Meine Vermutung - aber ohne großartige juristische Recherche - ist, dass Artikel, die mit Zustimmung des Markeninhabers produziert wurden, auch noch (ab)verkauft werden dürfen, jedoch keine neue Ware mit den Logos der ehemaligen Sponsoren ohne deren Zustimmung mehr hergestellt werden darf. Eine Verpflichtung, bereits produzierte Ware zu vernichten, kann ich mir nicht vorstellen, schon gar nicht, falls der Hersteller (bzw. derjenige, in dessen Auftrag hergestellt wird) und der Verkäufer (Fanshop) unterschiedliche Rechtssubjekte sein sollten.
Warum aber die Frage die Fans so bewegt, erschließt sich mir nicht ganz: Wenn ich günstige, aber nicht aktuelle Fanartikel haben will, schlage ich jetzt zu und freue mich über das Schnäppchen; wenn ich kein Interesse an Auslaufmodellen habe und lieber das schicke 1992er-Logo haben will, lass ich es eben bleiben.
Da kann ich dir eventuell etwas helfen.
Es ist deshalb für einige Fan's interessant,
da manche das als Unterstützung für den Verein gesehen haben und auch schon mal entsprechend tiefer ins Börserl gegriffen haben und das über viele Jahre hinweg.
Aber selbstverständlich tummeln sich,
freilich völlig legitim, unter den Fan's auch manche Schnäppchenjäger.
Solche Rabatte wie aktuell hat es allerdings noch nie gegeben und da darf man auch ohne bösen Hintergedanken mal fragen warum dies nun nach dem Wechsel im Vorstand plötzlich in diesem Ausmaß möglich ist.
Eine vertrauenswürdige 1992er Quelle hat mir das wie folgt geschildert.
In der Vergangenheit hat Liwest die "alten" Fanartikel
(mit eintreffen der neuen Artikel)
immer von den Black Wings Linz wieder zurück gekauft damit die nicht mehr in Umlauf kommen
(ob diese dann vernichtet wurden kann ich nicht sagen).
Aktuell ist es so, dass Liwest kein Geld an die 1992er bezahlen will und somit die Artikel mit dem alten Logo im Besitz des Vereins bleiben und demnach auch vergünstigt abverkauft werden können.
So erklären sich auch die sagenhaften Rabatte.