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ICE Hockey League 2027/2028

    • EBEL
  • Volves73
  • 6. November 2026 um 09:18
  • Volves73
    KHL
    • 6. November 2026 um 09:18
    • #1
    Neue Kaderregel könnte ICEHL auf den Kopf stellen: KAC-Präsident Schwaiger macht Druck! - Hockey-News.info - Alle News über das nationale und internationale Eishockey
    Zwischen der win2day ICE Hockey League und dem Österreichischen Eishockeyverband (ÖEHV) stehen wichtige Verhandlungen bevor. Mit Saisonende läuft der…
    www.hockey-news.info

    Wie seht ihr diese Sache?

    Ich habe es ja eh schon ein paarmal erwähnt: habe kein Problem damit, die Spieler aus den teilnehmenden Ländern in der ICE als Einheimische gleichzustellen (inkl. der Italos).

    Aber hier wird davon gesprochen, dass ALLE EU-Spieler als Einheimische eingestuft werden sollen (was natürlich lt. EU-Recht auch so wäre).

    Persönlich wäre ich davon aber nicht sehr begeistert.... Dann würde die ICE wohl mit billigen EU-Ausländern geflutet. Aber ja, wenn es den teilnehmenden Teams helfen sollte 👀

    Ps. Bitte ohne Polemiken (schließe mich da selber ein!)

  • el_greco
    Stanley Cup-Sieger 2011
    • 6. November 2026 um 09:31
    • #2
    Zitat von Volves73

    https://www.hockey-news.info/neue-kaderrege…er-macht-druck/

    Wie seht ihr diese Sache?

    Ich habe es ja eh schon ein paarmal erwähnt: habe kein Problem damit, die Spieler aus den teilnehmenden Ländern in der ICE als Einheimische gleichzustellen (inkl. der Italos).

    Aber hier wird davon gesprochen, dass ALLE EU-Spieler als Einheimische eingestuft werden sollen (was natürlich lt. EU-Recht auch so wäre).

    Persönlich wäre ich davon aber nicht sehr begeistert.... Dann würde die ICE wohl mit billigen EU-Ausländern geflutet. Aber ja, wenn es den teilnehmenden Teams helfen sollte 👀

    Ps. Bitte ohne Polemiken (schließe mich da selber ein!)

    Alles anzeigen

    Ich sehe das ähnlich wie du. Die teilnehmenden Nationen als "gleichberechtigt" anzusehen, wäre aus meiner Sicht ein guter Weg. Wenn die ICE eine internationale Liga sein soll, warum sollte es dann nicht so sein?

    Einfach mal sämtliche EU-Spieler als Einheimische einzustufen hätte aber sicher negative Konsequenzen für die heimischen Spieler. In Tschechien und der Slowakei gibt es vermutlich viele Spieler, die man nun zwar nicht als Legionär verpflichten würde, die aber bezüglich des Preis-Leistungsverthältnisses locker ein Upgrade zu bestehenden Spielern darstellen könnten.

  • Online
    Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 6. November 2026 um 09:40
    • #3

    Nachdem heuer schon einige AT Teams nicht das volle Legionärs Kontingent ausnutzen, hätte ich davor nicht so viel Angst um ehrlich zu sein. Und bzgl. Preis/Leistung, vielleicht wäre die Lösung, dass die Österreicher dann halt auch biserl mehr leisten müssen um sich gegen die Konkurrenz durchsetzen zu müssen. Wär jetzt auch nicht der schlechteste Ansatz.

  • Dimitri
    Nachwuchs
    • 6. November 2026 um 09:48
    • #4

    Bin der gleichen Meinung bezüglich Thema Gleichstellung der teilnehmenden Länder innerhalb der Liga.

    Alle EU Spieler als Einheimische einzustufen, damit würdest dem Nachwuchs in AT, HUN, SLO und ITA wohl nix gutes tun. Aber wenn die Vereine im Prinzip die Liga sind, kannst ja eine dementsprechende Regelung innerhalb der Liga einbauen, oder übersehe ich da was?

    Für mich wäre das beste Szenario eine Reduktion der sogenannten TK Spieler irgendwann zu forcieren. Die Qualität würde vielleicht am Anfang ein bisl leiden, aber in x Jahren hast dann vielleicht wieder mehr "Einheimische" am Markt und bei den TK Spieler vielleicht in Summe mehr Qualität. Auf Legionäre wie, wenn ich zB den KAC hernehme, Hudson oder MacKinnon könnte ich ehrlicherweise schon verzichten.

  • seleeekta
    Du Sömmetrenza!
    • 6. November 2026 um 09:53
    • #5
    Zitat von Dimitri

    oder übersehe ich da was?

    naja, EU recht zb. aber darauf wird derzeit ja auch nicht rücksicht genommen.

  • Dimitri
    Nachwuchs
    • 6. November 2026 um 09:59
    • #6
    Zitat von Spezz93

    dass die Österreicher dann halt auch biserl mehr leisten müssen um sich gegen die Konkurrenz durchsetzen zu müssen. Wär jetzt auch nicht der schlechteste Ansatz.

    Klar Leistungsprinzip muss sich immer durchsetzen. Für mich kommt es aber vor allem darauf an wie die Jugend ausgebildet wird. Sprich habe ich eine schlechte Jugendarbeit im Verein, bilde ich die Spieler "schlecht" aus, sind die dann per se nicht Konkurrenzfähig und werden sich nirgends durchsetzen. Die Liga braucht ein System wo Jugendarbeit einfach wieder aufgewertet wird. Teilweise vernachlässigen jetzt schon sehr viele Vereine leider dieses Thema, weil du diese Komponente für eine ICEHL Teilnahme nicht zwingend brauchst. Wenn der komplette EU Raum aufgemacht wird, dann kannst deine Jugendabteilung eigentlich einstampfen (überspitzt formuliert).

  • Dimitri
    Nachwuchs
    • 6. November 2026 um 09:59
    • #7
    Zitat von seleeekta

    naja, EU recht zb. aber darauf wird derzeit ja auch nicht rücksicht genommen.

    eben;)^^

  • wodde77
    Get schwifty
    • 6. November 2026 um 10:39
    • #8

    Fände ich super.

    1. Die österreichischen Spieler würden sich nicht mehr in einer geschützten Werkstätte befinden, was ihre Preise drückt.

    2. Die Diskussionen um Doppelstaatsbürger würden endlich aufhören.

    3. Die Jugendarbeit ist jetzt schon größtenteils für die Fische, da muss sowieso eine andere Lösung her - wozu haben wir einen Verband?

    Her damit.

  • Dimitri
    Nachwuchs
    • 6. November 2026 um 10:57
    • #9
    Zitat von wodde77

    3. Die Jugendarbeit ist jetzt schon größtenteils für die Fische, da muss sowieso eine andere Lösung her - wozu haben wir einen Verband?

    Ich verstehe einfach den Ansatz nicht warum für die Jugendarbeit immer der Verband als Ansprechperson hergenommen wird. Jugendarbeit ist Vereinssache, egal ob Spitzensport oder Breitensport. Der Verband fördert die Spieler dann zusätzlich bei Nationalteamcamps bzw Turnieren. Sorry ich checke einfach nicht warum der Verband immer verantwortlich gemacht wird wenn es um das Thema Jugendarbeit geht. Ein "reicher" Verband könnte theoretisch jeden Verein in der höchsten Liga die Jugendarbeit "finanzieren" davon sind wir aber, nicht nur in AT, so weit weg wie ich zu einer Reise zum Mars.

  • Patman
    Forumsdepression
    • 6. November 2026 um 11:00
    • #10

    Bin ich schon lang dafür, dass das endlich umgsetzt würd, das wär eine Bereicherung für die ganze Liga.

    Damit im Zusammenhang muss man aber den OEHV neu aufstellen und ein Konzept erarbeitet wie ausreichend Geld in die Jugendförderung fließt.

  • Online
    Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 6. November 2026 um 11:05
    • #11
    Zitat von Dimitri

    Ich verstehe einfach den Ansatz nicht warum für die Jugendarbeit immer der Verband als Ansprechperson hergenommen wird. Jugendarbeit ist Vereinssache, egal ob Spitzensport oder Breitensport. Der Verband fördert die Spieler dann zusätzlich bei Nationalteamcamps bzw Turnieren. Sorry ich checke einfach nicht warum der Verband immer verantwortlich gemacht wird wenn es um das Thema Jugendarbeit geht. Ein "reicher" Verband könnte theoretisch jeden Verein in der höchsten Liga die Jugendarbeit "finanzieren" davon sind wir aber, nicht nur in AT, so weit weg wie ich zu einer Reise zum Mars.

    Weil der Verband gut ausgebildete Nationalteam Spieler haben will würd ich meinen. mMn muss es für gute Jugendarbeit einfach Anreize geben, oder man Bündelt das Know How auf bestimmte Standorte (ist ja jetzt quasi eh schon der Fall) und das sollte meiner Ansicht nach Aufgabe des Verbands sein das in einer Form umzusetzen. Die Vereine da vor zu schicken ist zwar nett, ohne eine gut funktionierende GmbH darunter, kannst aber nix ausrichten und spätestens da spießt es sich meiner Meinung nach mit der Internationalität der Liga (die ich per se schätze, aber in diesem Zusammenhang halt problematisch wird).

  • Lexi87
    EBEL
    • 6. November 2026 um 11:16
    • #12

    Schlüsselaussage: eine gesetzeskonforme Lösung

    Damit is eigentlich jede andere Diskussion vom Tisch, da kein EU Bürger benachteiligt werden darf. Wenn das so umgesetzt wird, dann haben wir nicht nur Italos als domestics für alle Vereine, sondern auch Tschechen, Slowaken, Deutsche, etc.

    Wertfreie Aussage meinerseits.

  • Dimitri
    Nachwuchs
    • 6. November 2026 um 11:19
    • #13
    Zitat von Spezz93

    Weil der Verband gut ausgebildete Nationalteam Spieler haben will würd ich meinen. mMn muss es für gute Jugendarbeit einfach Anreize geben, oder man Bündelt das Know How auf bestimmte Standorte (ist ja jetzt quasi eh schon der Fall) und das sollte meiner Ansicht nach Aufgabe des Verbands sein das in einer Form umzusetzen. Die Vereine da vor zu schicken ist zwar nett, ohne eine gut funktionierende GmbH darunter, kannst aber nix ausrichten...

    Sorry aber als Verein mache ich in erster Linie keine Jugendarbeit fürn Verband, sondern für meinen eigenen Verein. Ich kann ja als Verein nicht hergehen und sagen wenn der Verband Spieler haben will dann soll er sie gefälligst auch selber ausbilden. Jugendarbeit beinhaltet einfach so viele Aspekte, auf die ich hier jetzt nicht eingehen werde, denn das würde den Rahmen sprengen. Und je nachdem wo der Verein angesiedelt ist, also Spitzensport oder Breitensport, sollte ich das Thema auch ernster nehmen. Wunder mich vor allem bei den Usern aus Villach über deren Aussagen. Gerade in Villach war die Jugendarbeit über Jahrzehnte immer top, sowohl in der Breite wie auch in der Spitze, leider ist man da irgendwann einmal "falsch" abgebogen und jetzt wäre es das beste Szenario wenn sich gefälligst der Verband um die jungen Eishockey Spieler in Villach kümmern soll. Da gehört eigentlich ein:ironie:gesetzt.

  • Online
    Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 6. November 2026 um 11:26
    • #14
    Zitat von Dimitri

    Sorry aber als Verein mache ich in erster Linie keine Jugendarbeit fürn Verband, sondern für meinen eigenen Verein. Ich kann ja als Verein nicht hergehen und sagen wenn der Verband Spieler haben will dann soll er sie gefälligst auch selber ausbilden. Jugendarbeit beinhaltet einfach so viele Aspekte, auf die ich hier jetzt nicht eingehen werde, denn das würde den Rahmen sprengen. Und je nachdem wo der Verein angesiedelt ist, also Spitzensport oder Breitensport, sollte ich das Thema auch ernster nehmen. Wunder mich vor allem bei den Usern aus Villach über deren Aussagen. Gerade in Villach war die Jugendarbeit über Jahrzehnte immer top, sowohl in der Breite wie auch in der Spitze, leider ist man da irgendwann einmal "falsch" abgebogen und jetzt wäre es das beste Szenario wenn sich gefälligst der Verband um die jungen Eishockey Spieler in Villach kümmern soll. Da gehört eigentlich ein:ironie:gesetzt.

    Wen interessiert in dem Kontext Villach? Schwache Argumente auf persönlicher Ebene.

    Beim Rest wiedersprichst dir irgendwie, du sagst man bildet Spieler ja für den eigenen Verein aus also warum sollte dann eine Änderung in der Liga sprich bei der GmbH zur Folge haben das nicht mehr zu tun?

    Diese Trennung zwischen Verein und GmbH liest sich zwar nett, aber ohne funktionierende GmbH gibs keine Top Jugendarbeit, weil das Geld dafür fehlt. Wie gesagt gute Jugendarbeit braucht Anreize und wenn die Liga endlich EU Rechts Konform agiert, dann wird sich der Verband was überlegen müssen und nicht die Liga (die aus Vereinen von 4 Nationen mit absolut unterschiedlicher Herangehensweise besteht) wie man entweder Ausbildungsentschädigungen anpasst und/oder Akademien bzw. gute Nachwuchsarbeit fördert, funktioniert auch in anderen Sportarten, wo der Verband halt etwas aufgeweckter ist ganz gut ;)

  • donald
    Geisterfahrer
    • 6. November 2026 um 11:36
    • #15

    Betrifft HC Milano Mehrheitseigentümer und HC Sierre Hauptsponsor - House of Doge

    Quelle: diverse Internet-Börsenachrichten

    Das Krypto-Unternehmen House of Doge Inc. steckt in einer tiefen operativen und finanziellen Krise, die im Herbst 2026 zu einer umfassenden Umstrukturierung, dem Verlust von Markenrechten und dem Ausschluss von der Börse geführt hat. Die Schwierigkeiten und tiefgreifenden Veränderungen gliedern sich in folgende Kernpunkte:

    1. Delisting von der Nasdaq

    Nachdem der Aktienkurs des erst im Juli 2026 an die Börse gegangenen Unternehmens massiv eingebrochen war (allein im September/Oktober um fast 40 % auf wenige Cent), hat die Nasdaq den Handel mit Aktien von House of Doge Anfang November 2026 ausgesetzt. Das Unternehmen hatte zuvor die regulatorischen Compliance-Anforderungen der Börse nicht mehr erfüllt.

    2. Verlust der exklusiven Dogecoin-Lizenz & Namensänderung

    Das Unternehmen, das einst als offizieller kommerzieller Arm der Dogecoin Foundation startete, hat seine exklusive Markenlizenz für Dogecoin verloren.

    • Zwang zur Umbenennung: House of Doge und seine US-Tochtergesellschaften müssen den Namen „Doge“ bis zum 31. Dezember 2026 vollständig ablegen.
    • Eingeschränkte Rechte: Es verbleibt lediglich eine nicht-exklusive Lizenz zur Fortführung von drei Krypto-Anlageprodukten (wie dem 21Shares Dogecoin ETF oder ETPs) gegen fortlaufende Lizenzgebühren.

    3. Hohe Schulden und Notverkäufe (Asset Swap)

    House of Doge drückt eine Schuldenlast von rund 8 Millionen US-Dollar.

    • Um zu überleben, verkaufte das Unternehmen seine Kern-Technologie, die sogenannte „Such App“, an die neu gegründete Gesellschaft Dogecoin Labs im Tausch gegen eine reine Eigenkapitalbeteiligung.
    • Zudem schuldet eine Tochtergesellschaft der Dogecoin Foundation noch 400.000 US-Dollar, die kurzfristig in bar oder Aktien beglichen werden müssen.

    4. Rücktritt der Führungsebene & Streit im Vorstand

    Im Oktober 2026 traten sowohl der CEO Marco Margiotta als auch der CFO Charles Park zurück. Die Führung wurde von Managern der McQueen Labs übernommen. Der Plan des neuen Managements, sich auf tokenisierte reale Vermögenswerte (RWA) über die Plattform MCQ Markets zu fokussieren, stößt intern auf erheblichen Widerstand von Gläubigern und verbleibenden Vorstandsmitgliedern.

    Einmal editiert, zuletzt von donald (6. November 2026 um 11:50)

  • Dimitri
    Nachwuchs
    • 6. November 2026 um 11:42
    • #16
    Zitat von Spezz93

    Wen interessiert in dem Kontext Villach? Schwache Argumente auf persönlicher Ebene.

    Beim Rest wiedersprichst dir irgendwie, du sagst man bildet Spieler ja für den eigenen Verein aus also warum sollte dann eine Änderung in der Liga sprich bei der GmbH zur Folge haben das nicht mehr zu tun?

    Kontext zu Villach passt halt bei dem Thema immer perfekt;), das mit persönlicher Ebene lass ich jetzt unkommentiert, ist mir einfach zu blöd.

    Wo ist der Wiederspruch? Ich habe die Wahl, entweder bilde ich mir die Spieler selber aus (wahrscheinlich sehr teuer) oder ich kaufe mir billige EU Spieler die diesen Spot besetzen sollen? Also muss die Liga das irgendwie regulieren, denn sonst werden Eishockey Spieler die in AT auf Profiniveau unterwegs sein können wie die Dinosaurier irgendwann aussterben. Oder soll die RB Akademie und der KAC alleinverantwortlich für die Produktion von Nachwuchsspielern sein. Dein Konzept mit Leistungszentren funktioniert in AT einfach nicht. Vor allem wie willst dann eine Jugendliga ausrichten. Sollen dann LZ Süd, Nord, Ost und West eine 4er Liga von der U9-U20 ausrichten?

  • Online
    Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 6. November 2026 um 11:54
    • #17
    Zitat von Dimitri

    Wo ist der Wiederspruch? Ich habe die Wahl, entweder bilde ich mir die Spieler selber aus (wahrscheinlich sehr teuer) oder ich kaufe mir billige EU Spieler die diesen Spot besetzen sollen? Also muss die Liga das irgendwie regulieren, denn sonst werden Eishockey Spieler die in AT auf Profiniveau unterwegs sein können wie die Dinosaurier irgendwann aussterben. Oder soll die RB Akademie und der KAC alleinverantwortlich für die Produktion von Nachwuchsspielern sein. Dein Konzept mit Leistungszentren funktioniert in AT einfach nicht. Vor allem wie willst dann eine Jugendliga ausrichten. Sollen dann LZ Süd, Nord, Ost und West eine 4er Liga von der U9-U20 ausrichten?

    Wieso muss das die Liga regulieren? Der Liga kanns per se egal sein ob AT Spieler aussterben, die Liga ist international und hat die Interessen von 4 Nationen zu vertreten und nicht nur die von Österreich bzw. AT Jugendspielern.

    Ich bin schon der Meinung das eine gezielte und durch den Verband geförderte Ausbildung in Leistungszentren für die Jugendlichen, die das Potential haben vom breiten in den Spitzensport zu kommen durchaus Sinn machen würde, etwas losgelöst vom Vereinsdenken. Und da red ich nicht davon, dass das schon ab der U9 sein muss, sondern eher ab der U16 bspw., wo man halt die wirklichen Talente in diese Leistungszentren schicken kann. Diese Leistungszentren sollten dann in der U18i und der U20i unterwegs sein und im Bestcase gibs noch mindestens eines in der Alps, wo die Fahrtkosten halt am höchsten sind. Die Jugendlichen, die es dort (noch) nicht hin schaffen sollten eine eigens geschaffene (österreichische) Liga bekommen, die natürlich etwas günstiger zu stämmen wäre für jeden Verein. Finde die Südtiroler sind da auf keinem falschen weg mit ihrer Akademie. Wenn man gut ausgebildete Spieler hat dann wird man die auch einsetzen und nicht den erstbesten Slowaken stattdessen nehmen, da bin ich mir sicher.

  • donald
    Geisterfahrer
    • 6. November 2026 um 12:11
    • #18

    Der OEHV ist finanziell genauso marod, wie die meisten Ö Profivereine. Der OEHV kann daher keine Nachwuchsleistungszentren betreiben.

    Da im Eishockey echte Transfererlöse von Spielern auch völlig unüblich sind, stellt sich bei der Nachwuchsausbildung halt auch vielerorts die Sinnfrage, wie man moderne Ausbildungsinfrastruktur, Trainingszeiten und Trainer nachhaltig finanziert.

    Im Endeffekt geht es wahrscheinlich nur mit langfristiger vertraglicher Bindung von Nachwuchs-Spielern an den Verein, damit man diese nicht gleich mit 16 verliert.

  • Dimitri
    Nachwuchs
    • 6. November 2026 um 12:14
    • #19
    Zitat von Spezz93

    Wieso muss das die Liga regulieren? Der Liga kanns per se egal sein ob AT Spieler aussterben, die Liga ist international und hat die Interessen von 4 Nationen zu vertreten und nicht nur die von Österreich bzw. AT Jugendspielern.

    Ich bin schon der Meinung das eine gezielte und durch den Verband geförderte Ausbildung in Leistungszentren für die Jugendlichen, die das Potential haben vom breiten in den Spitzensport zu kommen durchaus Sinn machen würde, etwas losgelöst vom Vereinsdenken. Und da red ich nicht davon, dass das schon ab der U9 sein muss, sondern eher ab der U16 bspw., wo man halt die wirklichen Talente in diese Leistungszentren schicken kann. Diese Leistungszentren sollten dann in der U18i und der U20i unterwegs sein und im Bestcase gibs noch mindestens eines in der Alps, wo die Fahrtkosten halt am höchsten sind. Die Jugendlichen, die es dort (noch) nicht hin schaffen sollten eine eigens geschaffene (österreichische) Liga bekommen, die natürlich etwas günstiger zu stämmen wäre für jeden Verein. Finde die Südtiroler sind da auf keinem falschen weg mit ihrer Akademie. Wenn man gut ausgebildete Spieler hat dann wird man die auch einsetzen und nicht den erstbesten Slowaken stattdessen nehmen, da bin ich mir sicher.

    Lassen wir es bleiben, du findest meinen Ansatz blödsinnig, ich halte deinen Ansatz für schwachsinnig. Die Liga muss/wird schon schauen dass sie das Optimum herausholt aus der Saison 27/28, dann hoffentlich nicht in einer 11er Liga:prost:

  • rot-weiss-rot
    Nachwuchs
    • 6. November 2026 um 12:17
    • #20

    Aber was nützt es dem Verband bei „EU-Gleichberechtigung“ österreichische Spieler auszubilden, die dann bei den Vereinen keine Arbeitsanstellung bekommen, weil 5 Slowaken, 4 Tschechen, 1 Norweger, 6 Finnen, 2 Schweden, 3 Deutsche und 2 Italos günstiger sind. Mit dieser Voraussetzung wird es außerdem schwer Jugendliche zu finden, die diesen Sport ernsthaft in Österreich ausüben wollen, weil die, die sich den A… dafür ausreißen, es dann ohnehin gleich im Ausland probieren werden, wo sie ja ebenfalls dann nicht als Imports zählen. Und was nützt es den Vereinen, wenn die Besucher, mit Ausnahme der wenigen Hardcore-Fans, die ausschließlich wegen der gestiegenen dargebotenen Spielqualität ihre Freude haben, ausbleiben, weil es die Besucher, die wegen österreichischen Spieler oder Identifikationsfiguren in die Eishalle kommen nicht jedes Jahr neue Spieler sehen wollen, die nur nach Preis/Leistung verpflichtet werden.

    Außerdem wenn man die Arbeitsfreiheit für EU Bürger im Eishockeysport umsetzen möchte, müsste man dann nicht vorher einmal die Rahmenbedingungen für einheitliche Arbeitsverträge und Arbeitsbedingungen nach den Vorgaben eines Angestelltengesetzes erfüllen. Und ob da die Vereine dann ihre Freude hätten ist auch fraglich.

    Bei „Spieler aller ligateilnehmenden Länder sind Domestic Player“ bin ich dabei, aber bei völliger Öffnung des EU Raums sehe ich den österreichischen Eishockeysport und das NT wanken.

  • Online
    Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 6. November 2026 um 12:20
    • #21
    Zitat von donald

    Der OEHV ist finanziell genauso marod, wie die meisten Ö Profivereine. Der OEHV kann daher keine Nachwuchsleistungszentren betreiben.

    Das stimmt zwar leider, muss aber mMn nicht so bleiben. Da wären halt (genauso wie bei der Liga) mal etwas engagiertere Führungspersönlichkeiten gefragt, die sich nicht beim kleinsten Erfolg ausruhen, sondern genau dann weiter Türklinken putzen gehen. Ich will einfach weiterhin nicht glauben, dass Eishockey nicht ein biserl mehr Begeisterung haben kann...

  • Online
    Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 6. November 2026 um 12:24
    • #22
    Zitat von Dimitri

    Lassen wir es bleiben, du findest meinen Ansatz blödsinnig, ich halte deinen Ansatz für schwachsinnig. Die Liga muss/wird schon schauen dass sie das Optimum herausholt aus der Saison 27/28, dann hoffentlich nicht in einer 11er Liga:prost:

    Ja wir sind da definitiv nicht d'accord ist aber auch oke so. Aber nachdem das ja scheinbar auch vom KAC Präsidenten (und Liga Vize) vorangetrieben wird, wird man sich da wohl etwas dabei gedacht haben. Wie gesagt ich glaub eben nicht, dass alle Vereine auf Identität verzichten würden nur weils halt nicht mehr beschränkt ist und wenn doch, wo is der Unterschied dabei zu einem Verein wie Mailand? Dann gibs halt AT Vereine die genau das gleiche machen (können).

  • Volves73
    KHL
    • 6. November 2026 um 13:14
    • #23

    Ich finde halt eine generelle Öffnung für ALLE Eu-Spieler birgt schon die Gefahr dass die generelle Jugendarbeit (noch) mehr abnimmt. Ein "fertiger" junger Slowake oder Tscheche z.B. kommt dir dann im Verhältnis halt doch billiger als ein junger Einheimischer.

    Das Argument, dass die Zuschauer einheimische Spieler sehen wollen und honorieren, kann ich nicht ganz teilen. Das mag wohl beim harten (kleinen) Hardcore-Kern zutreffen. Die weitaus größere Mehrheit interessiert aber nur ob sie geile Spiele sehen, und das auf einem gewissen Niveau.

    Wenn ich mir z.B. den Zuschauerschnitt in Bruneck und Bozen anschaue, und jenen in der Alps bei anderen Südtiroler Teams: das sind ja andere WELTEN.

    Trotzdem gefiele mir eine komplette Öffnung auf Eu-Ebene nicht. Unter den teilnehmenden Ländern ok.

    Einmal editiert, zuletzt von Volves73 (6. November 2026 um 13:22)

  • donald
    Geisterfahrer
    • 6. November 2026 um 13:27
    • #24

    Um ein Gentlemen-Agreement in der Liga bzgl. Imports aufrecht erhalten zu können braucht es …… Gentlemen.

    Diese sind in den letzten Jahren, wie man an den Entwicklungen sieht, überwiegend abhanden gekommen.

    Deswegen wird halt zukünftig das EU-Gesetz und die Arbeitsfreizügigkeit in der ICE gelten, so wie in zig anderen Ligen auch. Keine große Dramatik.

    Wie die einzelnen Vereine damit umgehen und welche Auswirkungen das auf die jeweiligen Locals hat, wird man sehen. Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben.

  • Online
    #74JL
    EBEL
    • 6. November 2026 um 13:27
    • #25

    Vollständigkeitshalber noch der Krone Artikel dazu

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