiroler Fälle.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 6. Mai 2020 um 16:18
    Zitat von Spengler

    Spannend wäre jetzt noch die Antwort, wer Patient 0 in Tirol war, weiß man das mittlerweile?

    Oder gab es da mehrere, die das Virus im Gepäck hatten?

    Wie sollst denn das klären können bei dem hohen Prozentsatz asymptomatischer Verläufe? Und wozu der Aufwand, wenn sich eh schon Tausende direkt bzw indirekt in Tirol infiziert haben.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 6. Mai 2020 um 15:58
    Zitat von Spengler

    Wie ich das so lese, haben die Norweger das Virus von Inschbrugg ins Kitzloch gebracht. Aber eh egal, Hauptsache die Norweger sind Schuld!

    Was soll das? Weder das eine, noch das andere steht in dem Artikel. Und die Überschrift lautet korrekt: "Spur von Kitzloch führt nach Innsbruck" ( nicht "von Innsbruck" oder gar von "Norwegen nach Ischgl"). Jeder Tourist und Mitarbeiter eines Tourismusbetriebes, der im Februar nach Ischgl gefahren ist, kann das Virus dorthin gebracht haben.

    Am 6.3. sind drei norwegische Studierende positiv getestet worden. Am 7.3. der Barkeeper des Kitzloch. Am 8.3. danach befragt, haben die drei Studierenden gesagt, dass sie auch im Kitzloch gewesen sind. Am Montag, 9.3., werden zwei Teilnehmer des Erasmus-Studenten-Empfangs in der Altstadt (Montag, 2.3.) positiv getestet, die auch die am 6.3. positiv getestete norwegische Studentin besucht hatte. Das steht in dem Artikel.

    Und an diesem Montag, den 9.3., haben die Rektorate der zwei Innsbrucker Universitäten gegen 22 Uhr per E-Mail alle Angehörigen der Unis (> 25.000) verständigt, dass die Unis bis auf weiteres ab jetzt geschlossen sind, weil die eine positiv getestete norwegische Erasmus-Studentin, die im Kitzloch und beim Erasmus-Studenten-Empfang in der Altstadt gewesen ist, vom Mo bis Frei (2. bis 6.3.) auch Lehrveranstaltungen besucht hatte, so wie sich das für eine Studentin gehört. Da war Feuer am Dach der Unis, dem die Rektoren entschlossen entgegengetreten sind.

    In Ischgl dagegen - obwohl bereits am 5.3. vierzehn von Island bestätigte Corona-Fälle mitgeteilt - ist die Show für rund 7.500 Touristen noch weiter gegangen bis zum 13.3. (Quarantäne und an Touris der dringender Rat, sofort das Land zu verlasse; die Lifte sind noch bis zum 15.3. gefahren).

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 6. Mai 2020 um 15:00
    Zitat von Spengler

    Die pösen Norweger haben das Virus ins heilige Land gebracht!

    https://tirol.orf.at/stories/3047422/

    Die an der Uni Innsbruck studierenden norwegischen Orgasmus-, äh, Erasmusstudierenden haben das Virus vom Kitzloch in Ischgl nach Innsbruck gebracht, wolltest Du geschrieben haben.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 6. Mai 2020 um 14:52

    Kannst nicht erfinden. The Telegraph titelte gestern:


    "Exclusive: Government scientist Neil Ferguson resigns after breaking lockdown rules to meet his married lover

    Prof Ferguson allowed the woman to visit him at home during the lockdown while lecturing the public on the need for strict social distancing"


    Der Epidemiologe Ferguson leitet das Team des Imperial College, das Boris Johnson doch noch davon überzeugen konnte, das Virus sich nicht verbreiten zu lassen, sondern einen Lockdown anzuordnen und Empfehlungen wie "Abstand halten!" auszusprechen.

    Und was ätzen Franzosen zu diesem Rücktritt? Völlig unverständlich. Ein Mann wie er hätte bei uns sogar große Chancen, bei der nächsten Präsidentschaftswahl das Rennen zu machen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 6. Mai 2020 um 00:53

    Der Tourismusministerin Eli Köstinger, die jetzt andere Seiten gegen Deutschland aufziehen muss, damit die mit Abstand treuesten Österreichbesucher wieder kommen dürfen, soll man freilich zugute halten, dass es ihr der Bundeskanzler wirklich nicht leicht macht.

    Zuerst in einer TV-Talkshow, auf die Virenschleuder Ischgl angesprochen, die Ansage, bei solch einer Anpatzerei ("blaming") nicht mitmachen zu wollen, er sage ja schließlich auch nicht, dass das aus Tschaina kommende Virus zuerst in München aufgeschlagen und sich von dort über ganz Europa verbreitet habe (von daher rührt die aktuelle Angerührtheit seines Parteifreundes Söder).

    Und dann in einem BILD-Videointerview den Deutschen aus dem Osten Urlaub in Österreich ans Herz zu legen mit dem Argument, dass in Österreich die Gefahr, sich mit dem Virus zu infizieren, weit geringer sei als bei einem Urlaub in Nordrhein-Westfalen, einer der Top-Sommerurlaubsdestinationen für Sachsen und Co.

    Man gewinnt fast den Eindruck, dass er drauf und dran ist, nach der Balkan- auch noch die Deutschlandroute schließen zu wollen. Vor lauter ausgefeilter Kommunikationstechnik und weitsichtiger Regierungskunst.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 5. Mai 2020 um 23:49

    Bundeskanzler Kurz wird ja nicht müde zu betonen, dass Deutschland bei der Bewältigung der Corona-Krise eigentlich nur kopiert, was Kurz und seine Regierung dank austriakischer Regierungskunst auf Rat nie genannter Experten und nie publizierter Expertisen zügiger vorgemacht hat.

    Jetzt hat Johannes Huber - diesubstanz.at - auf der Website des deutschen Innenministeriums eine Unterlage ausgegraben, die "

    wirkt wie die Blaupause für die österreichische Krisenbewältigung. Da ist alles drinnen. Sogar die 100.000 Toten, von denen Kurz im Rahmen eines Worst-Case-Szenario gesprochen hat, finden sich indirekt: „In diesem Szenario wäre mit mehr als einer Million Todesfällen zu rechnen“, heißt es in dem Papier in Bezug auf das zehn Mal größere Deutschland wörtlich. Kurz selbst hat bis heute keine konkrete Quelle für seine Angaben benannt.

    Auch die Angstmache als Teil der Regierungsstrategie kann nach Lektüre der 17 Seiten nur noch schwer als österreichische Erfindung bezeichnet werden."

    Ebenso die verpflichtende Notwendigkeit einer Tracing-App, die seine Topberaterinnen Sobotka und Antonella Mei-Pochtler propagiert haben.

    Hier die 17 Seiten der deutschen Unter-, nein, Vorlage für die Kurzsche Coronapolitik:

    https://www.google.com/url?sa=t&sourc…WASD-QpXw3UIKsG

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 5. Mai 2020 um 21:20

    Und das Ganze nur, weil der CSU-Söder der CDU-Merkel vor laufender Kamera erklärt hat, dass die Grenzen dicht bleiben sollen und die Nordlichter ihren gewohnten Österreich-Urlaub ja schließlich auch in Bayern verbringen können.

  • Steinbach Black Wings Saison 2020-2021

    • VincenteCleruzio
    • 5. Mai 2020 um 18:56
    Zitat von MK_84

    Die Politik spielt doch schon längst mit. Womöglich auch mit ein Grund warum es so eskaliert...

    Stadt gegen Land?

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 5. Mai 2020 um 18:11
    Zitat von DennisMay

    VincenteCleruzio

    Wie schätzt du die Neutralität/Eignung der 3 Letztgenannten als mögliche Experten im Fall Ischgl ein?

    https://www.derstandard.at/story/20001172…schgl-vorgelegt

    Über den Rechtsanwalt Dillersberger kann ich wenig sagen, weil ich ihn nicht persönlich kenne. Wenn mich meine Erinnerung aber nicht täuscht, ist er ein kluger, seriöser Mensch.

    Den Rechtsanwalt Czernich kenne ich gut. Zu gut, um ein faires Urteil abzugeben.

    (Mein Studienkollege) Pepi Geisler - bis vor kurzem Strafrichter und als Zilllllllachtoler der geborene Wirtschaftsfachmann - ist ein kluger, erfahrener Sachverhaltsermittler und unbestechlich in seinem Urteil. Solche Leute gehören in dieses Untersuchungsgremium. Das einzige, was man ihm hier im Forum negativ ankreiden könnte: Er ist Fußballer(präsident von Tirol); hegt aber eine heimliche Liebe zum Hockey, weshalb ich ihm eines Tages, nachdem er mich wieder und wieder auf meine Hockeyleidenschaft angesprochen hatte, eine Freude gemacht und meine Verteidigersachen in eine Hockeytasche gepackt habe und mit ihr in den Verhandlungssaal gestürmt bin.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 5. Mai 2020 um 14:52

    Wer aus dem Ausland nach Ö will, braucht ein negatives Coronatestergebnis, das nicht älter als 4 Tage ist - Schnelltests zB am Flughafen Schwechat kosten 190 Euro -; oder muss 14 Tage in Quarantäne.

    Oder er kann bei der Einreise einen Jagdpacht- oder Wildabschussvertrag vorweisen.

    https://tirol.orf.at/stories/3047105/

  • Steinbach Black Wings Saison 2020-2021

    • VincenteCleruzio
    • 4. Mai 2020 um 17:20
    Zitat von Jabberwocky

    Es wird nämlich JEDER Zuschauer persönlich per Handschlag begrüßt und bereits zu Beginn der Saison mit Inventarnummer versehen.

    So wie das die edlen Spender erwarten dürfen. Und Freunschlag und sei Team wissen, was sich gehört.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 4. Mai 2020 um 14:50

    Noch einmal gut zusammengefasst das Behördenversagen in Tirol im Fall Ischgl. Inklusive Faksimile des 2. Emails vom 5.3. (Donnerstag) mit dem die zuständige isländische Gesundheitsbehörde über inzwischen 14 positiv getestete Ischglurlauber und über die Hotels in Ischgl informiert, in denen sie untergebracht waren - PROFIL

    Die positiv getesteten Isländer waren in der Zeit vom 21./22. Februar (Ankunft) in Ischgl und sind zwischen 29.2. und 3.3. nach Island zurückgekehrt.

    Am 6.3. (Freitag) - die Tiroler verlangen von der isländischen Gesundheitsbehörde die Namen der infizierten Isländer. Nach Mitteilung der Namen werden Mitarbeiter der Hotels, die mit den infizierten Isländern Kontakt gehabt haben, nach grippeähnlichen Symptomen befragt (dass es auch asymptomatische Verläufe gibt, weiß damals die ganze Welt, hat sich anscheinend aber nicht bis zur Gesundheitsbehörde in Landeck anscheinend nicht herumgesprochen). Eine einzige Mitarbeiterin wird (negativ) auf das Virus getestet (eine Woche zuvor wurden im Fall der infizierten Rezeptionistin des Hotel EUROPA in Innsbruck 60 Mitarbeiter und Gäste auf das Virus getestet)

    Am 7.3. (Samstag) wird der Barkeeper des Kitzloch positiv getestet (wird von den Behörden in Tirol bis hin zu Armin Wolf in der ZIB2 immer als der "erste positiv getestete Fall in Ischgl" bezeichnet; die in Island zuvor ab dem 29.2. positiv Getesteten zählen nicht). Nach Desinfektion der Bar und Austausch der Barmannschaft darf das Kitzloch weiter offen bleiben.

    9.3. (Montag) Die zuständige Gesundheitsbehörde (BH Landeck ordnet die Schließung des Kitzloch an, nachdem 16 der zwei Tage zuvor ausgetauschten Kitzlochmitarbeiter und Kontaktpersonen positiv getestet worden sind.

    13.3. (Freitag) Das Paznauntal samt Ischgl und St. Anton wird unter Quarantäne gestellt, die Gäste und ortsfremden Tourismusmitarbeiter sollen das Tal umgehend und ohne Tests verlassen, tun dies auch und verbreiten das Virus über halb Europa und auch in Innsbruck, wo sie auf ihre Flüge am Samstag, den 14.3., warten, obwohl sie auch am 14.3. aus dem Paznauntal abreisen hätten dürfen, was ihnen aber anscheinend nicht gehörig mitgeteilt worden ist.

    Die angesagte Alternative, die Gäste wie die Einheimischen ebenfalls unter Quarantäne zu stellen und sie erst nach vierzehen symptomlosen Tagen und/oder nach negativen Tests das Paznauntal verlassen zu lassen: "Ischgl hatte 7000 Gäste zu dem Zeitpunkt. Die wollten natürlich nicht die Logie und die Verpflegung der Urlauber für 14 Tage Quarantäne zahlen.“

    Bis dato keine Konsequenzen für die verantwortlichen Politiker, Behördenleiter und den Landessanitätsdirektor in Tirol.

  • Steinbach Black Wings Saison 2020-2021

    • VincenteCleruzio
    • 4. Mai 2020 um 13:05
    Zitat von ViecFan

    einen "Präsident" gibt es ja in der Vereins-Nomenklatur ja eigentlich nicht, sondern einen Obmann und seinen Stellvertreter, diese beiden Funktionen MUSS es auch mindestens im Vorstand geben. Der Obmann hat dabei "2 Stimmen" - somit ist sichergestellt, dass es immer zu einem Mehrheitsbeschluss kommen kann (was auch immer zu beschließen ist) - und der Verein selber ist eine "Rechtsperson", mit allen Rechten und Pflichten, die sich aus dem Gesetz daraus ergeben. Somit ist in der Regel (sofern nicht irgendwelche kriminelle oder fahrlässige Handlungen zugrunde liegen) der Vorstand haftungsfrei!

    VincenteCleruzio

    wenn ich mich als Laie jetzt blöd/falsch ausgedrückt habe, bitte um Berichtigung! ;)

    Gerne ;)

    Wie das vom Vereinsgesetz so genannte "Leitungsorgan" genannt wird, das die Geschäfte des Vereins führt und den Verein nach außen rechtswirksam vertritt - können auch zwei verschiedene "Leitungsorgane" sein -, überlässt das Vereinsgesetz in seiner unendlichen Güte den Statuten des Vereins (altmodisch Obmannschaft, neumodisch Präsidium oder Vorstand, kalabrisch Cheffitäten usw). Es kann Gesamtgeschäfts- und Gesamtvertretung gewählt werden (laut Vereinsgesetz liegen sie im Zweifel vor, einfache Stimmenmehrheit genügt dann); oder es wird in den Statuten Einzelschäftsführung und/oder Einzelvertretung festgelegt, dann ist die Bestellung von "Stellvertretern" für den Fall der Verhinderung klug, aber nicht zwingend.

    Das Vereinsgesetz verlangt nur, dass mindestens zwei natürliche Personen dem Leitungsorgan angehören. Und es verlangt, dass die Statuten regeln, wie Beschlüsse gefasst werden.

    Die Statuten könnten zB verlangen, dass das "Präsidium" Beschlüsse einstimmig fassen muss; oder dass einfache Stimmenmehrheit genügt ("im Zweifel", vermutet das Vereinsgesetz, sei das die Regelung der nicht eindeutigen Statuten bei Gesamtgeschäftsführung/-vertretung). Bei einem "Präsidium" mit einer geraden Zahl von Mitgliedern ist es klug, aber auch nicht zwingend, in den Statuten zu regeln, was bei Stimmengleichheit zu geschehen hat: Von der antiautoritären Variante "dann hat der Antrag keine Mehrheit erlangt und ist daher abgelehnt" bis hin zu der altgermanischen Regel, nach der bei Stimmengleichheit die Stimme des Präsidenten (Obmanns, Vorstandsvorsitzenden, Obercheffe) den Ausschlag gibt (= Dirimierungsrecht genannt, nicht "2 Stimmen", weil relevant nur, wenn zuvor die Abstimmung Stimmengleichheit ergeben hat).

    Kurzum: Das Vereinsgesetz überlässt den Vereinsmeiern jede Menge Freiheiten, wie sie ihr Vereinsleben regeln.

  • Steinbach Black Wings Saison 2020-2021

    • VincenteCleruzio
    • 4. Mai 2020 um 00:45
    Zitat von Martin29

    Das heißt, die gemachten Geschäfte des Vereins wären laut Vereinsstatuten gar nicht rechtswirksam?

    Freunschlag ist ja bis heute Präsident und gleichzeitig Kassier. All die Verpflichtungen aus den Rechtsgeschäften, die er den Vereinsstatuten entsprechend in beiden Funktionen unterfertigt hat, muss der Verein gegen sich gelten lassen.

  • Steinbach Black Wings Saison 2020-2021

    • VincenteCleruzio
    • 4. Mai 2020 um 00:21
    Zitat von Die blaue Viper

    Mich überrascht die Diskussion hier ein wenig. Die Statuen jedes Vereins werden ja bei der Gründung von der Behörde (z.B. Magistrat) geprüft und dann mit der Gründungsanzeige abgelegt.

    Das sollte ja öffentlich einsichtig sein oder täusche ich mich? Ganz viele Vereine bieten ihre Statuten auch auf der Homepage zum Download an. Ich hab gedacht, das gehört zum guten Ton.

    Kann es wirklich sein, dass nicht mal Profis wie Vincente in die Statuten der Black Wings blicken können?

    Vom lokalen Vereinsregister - hier von der Landespolizeidirektion Oberösterreich - kann sich jedermann die Statuten des Black Wings Vereins in Kopie ausfolgen oder schicken lassen. Ist aber mit Gebühren und Mühen verbunden, die mir diese Statuten nicht wert sind (wenn´s jemand hat und sie hier postet, lese ich sie aber schon).

    Details, wie und unter welchen Voraussetzungen man zu Informationen aus einem Vereinsregister kommt, findest Du hier: https://www.oesterreich.gv.at/themen/freizei…ite.220700.html

  • Steinbach Black Wings Saison 2020-2021

    • VincenteCleruzio
    • 3. Mai 2020 um 23:38
    Zitat von petrolella

    es gibt, soweit bekannt, nur einen Vorsitzenden=Präsident und Kassier in Personalunion, was aber eigentlich lt. Vereinsgesetz 2002 nicht erlaubt wäre :banghead:

    Dass ein Mitglied des Leitungsorgans wie der Präsident/Obmann laut Vereinsgesetz nicht gleichzeitig Kassier sein dürfe, habe ich im Vereinsgesetz nicht gefunden. In der Praxis üben Vereinsobmänner die für die Buchhaltung und Verrechnung der Einnahmen und Ausgaben vorgesehene Funktion des Kassiers regelmäßig aus.

    Einzig die mindestens zwei Rechnungsprüfer (oder bei "großen Vereinen" der Abschlussprüfer) dürfen nicht einem Leitungsorgan angehören (Paragraf 5 Abs 4, 5 Vereinsgesetz).

  • Steinbach Black Wings Saison 2020-2021

    • VincenteCleruzio
    • 3. Mai 2020 um 23:06
    Zitat von Bwspv13

    Es gibt keinen Kassierstellvertreter

    Ja, dann hat der Verein nicht vorgesorgt für den Fall, dass der Kassier verhindert ist. Dann kann, wenn der Auszug des Vereinsregisters die Statuten korrekt zusammenfasst, kein verbindliches Rechtsgeschäft eingegangen werden.

    In den Vereinsstatuten festzulegen, dass für Rechtsgeschäfte, die den Verein verpflichten, immer die Unterschriften des Kassiers und des Präsidenten und im Falle ihrer Verhinderung ihrer Vertreter erforderlich sind, und dann für den Kassier keinen Stellvertreter zu bestellen, ist das glatte Gegenteil ordentlicher Besorgung der Geschäfte.

  • Steinbach Black Wings Saison 2020-2021

    • VincenteCleruzio
    • 3. Mai 2020 um 20:07
    Zitat von Bwspv13

    Den Verein rechtsgeschäftlich verpflichten kann nur der Präsident und der Kassier, im Verhinderungsfall die Stellvertreter.

    Das bedeutet doch dass im Verhinderungsfall des Präsidenten ein Vize allein rechtsgeschäftlich verbindlich handeln kann.

    Nein. Den Verein verpflichtende Rechtsgeschäfte wie der Auftrag an einen Obsthändler, 1/2 Kilo feinste Datteln für eine Vorstandssitzung zu liefern, muss immer vom Kassier und Präsidenten unterschrieben werden. Und, wenn einer oder beide verhindert sind, von der Kassierstellvertreterin bzw von einem Vizepräsidenten. Immer zwei Unterschriften.

  • Steinbach Black Wings Saison 2020-2021

    • VincenteCleruzio
    • 3. Mai 2020 um 18:14
    Zitat von Nummer 58

    Ich nehme an es gibt 0815 Statuten; der Vereinsregisterauszug ist ja interessant: was ist mit dem Schriftführer? oder hat dieser das Stimmrecht übertragen? Kennt ihr ihn?

    Obacht: Dieser Vereinsregisterauszug sagt nur, wer den Verein nach außen "vertritt" und wer dabei Unterschriften zu leisten hat (die stellvertetende Schriftführerin ist die Ehefrau von Freunschlag?).

    Er sagt aber mit keinem Wort, wer intern bei welchen Beschlüssen was zu sagen hat.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 3. Mai 2020 um 18:06
    Zitat von 267

    ... Die meisten Menschen in Afrika wissen weder was über das Klima, noch über Corona noch über sonst was bescheid.....

    Ah, ja.

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