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Zerfall der EWHL

  • iceexperte
  • 17. August 2026 um 11:18
1. offizieller Beitrag
  • Online
    iceexperte
    Moderator
    • 17. August 2026 um 11:18
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Eine weitere Baustelle, die Frauentopliga EWHL (hauptverantwortlich wie beim Nationalteam GM Martin Kogler) verliert auf einen Schlag ein Viertel der Vereine.

    2025/26 waren es noch 12 Vereine aus 6 Nationen, 2026/27 sind es nur noch 8 Vereine auf 3 Nationen. Almaty, Bratislava, Katowice und das österreichische "Urgestein" Saltzburg sind weg.

    Die Probleme hausgemacht - immer mehr österreichische Vereine (letzte Saison 6) waren zuviel. Spielerinnenmaterial für diese Topliga gibt es in Österreich für max. 3 Klubs. Daduch sank das Niveau, die ausländischen Teams zogen die Konsequenzen, denn eigentlich sollte die Liga eine Topliga für die besten Vereine der einzelnen Länder sein.

    Salzburg das erste österreichsche Opfer, die anderen wechseln teilweise in sportlich wertvollere Ligen.

    Da wird jetzt die deutsche Liga zur "neuen EWHL". HK Budapest (vormals KMH) wechselte schon vor 2 Saisonen dorthin, Bratislava startet ab heuer in Deutschland. Vorschläge an die Verantwortlichen mit Deutschland zu verhandeln, um etwas Gemeinsames auf die Beine zu stellen wurden nicht gehört....

    Auch der von der EWHL organisierte Eurocup (vormals Supercup) verliert an Attraktivität - keine Teams aus Deutschland oder der Schweiz mit dabei, dafür einer aus der Türkei......

    Um das österreichische Fraueneishockey muß man sich derzeit wirklich Sorgen machen, vor allem unter dieser Führung......

  • WAT stadlau4EVER
    NHL
    • 17. August 2026 um 12:08
    • #2

    Man sollte aber hier auch die Männer Liga Vereine ein wenig in die Pflicht nehmen eine Frauenabteilung zu führen. Im Frauenfußball haben Vereine wie Ostbahn, Elektra und Leoben einst auch nicht viel bewirkt. Seitdem Austria, Srurm, LASK oder Rapid im Frauenfußball eingestiegen sind geht es mit der Wahrnehmung und den Zischauer/innenzahlen steil bergauf, die Liga entwickelt sich positiv.

    Ein Frauenspiel KAC gegen Villach wäre sicher gut vermarktbar. Aber wenn man weiß wie man in Wien mit den Sabres umgesprungen ist scheint so ein Szenario leider Utopie.

  • orli
    weiß/alt/toxischMann
    • 17. August 2026 um 12:24
    • #3

    Ich glaube für verpflichtende Frauenteams gibt es zu wenig Spielerinnen um nicht ein extremes Niveaugefälle zu haben. Wenn dann pro Bundesland eines. z.B. bei den Red Angels in Innsbruck hast du von 12 Jahren bis 69 Jahre alles vertreten. Und bei vielen der restlichen Teams in Tirol ist es halt ein Hobby Hockey zu spielen.

    Aber pro Bundesland eine Frauschaft, damit die Mädels und Frauen auch ab 17 weiter Spielen können wäre für mich OK. Fehlt halt das Geld. Kann mir nicht vorstellen, dass der HCI auch noch ein Budget für eine Damenmannschaft hätte.

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  • Darren
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