Gerade aus meiner eigenen GF-Sicht sehe ich das komplett anders. Einen professionellen Kandidaten schreckt eine ehrliche Aufarbeitung sicher nicht ab. Abschreckend ist vielmehr, Verantwortung für eine völlig undurchsichtige Situation übernehmen zu sollen, während alte Strukturen bestehen bleiben und weder Zahlen, Kompetenzen noch Rückendeckung wirklich klar sind.
Das heißt ja nicht, dass die Situation bei Antritt für den GF undurchsichtig sein muss für diesen, natürlich wirst keinen kompetenten GF finden, der die Katze im Sack kauft, aber in der Kommunikation an extern würde ich derzeit auch noch zurückhaltend sein und es eher dem neuen GF überlassen sich da zu profilieren. Genauso wird eine fähige Person vorab sicherstellen, dass sie das Pouvoir hat hier aufzuarbeiten und aufzuräumen.
Dass ich voll auf deiner Seite bin, muss nicht extra erwähnt werden. Aber Stand jetzt, wir haben noch keinen GF. Somit agieren wir planlos, da kein Head vorhanden ist.
Dass aber natürlich die Möglichkeit im Raum steht, die Vogel Strauss-Taktik anzuwenden, will ich gar nicht abstreiten. Wenns das machen, kannst den Laden auf Dauer zusperren.
Aber heute schon die erste Stellungnahme erwarten, ist gar zu früh.
Sehe ich ähnlich. Denke es ist verfrüht jetzt schon von "Vogel Strauss" auszugehen, aber genauso gilt es halt noch zu beweisen, dass man aus der Misere wirklich die notwendigen Lehren gezogen hat.
Ich gehe auch davon aus, dass weit mehr Fundamentales in den Terminen besprochen wurde, als nach außen dringt.
Was ich mich gefragt habe, war HP Haselsteiner eigentlich wirklich bestätigterweise bei einem Termin dabei? Gesehen oder gelesen hätte ich dazu nichts Handfestes.