Der Stream auf SRF2 läuft perfekt! ![]()
...die Schweizer Kommentatoren extrem fair...und das, obwohl die Schweizer spielen! ![]()
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...haha, 1:2...das ist Effizienz! ![]()
Lustig, hat der Kommentator vorhin gesagt, dass dem nicht so ist.....ich seh das aber genauso wie du, Finnen geben hier noch keine 100%!!
...also der englischsprachige Kommentator meint, ohne Grubauer wär's ein 4 oder 5:0. ![]()
Den Schweden würde etwas NHL Verstärkung auch noch gut tun.
Carlsson, Gustavsson bzw. Wallstedt spielen ja nicht PO.
...haben noch ein paar Plätze frei im Kader!
...und die Schweden melden sich zurück. ![]()
Ein lässiges, sehr persönliches Interview mit Christoph Brandner aus der KLZ:
Denise Maryodnig Redakteurin Sport
Ex-NHL-Spieler Christoph Brandner, Co-Trainer im ÖEHV-Team sowie beim KAC, spricht vor der Eishockey-WM (15. bis 31. Mai) über Österreichs Aussichten, Prinzipien, sein Burnout, die harte NHL-Zeit, Ego-Spieler und die vermeintlich größte Falle.
Die WM steht vor der Tür. Was trauen Sie Österreichs Team zu?
CHRISTOPH BRANDNER: Ich bin überzeugt, dass wir trotz der Ausfälle als Mannschaft sehr gut aufgestellt sind. Das haben wir in den letzten Spielen gegen starke Gegner bewiesen, in denen wir einiges ausprobiert haben, um gewisse Spieler zu sehen. Die Struktur stimmt und wir stehen taktisch gut.
Welche Werte und Prinzipien haben Sie verinnerlicht?
Extrem wichtig, und das betone ich permanent, ist die klare Kommunikation. Ich bin niemand, der sich groß von Emotionen leiten lässt. Ich bin nicht derjenige, der herumschreit, sondern eher der Ruhige. Ich nutze Emotionen als Orientierung. Ich habe in der U18 gelernt, dass Erfolg nicht etwas ist, das man kurzfristig raushaut. Das muss man sukzessive, prozessorientiert, geduldig aufbauen, und das benötigt viele Elemente, um etwas Nachhaltiges entstehen zu lassen. So gehe ich mit Spielern um und baue mein System auf. Man darf sich keine Illusionen machen, dass es stetig steil bergauf geht – es wird Schwächephasen und Durchhänger geben.
Auf welche Tugenden achten Sie am meisten?
Mir sind Disziplin, Eigenverantwortung, Respekt und Demut enorm wichtig. Das ist für mich Grundvoraussetzung, die ich selbst als Coach vorleben will, und das auch von den Spielern einfordere. Ich habe beispielsweise viel mental gearbeitet und mich nach der aktiven Zeit in diese Richtung weitergebildet. Das kann am Ende den Unterschied ausmachen.
Wenn Sie 25 Jahre zurückblicken, die Entwicklung wird vermutlich nie enden?
Absolut. Auch wenn wir jetzt zehn Jahre nach vorne blicken, werden wir nicht wissen, wohin sich der Eishockeysport da entwickelt. Was ich sagen kann: Vom Speed her ist es viel schneller geworden, die körperliche Entwicklung ist eine ganz andere und beim Skill-Level hat sich viel getan. Was die Jungs auf hohem Niveau zaubern, ist echt cool. Was ich aus Schweden aber oft höre, ist, dass das Spielverständnis etwas verloren gegangen ist. Es dreht sich viel um Technik und Skills, nur hat man teilweise den Blick auf das spielerische Element verloren. Ob es gut oder schlecht ist, ist schwierig zu beurteilen. Man sieht nur, dass es fehlt.
Verändert modernes Hockey die Arbeit eines Trainers?
Immer wieder. Das ist die große Falle: Sobald man als Trainer glaubt, man weiß, wie es funktioniert, ist das für mich der Anfang vom Ende. Du musst dich, egal ob als Trainer oder als Person, immer weiterentwickeln. Es spielen so viele Komponenten eine Rolle: Wie sprichst du mit Spielern? Worauf legst du Wert? Wie müssen Meetings oder Videoanalysen aussehen? Was braucht es als Nächstes? Da ist ständig Bewegung drinnen. Der Blick hilft mir, aber ich musste es mir aneignen.
Wie gehen Sie in der Praxis mit Ego-Spielern um?
Manche haben ein größeres, manche ein kleines Ego, aber jeder hat eines – und es ist geprägt von diversen Erfahrungen. Ich sehe es gar nicht negativ, sondern ein starkes Ego kann auch einen positiven Effekt haben. Die Frage ist, auf welche Art beeinflusst es den Spieler und das Team? Dann muss man entweder dagegensteuern oder Spielern mit einem kleineren Ego Selbstvertrauen einflößen. Die Kunst und das Spannende ist, 25 verschiedene Egos in einem Kollektiv zu vereinen.
Wie oft muss man als Trainer diplomatisch statt ehrlich sein?
Es braucht Diplomatie, aber ganz oft Ehrlichkeit. Da hängt für mich viel von der jeweiligen Person ab. Ist gerade Ehrlichkeit notwendig oder braucht es anfangs mehr Diplomatie? Grundsätzlich bezeichne ich mich als ehrlichen Menschen und ich bin der Meinung, dass Menschen generell ehrlich sind. Es kommt aufs Umfeld an, getraue ich es mich auszusprechen? Es hat beides seinen Stellenwert.
Können „Schleifer“ als Trainer heute noch „funktionieren“?
Die „Brechstangen“-Taktik funktioniert nicht mehr. Es ist alles individueller geworden und Spieler werden teilweise sensibler. Vielleicht mag es schon noch funktionieren, aber auf lange Sicht gesehen, wird man es besser händeln müssen. Gewisse Härte schließt sich aber nicht aus. Manche brauchen genau das und fordern es sogar ein, weil sie selbst nicht diesen Biss an den Tag legen können.
Welche Trainer haben Sie selbst geprägt?
Eigentlich alle. Es hat welche gegeben, bei denen ich registriert habe, dass es nicht so hinhaut und bei anderen konnte ich sehr viel mitnehmen. Wobei, auch bei denen es nicht so geklappt hat, wurde mir bewusst, dass es bei mir nicht so funktioniert, bei anderen schon. Das zeigt wieder, dass du als Coach versuchen musst, trotzdem alles aus ihm herauszukitzeln, dass er weiterkommt. Das mag bei einem die Brechstange und beim anderen das Sensible sein.
Und wie sehr hat Sie Ihre Zeit in Nordamerika bestimmt?
Sehr! Die Nordamerikazeit kam für mich spät und war ein großer Bildbruch, da ich bis 28 nur das europäische Eishockey kannte. Es ist ein brutales Geschäft und der Konkurrenzkampf ist immens groß. Ich war als Spieler ein unglaublicher Grübler, mental instabil und nicht gerade der Stärkste. Wenn du das nicht bist, hast du dort ein sehr hartes Leben, aber es war cool, in so eine Welt einzutauchen. Nur war es unmöglich, für mich als Person, länger dort zu überleben oder Fuß zu fassen.
Welche Kritik hat Sie am meisten getroffen?
Gute Frage. Ich weiß jetzt gar nicht, ob ich von Kritik sprechen würde, die mich gebrochen hat. Ich habe jedenfalls als Kind häufig gehört, dass ich zu sensibel bin und viel dominanter und kräftiger sein muss. Damals war das Image eines Eishockeyspielers: Du musst ein wenig A...loch und taff sein und schmutzig spielen – nur das war ich als Typ nie. Ich habe mit der Zeit zwar Wege gefunden, hart zu spielen, auch wenn ich es nie als Typ war und auch immer dachte, ich kann das nicht. Das war für mich die härteste Kritik und hat mich auch hart getroffen, weil etwas von mir verlangt wurde, was ich nicht bin. Gleichzeitig hat es mir gezeigt, dass ich einen anderen Weg finden kann, hart zu spielen, aber nicht auf die Weise, die ich verabscheue. Das haben viele akzeptiert und ich war dann eben das Image, der Korrekte und Faire zu sein, der dennoch hart spielen kann. Im Nachhinein gesehen, hat sich die Kritik zu etwas Positivem entwickelt, was ich aber lange nicht so realisiert habe.
Und hat Social Media den Druck auf Spieler verändert?
Ich will nicht darüber nachdenken, was es damals mit uns gemacht hätte. Das Image und das, was jemand nach außen trägt, vor allem für ganz junge Spieler, kann einen guten Einfluss haben. Da spielt das Verhalten eine große Rolle. Aber es kann auch schnell kippen, wenn jemand dem perfekten Bild nicht entspricht und schon ist ein Shitstorm da. Es kann daher ein Vorteil sein, aber vermutlich öfter ein Nachteil. Mir fällt auf, dass oft bei Videos und Clips immer nur Highlights gezeigt werden. Kinder schauen sich genau diese Szenen an, sehen aber nicht, was tatsächlich dahintersteckt.
Hat Ihnen Ihre Karriere privat Opfer verlangt?
Ganz sicher, wobei ich eher von Entbehrung und Verzicht sprechen würde, weil es nicht nur Negatives, sondern auch einige Vorteile im Leben mit sich gebracht hat. Da muss ich den Hut vor meiner Frau ziehen, denn mit ständigen Vereinswechseln und dem Siedeln mit Kindern ist es nicht immer einfach. Das Leben war quasi darauf abgestimmt, was man machen musste. Nach einer Zeit wird es eine Lebensweise, die man integriert und dann wird es schwierig, wenn man aufhört.
Haben Sie sich nach Ihrer Karriere neu erfinden müssen?
Ich hatte ein Burn-out, unter dem ich jahrelang, auch gesundheitlich, gelitten habe. Mich hat es wild gebeutelt. Ich hole kurz aus: Ich habe mit fünf mit dem Eishockey begonnen, ab dem Zeitpunkt hat es mein Leben bestimmt, alles war durchgetaktet und strukturiert. Dann kommt auf einmal der Tag, an dem das alles wegbricht. Du hast dir ein Image aufgebaut, das dich als Kapitän nichts erschüttern kann, auch nicht daheim und dann stehst du aber plötzlich vor einem Haufen Nichts und denkst dir, wer bin ich jetzt? Irgendwann habe ich erkannt, einen Weg zu finden, damit umzugehen, und es ist mir ganz gut gelungen.
Und jetzt noch zu den Rotjacken. Man hat das Gefühl, wenn jemand eine KAC-Vergangenheit hatte, kehrt er irgendwann wieder nach Klagenfurt zurück?
Für mich ist es so. Nach meiner Grundausbildung in Kapfenberg hat hier mit 19 meine Karriere begonnen – ich war ein Spätzünder. Vier Saisonen war ich da, bekam immer die Chance, super zu trainieren und mich in einem Topteam entwickeln zu können. Danach ist die Reise so richtig losgegangen und die letzten vier Jahre zum Schluss war ich wieder da. So schließt sich der Kreis. Der Klub war von klein auf mein Traum, er hat ein großes Standing und ich finde das Umfeld genial. Hier arbeitet man einfach sehr gerne.
Normal reicht das heuer trotzdem, die anderen Teams sind alle viel zu schlecht besetzt um ernsthaft eine Gefahr für Kanada zu sein + werden die nach der Dänemarkpleite niemanden mehr unterschätzen. Aber gespannt bin ich suf das Triumvirat hinten auch
...das hätte ich nach dem 6:6 gegen uns auch schon gedacht! ![]()
Am Besten außerhalb von Österreich, weil ich will für solche Verbrecher nicht auch noch zahlen.
...so nach dem Motto "Tu felix Austria nube" ![]()
Wobei der Kühbauer eher ein unsympathischer Zeitgenosse ist/war
Er war/ist ein Typ, der polarisiert, aber ob er sympathisch ist, ist eine persönliche Wahrnehmung. Ich mag z.B. auch den Hinteregger, wenngleich er viel Schmarrn gebaut hat und vermutlich auch nicht der Hellste am Planeten ist. Ich hab halt eine Präferenz für Typen, die das Herz auf der Zunge tragen und sich nicht in die üblichen Schemata pressen lassen...mir taugt ja auch der Kristler, obwohl er ein Blau-Weißer ist...![]()
und unterm spiel, wenn grad nichts los war, hat er auch dauernd faxen gemacht
.
...oder - auf gut österreichisch - Spompanadln ! ![]()
GBR schlägt Italien mit 5:3; Waller mit 3T1A, Kirk noch nicht im Lineup.
Na dann haben sie sich das in den 4 Vorbereitungspartien, die sie gegeneinander hatten, recht freundschaftlich aufgeteilt...so wie oft auch im Fußball. ![]()
Was hieltet ihr eigentlich von einer Rückkehr von Nick Pastujov? Ging man da im Guten auseinander?
Mich hat's eigentlich gewundert, dass man ihn nicht weiterverpflichtet, sondern an seiner Stelle den Old-Boy Kempe geholt hat. Ich hab ihn seitdem nicht mehr verfolgt, aber unbedingt zurückholen würd ich ihn auch nicht. Ich würde mir da eher (wie auch darkforestschon angemerkt hat) einen Scorer wünschen, oder einen, der wirklich Speed mitbringt. Beide Eigenschaften verbinde ich jetzt nicht unbedingt mit Pastujov.
Mir hat der Krastenbergs immer gut gefallen - der ist schnell und trifft auch die Hütte. Und ich kann eigentlich nicht ganz verstehen, warum der scheinbar nirgends so besonders hoch im Kurs steht...im Nationalteam scort er nämlich auch sehr konstant...
eher weil die kicker heute alle gescripted sind. einer der letzten mit losem mundwerk und zugleich eloquent war thomas müller. die effenbergs, basler und netzer gehören leider der vergangenheit an.
Ja der Thomas Müller war noch so einer...oder bei uns der Didi Kühbauer. Wenn ich mich zurückerinnere, wie seinerzeit ein Sepp Maier beim Aufwärmen vor dem Spiel zur Unterhaltung der Fans Bälle mit Rückwärtssaltos abgewehrt hat...![]()
ich war mir nicht sicher ob ichs im witze oder fußballthread posten soll.
...des passt schon so...der Arnie is ein begnadeter Comedian. ![]()
Mir graut eh schon vor dem Tag, wo es solche Typen nicht mehr geben wird, weil alle nur mehr das sagen, was ihnen die Journalisten in den Mund legen...![]()
Gilt Simovic nächste Saison eigentlich schon als Ö bzw. hat er die Staatsbürgerschaft schon?
Hab das nicht mehr so genau im Kopf
Die Staatsbürgerschaft hat er angeblich seit Jänner. Ob die 480-Tage Regel von seiner Erstanmeldung beim Verband oder erst ab Zeitpunkt des Staatsbürgerschaftswechsels gerechnet wird, weiß ich auch nicht...dazu hamma aber eh ein paar Regelexperten im Forum. ![]()
neues Thema, weil ich echt neugierig bin --> Einbrecher erschossen: Hausbewohner freigesprochen - salzburg.ORF.at
VincenteCleruzio - würde gerne dein Statement dazu hören 🤔
aus dem Artikel:
für mein Verstänndis bedeutet das doch ein gezielter Schuß von Hinten in den Kopf? Und DAS ist in Österreich ein Freispruch?
Überrascht mich jetzt auch etwas, aber wenn die Gechworenen seiner Argumentation mehr Glauben geschenkt haben, als jener der Staatsanwältin, dann ist das wohl so zu akzeptieren.
Bin gespannt, ob als Assistant-Coach ein Input von außen kommt, oder ob man den Posten intern besetzt. Brandner würde mir einfallen...
...irgendwie hab ich so eine Vorahnung gehabt. ![]()
Wenn's auch eine interne Besetzung ist, aber der Brandy hat schon sehr viel internationale Erfahrung. Vom Typ her wird er eher der ruhende Pol sein und sich mit dem doch eher emotionalen Kirk gut ergänzen. Denke, das passt...
...und nachdem das geklärt ist, kann man sich endlich auf den längst überfälligen Kaderumbruch konzentrieren! ![]()
Hi,
weiß jemand, ob es in Zürich ein "Österreich-Haus" oder einen ähnlichen Treffpunkt gibt?
...keine Ahnung, aber in Wien gibt's jedenfalls ein Schweizerhaus! ![]()
Also wenn meine Schnellrecherche stimmt, ist das der erste deutsche Kader ohne einen Müller seit Erfindung der Zamboni.
In Deutschland gibt's auch einige Müllers. Aber derzeit muss ja sogar das Fußballnationalteam "ohne" auskommen...![]()
Schade, dann wirds wohl insgesamt bei Grubauer, Samanski und höchstwahrscheinlich Seider bleiben.
Zumindest war er recht optmistisch, hat gegen die USA heute gespielt und scheint wohl mit in die Schweiz zu fahren.
...das hat sich im Interview schon stark danach angehört!
Ist es dafür nicht schon zu spät
...nie! ![]()
Italien schlug heut GBR ohne Kirk mit 2:0
...das 1:0 durch Segafredo nach Asist von Zanetti! Und ich mach mir jetzt einen Caffè Corretto! ![]()
Was is'n da los? Die Tschechen dominieren die Schweden nach Belieben, die Schweden wieder mit einem klaren Sieg gegen die Schweiz und jetzt sowas...![]()
Hoffentlich passt das jetzt mit Rohrer. Der gibt dir in allen Spielsituationen einfach mehr Möglichkeiten und Klasse.
Mit Reinbacher rechne ich nicht, wär aber fürs pp wenn man gestern Unterweger gesehen hat, ein enormes upgrade.
Ja aber nicht nur im PP. Reinbacher ist unser bester Defender. Der würde dann ja einen Wimmer, Hackl oder Stapelfeldt ersetzen. Das wäre in jedem Fall ein riesen Upgrade...und eröffnet natürlich auch hinten nochmals ganz andere Möglichkeiten.