Die aktuelle Geschichte der Mannschaft zeigt auch auf, dass es manchmal einfach viel gscheiter ist, auf Kontinuität zu setzen, als auf vorschnelle Entlassungen. Nach der letzten Graussaison hat ja nur wenig für eine Weiterführung der Arbeit mit Matikainen gesprochen, Gräben in der Mannschaft, nicht nachvollziehbare Aktionen des Trainerduos (der Umgang mit Fischer hatte fast schon mobbingmäßige Züge), fehlender Erfolg...
Ein Jahr später steht der selbe Coach nach einer sehr starken Entwicklung der Mannschaft im Finale und bekommt von jeder Seite nur Busserln und gute Nachrede.
Drei Jahre Amtszeit sind in Klagenfurt eine sehr lange Zeit für einen Trainer und letztlich kann man jetzt sagen, dass Matikainen und auch Vuori Glücksgriffe für den Verein waren. Gerade für die Vereinsphilosophie passen sie perfekt und damit ein System greift und bei den Spielern ein winning-mindset erreicht wird, braucht es einfach Zeit für die entsprechenden Trainer.
Aber wenn wir wirklich Meister werden sollten, könnte die folgende Saison wieder ein ziemlicher Krampf für den Coach werden, vor allem, da ja keine großen Kaderumbrüche zu erwarten sind. Dann wendet sich das Blatt gerade in Klagenfurt wieder sehr schnell.