Es ist natürlich schlimm was den beiden Spielern passiert ist. Nicht eben leicht für die Hinterbliebenen.
Aber wenn man bedenkt, wie viel nur schon bei uns im Ländle trainiert wird, Hobbypartien, alle Jugendligen, Landesliga, 1. 2. und 3. Liga gespielt werden und wenn man das weltweit hochrechnet, dann passiert in diesem Sinne wirklich wenig. Im Boxen, Skisport, Motorsport etc. gibt es immer wieder tödliche Unglücke. Das Leben ist generell gefährlich, ich denke ins Auto einsteigen ist die größere Herausforderung als bei einer Sportveranstaltung anzutreten. Einen 100%igen Schutz wird es nirgendwo geben.
...da bin ich bei dir!
Bei aller Tragik - ich glaube nicht, dass Verletzungen im Halsbereich das Hauptproblem im Eishockey sind.
Ich fände es wichtiger, sich zu überlegen, wie man die ständigen Gehirnerschütterungen möglichst verhindern kann. Die ziehen oft lange Pausen oder sogar Karriereenden nach sich, machen das tägliche Leben zur Hölle und verursachen teilweise ernsthafte Depressionen - siehe Zwerger, Bischofberger, Loney & Co. .
Meines Erachtens müssten jedenfalls die Strafen für "Checks to the head" bzw. Attacken, die offensichtlich die Gesundheit des Gegenspielers gefährden, drastisch erhöht werden, damit der Übeltäter einmal nachdenken muss, was er da eigentlich gemacht hat.