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Olympia Eishockey

    • Allgemeines
  • Siedler65
  • 9. November 2019 um 11:22
  • 0ldy
    Hobbyliga
    • 26. Februar 2026 um 10:09
    • #2.876

    Als wirklich Sportbegeisterter sollte man Leistungen nicht nach der Hautfarbe beurteilen sondern eben nach der Leistung die der Mensch vollbracht hat.

    In vielen Sportarten zeigt sich, dass farbige Sportler der sogenannten Herrenrasse weit überlegen sind.

    Nur im Eishockey haben es farbige Spieler bis auf ganz wenige Ausnahmen sehr schwer fuß zu fassen. Warum ist das wohl so? Ist Eishockey ein Rassistensport?

  • weile19
    TSN hockey insider
    • 26. Februar 2026 um 10:10
    • #2.877
    Zitat von hockeyfan#22

    unterm stich verstehe ich halt trotzdem jeden der da dabei sei wollte, ist halt für die meisten eine einmalige Chance das Gebäude zu betreten und all das mitzubekommen

    danke, ich wär auch hin gegangen

  • Sour-Fox
    Elbows Up
    • 26. Februar 2026 um 10:18
    • #2.878

    mag bei manchen Stimmen, andere waren ja bereits eingeladen, so wie zum Beispiel Guentzel nach dem Cup 2017

  • Klaro
    NHL
    • 26. Februar 2026 um 10:19
    • #2.879
    Zitat von weile19

    danke, ich wär auch hin gegangen

    Ich nicht, die Propagandarede und Selbstverherrlichung von diesem Vogel hätte ich mir nie und nimmer gegeben! 🙈

  • Klaro
    NHL
    • 26. Februar 2026 um 10:23
    • #2.880
    Zitat von weile19

    Selbst der wch 2016 war deutlich besser, als Olympia heuer. Vom 2010er Finale reden wir gar nicht.

    Insgesamt gab es viel zu viele teils katastrophale Fehlpässe und gefühlt 10 icings pro Match.

    Was waren deiner Meinung die Ursachen der vielen Fehlpässe und Icings? Was hat sich seit damals im Eishockeysport verändert? Am Spielermaterial kann es wohl nicht gelegen haben ...

  • Roki
    Rentier auf Kufen
    • 26. Februar 2026 um 10:28
    • #2.881
    Zitat von Klaro

    Ich nicht

    Ich schon. Zum Beispiel mit einem "Fuck ICE" T-Shirt oder ähnlichem Accessoire.

  • Klaro
    NHL
    • 26. Februar 2026 um 10:31
    • #2.882
    Zitat von Roki

    Ich schon. Zum Beispiel mit einem "Fuck ICE" T-Shirt oder ähnlichem Accessoire.

    Wärst so gar nicht rein gekommen bzw. wenn es erst drinnen gezeigt hättest schneller wieder draussen gewesen wie schauen kannst :prost:.

  • Roki
    Rentier auf Kufen
    • 26. Februar 2026 um 10:35
    • #2.883
    Zitat von Klaro

    Wärst so gar nicht rein gekommen bzw. wenn es erst drinnen gezeigt hättest schneller wieder draussen gewesen wie schauen kannst :prost:.

    Das nehme ich für die Aufmerksamkeit, und in Anbetracht der Wichtigkeit der Angelegenheit, gerne in Kauf. Aber eine bessere Plattform für einen lautstarken Protest kannst kaum bekommen :)

  • 0ldy
    Hobbyliga
    • 26. Februar 2026 um 10:35
    • #2.884
    Zitat von Klaro

    Was waren deiner Meinung die Ursachen der vielen Fehlpässe und Icings? Was hat sich seit damals im Eishockeysport verändert? Am Spielermaterial kann es wohl nicht gelegen haben ...

    Der Vor check ist wesentlich aggressiver und das defensive verhalten, sprich Passwege und Schusswege wegnehmen intensiver. Bis auf wirklich unterlegene Mannschaften wird es immer mehr Lowscoregames geben. Dazu ist deren Taktisches Verhalten und eben können einfach zu gut.

    Man spielt eben nur so gut wie es der Gegner zulässt.

  • Klaro
    NHL
    • 26. Februar 2026 um 10:42
    • #2.885
    Zitat von 0ldy

    Der Vor check ist wesentlich aggressiver und das defensive verhalten, sprich Passwege und Schusswege wegnehmen intensiver. Bis auf wirklich unterlegene Mannschaften wird es immer mehr Lowscoregames geben. Dazu ist deren Taktisches Verhalten und eben können einfach zu gut.

    Man spielt eben nur so gut wie es der Gegner zulässt.

    Ich teile größtenteils deine Sichtweise aber vielleicht hat weile19 noch weitere Erklärungen / Erkenntnisse zu diesem Olympiaturnier parat 🤗.

  • MacKinnon
    Nationalliga
    • 26. Februar 2026 um 10:44
    • #2.886
    Zitat von kankra9

    finde ich gar nicht , warum immer, "hat nichts in einem Eishockey oder Sportforum zu suchen",

    lese ich immer, aber gleichzeitig, wie du selbst schreibst.

    "Ich habe während meiner aktiven Zeit extremen Rassismus erlebt. Ein Kanadischer Trainer hat dies wie folgt zum Ausdruck gebracht.

    Der Schwarze Mann hat nichts auf unserem weißen Eis verloren".

    Um etwas zu ändern MUSS es überall Thema sein.

    Wie man die letzten Tage Monate und eigentlich Jahrzehnte sieht.

    Aber Aktuell Vin Jr und Thema "Team USA"

    Alaba wird in Österreich z.b nie die Anerkennung haben, wie andere, bekommen und immer als "der Schwarze Österreichische Fußballer" in Erinnerung bleiben, nicht , einfach, der Fußballer Alaba.

    Und solange dies so ist, ist es immer ein Problem auch hier, wie man oben sieht was User Tine schreibt. so viel Unsinn, doch es muss Thema sein, ansonsten machen wir die drei Affen

    Taub, Blind, Stumm und munter weiter, weil, so gehe ich davon aus, ist ja Eishockey, ist eh ein sehr weißer Sport, eben wenige Menschen sich hier wohl fühlen, weil Menschen, die Rassismus erleben, sowieso schon ausgegrenzt werden. Also sprechen wir, uns ,die da eben nicht Rassismus erleben, tut es ja nicht weh ,am besten nicht darüber , dass konnten Deutsche- Österreicher- Italiener ,nach 1945, eh ganz gut.

    Alles anzeigen

    Ganz wichtiger Beitrag zu einem essentiellen Thema. Danke dafür.

  • weile19
    TSN hockey insider
    • 26. Februar 2026 um 10:46
    • #2.887
    Zitat von Klaro

    Was waren deiner Meinung die Ursachen der vielen Fehlpässe und Icings? Was hat sich seit damals im Eishockeysport verändert? Am Spielermaterial kann es wohl nicht gelegen haben ...

    das haben wir auch schon vor Ort mit den Finnen vor uns ohne wirkliches Ergebnis diskutiert. Normal stellen sich die NHL Spieler relativ schnell ein, aber heuer hatte man den Eindruck, irgendwas passt halt nicht. Nimm alleine den Finnenblock von Dallas her, die spielen auch sonst so täglich im Verein so zusammen und haben wenig bis gar nichts auf die Reihe bekommen.

  • Klaro
    NHL
    • 26. Februar 2026 um 10:51
    • #2.888
    Zitat von weile19

    das haben wir auch schon vor Ort mit den Finnen vor uns ohne wirkliches Ergebnis diskutiert. Normal stellen sich die NHL Spieler relativ schnell ein, aber heuer hatte man den Eindruck, irgendwas passt halt nicht. Nimm alleine den Finnenblock von Dallas her, die spielen auch sonst so täglich im Verein so zusammen und haben wenig bis gar nichts auf die Reihe bekommen.

    Hmmm 🤔 ... die Eisqualität hat wohl auch gepasst, zumindest ich habe darüber keine Beschwerden seitens der Spieler vernommen.

  • Klaro
    NHL
    • 26. Februar 2026 um 13:25
    • #2.889

    Vielleicht eine alternative Ansicht / Meinung vom doch als durchaus kritisch bekannten Schweizer "Eismeister Zaugg"

    Kanadas bitterste Niederlage im besten Spiel der Geschichte

    Die Seele haben die Kanadier im Eishockey längst an die Amerikaner verkauft. Nun haben sie auch den höchsten internationalen Ruhm verloren. Die USA sind nach dem Finalsieg gegen Kanada (2:1 n.V) zum ersten Mal seit 1980 Olympiasieger.

    22.02.2026, 19:1722.02.2026, 21:11

    Klaus Zaugg

    Das beste Spiel der Geschichte? Über diese Einschätzung lässt sich vortrefflich streiten. Aber wenn wir alles zusammenzählen – die Namen, die Emotionen, die politische Bedeutung, die Intensität, die Dramatik, das Tempo, die beispielhafte Disziplin und Fairness bei maximalem Einsatz – dann kommen wir zum Ergebnis: Ja, es ist das beste Spiel der Geschichte. Nicht aller Zeiten. Wer weiss, vielleicht kommt ja in vier Jahren noch mehr.

    Was dieses Final so faszinierend macht: Auch Titanen machen Fehler. Niemand ist unfehlbar. Auch nicht auf höchstem Niveau. Eine Szene wird für immer im Gedächtnis haften bleiben. Nathan MacKinnon, mit einem Achtjahresvertrag von etwas mehr als 100 Millionen Dollar, hat in der 50. Minute halbschräg das leere Netz vor sich. Connor Hellebuyck ist wehrlos. Und der Kanadier trifft nicht zum 2:1. Jeder Junior wäre geschmäht worden.

    Das ist das Merkmal dieser Partie: Tempo und Intensität sind so hoch, dass selbst die Hockeygötter sterblich werden. Und am Ende ist es der dramatischste Untergang in der Geschichte des kanadischen Hockeys. In der Verlängerung – drei gegen drei Feldspieler – stehen Nathan MacKimmon, Cale Makar und Connor McDavid auf dem Eis. Mehr geht nicht. Dieses Trio Grande kassiert das 1:2, die drei waren auch breits beim 0:1 auf dem Eis. Was hilft es McDavid, dass er zum MVP und zum besten Stürmer des Turniers erkoren wird? Nichts.

    Es ist, weil Defensivsysteme auf dem um vier Meter schmäleren NHL-Eisfeld nicht gleich gut funktionieren, ein immerwährender Schlagabtausch und auch deshalb das intensivste, beste Spiel der Geschichte. Die Spieler beider Teams immer auf den Zehenspitzen, ständig auf die Gelegenheit zum Sturmlauf lauernd. Und wenn der Gegner in Puckbesitz kommt, wird jeder zum aufopfernden Defensivarbeiter. Totales Eishockey, wie es auf den breiteren europäischen Eisfeldern in dieser Intensität nicht möglich ist.

    Ein Drama auch, das jeder Statistik spottet und zwei ewige Wahrheiten bestätigt. Die Kanadier dominieren mit 41:26 Torschüssen, sie haben mehr gute Abschlussgelegenheiten, sie sind statistisch überlegen, im volkstümlichen Sinne besser und hätten sie gewonnen so wäre das Urteil allenthalben gewesen: Hoch verdient.

    Aber zwei Wahrheiten haben sich bestätigt: Die erste: Der Torhüter kann einen Sieg stehlen. Connor Hellebuyck gelingt eines der besten Spiele, das je ein Torhüter auf diesem Niveau gezeigt hat. Er stoppt auch die alleine anstürmenden Connor McDavid und Macklin Celebrini. Und ihm wird – Hollywood hätte es nicht besser erfinden können – der zweite Assistpunkt für den Siegestreffer in der Verlängerung gutgeschrieben. Die Statistik sagt: Er war im Final offensiv besser als Connor McDavid.

    Die zweite: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Titel: Die Amerikaner haben während des ganzen Turniers in Unterzahl keinen Treffer zugelassen und halten im Final gegen Kanada 1:53 Sekunden lang selbst mit drei gegen fünf Feldspielern stand.

    Eishockey ist Kanadas Nationalsport. So ist es in der Verfassung festgeschrieben. Die Seele ihres nationalen Spiels haben die Kanadier längst an die Amerikaner verkauft: Die National Hockey League (NHL) ist ein amerikanisches Milliardengeschäft. Nur 7 von 32 Teams sind in Kanada beheimatet und seit 1993 (Montréal Canadiens) hat kein kanadisches NHL-Team den Stanley Cup geholt. Regiert wird die NHL – und damit Kanadas Nationalsport – von New York aus. Dort führt der Amerikaner Gary Bettman seit 1993 die Geschäfte der Liga.

    Den Kanadiern blieb nur noch die Ehre (und in der NHL die Dollarmillionen). Die haben sie verteidigt, seit die NHL-Profi beim Olympischen Turnier mitspielen. 2002 (5:2) und 2010 (3:2 n.V) haben sie im Final und 2014 (1:0) im Halbfinal die USA besiegt.

    Mailand hat Kanadas Hockey nun die grösste internationale Demütigung der Geschichte beschert: Die Frauen und die Männer haben den Final gegen die USA verloren. Zum ersten Mal in der Geschichte gewinnen die Amerikaner das Olympische Turnier der Frauen und der Männer und darüber hinaus sind sie ja auch noch Weltmeister. Jack Hughes Treffer zum 2:1 in der Verlängerung ist ein Stich in Kanadas Herz.

    In Erinnerung bleiben von Olympischen Turnier von 2026 in Mailand nicht die seltsame zweite Arena in einer Messehalle, nicht die Diskussionen, ob denn alles parat sein würde. In Erinnerung bleibt dieser Traum- Final, der alle Erwartungen noch übertroffen hat.

    Kanadas bitterste Niederlage im besten Spiel der Geschichte
    Die Seele haben die Kanadier im Eishockey längst an die Amerikaner verkauft. Nun haben sie auch den höchsten internationalen Ruhm verloren.
    www.watson.ch

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