Ramon Schnetzer hat noch bis 19/20 Vertag beim KAC...
Danke für die Info.
Ramon Schnetzer hat noch bis 19/20 Vertag beim KAC...
Danke für die Info.
Semi-realistisches Wunsch-Szenario meinerseits:
Paulweber - Clark - Lammers
Wachter - Spurgeon - Boivin
Šedivý - Lavoie - M.Witting
Bär - Lamoureux - N.Feldner
Guimond - Lindner
Kudělka - Legio
Pedevilla - Nussbaumer
Schnetzer
Gračnar (Swette)
Transferkarten-Spieler: 11 (statt 13).
Abgänge (4): Yogan, Antonitsch, Ross, Stach.
Zugänge (4): Witting, Feldner, Schnetzer, Legio [D].
...genau, deswegen steht in meinem Post auch JEDER Club kann finanzielle Probleme bekommen. Warum du nicht alle EBEL Vereine aufgezählt hast weiß ich zwar nicht, aber du bestimmt
Ich habe alle österreichischen EBEL-Vereine aufgezählt. Kannst gerne Bozen, Znaim und Fehervar mit auf die Liste setzen.
Hä? Ich kann mich nicht erinnern, dass der KAC oder Wien schon einmal monatelang keine Gehälter bezahlt hat
Die haben auch nie versucht, ein KHL-Budget zu stemmen.
Klagenfurt ist der einzige Verein, bei dem ich zweimal überlegt habe, ob ich ihn auf die Liste setzen soll, weil es halt doch die stabilste Bastion des Eishockey in Österreich ist. Wien? Die Vienna Capitals gibt es überhaupt erst seit 18 Jahren, weil der Vorgängerklub in den Konkurs geschlittert ist.
... den klassischen Scout, der für EBEL Vereine wohl schlicht kein Posten ist, den man sich auf Dauer leisten kann...
Das leuchtet mir ja nur bedingt ein. In Nordamerika gibt es genug professionelle und semi-professionelle Scouts, die AHL/ECHL oder Major Junior/College beobachten - sei es für einen Klub, für eine Agentur oder für irgendeinen Blog. Das ist beinahe eine Industrie. Als EBEL-Verein brauche ich mir nicht unbedingt einen Übersee-Scout als Vollzeit-Posten zu leisten. Stattdessen könnte man (im Internetzeitalter recht unkompliziert) bei Bedarf (oder regelmäßig: ein- bis zweimal pro Saison) an einen existierenden Scout herantreten und auf Honorarbasis Informationen von ihm beziehen. Z.B. wenn man auf der Suche nach einem bestimmten Spielertyp ist oder eine allgemeine Einschätzung des Marktes an Spielern mit EBEL-kompatiblen Skills will.
...finanzielle Probleme kann praktisch jeder Club bekommen. Auch Slovan wäre für mich ein Risikokandidat.
Wenn Slovan Bratislava ein Risikokandidat ist, dann kannst du auch folgende Clubs auf die Risikoliste setzen:
Graz
Wien
Linz
Salzburg
Innsbruck
Dornbirn
Villach
Klagenfurt
Die Frage ist, inwiefern dies von Seiten des Spielers und des Vereins möglich wäre.
Richtig. Jakubitzka hat sich in Salzburg inzwischen zum Stammspieler gemausert und in den jüngeren Witting setzt man wohl die Hoffnung, dass er in den nächsten 1-2 Jahren das gleiche schafft. Von da her werden wohl beide in absehbarer Zeit in der Ferne ihr Glück suchen, so wie eben auch Mario Huber.
Eigentlich schade, dass die Halbfinals und das Finale nicht als Best-Of-3 gespielt werden.
Aus neutraler Sicht bedauerlich, aber realistisch gesehen: gut für Salzburg.
auch nicht von Nachteil für Salzburg, dass es wegen der Eisqualität immer zu Unterbrechungen kommt ( vor allem in den Auswärtsspielen) war schon in Finnland so
Eisprobleme im Dezember/Januar in München und gar Oulu, da sind die Gastgeber dann aber auch wirklich selbst verantwortlich für diesen Vorteil der Salzburger.
Einheimische, nach denen man angeln könnte:
F:
Marcel Witting (23), Klagenfurt
Dario Winkler (21), Salzburg
Nico Feldner (20), Salzburg
D:
Clemens Unterweger (26), Klagenfurt
Ramon Schnetzer (23), Klagenfurt
Bei Unterweger und Schnetzer kann man davon ausgehen, dass sie nicht glücklich damit sind, wie es bei ihnen diese Saison beim KAC so läuft. Für Witting im Angriff dürfte das weniger gelten, aber als Tiroler (aus Rum) war er angeblich schon mal im Visier des HCI.
Und bei den beiden angeführten Tirolern (aus Hall) von RBS könnte man darauf hoffen, dass das Beispiel Daniel Wachter Schule macht.
Meine Einschätzung aus einem anderen Thread:
Seither hat sich doch einiges getan. Wenn Gračnar so weitermacht wie in den letzten zwei Wochen, dann braucht man sich nicht nach einer neuen Nummer Eins umzusehen.
Und bei Lavoie finde ich nicht, dass er ein schlechtes Standing verdient hat. Nach einem verhaltenem Saisonstart ist er inzwischen gut in Fahrt gekommen. Er kann Center und Flügel spielen, gewinnt Bullies, arbeitet ordentlich in beide Richtungen und ist nach Andrew Clark der zweitbeste Spielmacher im Team. In Summe kein Gamebreaker, aber ein guter Ergänzungsspieler hinter Kalibern wie Clark & Yogan.
Außerdem eröffnet er dem HCI theoretisch die Möglichkeit, mit vier Linien zu spielen, auch wenn der Trainer bis jetzt keinen Gebrauch davon macht. Vielleicht nächste Saison, wenn man eine Alternative zu Antonitsch gefunden hat?
Summa summarum: Wenn der Preis gleich bleibt, sollte man Lavoie eine Verlängerung anbieten.
Die letzten sechs Spiele vor Weihnachten: 3 Punkte, 10:30 Tore. Die ersten sechs Spiele nach Weihnachten: 13 Punkte, 23:14 Tore. Die Torausbeute mehr als verdoppelt, die Gegentore mehr als halbiert. Drei funktionierende Linien und ein solider Einsergoalie.
Punktemäßig ist man jetzt mit Znaim (#9) gleichauf und nur noch zwei Zähler hinter Dornbirn (#8). Und nächsten Freitag gibt es die Möglichkeit, Boden auf Fehervar (#7) gutzumachen. Die Chance auf das Playoff lebt.
Dürfte ein engeres Spiel werden als beim 5:1-Sieg der Haie in Innsbruck. Dornbirn weiß jetzt, was vom HCI aktuell zu erwarten ist, diesmal werden sie besser ins erste Drittel starten.
Aus Innsbrucker Sicht hoffe ich, dass Philipp Lindner sich nach dem unsauberen Check von D. Haberl nicht zu einem Vergeltungsakt hinreißen lässt, das wäre angesichts der Personalsituation eher dumm.
Sorry, aber "schmeichelhaft für die Gastgeber"... dem kann ich leider nicht zustimmen. Bozen die ganze Partie sehr fehlerhaft unterwegs und gefühlt hat es nie so eine richtige Druckphase der Füchse gegeben. Das bessere Ende hat meiner Meinung nach schon die bessere Mannschaft an diesem Abend für sich gehabt.
Eine große Druckphase (a la RB Salzburg, wo Innsbruck eine ganze Weile ordentlich geschwommen ist) hat es nicht gegeben und ja, Bozen war ungewohnt fehleranfällig, aber in Drittel 2 und 3 habe ich persönlich den HCB schon als überlegene Mannschaft empfunden. Aber über das ganze Spiel gesehen war der Unterschied wohl nicht so groß, dass man nicht unterschiedlicher Meinung sein könnte.
Poke Check danke für deine stets kompakten, objektiven und vorallem sachlichen spieleinschätzungen
Danke für das Kompliment. Man tut, was man kann.
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Die Bozener sind schwach in die Partie gestartet, nach vorne ist kaum etwas zusammengelaufen und hinten haben sie überraschend viele Fehler gemacht. Innsbruck mit enormem Druck und Einsatz, am Ende des Drittels waren die Gäste mit 0:2 noch gut bedient. Womöglich hat sie der neue Kampfgeist des HCI auf dem falschen Fuß erwischt.
Ab dem zweiten Drittel dann ein anderes Spiel, Bozen deutlich verbessert und mit mehr Dampf im Vorwärtsgang, Innsbruck erheblich unter Druck und mit unnötigen Strafen. Der Ausgleich für die Bozener kurz vor Ende des Drittels zu dem Zeitpunkt verdient. Im letzten Drittel ist es in der Tonart weitergegangen, erst in der Schlussphase hat sich Innsbruck richtig in die Partie zurückgekämpft - dass es nach 60 Minuten immer noch 2:2 gestanden ist, war in Summe schon schmeichelhaft für die Gastgeber. In der Verlängerung dann ein schnelles Tor für Innsbruck.
Guimond heute zur Abwechslung von der Rolle, mehrere Stockfehler und zwei unnötige Strafen. Und auch ungewohnt, ihn gleich mehrere Zweikämpfe an der Bande verlieren zu sehen. Weniger ungewohnt: Lindner wieder mit einigen fragwürdigen Entscheidungen. Auf der anderen Seite Nick Ross einmal mit einer rundherum soliden Partie. Und Boivin hat drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit seinem Speed und seinen Händen die goldene Chance auf drei Punkte herausgespielt, nur leider vergeben.
Im Angriff die Linie Lamoureux - Lavoie - Šedivý erneut stark, besonders Šedivý heute sehr auffällig. Spurgeon mit seiner Unermüdlichkeit hat sich das Eigentor der Bozener zum 1:0 erarbeitet, Wachter an seiner Seite wieder mit ein paar starken Aktionen. Yogan ist insgesamt nicht sehr viel gelungen, die Vorarbeit zum 2:0 war allerdings traumhaft, da hat er gleich zwei Gegenspieler ausgespielt wie ein Großmeister. Gut gefallen hat mir Clark: von ihm kommt jetzt mehr Einsatz als vor der Teambesprechung und sein Stickhandling und seine Übersicht sorgen trotzdem weiter für offensive Glanzlichter.
Alles in allem ein Sieg wie im Heimspiel gegen Salzburg: erarbeitet, aber auch schmeichelhaft. Gegenüber der Vorweihnachtszeit eine klare Verbesserung.
Weil beim Goalie vieles mit der mentalen Stärke zusammenhängt, und der richtige Trainer einem diese mentale Stärke geben kann. Technisch ist Gracnar ja nicht schlecht, vielleicht fehlte nur das kleine Puzzlestück Coach.
Da liegt das Problem und die Lösung oft im Kopf.
Du scheinst voll ins Schwarze getroffen zu haben. O'Keefe im HCI-Interview: "Ich habe sehr viel mit den Torhütern Rene Swette und Luka Gracnar gearbeitet. Beide verstehen ihr Handwerk, sind gute Goalies. Vor allem auf dieser Position entscheidet aber auch das Selbstvertrauen über eine gute Performance."
Kurzinterview mit dem Aushilfscoach Mitch O’Keefe
https://www.hcinnsbruck.at/de-DE/news-det…%22&news-id=219
Details werden natürlich keine genannt, trotzdem war die Trendwende mit seinem Engagement deutlich bemerkbar.
Danke für den Link.
Was auffällt: mit Pierre Beaulieu hatte der HCI jahrelang einen ausgewiesenen Goalie-Coach im Team. Als er im Sommer gegangen ist, hat man mit Jeff Battah wiederum einen erfahrenen Goalie-Coach als Co-Trainer engagiert. Doch nach drei Wochen war Battah aus persönlichen Gründen schon wieder weg. Neuer Co wurde kurzfristig Alex Stein - zur Abwechslung mal keiner mit Goaltending-Erfahrung. Folge: ein Goalie-Wechsel nach dem anderen und zu Weihnachten ein Notruf an O'Keefe.
Nichts gegen Alex Stein, aber nachdem es anscheinend ein erheblicher Unterschied ist, ob man mit oder ohne Goalie-Coach unterwegs ist, sollte Innsbruck so bald wie möglich entweder Battah zurückholen oder einen anderen Fachmann als Co-Trainer anstellen.
die hochform von gracnar und damit gefundene neuer defensive stabilität
haben einen namen > Mitch O´Keefe , tormanntrainer seit weihnachten.
der könnte ja sogar noch selber spielen...
Wie ein Tormanntrainer quasi von einem Tag auf den anderen dafür sorgen kann, dass Gračnar in Hochform kommt, erschließt sich mir ja nicht so ganz.
Aus der Abteilung Statistik: Daniel Wachter hat in den letzten 17 Spielen bei Even Strength ganze 11 Scorerpunkte gesammelt - gleich viele wie Andrew Yogan und mehr als Lammers & Lamoureux (je 8). Nur Clark hat mehr (12).
Dass Wachter Eishockey spielen kann, hat man schon früh in der Saison gesehen. Aber dass er nach zwei Monaten schon so auf Touren kommt und dermaßen einschlägt, das ist dann doch eine Überraschung. Ein echter Glücksgriff des HCI!
1:3 in Bozen. Schade, aber nur 3 Gegentore bei einer Niederlage - das war zuletzt Mitte November bei der eher unglücklichen Heimniederlage gegen den KAC der Fall. Das macht Hoffnung. Übermorgen geht es auswärts gegen die momentan wieder verwundbaren Salzburger und dann gibt es die Revanche gegen Bozen.
Denke schon, soll die Geldstrafe doch den Spieler direkt treffen. Und dabei finde ich die 500 Euro wegen einer - freilich völlig entbehrlichen - nonverbalen Geste im Vergleich zu den wegen körperlicher Fouls verhängten Geldstrafen zu hoch.
Da hast du wohl recht.
Und das kostet den Ersttäter Lindner 500 Euro? Nicht wenig für meinen Geschmack im Vergleich zu den sonst so verhängten Geldstrafen.
Bisher hat es neben Sperren zusätzlich Geldstrafen gesetzt in Höhe von: 200 Euro (zB Feldner für einen Check von hinten) über 300 (Spannring für dasselbe Vergehen), über 750 (Boivin für einen Stockschlag) bis hin zu 1.000 Euro (Pelech für sein zweites Foul, für das ihn das DOPS sanktioniert hat, nämlich für den Ellbogen im Gesicht von Lindner).
Über die Höhe kann man natürlich streiten. Aber eine Geldstrafe zusätzlich zu einer Sperre ist schon etwas anderes. Ich weiß nicht, ob man da einen direkten Vergleich ziehen kann.