Ok, die UDSSR hat im Jahre Schnee ein paar sehr, sehr gute Eishackler nach Ö geschickt (hatte politische Gründe, dass die bei uns gelandet sind). Die haben dann aufgegeigt und die Ösis sind nachgehechelt - war's nicht so (ein Zeitzeuge und NT-Spieler hats mir mal so geschildert). Aber waren unsere Klubs in der Zeit trotz der Russen und deren Spielkultur international besser konkurrenzfähig als heute? Die letzten Weltklassespieler in Ö waren mMn Gustafson und Rundquvist bei der VEU.
es war tatsächlich so. Ich erinnere mich als die Sowjetstars Jakuschev und Gurejev bei Kapfenberg aufgeigten, da lagen ja wirklich einige Klassen zwischen ihnen und den Rest der Mannschaft, die waren gefühlte 40 min+ am Eis. Damals spielte man noch mit 2 1/2 Linien. Das Spiel war damals auch nicht so körperbetont wie heute aber einige Rauhbeine waren viel viel brutaler als heute, ich erinnere mich nur an die Szybisti brothers oder Conny Dorn von Feldkirch der mit seinen Stock immer in Gesichtshöhe operierte, der sah so brutal aus mit Cuts im Gesicht usw. oder der unvergessliche Jeff Geiger der die tollsten Raufkämpfe lieferte die es jemals auf österr. Eis gegeben hat. In ewiger Erinnerung der Fight des Jahrhunderts in Villach Anfang der 90er im Alpenligaspiel gegen Milano: Jeff Geiger gegen den 2m Mann Stewart. Ein Kampf der Giganten der Minuten dauerte. Obmann Lang schnaufte von der Tribüne: "Jeff hör auf, tue nimmer weiter". Heute kriegst halt 20 Spiele, die hat aber der Peter Szybisty damals schon klar übertroffen der bekam glaube ich über 40 Spiele Strafe in einer Saison übergreifend. Also, unterhaltsam wars damals allemal! Nochwas wäre anzuführen: die Stimmung in den Stadien war viel besser als heute, besonders in Feldkirch und auch Villach!