Wie bei vieler Metalmucke (vor allem Nu Metal) in den späten 90ern und Anfang 2000er eine gewaltige Geschmackssache. Für mich kommen sie an den Genregrößen KoRn und Slipknot bei weitem nicht vorbei, obwohl ihre frühere Scheiben schon catchy waren. Seitdem sie Softrock-pop machen sind sie sowieso ein No Go leider, obwohl man ihnen gratulieren muss, die haben's halt schon geschafft. Schade ist's um Chester, ein weiteres Beispiel warum Erfolg oft im Künstlerbusiness eher unglücklich macht als anderswo.
Stimmt natürlich, spielen für mich aber auch nicht in einer Liga mit KoRn oder Slipknot, auf den Vergleich wäre ich ehrlich gesagt gar nicht gekommen.
Dennoch fand ich eben die Hybrid Theory und Meteora schon sehr gut und gehört für mich zu der Zeit einfach dazu (ist im Vergleich mit oben genannten ja fast easy listening
).
Und zu Bennington, das wird sich im Musikbusiness egal ob Schlager oder Rock nie ändern, die Künstler werden von der Industrie und dem Management in Verbindung mit Alkohol / Drogen ausgezehrt bis auf's letzte und zahlen halt leider dann den Preis dafür.
Denke aber auch, man wird gar nicht so erfolgreich ohne sich zu "versklaven". ![]()
Um dir das als Künstler halbwegs so zu richten wie's verkraftbar ist, musst glaub ich wirklich schon im Musikolymp angekommen sein und der Weg dahin ist mehr als steinig.
Denke auch erst dann kannst du Musik machen mit Liebe zur Musik und weil's dir Spaß macht, alles vorher ist beinharte Knochenarbeit.