Polizei übergab das Gerät
Tatsache ist, dass das dienstliche Mobilgerät Pilnaceks nach dessen Tod von der WKStA ausgewertet wurde. Das private Handy hingegen – mit teils heiklen, überwiegend privaten Nachrichten – wurde von der niederösterreichischen Polizei der Witwe ausgehändigt. Sie dürfte es tatsächlich gewaltsam vernichtet und entsorgt haben, wie Insider bestätigen.
Rund um diese Vorgänge laufen noch Ermittlungen, es wird der Verdacht des Amtsmissbrauchs untersucht. Juristisch dürfte womöglich nicht viel Vorwerfbares übrigbleiben. Denn zum Zeitpunkt der Handy-Vernichtung lief kein Verfahren und es lag auch keine Anforderung des späteren „Beweismittels“ vor. Vielmehr wurde das Gerät von Chefinspektor F. gemeinsam mit anderen persönlichen Sachen an die Witwe ausgefolgt. Gegen F. läuft seither ein Verfahren – bis jetzt ergebnislos.