Doch, Jugendförderung. Durch diese Förderung war auch ein NHL-First-Rounder dabei, auch noch ein zweiter Draftpick, dadurch Imagegewinn und Steigerung der Bekanntheit der Marke. Man kann die Nachwuchsausbildung auch etwas weitsichtiger sehen als nur das zu beurteilen, was dann letztendlich für die Kampfmannschaft herausspringt.
Kasper hat absolut nichts mit der AHL am Hut, das wurde auch schon x mal besprochen, wird aber bei jeder etwas hilflosen Verteidigung des aufgeblasenen Apparats herangezogen.
Wenn man eine AHL Mannschaft nicht betreibt, um selbst davon in der Kampfmannschaft zu profitieren, dann läuft für mich etwas gehörig falsch. Nachwuchsarbeit hat für mich auch nicht zwingend mit dem AHL Team zu tun, sondern vielmehr von klein auf von den besten Trainern ein breites skillset antrainiert zu bekommen. Darin liegt nämlich der zentrale Schlüssel für spätere Weiterentwicklung. Einen schlechten Spieler kann man 5 Jahre in der AHL spielen lassen, er wird deshalb nicht besser werden.
Das ist der aktuelle Hauptkritikpunkt und wenn man dies über die Jahre verfolgt, hat sich in dem Bereich nichts verbessert, im Gegenteil, alles ist intransparenter und für den Fan noch weniger nachvollziehbar geworden. Der Verein wird nach außen einfach schlecht vertreten.
Mich ärgert das Vorgehen des Vereins auch und ich finde, man hätte mit mehr Transparenz (laufende Verträge, geänderte wirtschaftliche Situation) die Fans durchaus mit ins Boot holen können.
Aber - was wäre hier für dich best practice in der Liga? Welcher Verein bzw. welcher GM geht deiner Beobachtung nach so viel transparenter mit den Kunden um oder rechtfertigt seine Aktionen?
Ich kann z.B. auf irgendwelche aalglatten und mediengeschulten Statements ala BWL-Absolvent gut verzichten, wo viel geredet aber nichts gesagt wird.
Als Biedermann damals beim KAC angefangen hat, war das ein qualitativer Quantensprung und der Standard, dem sich die anderen Teams zum Teil bis jetzt nicht annähernd konnten.