Woldo ich fürchte, sie könnte recht haben.
Bemerkenswert erscheint mir ihre Aussage, dass 85% geschützt (geimpft und/oder genesen) sein müssen, um die Kliniken (ohne weitere Maßnahmen) nicht zu überlasten.
Wollen wir ihr die Zahl mal glauben und für eine Milchmädchenrechnung annehmen, 70% wären heute geschützt (61% geimpft, 9 % genesen). Dann würden uns ca. 1.5 Millionen Menschen auf die 85% fehlen.
Wenn man das in einem Monat mit Impfen erreichen möchte, dann bräuche man 50.000 Erststiche pro Tag. In dieser Größenordnung wurde im Mai bereits geimpft (soweit ich mich erinnere).
Umgekehrt, wenn wir 50.000 Infektionen pro Tag hätten, wäre es ein Desaster.
Wie gesagt, ist eine Milchmädchenrechnung aber sie zeigt aus meiner Sicht dennoch, das der Weg zur Normalität in absehbarer Zeit nur über das Impfen laufen kann. Wenn man die Zahlen etwas variiert, kommt ja was ähnliches raus. Ich find's gut, dass die 85% genannt wurden. Das gibt eine Orientierung.