Alles anzeigenAlso den Artikel in der Süddeutschen kann ich wegen der Paywall nicht lesen, den in der FAZ vom 21.1. schon und da lese ich Sätze wie:
"Die mächtige Kommission für Politik und Recht der Kommunistischen Partei Chinas veröffentlichte am Dienstag einen flammenden Appell zu größtmöglicher Transparenz im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. Sie warnte die Funktionäre im ganzen Land davor, Krankheitsfälle in ihren Verantwortungsbereichen zu vertuschen oder deren Meldung auch nur hinauszuzögern. „Jeder, der die Gesichtswahrung eines Politikers über die Interessen der Bevölkerung stellt, wird als Sünder in die Geschichte eingehen“, schrieb die Kommission im sozialen Netzwerk Weibo. Es gelte, aus den „Fehlern“ des Umgangs mit der Sars-Epidemie zu lernen, der im Jahr 2003 mehr als 700 Menschen weltweit zum Opfer fielen. Damals habe die „ungenügende“ Informationspolitik „der Glaubwürdigkeit der Regierung und der sozialen Stabilität in hohem Maße geschadet“
Und:
"Aufrufe zu Transparenz zogen sich wie ein roter Faden durch die Berichterstattung der kontrollierten Medien. All das lässt vermuten, dass von ganz oben die Anweisung ergangen ist: China müsse der Welt diesmal beweisen, dass es mit Gesundheitskrisen verantwortungsvoll umgeht. Die Einhegung des neuen Coronavirus könnte zum Testfall für Staats- und Parteichef Xi Jinping werden, der in den vergangenen Jahren viel Energie darauf verwendet hat, die Verwaltungsstrukturen des Landes zu straffen und zu zentralisieren. In China hat es die Zentralregierung gemeinhin schwer, ihre Politik bis in die letzten Winkel des Landes durchzusetzen. Im Fall der Afrikanischen Schweinepest war es häufig die Furcht vor zusätzlichen Kosten, die lokale Behörden dazu bewog, Fälle nicht zu melden, obwohl die Zentralregierung dies verlangt hatte.
Dass Peking es ernst meint mit der neuen Informationspolitik, darauf wies am Montag auch eine Personalie hin. Der Vorsitzende eines neuen Expertenrats, der das Gesundheitsministerium im Kampf gegen die Epidemie unterstützen soll, ist ein ausgewiesener Freund des offenen Wortes. Zhong Nanshan, ein international anerkannter Spezialist für Atemwegserkrankungen, hatte sich schon während der Sars-Epidemie nicht den Mund verbieten lassen. Am Montagabend war er es, der die Öffentlichkeit darüber informierte, dass medizinisches Personal, insgesamt 15 Personen, sich bei der Versorgung von Patienten mit dem neuen Virus infiziert habe.
Die Frage des richtigen Umgangs mit beunruhigenden Wahrheiten wurde am Dienstag auch im Zusammenhang mit acht Personen diskutiert, die Anfang Januar von der Polizei in Wuhan einbestellt worden waren, weil sie angeblich „Gerüchte“ über die Lungenkrankheit im Internet verbreitet hatten. Ob sie festgenommen oder anderweitig bestraft wurden, ist nicht bekannt. Zwei vielbeachtete Texte, die an die Fälle der acht Personen erinnerten, wurden am Dienstag aus dem Internet gelöscht. Zugleich schaltete sich der Chefredakteur der Parteizeitung „Global Times“ in die Debatte ein. Hu Xijin forderte die Polizei in Wuhan über Weibo auf, ihre Ermittlungen im Lichte der veränderten Sachlage neu zu bewerten. „Ich glaube, unsere Regierung braucht diesen Mut, Fehler ehrlich zu korrigieren.“ Das werde ihre Glaubwürdigkeit und die Unterstützung der Bevölkerung erhöhen."
Der Rest Deiner Beweise für die "Vertuschung" durch China, das von Anfang an die dafür zustandige Organisation, die WHO,, informiert hat, schenke ich Dir. Obwohl mich die BILD schon sehr gereizt hätte.
...doch doch, die Chinesen wussten das schon viel früher, und die WHO hat sogar noch Mitte Jänner getwittert das es zu Mensch zu Menschübertragungen zum derzeitigen Stand (14.1.) keine eindeutigen Beweise gibt, und das als schon die ersten behandelden Ärzte daran erkrankt waren. https://www.welt.de/politik/auslan…rklich-aus.html
Was mit dem Artz der als erstes davor gewarnt (30. Dezember) hat und dann zur Belohnung von der lokalen Regierung zu einer Entschuldigung gewzungen wurde. https://www.bbc.com/news/world-asia-china-51364382
China hat sehr spät darauf reagiert, weil viel zu viele Ärzte Angst hatten .... und was mit dem infamous Video des WHO Experten der bei der Erwähnung Taiwians einfach so tut als ob er es nicht gehört hat und Taiwan einfach ignoriert, die Verbindung zufällig getrennt wird und dann einfach so tut als ob es Taiwan nicht gibt. Da deutet doch einiges auf einen Druck Chinas auf die WHO hin...