Also vielleicht interpretiere ich da jetzt zu viel rein, will auch gar nicht nur auf den “Herrn Xandi“ raus (Kenne ihn nicht, hab noch nie mit ihm gesprochen und über seine Wertehaltung weis ich schon rein gar nix).
Vielleicht aber denke ich einfach nur zu altmodisch, … aber warum sollte ein Sportverein die Kosten dafür übernehmen, dass ein 21 jähriger seine -Bildung (egal ob Aus- oder Weiter-) stressfrei betreiben kann?
Wenn einem 21 jährigen (6.000/8= 750 + … ein bissl mehr wird’s schon sein) € 900-1.000,- pro Monat angeboten werden und er damit sein Hobby bzw. seine Leidenschaft in bezahlter Form ausüben kann, … dann find ich das nicht so verwerflich.
Natürlich sind die Zeiten vorbei, wo man bei der Post oder beim Magistrat mal schnell einen Posten für einen Eishackler eingerichtet hat. Was aber jedenfalls schon immer und auch weiterhin möglich ist, ist dass man für ein paar Stunden hackeln in der Woche ein paar Hunderter pro Monat sich dazu verdienen kann. … und so kann eben ein junger Mensch seinen Traum leben und Eishockey in der höchsten österr. Liga spielen … wenn sich dann aber jemand zu schade ist dafür im Herbst ein paar Hecken zu schneiden , … na ja.
Ich habe den Eindruck, dass hier die Meinung vorherrscht, dass ein Jungspieler mit Eishockey soviel verdienen muss, dass er daneben noch seine zweite (akademische?) Karriere vorbereiten bzw. betreiben kann.
Und da lege ich mein Veto ein! Egal ob jung oder alt, für meine Weiterbildung bin nur ich selbst verantwortlich. (Nicht die Eltern und schon gar nicht ein Sportverein der das bezahlen soll.)
Es liegt an mir, Prioritäten zu setzen. Wenn mir meine Karriere als Sportler wichtig ist werde ich dem alles andere unterordnen. Wenn ich ein akademische Karriere anstrebe, … dann wird das halt ein wenig länger dauern als in der Mindeststudienzeit.