Wie Eiszeit99 richtig sagt, wir können selbst kein Spiel aufziehen. Auswärts und daheim gegen starke Teams schauen wir auf die Defensive und kontern, das klappt eigentlich ganz gut.
21 Punkte auswärts sind beachtlich, wenn man zu Hause dann aber nur 12 Punkte aus 14 Spielen holt weiß man eh wo es hakt. Wenn man noch dazu die direkten Duelle gegen die Pioneers, Pustertal und Asiago verliert, darf man sich nicht wundern, wenn man die Top 6 in weite Ferne rücken.
Noch dazu sind wir defensiv vogelwild, wenn wir selbst das Spiel machen müssen. Wenn wir uns aufs Kontern verlegen klappt die Defensivarbeit meist auch besser.
Wie zufrieden Pennerborn ist zeigt die gestrige Pressekonferenz bzw. die Tatsache, dass er immer wieder Spieler bencht oder ganz auf der Tribüne lässt.
Wenigstens bekommen die Österreicher hier wirklich ihre Chancen, siehe gestriges PK: Zunächst Pfeffer, Egger, Krainz und Olausson auf der Platte, im Anschluss Kernberger, Kirchschläger, Schiechl und Alagic. Früher hätten in solchen Phasen trotzdem die lustlosen Legionäre spielen dürfen.
Pennerborn soll sich die richtigen Eckpfeiler (Engstrand, Yogan, Granholm, Olausson, Pfeffer, Schiechl, Kirchschläger, Ograjensek, Kernberger (alle 4 mit Vertrag), Krainz, Egger, die jungen Österreicher, Alagic, evtl. Zusevics, Antonitsch) für die nächste Saison zurecht legen und dann gezielt verstärken. Das es mit dem diesjährigen Team schwierig wird, wissen wir eh seit Saisonstart.
Eigentlich unglaublich: von den ursprünglichen 10 Legionären wurden 3 schon verabschiedet, einer gestern auf der Tribüne, einer im letzten Drittel gebencht).