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ICE Hockey League 2026/2027

    • EBEL
  • Volves73
  • 3. Dezember 2025 um 08:16
  • JOBI
    Rain Man
    • 2. September 2026 um 15:57
    • #2.326
    Zitat von freddo99

    Jeder Klub muss unbedingt ins Playoff kommen und am besten bis ins Finale, dann regnet es das große Geld bzw. dann ist die Saison finanziell gerettet. Wer nicht dabei ist knabbert am Hungertuch.

    Fun Fact aus der Alps Hockey League 25/26: Gröden ist zur eigenen Überraschung bis ins Finale gekommen und Meister geworden. Das hatte zur Folge, dass der Club allein deswegen die Saison mit einem Minus im sechsstelligen Bereich abgeschlossen hat.
    Grund dafür waren die nicht einkalkulierten Kosten für: 1 Monat längeren Spielbetrieb mit allem Drum und Dran, Team und Staff 1 Monat länger bezahlen, Wohnungsmieten 1 Monat länger, Auswärtsfahrten mit Übernachtung und sonstiger Organisationsaufwand, Siegprämien, usw.
    Das konnte durch die Mehreinnahmen durch die zusätzlichen Heimspiele im kleinen Stadion nicht im Entferntesten wettgemacht werden.

  • Wodde77
    Get schwifty
    • 2. September 2026 um 16:13
    • #2.327
    Zitat von Volves73

    Wenn du im Geschäft A für das ähnliche Produkt 100 Euro zahlen würdest..... Und daneben im Geschäft B ca. 200 Euro

    Dann gehst du also aus Solidarität lieber in das Geschäft B ? Popcorn

    Bzw. du verlangst dass Geschäft A gefälligst seine Preise erhöhen soll?

    Super Vergleich mit den Geschäften - aber leider ein Eigentor:
    Wir wollen dass alle das Recht haben im günstigeren Geschäft A einzukaufen, und nicht nur bestimmte Kunden.

    Was hält uns davon ab? Die Solidarität zu bestimmten Kunden, weil sie befürchten dass Geschäft A sonst teurer werden könnte, oder ihm die Ware ausgeht.

    Und die Befürchtung mancher, dass keine Waren für Geschäft B mehr produziert werden, weil die weniger Nachfrage haben.

  • Online
    DennisMay
    Laptopbesitzer
    • 2. September 2026 um 16:24
    • #2.328

    Weil ich vorhin auf diesen Artikel gestoßen bin,

    Transfertrends: Neuer Markt KHL, auch ECHL wird als Einkaufsziel immer attraktiver
    Es scheint so, als habe die PENNY DEL einen neuen Markt für sich entdeckt: Spieler aus der KHL. Während in Schweden, Finnland oder Tschechien Verpflichtungen…
    www.eishockeynews.de

    die Niveaufrage der Einheimischen wird dadurch in den nächsten Jahren vielleicht gar nicht mehr so groß.

    Die NHL will sich um 2 Teams vergrößern, wenn sie das in vollem Umfang macht(NHL, AHL, ECHL) sind das Plätze für 130 - 150 Spieler die dem europäischen Markt nicht mehr zur Verfügung stehen. Gleichzeitig gab es in der abgelaufenen ECHL Saison einen Spielerstreik der höhere Löhne zur Folge hatte, die AHL Spieler erhalten, wie im Artikel erwähnt, auch seit ein paar Jahren mehr Geld und der Anreiz nach Europa zu gehen ist geringer geworden.

    Wenn die nächsten Jahre die DEL auch vermehrt auf dem ECHL Markt Spieler sucht, dann wirds für die ICE Teams dort auch teurer und man wird sich eine Liga tiefer umsehen müssen, was dann z.B. die SPHL ist.

  • Linzaaaa
    KHL
    • 2. September 2026 um 16:32
    • #2.329
    Zitat von DennisMay

    Weil ich vorhin auf diesen Artikel gestoßen bin,

    https://www.eishockeynews.de/artikel/transf…aktiver-1248128


    Die NHL will sich um 2 Teams vergrößern

    Houston und?

  • hockeyfan#22
    teichpirat
    • 2. September 2026 um 16:36
    • #2.330
    Zitat von DennisMay

    die AHL Spieler erhalten, wie im Artikel erwähnt, auch seit ein paar Jahren mehr Geld und der Anreiz nach Europa zu gehen ist geringer geworden.

    deswegen bekommst ja schon seit 3/4 jahren kaum noch Spieler direkt aus der AHL und aus der ECHL auch nimma in der menge die top leute, sieht man ja auch in den besseren europäischen Ligen das die auch immer mehr auf ECHL Spieler zurückgreifen

  • hockeyfan#22
    teichpirat
    • 2. September 2026 um 16:37
    • #2.331
    Zitat von JOBI

    Fun Fact aus der Alps Hockey League 25/26: Gröden ist zur eigenen Überraschung bis ins Finale gekommen und Meister geworden. Das hatte zur Folge, dass der Club allein deswegen die Saison mit einem Minus im sechsstelligen Bereich abgeschlossen hat.
    Grund dafür waren die nicht einkalkulierten Kosten für: 1 Monat längeren Spielbetrieb mit allem Drum und Dran, Team und Staff 1 Monat länger bezahlen, Wohnungsmieten 1 Monat länger, Auswärtsfahrten mit Übernachtung und sonstiger Organisationsaufwand, Siegprämien, usw.
    Das konnte durch die Mehreinnahmen durch die zusätzlichen Heimspiele im kleinen Stadion nicht im Entferntesten wettgemacht werden.

    ist nicht Bozen beim Meistertitel damals fast pleite gegangen wegen den ganzen Boni die sie ausbezahlen mussten ?

  • Online
    DennisMay
    Laptopbesitzer
    • 2. September 2026 um 16:39
    • #2.332
    Zitat von Linzaaaa

    Houston und?

    Atlanta sind die Favoriten.

  • hockeyhoeifa
    Nationalliga
    • 2. September 2026 um 16:49
    • #2.333
    Zitat von DennisMay

    Wenn die nächsten Jahre die DEL auch vermehrt auf dem ECHL Markt Spieler sucht, dann wirds für die ICE Teams dort auch teurer und man wird sich eine Liga tiefer umsehen müssen, was dann z.B. die SPHL ist.

    SPHL sicher nicht, aktuell gehen ja auch nur die absoluten Scorer in die Topligen, darunter gibt es ja noch zu Hauf solche die ähnlich gut oder geringfügig weniger punkten. Ich würde mich aber auch nicht zu viel auf die ECHL-Werte fokussieren, effektiv ist der neue Markt die NCAA und jene die dort in der AHL keinen langfristigen Vertrag erhalten, weil sie vielleicht etwas zu klein sind, aber die Offensivqualitäten für höhere Ligen haben. Dazwischen ist halt die ECHL wo sie dann etwas Profieishockey spielen können, wo das Niveau aber auch SEHR weit auseinander gehen kann. Es macht auch einen großen Unterschied ob du bloß NCAA oder NCAA in den Big-Ten spielst.

    Und wie wir ja seit mehreren Jahren sehen, touren die kanadischen Collegeteams welche eigentlich schon etwas unter der NCAA anzusiedeln sind durch die Preseason in Europa und fahren durchwegs beachtliche Ergebnisse ein. Ist zwar nur Preseason, aber es zeigt halt auch, Usports ist auch ein Markt der schon da ist, aber auch noch mehr kommen wird.

  • hockeyhoeifa
    Nationalliga
    • 2. September 2026 um 16:59
    • #2.334

    Weiters zu beachten gilt, dass Spieler aus der ECHL in den Topligen nur punktuell eingesetzt werden und vielleicht da auch mal in einem Spot wo man etwas Risiko gehen kann. Das Gerüst bleibt ja weiterhin mit anderen Spielern erhalten und ECHLer würde ich in den Topligen eher als Zusatz sehen welcher aufgehen kann. Die absoluten Leistungsträger-Spots werden ja nach wie vor von höheren Ligen gedeckt.


    Und dann muss man natürlich immer noch schauen warum die Leute in der ECHL gespielt haben, vielleicht ein wenig zu schmächtig, vielleicht etwas zu verspielt, vielleicht weil im System oben in der AHL keine Spots aktuell frei sind oder weil die 2-Ways von oben runterdrücken, obwohl man sehr gute Spiele in der AHL gemacht hat. Heißt also, ECHL ist nicht gleich ECHL.

  • Sour-Fox
    Elbows Up
    • 2. September 2026 um 17:03
    • #2.335
    Zitat von JOBI

    Fun Fact aus der Alps Hockey League 25/26: Gröden ist zur eigenen Überraschung bis ins Finale gekommen und Meister geworden. Das hatte zur Folge, dass der Club allein deswegen die Saison mit einem Minus im sechsstelligen Bereich abgeschlossen hat.
    Grund dafür waren die nicht einkalkulierten Kosten für: 1 Monat längeren Spielbetrieb mit allem Drum und Dran, Team und Staff 1 Monat länger bezahlen, Wohnungsmieten 1 Monat länger, Auswärtsfahrten mit Übernachtung und sonstiger Organisationsaufwand, Siegprämien, usw.
    Das konnte durch die Mehreinnahmen durch die zusätzlichen Heimspiele im kleinen Stadion nicht im Entferntesten wettgemacht werden.

    dann liegt das aber am schlechten Geldmanagement, schon allein "Siegprämie" dabei aufzuzählen ^^

  • Online
    jaco66
    Cityroller
    • 2. September 2026 um 17:14
    • #2.336
    Zitat von hockeyfan#22

    ist nicht Bozen beim Meistertitel damals fast pleite gegangen wegen den ganzen Boni die sie ausbezahlen mussten ?

    Das sind Geruechte. Bozen hat aus einem einzigen Grund in die, damals, EBEL gewechselt: Eine finanziell stabilere Liga sollte auch zu laengerfristigeren und stabileren Sponsoren fuehren. Diese Rechnung ist 100% aufgegangen.

  • Sour-Fox
    Elbows Up
    • 2. September 2026 um 18:27
    • #2.337
    Zitat von jaco66

    Das sind Geruechte. Bozen hat aus einem einzigen Grund in die, damals, EBEL gewechselt: Eine finanziell stabilere Liga sollte auch zu laengerfristigeren und stabileren Sponsoren fuehren. Diese Rechnung ist 100% aufgegangen.

    das schließt ein Minus am Ende vom ersten EBEL Titel nicht aus

  • Online
    Bobby
    NHL
    • 2. September 2026 um 19:00
    • #2.338
    Zitat von Sour-Fox

    das schließt ein Minus am Ende vom ersten EBEL Titel nicht aus

    war dann halt ein "stabiles" Minus.

  • DonJackson
    Eismeister
    • 2. September 2026 um 19:34
    • #2.339
    Zitat von ToniZamboni

    Zitat aus dem Interview mit Erich Falkensteiner in der heutigen Ausgabe der "Dolomiten" Zeitung:

    In Villach standen an den vergangenen zwei Tagen zentrale Themen zur strategischen Weiterentwicklung der Liga im Mittelpunkt. Zuvor hatte es gewaltig gebrodelt. Die österreichischen Klubs Wien, Graz, Linz und Villach stiegen auf die Barrikaden und stellten sich gegen die Liga-Führung. Sie brachten mehrere weitreichende Forderungen ins Spiel und sogar eine rein österreichische Liga ins Gespräch. Das Quartett verlangte darüber hinaus eine Gehaltsobergrenze, Einsparungsmaßnahmen sowie eine Anpassung der Kaderbestimmungen.

    Das Verhalten dieser vier Vereine finde ich ehrlicherweise aus zweierlei Sicht nicht in Ordnung. Zum einen sollten Probleme bezüglich der Organisationsstruktur der Liga sowie der Kaderregelungen intern besprochen und nicht vorab proaktiv über die Medien diskutiert werden. Das schadet lediglich dem ohnehin schon bescheidenen Ansehen der Liga und hilft auch nicht dabei, die Liga künftig besser zu vermarkten. Zum anderen finde ich es schäbig, mit Maximalforderungen und dem Androhen einer österreichischen Liga in die Verhandlungen mit die anderen Vereine zu gehen, wenn doch eigentlich konstruktive Gespräche das Ziel sein sollten. Probleme gibt es, Lösungen müssen her. Nur ein solches Verhalten finde ich schlichtweg urprofessionell. Und dann wäre da noch das Verhalten der Grazer, die sich in jüngster Vergangenheit Top-Österreicher geholt haben, mit Geld geradezu um sich geschmissen haben, nur um nach dem Titel plötzlich die ganze Liga und ihre Struktur in Frage zu stellen. Das passt für mich einfach nicht zusammen.

    Im Sinne der Liga hoffe ich, dass die Vereine eine zukunftsfähige Lösung finden. Nur die Art und Weise, wie besagte Vereine auf die aus ihrer Sicht bestehenden Probleme aufmerksam machen, finde ich letztklassig. Zudem fehlt mir da jegliche Selbstkritik bestimmter Vereine, denn nicht an allem sind die anderen österreichischen Vereine, die ausländischen Vereine, die Italos, die unterschiedlichen Steuersysteme etc. Schuld!

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