Nein, das nicht, aber du differenzierst auch nicht zwischen den Voraussetzungen.
Verbesserungspotential gibt es immer. Es gibt wohl nirgends einen perfekten Status quo.
Das der Beruf eines/ einer KrankenpflegerIn kein Honigschlecken ist, sollte mittlerweile jedem bewusst sein. Durch die Pandemie hat sich das noch zugespitzt. Ich hab oft von KollegInnen gehört, dass sie das kein zweites Mal so durchdrücken könnten: Da sind viele die vorher schon an der Belastungsgrenze waren, weit darüber hinaus gegangen.
Du kannst kurzfristig aber nichts an den Bedingungen ändern. Das ist für jede Pflegekraft frustran. Das hätte schon vor Jahren mit einer Reform begonnen werden müsse. Die Reformen die gesetzt wurden (Ausbildung), kannst aber fast alle kübeln.
Schau wir sind ja einer Meinung,
Nur mir ging's speziell um deinen letzten Satz.
Und darum, dass es in Österreich offenbar ausreichend ist auf politischer Ebene
den Personen von denen wir mitunter am meisten abhängig sind
mit maximaler Geringschätzung zu begegnen.
Anders ausgedrückt, der Wirkungsgrad unseres Gesundheitsmanagements ist seit Jahren überschaubar wenn nicht sogar ernüchternd.
Jetzt haben Sie die Aufmerksamkeit die Sie verdienen (zwangsläufig)
Genau jetzt muss man die Herrschaften MinisterInnen zum Wohle aller erpressen mit sanften Druck auf die Dringlichkeit von nachhaltigen Reformen hinweisen.