Das ist genau die Mentalität, die so viele deutsche Fans dazu motiviert hat, Karten für das AF in Bukarest zu kaufen, weil sie sich gar nichts anderes vorstellen konnten als einen Gruppensieg in der Vorrundengruppe mit FRA und POR - und das ein paar Wochen nach der Tetschn gegen Nordmazedonien und ein paar Monate nach dem Fiasko gegen Spanien.
Wärst net so hoch hinaufgestiegen, wärst net so weit heruntergefallen.
Das ist aus meiner Sicht eher ein Beispiel für ein positives Selbstverständnis, Selbstvertrauen und Optimismus angesichts der überaus erfolgreichen Fußballgeschichte der Deutschen, die mehr als genug gewonnen haben, um diese Haltung über Jahrzehnte zu manifestieren. Die sind ja sportlich "so hoch hinauf gestiegen" und nicht nur künstlich groß geredet worden.
Die sparen sich die ständige Tiefstaplerei und werden in den eigenen Medien ohnehin zerrissen, wenn es daneben geht, wie zuletzt. Und daneben gegangen ist es auch bei Frankreich, Portugal und den Niederlanden.
Mir ist jedenfalls wesentlich lieber, wenn Deutschland weiter im Turnier ist, aber ich finde ja auch die Bayern cooler, als die ganzen Scheich-Klubs oder die spanischen Schuldner. Ist halt Geschmackssache, bei vielen ist die GER-Häme allerdings schon in einen gewaltigen "kleiner Nachbar" Komplex begründet.