... dass leider die Taktik das Spiel verdrängt hat.
In der heutigen KLZ findet sich eine Kolumne von Egyd Gstättner ... zwei Absätze daraus:
Flacher Höhepunkt eines Spiels, das die Spieler im Anschluss bei den Interviews stereotyp „Arbeit“ nennen und sagen: „Wir haben unseren Job gemacht“ – bis irgendwann wie das Amen im Gebet, wieder der letzte Mensch, der kleine Lauser Griezmann hereinschneit und „Vive la Republique!“ jodelt.
Taktik ist nun einmal kein Spektakel, Verwaltung kein orgiastisches Fest, Qualitätssicherung kein Hollywood. Was unsereins früher „schönes Spiel“ genannt hat, bezeichnen die Experten heute als „wild“ und lassen keine Zweifel darüber aufkommen, dass das Wilde wie im Wilden Westen domestiziert, kanalisiert, parzelliert, feinjustiert und letztlich ausgerottet werden muss.
So, jetzt lass ich es eh wieder gut sein ![]()
Ich bin da einfach ein wenig zerrissen. Einerseits freu ich mich auf den Sonntag um 17 Uhr ... andererseits befürchte ich halt wieder das Gefühl der Enttäuschung danach.