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Der SK Rapid Wien hat nach einem 1:4 (0:1) gegen den GAK in der sechsten Bundesliga-Runde am Sonntag erstmals nach vier Heimsiegen wieder ein Spiel im Hanappi-Stadion verloren. In der Tabelle überholten die Grazer damit Meister Austria Wien und liegen mit einem Spiel weniger an sechster Stelle (7 Punkte). Einen Rang davor liegen die Wiener (7), die in der zweiten Spielhälfte eine desolate Vorstellung zeigten, an fünfter Position.Härteeinlagen. Vor 14.400 Zuschauern stand das Spiel in den ersten 45 Minuten ganz im Zeichen von Härteeinlagen auf beiden Seiten. Auf dem nassen Boden boten beide Teams offensiv nur fußballerische Schonkost. Rapid versuchte zwar, das Spiel zu ordnen, bis auf Fernschüsse durch Dollinger (27.) und Kavlak (35./trifft Akoto) erzeugten die Hütteldorfer jedoch keine Gefahr.
Durch die Beine. In einer spielerisch schwachen Partie von beiden Seiten schoss der GAK in der gesamten ersten Spielhälfte nur einmal auf das grün-weiße Tor, das allerdings erfolgreich. Nach einem schnellen Konter über Muratovic verwertete Neuzugang Rade Djokic dessen Idealpass durch die Beine von Torhüter Payer zum 1:0 (16.), es war der erste Bundesliga-Treffer des Stürmers.
Noh verletzt out. Bis auf das Führungstor deutete der GAK nur einmal, allerdings unter kräftiger Mithilfe, seine Gefährlichkeit an. In der neunten Minute köpfelte Verteidiger Akoto nach einem Eckball samt Payer-Fehlgriff am Tor vorbei. Pech hatte Teamverteidiger Katzer, der ohne Feindeinwirkung schon in der achten Minute mit Verdacht auf Muskelfasereinriss im linken Oberschenkel ausschied. Auch der Südkoreaner Noh musste bei den Grazern nach 34 Minuten verletzt ausgetauscht werden (Schienbeinprellung).
Rapid ging ein. Wie auch im Heimspiel gegen Altach (3:2) fiel der Rekordmeister nach der Pause zurück. Für die Entscheidung sorgte der für Noh eingewechselte Schenk, der in der 54. Minute die gesamte Rapid-Verteidigung überlistete: Mit einem schnellen Antritt überlief der Jungstürmer Valachovic und Garics und verwertete trocken zum 2:0.
Doppelpack von Djokic. Rapid-Trainer Zellhofer setzte auf Offensive, wechselte mit Kincl und Hoffer zwei Stürmer ein. Doch trotz aller Bemühungen, aus dem Mittelfeld kamen nur wenige Ideen. Auch nach dem 1:2 durch Bilic (drittes Tor im dritten Heimspiel) währte die Freude nur kurz: Nach einem Muratovic-Lochpass stellte Djokic im Gegenzug mit seinem zweiten Tor auf 3:1 (76.). Schenk vergab noch eine Möglichkeit, ehe Junuzovic die starke zweite GAK-Spielhälfte mit dem 4:1 (88.) krönte.
kleine graz
so ein inferiores rapid,hab ich schon ewig nimmer gesehen!wie hatte doch goalie payer nach dem 4:1 gegen sturm gesagt?wir sind ein titelkanditat!*selten so gelacht*
weiters:
Sturm-Austria Magna 1:0
Ried-Altach 1:2
Salzburg-Mattersburg 2:0
Wacker Tirol-Pasching 0:0