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  3. VincenteCleruzio

Beiträge von VincenteCleruzio

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 1. August 2020 um 20:56
    Zitat von dooglrig

    zu deiner rechnung. du suchst dir da willkuerlich 3 studien raus die in dein arguemtationsmuster passen. ohne jegliche quellenangabe, google findet mir keinerlei info zu den bundeslaender studien, kannst du gerne nachreichen.

    "Die zweite COVID-19 Prävalenzstudie von Statistik Austria ergab, dass im Zeitraum von 26. bis 30. Mai 2020 die Zahl der Personen in Österreichs Privathaushalten, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren, bereits unterhalb der statistischen Nachweisgrenze lag. Bei einer Stichprobengröße von 3.720 in Privathaushalten wohnhaften Personen ab 16 Jahren konnten von 1.279 Personen verwertbare PCR-Proben mittels Mund-Nasen-Rachen-Abstrich entnommen werden. Darunter wurde keine Person positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet. Dieses Ergebnis bestätigt die Entwicklung laut epidemiologischem Meldesystem (EMS): Waren rund um den Zeitpunkt (±5 Tage) der Ende April von Statistik Austria durchgeführten Studie laut EMS noch etwa 960 Personen infiziert, so waren es im Zeitraum der aktuellen Studie nur noch rund 380 Personen...." -

    Bei einer Spezifität von nur 99 % hätten dabei 13 positive Ergebnisse ausgeworfen werden müssen. Wie erklärst Du Dir, dass das Ergebnis "0" war?

    Die beiden - waren keine Studien - Bundesländerergebnisse habe ich aus einem Posting zu dem von Dir erwähnten STANDARD-Artikel. Ich geb jetzt die Suche danach unter den fast 2.000 Postings auf (und unterlasse auch das Nachrechnen dieser Zahlen), das ist mir zu viel Arbeit. Auch weil ich schon beim Beginn der Suche von einem anderen Poster für Kärnten lesen konnte: 10.7. - 17.7.: ca 2800 Tests, 10 positiv - müssten bei 1 % falsch positiv aber schon 28 sein.

    Und es gibt sehr wahrscheinlich noch andere Bundes- und Bundesländerergebnisse vor allem in den corona-schwachen Juni-Wochen, wo Tests weniger als 1 % positiv Getestete ergeben haben.

    Solche statistischen Befunde, bei denen die Tests gar keinen oder weniger positiv Getestete ergeben, als es nach der Annahme von der Spezifität von 98,5 bis 99 % mit 1 - 1,5 falsch Positivem unter 100 Getesteten sein müssten, müssten doch auch einen "Systemanalytiker1" nachdenklich stimmen. Oder?

    Bei den anderen Punkten - Hersteller geben nicht 100 %, sondern zB 99,8 % Spezifität ihrer Testkits an; und dass es sehr wohl Studien zur Spezifität der Tests gibt -, da hast Du Recht.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 31. Juli 2020 um 23:46
    Zitat von dooglrig

    weil von bei 52 tests kein falsch positiver dabei war is das thema fuer dich erledigt? you can not be serious.

    Deshalb habe ich Dir ja auch noch die Ergebnisse der drei erwähnten österreichischen Prävalenzstudien nachgeliefert. Zum Mitdenken.

    1.822+3.014+1.279 ergeben insgesamt 6.115 Teilnehmer an den drei Prävalenzstudien - dabei ist ein repräsentativer Teil der Bevölkerung getestet worden, nicht Verdachtsfälle wegen Kontakts mit Infizierten. Mit insgesamt 2 positiven Ergebnissen (ob richtig oder falsch positiv, können wir vorerst einmal beiseite lassen).

    Die Verbreiter der These, dass ein "großer Teil" der postiv Getesteten "falsch positiv" = in Wahrheit also gar nicht infiziert sind, gehen davon aus, dass die "Spezifität" der bei uns zum Einsatz kommenden Tests bei 99 % liegt.

    Das heißt, dass von 100 Nichtinfizierten 99 zu Recht als nichtinfiziert erkannt werden; dass aber 1 von 100 zu Unrecht als infiziert = falsch positiv erkannt wird. Wie sie zu dieser "Annahme" (Spezifizität = 99 %) kommen, wird nie dargelegt. Und auch nie mit empirischen Studien belegt, was gar nicht schwer wäre: Einfach die "positiven" Proben anfordern und nach untersuchen, mit den gleichen oder anderen Tests. Und das ist der verführerische Taschenspieler-Trick bei der ganzen Sache: 99 % der Tests bei den Nichtinfizierten sollen richtig sein, nur einer von 100 Nichtinfizierten wird zu Unrecht als infiziert getestet. Ist doch eigentlich eh ganz gut, oder?

    Sönnichsen von der Med-Uni Wien geht sogar so weit - und Armin Wolf gibt auch das in der von Dir verlinkten ZIB 2 wieder, obwohl auf Twitter unterwegs, wo sofort heftiger wissenschaftlicher Protest auch gegen diese völlig aus der Luft gegriffene Annahme erhoben worden ist - , dass die Spezifität bei etwa 98,5 % liegt: Damit kommt Sönnichsen bei den 6.000 bis 7.000 Tests pro Tag während der letzten Wochen mit einer Rate von 1,5 % falsch positiven Tests ziemlich genau auf die Zahl der Tag für Tag bekannt gegebenen Neuinfizierten. Kurzum: Alle positiven Testergebnisse falsch, tatsächlich keine Neuinfektionen mehr, die Pandemie macht Pause in Österreich oder ist überhaupt bereits vorbei. Das riecht verdächtig nach einem Zirkelschluss: Seine These, dass es derzeit gar keine Neuinfektionen mehr gibt, begründet er mit der Annahme, dass die Spezifität "etwa bei 98,5 %" liegt. Dann, und nur geht seine Rechnung auf. Das hat mit Wissenschaft aber nichts mehr zu tun.

    Die Annahme: Spezifität = 99 % (oder sogar darunter) -, kann nicht richtig sein. Und ist es auch nicht. Weil sonst hätten alleine bei den drei erwähnten österreichischen Prävalenzstudien mit doch immerhin insgesamt 6.115 Teilnehmern (1 % =) 61,15 Personen (falsch) positiv getestet werden müssen. (Richtig oder falsch) Positiv getestet worden sind aber nur 2.

    Selbst unter der Annahme, dass alle beide falsch positiv getestet worden, also gar nicht infiziert gewesen sind, dann lag die Spezifität der Tests bei diesen drei Prävalenzstudien bei (2 von 6.115 = 0,03 %; 100 - 0,03 =) 99,97 %. Wenn einer der zwei falsch positiv gewesen ist, dann bei 99,98 %.

    Hasch mi jetzt, dass die Story von den vielen falsch positiven Testergebnissen nicht richtig sein kann? Dass die Spezifität bei 100 % liegt, wie die Hersteller der Testkits behaupten, dass alle positiven wie negativen Tests richtig sind, davon geht niemand aus. Bei den positiven Tests erreicht man aber fast 100 %, falsch positive sind seltene Ausnahmen.

    "you can not be serious". Doch, versuche es zu sein, so gut ich es eben kann. Deshalb lese ich auch die Gegenmeinungen. Und denke mit.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 31. Juli 2020 um 21:09
    Zitat von dooglrig

    das sollte aber nicht ueberraschen. bei der aktuellen situation ist davon auszugehen dass einen grosser teil der aktuell als infiziert gefuehrten falsch positiv getestet wurde.

    In einem wissenschaftlichen Ringversuch sind an 52 österreichische Labore jeweils ein Set von vier identischen Proben zur Analyse geschickt worden: Eine Probe mit viel Virenmaterial, zwei mit weniger und eine ohne.

    Alle 52 Labore haben die Probe ohne Virenmaterial erkannt, keine einziges Labor hat ein "falsch positives" Ergebnis geliefert.

    So viel zum Thema "großer Teil" falsch positiv Getesteter.

    Selbstverständlich gibt es falsch positive Laborergebnisse, lässt sich nie vermeiden, allerdings in einer verschwindend und daher vernachlässigbaren Zahl.

    ZB hat die in Soizburg zwischen dem 31.5. und 16.6. durchgeführte indikationslose Prävalenzstudie mit 1.822 Teilnehmern einen (1) positiven Fall ergeben; sowie die in Vorarlberg zwischen dem 23.5. und 3. 6. durchgeführte mit 3.014 Teilnehmern ebenfalls nur einen (1) positiven Fall.

    Und bei der Ende Mai durchgeführten Prävalenzstudie der Statistik Austria, bei der 1.279 Personen mittels PCR-Tests getestet worden sind, ist keine einzige Person positiv auf Sars-Cov-2 gestet worden.

    Selbst wenn die zwei Fälle der erst genannten Prävalenzstudien "falsch positiv" = zu 100 % falsch gewesen sein sollten - was ich nicht annehme, weil positive Ergebnisse längst, wie von der WHO und der AGES empfohlen, zu einer neuerlichen Untersuchung der Proben führen -, zeigen all diese Ergebnisse doch nur eines: Wie gut die Labore sind, keine falsch positiven Testergebnisse abzuliefern.

    Nicht so gut sind sie bei negativen Ergebnissen, das hat auch der oben erwähnte Ringversuch bei den mit weniger Virenmaterial belasteten Proben ergeben: Da sind nicht alle belasteten Proben erkannt und daher falsch negativ befundet worden. Das sollte uns weit mehr Kopfzerbrechen bereiten.

  • ÖEHV-Wahl am 27. Juni in Villach

    • VincenteCleruzio
    • 30. Juli 2020 um 12:33

    So grundsätzlich wie heuer in Linz; und heute in Villach ist meiner Erinnerung nach im Eishockey noch nie über Rechtsfragen nachgedacht worden.

    "Das vom neuen Präsidium um Klaus Hartmann nominierte Schiedsgericht tagt am heutigen Donnerstag in Villach, um über die Wahlanfechtung zu entscheiden. Der Termin wurde bewusst früh angesetzt, da das bisherige Schiedsgericht der alten Verbandsführung erst am 14. August tagt.

    Kurz vor der ersten Runde in Villach, wo die Juristen Peter Klumpp, Hannes Arneitz und Alexander Tomanek beraten, tauchte ein Rechtsgutachten zur Zuständigkeit der Schiedsgerichte auf.

    Dem KURIER liegen die wichtigsten Passagen der Arbeit von Reinhard Resch vor. Resch ist Universitätsprofessor für Medizinrecht, Arbeitsrecht und Sozialrecht sowie Vorstand des Instituts für Recht der sozialen Daseinsvorsorge und Medizinrecht der Universität Linz. Außerdem hat er als Rechtsreferent der ICE Hockeyleague und Mitglied der Rechtskommission der Liga Erfahrungen im Eishockeysport.

    Resch schreibt in seinem Gutachten, dass es für ihn ausgeschlossen sei, dass gewählte Mitglieder eines Schiedsgerichts über die Rechtmäßigkeit ihrer eigenen Wahl entscheiden. „Dem Gesetzgeber selbst war die Anwendbarkeit der §§ 19 ff JN beim Thema der Ausgeschlossenheit und der Unbefangenheit ganz wesentlich. In eigener Sache ist damit eine Entscheidung des Schiedsgerichts glattweg ausgeschlossen.“

    Die Folgen

    Wer soll dann also über die Anfechtung der Wahl von Klaus Hartmann entscheiden?

    „Primär läge es nahe, dass das Schiedsgericht der alten Funktionsperiode über die Rechtmäßigkeit der Neuwahl entscheidet. Bestehen auch in Bezug auf das alte Schiedsgericht Zweifel in Bezug auf seine Befangenheit, wäre es nahe liegend, dass von der Generalversammlung im Rahmen der Statuten neue Schiedsrichter gewählt werden.“

    Sollte das Schiedsgericht des Präsidiums Hartmann doch eine Entscheidung fällen, dann schreibt Resch: „… wären seine Beschlüsse zweifelsohne rechtswidrig und auf Grund des gravierenden Rechtsmangels wohl sogar absolut nichtig.“


    https://kurier.at/amp/sport/wint…impression=true

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 30. Juli 2020 um 11:02

    (Sehr) langer, sehr verständlicher Artikel auf einer Seite der University of California San Francisco über den wissenschaftlichen Erkenntnisstand bezüglich des Virus heute: We thought it just was a Respiratory Virus - We were wrong.

    In late January, when hospitals in the United States confirmed the presence of the novel coronavirus, health workers knew to watch for precisely three symptoms: fever, cough, and shortness of breath. But as the number of infections climbed, the symptom list began to grow. Some patients lost their sense of smell and taste. Some had nausea or diarrhea. Some had arrhythmias or even heart attacks. Some had damaged kidneys or livers. Some had headaches, blood clots, rashes, swelling, or strokes. Many had no symptoms at all.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 30. Juli 2020 um 03:49

    Neue, in The Lancet Respiratory Medicine, publizierte Studie über den Krankheitsverlauf von über 10.000 Patienten, die zwischen dem 26. Februar und 19. April 2020 mit Diagnose COVID-19 in 920 deutsche Krankenhäuser eingeliefert wurden.

    "Christian Karagiannidis: Bezogen auf alle Patienten, die ins Krankenhaus gegangen sind, waren von den 10.000 in der Tat 22 Prozent, die das Krankenhaus nicht mehr lebend verlassen hatten. Wenn man das weiter aufsplittet, dann sieht man, dass 16 Prozent der Patienten eben nicht beatmet wurden und das dann meistens auf der Normalstation im Krankenhaus nicht überlebt haben, und von den beatmeten Patienten in der Tat 53 Prozent gestorben sind."

    Krauter: 53 Prozent bei denen, wo ein besonders schwerer Verlauf es notwendig machte, sie künstlich zu beatmen, weil die Lunge so schwer geschädigt war. Ist das eine hohe Sterblichkeitsrate aus der Sicht des Intensivmediziners?

    Karagiannidis: Ja. Wir kennen das ja bei anderen Erkrankungen auch, die mit einem schweren Lungenversagen einhergehen, wie zum Beispiel bei der Grippe, dass doch einige Patienten versterben. Wir bewegen uns aber in vielen Studien häufig so im Bereich von 30 bis 40 Prozent Sterblichkeit, sodass das bei Covid mit über 50 Prozent schon eine Besonderheit ist und auch zeigt, wie schwer diese Erkrankung verlaufen kann.

    ....

    Karagiannidis: Der Hauptrisikofaktor bei dieser Erkrankung scheint in der Tat das Alter zu sein. Wir haben eine Sterblichkeit von über 70 Prozent gehabt bei Patienten, die mehr als 80 Jahre alt sind, und bei den unter 60-Jährigen lag die Sterblichkeit unter 30 Prozent. Das ist ein sehr klarer Hinweis darauf, dass ältere Patienten besonders schwere Verläufe erleiden. Was man aber dazu sagen muss, gerade wenn man diese Sterblichkeit auch mit dem vergleicht, was wir in Italien hatten oder in der Lombardei oder auch in New York, dann sieht man an unseren Daten auf der anderen Seite auch sehr schön, dass wir zu jeder Zeit in der Lage waren, die Patienten in Deutschland zu versorgen. In der Lombardei war es so, dass Patienten über 75 Jahre gar nicht mehr ans Beatmungsgerät angeschlossen worden sind. Bei uns in den Daten sieht man in Deutschland wirklich sehr schön, dass das eigentlich die stärkste Altersgruppe ist, so zwischen 75 und 80 Jahren, sodass man als positive Nachricht trotz der hohen Sterblichkeit schon sagen kann, dass wir niemandem eine Therapie vorenthalten mussten."


    https://www.deutschlandfunk.de/sterblichkeit-…ticle_id=481420

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 30. Juli 2020 um 00:56

    Also, das war schon sehr erhellend, was uns die Regierung gestern präsentiert hat, wie mit faktenbasierten Maßnahmen nach dem bereits längstens vorangekündigten "Ampelsystem" nach ausländischem Muster ab September das Virus in Schach gehalten werden soll.

    Erkenntnis # 1: Die Ampel zeigt nicht drei, nein vier Farben: grün, gelb, orange, rot.

    Erkenntnis # 2: welches Gewicht den Kriterien wie Kapazität der Spitalsbetten, Anteil positiver Tests, 7-Tage-Infektionszahlen, Analyse von Clustern zukommt, wann auf welche Farbe geschalten wird und welche konkrete Konsequenzen jede Farbe nach sich zieht, darüber soll ab jetzt eine Kommission scharf nachdenken.

    Erkenntnis # 3: Fix ist bereits jetzt, dass die jeweilige Ampelfarbe nicht mehr als eine "Empfehlung" an die Gesundheitsbehörden (BHs, Magistrate, Landeshauptmänner*frau) darstellen wird, an die sich die regionalen Gesundheitsbehörden halten können, aber nicht müssen ( "bei grün, da geh, bei rot, da steh; oder geh, mein Kind").

    Also beim Rudi im Gesundheitsministerium geht echt was weiter, muss man neidlos anerkennen.

    Wichtig scheint jedenfalls auch zu sein, dass das lange angekündigte Ampelsystem jedenfalls nicht vor Ende der Sommertourismussaison fertig sein soll. Stellt Euch vor, man hätte letzte Woche für die Bezirke um den Wolfgangsee herum eine Empfehlung auf "orange" oder gar "rot" abgeben müssen.

  • Witze

    • VincenteCleruzio
    • 28. Juli 2020 um 22:56

    Auf einem Kongress in Deutschland.

    „Gestatten, Dr. Müller!“

    „Arzt oder Österreicher?“

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 28. Juli 2020 um 21:12

    Einen Effekt hat der Cluster in St. Wolfgang jedenfalls einmal erzielt: Bundes- und Vizekanzler, Gesundheits- und Innenminister scheinen die alltäglichen Ankündigungs-Show-Pressekonferenzen samt Fragen der Journalist*innen gründlich vergangen zu sein. Einzig Anschober muss seinen Kopf hinhalten, die anderen halten sich derzeit vornehm zurück.

  • Rechtschreibakrobaten

    • VincenteCleruzio
    • 28. Juli 2020 um 17:38
    Zitat von xtroman

    Kann dir diesen Film empfehlen: Harry Pinter - Drecksau

    Danach kennst auch an "Tuppe"! :prost:

    Hab' eh versucht, diesen Film, der hier beworben worden ist, anzuschauen. Nach ca 10 Minuten war Schluss. Aus. Ende.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. Juli 2020 um 15:36
    Zitat von Haie-Fan41

    eben nicht, den die meisten Fälle knapp 90% verlaufen völlig mild und harmlos teils sogar ohne Symptome.

    Hand aufs Herz, wer geht schon wegen Halsweh und bisschen Husten zum Arzt?

    Ja, und?

    Meine Hypothese ist ja, dass das Virus die Urlauber in Sveti Wolfgang weitgehend verschont zu haben scheint, weil sich sonst die (10 %) Infizierten, die sehr wohl gravierendere Symptome entwickeln, inzwischen gemeldet hätten. Im Laufe des Tages werden wir vielleicht mehr wissen nach Auswertung der Proben, die gestern gezogen worden sind - update: 4 Gäste sollen sich unter den 57 positiv Getesteten befinden (Mo, 17 Uhr).

    Hand auf's Hirn: Anfang letzter Woche hat eine Gastro-Praktikantin wegen Symptomen wie Husten und Halsweh den Cluster am Wolfgangsee aufgedeckt. Gibt ja auch noch Menschen, die in (Corona)Zeiten wie diesen mitdenken und verantwortungsbewusst das tun, was im Verdachtsfall zu tun ist.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. Juli 2020 um 10:48

    Stimbt, sie müssen im Zeitpunkt der Probennahme nicht mehr infektiös gewesen sein; viele waren es aber wahrscheinlich, weil das Virus vor allem unter den Praktkantinnen und Praktikanten, die nach Dienstschluss gemeinsam gefeiert und nicht in Einzelzimmern untergebracht waren, seit vorletzter Woche die Runde gemacht hat.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. Juli 2020 um 10:21

    Von 764 bis gestern ausgewerteten PCR-Tests waren also 53 positiv, heißt im Zeitpunkt der Abnahme der Proben waren 7 % der Probanden infektiös. Das ist heftig.

    Bis auf einen Gast, nämlich den Mitarbeiter des Außenministeriums, waren all die anderen Mitarbeiter der Hotels, insbesondere Praktikantinnen und Praktikanten, und von Bars.

    Auch wenn - vermutlich - wenige Gäste unter diesen Getesteten gewesen sein dürften, scheint es so zu sein, dass das Virus die Urlauber in St. Wolfgang weitgehend verschont hat, sonst hätten sich wohl einige wegen Symptomen inzwischen an Ärzte gewandt.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. Juli 2020 um 09:19

    x - 1

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 27. Juli 2020 um 09:00
    Zitat von Vaclav Nedomansky

    Ja. Der schöne Urlaubercluster St Wolfgang...

    Wie viele Urlauber in St. Wolfgang außer dem einen Mitarbeiter des Außenministeriums sind bisher positiv getestet worden? Weiß man da schon etwas?

  • Witze

    • VincenteCleruzio
    • 26. Juli 2020 um 12:41

    Zwei Anwälte golfen, als ein Leichenwagen vorbeifährt.

    Der eine hält im Spiel inne und verneigt sich kurz zu dem Leichenwagen hin.

    "Das war aber eine feine Geste von Ihnen", sagt sein Partner anerkennend.

    "Naja, immerhin waren wir 25 Jahre verheiratet."

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 26. Juli 2020 um 00:34
    Zitat von obem

    ... So ein blödsinn

    Die auch mehrfach publizierte Begründung der Regierung war folgende: Die (ungeliebte) Maskenpflicht dient in erster Linie dem Schutz der Mitmenschen, insbesondere der Angehörigen der Risikogruppen (Ältere, mit Vorerkrankungen). Diese müssen Lebensmittel einkaufen, zur Post und zur Bank gehen. Deshalb in diesen Bereichen Maskenpflicht. Der Besuch von Möbelgeschäften, Juwelieren usw ist für die Angehörigen der Risikogruppen nicht lebenswichtig, die können sie vorläufig meiden. Daher dort keine Maskenpflicht.

    Ich finde ein Kompromiss, den man nachvollziehen und mit dem man leben kann. Und niemand, der Rücksicht auf die Mitmenschen auch im Möbelgeschäft und beim Juwelier nehmen will, ist gehindert, auch dort den MNS zu tragen.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 26. Juli 2020 um 00:22

    St. Wolfgang, Samstagabend, bereits 44 positiv Getestete, darunter ein Mitarbeiter des Außenministeriums, also ein Gast (und kein Praktikant oder Mitarbeiter eines Hotels). 370 Abstriche noch nicht ausgewertet.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 25. Juli 2020 um 20:45
    Zitat von Haie-Fan41

    ... Hätte man nie mit der Testerei angefangen, würden wir den Virus nicht mal mitbekommen, davon sind mehrere Mediziner 0überzeugt.

    Nicht nur mehrere Mediziner sind davon überzeugt. Auch der Chefarzt der Vereinigten Staaten von Amerika, ein gewisser Doctor Trump. Und die Angehörigen der voraussichtlich übermorgen mehr als 150.000 Toten dort. Alles Testopfer.

  • Arztempfehlung bei Bandscheibenvorfall

    • VincenteCleruzio
    • 25. Juli 2020 um 19:42

    Nicht als Patient, mein Bandscheibenproblem ist irgendwann von selbst verschwunden. Gott sei Dank.

    Aber als Freund eines hochzufriedenen Patienten, dem er Hüftgelenke eingesetzt hat. Und als jemand, der viel mit sehr kompetenten Medizinern zu tun gehabt hat, die nur Gutes über ihn erzählt haben.

  • Arztempfehlung bei Bandscheibenvorfall

    • VincenteCleruzio
    • 25. Juli 2020 um 15:26

    Und der Toni ist noch dazu ein glühender Hockeyfan und Hobbyhackler. Ein exzellenter Chirurg.

  • Transfergeflüster EC Grand-Immo VSV 2020/21

    • VincenteCleruzio
    • 25. Juli 2020 um 12:01
    Zitat von Grosco70

    .... Vielleicht bekommen wir ja dafür Wachter zurück.

    Für die Haie soll er 2020/21 jedenfalls nicht mehr auflaufen. Leider. Wertvoller Spieler, der weiß, wie Hockey geht, und auch in Bedrängnis kaum Fehler macht.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 25. Juli 2020 um 11:39

    Der Irrsinn von der Unterschrift, die für einen bestimmten Zeitraum nicht verlassen werden darf, hätte auch zu den Rechtschreibakrobaten gepasst. Aber was da gestern wieder einmal aus dem Haus Anschober ins Bundesgesetzblatt, BGBl II 2020/ 336, gerutscht ist (Änderung der Einreiseverordnung), gehört thematisch schon hierher.

    "Kann das Gesundheitszeugnis nicht vorgelegt werden, ist eine 10-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne oder die Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft, wofür eine Bestätigung der Verfügbarkeit vorzulegen ist, deren Kosten selbst zu tragen sind und die für diesen Zeitraum nicht verlassen werden darf, anzutreten und dies mit ihrer eigenhändigen Unterschrift zu bestätigen, die für diesen Zeitraum nicht verlassen werden darf, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist."

  • ICE Hockey League 2020/2021

    • VincenteCleruzio
    • 24. Juli 2020 um 17:49
    Zitat von Huberdeau

    ... Genau das wollen verschiedene Kreise -- wacht endlich auf Leute....

    Deshalb hab' ich mich - bin ja ein ganz Aufgeweckter -, nachdem ich wie in Studentenzeiten so um 12 Uhr aufgewacht bin, zum Tierarzt begeben und mit dem Bill-Gates-Microsoft-Chip chippen lassen. Halb so wild, kaum weh getan.

  • Coronavirus

    • VincenteCleruzio
    • 24. Juli 2020 um 14:50
    Zitat von Cathy Miller

    Noch so einer, der von diesen juristischen Spitzfindigkeiten nicht genug kriegen kann:

    https://www.derstandard.at/story/20001189…rgesetzlichkeit

    Hardigatti, der Noll ist schon ein kluger und eloquenter Kopf.

    Der von ihm angesprochene Legalitätsgrundsatz (Artikel 18 Bundes-Verfassungsgesetz, Gesetzlichkeitsgrundsatz), der die Verwaltung (Minister*innen, BHs, Polizei...) und die Justiz (Staatsanwaltschaften, Gerichte) strikte an das Gesetz bindet, damit wir Bürger nicht unter die Räder kommen und zB zu Unrecht durch 500-Euro-Geldstrafen ausgesackelt werden, habe ich im Rahmen meines Studiums von Hans Klecatsky eingetrichtert bekommen.

    Von 1966 bis 1970 war er Justizminister und damit auch für den Strafvollzug zuständig. Als ihm bei der Schaffung des Strafvollzugsgesetzes (bis dahin war der Vollzug der Freiheitsstrafen in den Gefängnissen durch "Hausordnungen" der Gefängnisdirektoren geregelt) bewusst geworden ist, dass es an der gesetzlichen Grundlage für das Waffentragen der Justizwachebeamten fehlt, hat er kurzerhand deren Dienstpistolen einsammeln lassen.

    So geht Legalitätsgrundsatz, wenn man bei der Ernennung zum Bundeskanzler oder Minister durch den Bundespräsidenten den Eid darauf ablegt, die Verfassung und die Gesetze der Republik zu achten.

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