Heute Abend in Znojmo wird Guimond nochmal einen Zusatzakku brauchen. Boivin und Lattner fallen anscheinend beide aus und Cuma ist auch noch verletzt. Bleiben Guimond, Vallant, Pedevilla (zuletzt zu Recht mit wenig Eiszeit) und Wetzelsberger (drittes EBEL-Spiel). Und eventuell Jaunegg.
Beiträge von Poke Check
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4 Verteidiger und ein Tormann, der nicht nur back to back spielt, sondern auch das dritte Spiel in vier Tagen? Die Ausgangslage könnte kaum schlechter sein.
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Hier läuft keiner aber auch nur nen Meter für den anderen. Jeder bricht den Zweikampf ab, weil er denkt dass der Mitspieler ihn hat. Die Bande wird nur halblebig abgedeckt, da kann der Gegner schalten u walten wie er will. Nach ca 20 30 Schritten hören einige einfach auf zu laufen und fahren lieber zum Wechsel weils bequemer ist. (...)
Wenn fast die komplette Mannschaft so agiert, dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder Dornbirn hat einen Kader von lauter Faulpelzen oder die Mannschaft hat den Glauben an die eigene Erfolgschance weitgehend verloren. Also entweder ca. 15 Nieten am Eis oder der eine Mann hinter der Bande ist nicht geeignet für seinen Job.
Ich glaube es ist ziemlich offensichtlich, welche der beiden Möglichkeiten wahrscheinlicher ist. Man kann über Einstellung reden a la Puschnik ("es darf doch nicht sein, dass...") oder nüchtern analysieren, dass eben selbst bei gestandenen Profis irgendwann die Luft draußen ist, wenn man mit den Vorgaben des Trainer Misserfolg um Misserfolg einfährt. Warum soll ich noch rennen, wenn ich eh schon denke, dass es sich am Ende nicht lohnen wird?
Dass der Obmann da schon so lange zugesehen hat, kann man eigentlich nur verantwortungslos nennen.
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Ich habe das "hier" auf diesen Thread bezogen.
Ah, okay. Auch irgendwie nachvollziehbar.
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das Argument zeig mir Tore ist selten doof.
Super Umgangston.
im grund genommen voll egal - war net spielentscheidend, aber dass sie es nichtmal ansehen ist schon ein bissl mau gewesen, weil so klar war die situation nicht, dass er nicht reingeschoben wurde
Bin jetzt haben in diesem Thread Fans von Innsbruck (no na) und je einer von Wien, Villach und auch Linz sich meiner Meinung angeschlossen. Zwei Linzer sehen es anders. Vielleicht doch mal einen Schritt zurück machen und die Fanbrille abnehmen?
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ProudEagle und gino44 sind "so viele"?
Wenn du in den Spieltag-Thread von der Partie in Innsbruck schaust, dann wirst du feststellen, dass es noch weitere Poster aus Villach gab, die via Ferndiagnose meinten, Maxwell sei wohl nicht in guter Tagesform und man solle doch gleich Empty Net spielen.
Aber gut, ich korrigiere meinen Post. "Mehrere", nicht "viele" .
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Was schreiben hier eigentlich
so vielemehrere von Maxwells "Innsbruckform"? Habt ihr euch die Tore angeschaut? Am Keeper ist der VSV in Innsbruck bestimmt nicht gescheitert. -
Wetzelsberger in seinem zweiten Spiel (auswärts gegen Linz) mit einem richtig guten Shift im letzten Drittel.
Kromp wieder mit weniger Eiszeit als Bär und Paulweber. Von der Leistung her ist das nicht einzusehen, denn offensiv ist er locker eine Klasse besser als die beiden Eigenbauspieler. Der sollte 12-13 Minuten pro Spiel bekommen.
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Denke der Linzer Sieg geht in Ordnung aufgrund des starken ersten Drittels. Der Rest der Partie hat auf dem TV-Bildschirm in Summe recht ausgeglichen ausgesehen.
Einseitige Refs habe ich nicht gesehen. Im ersten Drittel hatte Linz Glück, dass es nicht ein oder zwei Strafen wegen hohem Stock gab und im letzten Drittel gab es dafür eine Phantomstrafe gegen Florek. Kein gutes Refereeing, aber auch kein einseitiges. Und das Tor im Mitteldrittel ist zu Recht nicht gegeben worden. Auf die konkreten Beispiele von Daimx für Treffer dieser Art, die gegen Linz zugelassen worden sind, warte ich mit Spannung.
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Eventuell weil der Innsbruck Spieler Kalus in den Tormann drängt. Wo soll er den hin? Soll er sich unsichtbar machen?
Bitte. Wenn sich ein 90-Kilo-Mann derart leicht in den Tormann "drängen" lässt, wird doch immer abgepfiffen. Da gibt es schon viel viel extremere Beispiel, wo bei allerleichtestem Kontakt Goalie Interference gegeben wird. Da kann man dann schimpfen. Aber das mit Kalus wird immer gegeben.
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Kromp im dritten Spiel für Innsbruck mit dem dritten Scorerpunkt. Dem kann man ruhig mehr Eiszeit geben bzw. fix in eine der ersten drei Linien befördern.
Bei Pedevilla mach ich mir Sorgen. Trotz geringer Eiszeit im eigenen Drittel oft mit Problemen und wie schon letzte Woche gegen Graz mit einer Strafe.
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Lugge durfte fertig coachen und wir waren nur unwesentlich besser.
Villach hatte letzte Saison nach den ersten 11 Partien 12 Punkte und eine Tordifferenz von -7. Bei Dornbirn sind es jetzt nach 11 Spielen 3 (!) Punkte und -28 Tore. Da liegen Welten dazwischen.
Sogar Laibach brachte es 2016/2017 noch auf 7 Punkte in den ersten 11 Spielen.
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Bei den Treffern 2,3,4,6, und 7 sahen wir garnicht gut aus. Wir ließen den Gegner im eigenen Drittel zu viel Platz und standen teilweise meilenweit vom Gegner weg.Die Zuordnung hatte meist komplett gefehlt.
Das zeigt schön, dass die SV% nicht immer sonderlich aussagekräftig ist. Sechs von sieben Toren der Innsbrucker sind aus unmittelbarer Tornähe erzielt worden, wo der Tormann wenig bis sehr wenig machen kann. Die 66,7% spiegeln die Performance des VSV im eigenen Drittel wieder, nicht die Leistung von Brandon Maxwell.
Umgekehrt gilt auch: die Shot-Statistik allein sagt noch nicht viel. Villach hatte gestern insgesamt mehr Schüsse, aber die meisten davon kamen laut EBEL-Shotmap von jenseits der Bullypunkte. Schüsse aus dem Slot in den Abschnitten 1+2: Innsbruck 5, Villach 2. In Kombination mit dem Puckglück, dass die Haie an dem Abend hatte, ist die klare Führung dann kein Wunder.
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Aus Innsbrucker Sicht fände ich es ja wünschenswert, wenn KACler und VSVler ihre Scharmützel nicht gerade im Heimspiel-Thread des HCI abhalten würden.
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Ernsthafte Frage: Bei welchem Verein außer Dornbirn wäre ein Trainer mit dieser Bilanz noch NICHT gefeuert worden?
Innsbruck: er wäre schon weg.
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Gestern vor allem extrem aggressive Haie mit starkem forecheck, der nicht nur die Zuschauer überrascht hat. Villach hat geglaubt, mit schön spielen und ein bisserl Eislaufen kommt man durch, war immer zu weit weg vom Mann.
Die Haie - die ich mir ob des dünnen Kaders am Zahnfleisch erwartet hatte - mit vier Sturmreihen und mächtig Dampf. Es gibt dann (aus meiner Sicht gestern leider) auch einen gerechten Eishockey-Gott. Die Scheibe ist gestern auch für das Team gesprungen, dass es von Anfang an mehr wollte.
Wobei, überrascht über den aggressiven Start der Haie hätte eigentlich niemand sein müssen. Unter Pallin legen sie vor eigenem Publikum fast immer so los, das ist schon Gewohnheit. Nur, dass sie ihre Chancen so effizient nutzen und in der ersten Druckphase gleich 2:0 in Führung gehen, das ist ungewohnt und war gestern das Verderben der Villacher.
Was das Zahnfleisch angeht: Die nächste Begegnung in der TIWAG-Arena Ende Januar sollte dann mehr nach deinem Geschmack sein.
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Sehr starkes erstes Drittel vom HCI, wie so oft ein druckvoller Beginn, diesmal aber auch mit dem Glück des Tüchtigen - den Haien ist heute offensiv wirklich fast alles aufgegangen. Besonders sehenswert das 1:0 nach flotter Pass-Sequenz im PP. Nach dem 2:0 durch Herbert und einem gelungenen Penalty-Killing ist Innsbruck dann erstmals etwas vom Gas gegangen - der VSV ist besser ins Spiel gekommen, aber just da fiel das 3:0 durch Kromp nach Wrap-Around von Herbert. Von den Spielern, die sich nicht in die Scorerliste eingetragen haben, hat mir Zajc ziemlich gut gefallen.
Ein Drittel zum Vergessen für den VSV, aber in meinen Augen mehr der starken Leistung (plus der Prise Glück) der Haie geschuldet als einer Schwäche der Gäste. Und vorentscheidend war der erste Abschnitt auch, denn wenn du erst mal 0:3 hinten liegst, wird es schwierig.
Im zweiten Drittel zunächst noch das 4:0, aber dann haben sich beim HCI immer mehr Schlampigkeiten eingeschlichen, nicht zuletzt in den PPs, wo man sich auch den Shorthander zum 4:1 eingefangen hat. Villach hat ab Mitte dieses Abschnitts zunehmend das Kommando übernommen und Druck gemacht, aber Innsbruck hat mit Kampfgeist einen Gegentreffer verhindern können und mit einem Entlastungsangriff sogar noch das 5:1 gemacht.
Im Schlussdrittel der nächste Schlag für Villach: Bei der ersten Aktion gleich Scheibenverlust im eigenen Slot und die Spurgeon-Linie ist wieder zur Stelle - 6:1. Da war Villach wohl schon etwas zu sehr unter Druck und auf schnelles Toreschießen fixiert, um hinten noch sauber zu arbeiten. Das Spiel haben sie im Anschluss aber an sich gerissen und auch auf 6:3 verkürzt - angesichts der Gesamtleistung beider Mannschaften nicht unverdient. Und man hat auch wieder gesehen, wie die HCI-Abwehr trotz allen Kampfgeistes ins Schwimmen kommt, wenn sie länger Druckphasen durchmacht. Zum Glück hat Spurgeon dann gleich mit dem 7:3 geantwortet, nachdem er selbst mit gutem Checking den Puck in der gegnerischen Zone gewonnen hat.
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Villach chancenlos in drittel eins
Aber wegen der Leistung der Haie. Top bis jetzt! So gut hab ich sie diese Saison noch gar nicht gesehen.