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Dies und Das - der Plauderthread

  • Powerhockey
  • 15. August 2010 um 21:56
  • Eiskalt
    NHL
    • 14. August 2026 um 22:52
    • #3.126
    Zitat von VincenteCleruzio

    An die Extrembergsteiger und -skateboarder hätte ich auch gedacht. Aber die waren wohl nicht gemeint.

    der "linkslinke rabiate Politikprofessor" ( © Staberl von der Krone), der in deinem Bundesland tätig war, ist ja leider schon verstorben. Und hätt sich heutzutage auch nur minder als Projektionsfläche geeignet.

    Es soll aber auch brandgefährliche Zeltlagerer geben im kärnterisch slowenischen Grenzgebiet, die - Gott bewahre - noch in den Wald schexxen, wenn da keiner schaut. Aber das überwacht die Exekutive eh minutiös.

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 15. August 2026 um 00:50
    • #3.127
    Zitat von Eiskalt

    der "linkslinke rabiate Politikprofessor" ( © Staberl von der Krone), der in deinem Bundesland tätig war, ist ja leider schon verstorben. Und hätt sich heutzutage auch nur minder als Projektionsfläche geeignet....

    Hör auf, sonst werd' ich wieder ganz traurig, und muss an all die gemeinsamen Mittagessen in der "alten Mensa", Innrain 52, und an das letzte in Leo's Ristorante Pugliese in der Anichstraße denken, wo wir ganz im Sinne vom Staberl unsere Pizzen ausschließlich mit den linken Händen gegessen und uns mit den rechten an unseren Gläsern mit Rotem festgehalten haben.

  • Eisprinz
    Prinz der Herzen
    • 15. August 2026 um 01:49
    • #3.128
    Zitat von VincenteCleruzio

    Wegen Deinem eh zitierten "Hauptsache gegen rechts". Capisce.

    Ahhh, deswegen…
    Ich habe mit meinem Posting und im speziellen mit „Hauptsache gegen rechts“, nur ausgedrückt, dass es lachhaft ist, dass man so einen Schmarrn veröffentlicht, nur weil es dem heiligen Zweck des Kampfes gegen rechts dient. Nicht mehr und nicht weniger.
    Den Rest interpretierst du hinein. Capisce.

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 15. August 2026 um 08:54
    • #3.129
    Zitat von Eisprinz

    Capisce.

    No. Ma è salsiccia.

  • Spengler
    Loki
    • 15. August 2026 um 08:56
    • #3.130
    Zitat von Eisprinz

    es lachhaft ist, dass man so einen Schmarrn veröffentlicht,

    Ds müsstest aber dem Herrn Sellner verklickern, der hat den Schmarrn veröffentlicht...Alles andere war nur ein Bumerang.

    Einmal editiert, zuletzt von Spengler (15. August 2026 um 09:06)

  • Spengler
    Loki
    • 18. August 2026 um 11:09
    • #3.131
    Zitat von VincenteCleruzio

    Das soll laut ORF Oberösterreich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein. In OÖ wird (2024) von der "Bergrettung OÖ" pro Stunde Einsatz - egal wie viele Bergretter mitgewirkt haben - 460 Euro verrechnet, bei schwierigen Einsätzen (zB in der Nacht) das Doppelte, also 920 Euro.

    In Salzburg dagegen pro Retter und Stunde ( "Die Kosten für einen Einsatz betragen ab 1.1.25 58,50 € pro Mann/Frau pro Stunde; Mindestsatz 315,00 €" {= also zB auch bei einem Einsatz mit 1 bis 6 Mann, der nur 1 Stunde gedauert hat, ein "Pauschale"}).

    In Tirol kosten laut ORF Tirol (2025) "kleinere Einsätze mit bis zu drei Bergrettern" "knapp 300 Euro brutto". "Bei vier bis 15 Rettern sind es knapp 600 Euro und ab 16 Rettern sind es 1180 Euro brutto die Stunde. Bei großen Rettungs- oder Suchaktionen, die sich über Tage ziehen, können die Kosten in den fünfstelligen Bereich gehen, 25.000 Euro übersteigen sie aber nie. Mehr werde von der Bergekostenversicherung, die von der Bergrettung angeboten wird, nicht gedeckt.

    Solche großen Einsätze wurden 2025 bisher 30 Mal verrechnet. Im Vergleich dazu gab es 1.500 Einsätze mit der kleinsten Pauschale. Ob jemand fahrlässig einen Einsatz auslöst, mache in einigen Fällen bei der Versicherung, aber nicht bei der Bergrettung einen Unterschied. „Wir nehmen keine Wertung vor“, sagt der Bergrettungs-Finanzreferent Maximilian Riml gegenüber dem ORF Tirol".

    Weils da um die Kosten gegangen ist, es könnte teuer für sie werden:

    "VENT. 36 Menschen, darunter Familien mit Kinderwagen, gerieten vor kurzem bei Vent in Tirol in Bergnot. Für die drei Familien aus Österreich, den USA, Belgien und Großbritannien könnte der Einsatz nun ein teures Nachspiel haben.

    Die Gruppe war von der Bergstation der Wildspitzbahn zu einer Wanderung aufgebrochen. Während der Tour kamen die Familien teilweise vom markierten Weg ab und gerieten mehrfach in unwegsames sowie risikoreiches Gelände. Zwei Gruppenmitglieder setzten schließlich einen Notruf ab.

    Mit zwei Rettungshubschraubern wurden 14 der 36 Personen geborgen, vier davon mit einem Seil. Die übrigen 22 Wanderer brachte die Bergrettung Sölden zu Fuß ins Tal. Verletzt wurde niemand. Ein Polizeisprecher erklärte später, die Ausrüstung der Gruppe sei "gleich null" gewesen. Die Wanderer waren zudem mit Kinderwagen unterwegs.


    Kosten für Bergrettung und Hubschrauber

    Allein für den Einsatz der Bergrettung Tirol dürften nach Angaben des Söldener Bergrettungschefs Franz-Josef Fiegl rund 3500 Euro anfallen. "Weil’s ein Großeinsatz war, der fast drei Stunden dauerte, dafür werden pro Stunde 1244 Euro fällig", sagte Fiegl der "Tiroler Tageszeitung".

    • Lesen Sie auch: Mit Kinderwagen auf 2325 Metern: 36-köpfige Gruppe muss gerettet werden

    Zusätzlich standen zwei Hubschrauber im Einsatz. Roy Knaus, Betreiber des Rettungshubschraubers Martin 8, bezifferte dessen Einsatz gegenüber "Rosenheim24" mit rund 15.000 Euro. Für Bergrettung und diesen Hubschrauber ergeben sich damit bereits Kosten von rund 18.500 Euro. Dazu kommen die Ausgaben für den zweiten Hubschrauber. Wie hoch die Gesamtrechnung letztlich ausfällt, ist offen.

    Versicherung könnte entscheidend sein

    Entscheidend dürfte sein, ob die Familien über eine Bergekostenversicherung verfügen. Die Bergrettung Tirol weist darauf hin, dass Einsätze im Gebirge kostenpflichtig sein können. Eine Fördermitgliedschaft umfasst etwa eine Versicherung für Such-, Bergungs- und Rettungskosten einschließlich notwendiger Hubschraubereinsätze."

    Mit Kinderwagen in Bergnot geraten: Jetzt droht eine hohe Rechnung
    36 Menschen, darunter Familien mit Kinderwagen, gerieten vor kurzem bei Vent in Tirol in Bergnot. Für die drei Familien dürfte der Rettungseinsatz nun ein…
    www.nachrichten.at
  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 18. August 2026 um 14:54
    • #3.132

    Inzwischen scheinen sich laut Tiroler Tageszeitung alle "Bergrettungsvereine" Österreichs auf ein einheitliches Kostenmodell geeingt zu haben, nach dem bei "kleinen" (bis zu drei Retter:Innen), "mittleren" (4 bis 15 Retter:Innen" und "großen Einsätzen" (16 und mehr Retter:Innen) pro Einsatzstunde ca 300 bzw 600 bzw 1.200 Euro verlangt werden.

  • Spengler
    Loki
    • 18. August 2026 um 15:31
    • #3.133
    Zitat von Spengler

    Entscheidend dürfte sein, ob die Familien über eine Bergekostenversicherung verfügen. Die Bergrettung Tirol weist darauf hin, dass Einsätze im Gebirge kostenpflichtig sein können. Eine Fördermitgliedschaft umfasst etwa eine Versicherung für Such-, Bergungs- und Rettungskosten einschließlich notwendiger Hubschraubereinsätze."

    VincenteCleruzio falls die eine Versicherung gehabt haben, ist das auch sicher, dass die zahlt oder im Regress zurückfordert? Das war ja schon grob fahrlässig wie die den Einsatz provoziert haben.

  • beckman99
    NHL
    • 18. August 2026 um 15:35
    • #3.134

    glaub kaum dass dir vincente darauf ne antwort geben kann. ist ja schließlich anwalt und net versicherungsmakler.

  • gm99
    Biertrinker
    • 18. August 2026 um 15:47
    • #3.135
    Zitat von beckman99

    glaub kaum dass dir vincente darauf ne antwort geben kann. ist ja schließlich anwalt und net versicherungsmakler.

    Abgesehen davon, dass Vincente kein Anwalt ist: Warum soll ein Versicherungsmakler, dessen Aufgabe es ist, Versicherungsprodukte bestmöglich an Kunden zu verkaufen, ein Experte in Sachen Regress sein? Damit befasst sich zunächst die Rechtsabteilung der zuständigen Versicherung und im Streitfall Rechtsanwälte. Im Normalfall ist da kein Makler involviert, außer der Versicherungsnehmer verkündet ihm den Streit, weil er ihn bei Vertragsabschluss nicht darüber aufgeklärt hat, dass er regresspflichtig werden kann, wenn er mit Balletschuhen und Tütu auf den Glockner tanzt.

  • beckman99
    NHL
    • 18. August 2026 um 15:50
    • #3.136
    Zitat von gm99

    Abgesehen davon, dass Vincente kein Anwalt ist: Warum soll ein Versicherungsmakler, dessen Aufgabe es ist, Versicherungsprodukte bestmöglich an Kunden zu verkaufen, ein Experte in Sachen Regress sein? Damit befasst sich zunächst die Rechtsabteilung der zuständigen Versicherung und im Streitfall Rechtsanwälte. Im Normalfall ist da kein Makler involviert, außer der Versicherungsnehmer verkündet ihm den Streit, weil er ihn bei Vertragsabschluss nicht darüber aufgeklärt hat, dass er regresspflichtig werden kann, wenn er mit Balletschuhen und Tütu auf den Glockner tanzt.

    wenn du das eh alles weißt...

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 18. August 2026 um 16:34
    • #3.137

    Spengler , tut mir Leid, ich kenne die Versicherungsverträge nicht, die da üblicherweise abgeschlossen werden.

    Wie Du vermutlich richtig annimmst, wird bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit zumindest Regress vereinbart werden.

    Alleine "grobe Fahrlässigkeit" = Sorglosigkeit deutlich über dem üblichen Maß an alpin gefährlichem Verhalten bei den Geretteten festzustellen, wird im konkreten Einzelfall nicht immer leicht sein. Sind doch unter den Geretteten auch Menschen aus den USA, GB und Belgien, womöglich aus Gegenden ohne Berge, die nicht die geringste Ahnung haben, was sie in über 2.000 Meter Seehöhe alles erwarten kann an Wetterumschwüngen etc und wie man sich davor wappnen kann.

    Als bekennender Flachlandkalabrier, der lange Zeit direkt neben der Klinik in Innsbruck gewohnt und gearbeitet und im Laufe der Zeit gelernt hat, all die Rettungshubschrauber gar nicht mehr zu hören, habe ich es längst aufgegeben, mir den Kopf über den alpinen Irrsinn zu zerbrechen: Über all die Lawinen-, Bergsteiger- und -wanderertoten und -verletzten. Und welche Rolle die heimische Tourismusindustrie dabei spielt (mir reicht, dass ich sie als Selbständiger auch noch mit einer Landesabgabe fördern muss!).

    Und über die Rolle der Liftunternehmen, die anscheinend ohne weiteres Passagiere mit Kinderwägen auf über 2.000 Meter zum Bergwandern hinaufbringen.

    Einmal editiert, zuletzt von VincenteCleruzio (18. August 2026 um 16:42)

  • 3glav
    eShaTgesChnEit
    • 18. August 2026 um 16:41
    • #3.138

    Meinen Infos nach zahlen die Versicherungen auch bei leichter Fahrlässigkeit. Bei grober Fahrlässigkeit oder gar vorsätzlichem Handeln steigen sie aus (bzw. wird regressiert).

    Wo die Grenze zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit liegt, werden wohl (meiner laienhaften Einschätzung nach) die Versicherungsexperten je nach dem genauen Sachverhalt individuell beurteilen müssen. Könnte mir vorstellen, dass sie sich da im Zweifelsfall auch eines Alpinsachverständigen bedienen werden.

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 18. August 2026 um 16:41
    • #3.139
    Zitat von beckman99

    glaub kaum dass dir vincente darauf ne antwort geben kann. ist ja schließlich anwalt und net versicherungsmakler.

    Beides stimmt nicht. Vincente hat aber einen Sohn, der ein Versicherungsmakler ist. Hat derzeit aber anscheinend "Wichtigeres zu tun", als mit seinem Vater kommunizieren zu wollen.

  • 3glav
    eShaTgesChnEit
    • 18. August 2026 um 16:49
    • #3.140
    Zitat von VincenteCleruzio

    Als bekennender Flachlandkalabrier, der lange Zeit direkt neben der Klinik in Innsbruck gewohnt und gearbeitet und im Laufe der Zeit...

    Ich würd drauf wetten, dass es in Kalabrien weniger Flachland gibt, als in Tirol! 8o

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 18. August 2026 um 16:56
    • #3.141
    Zitat von 3glav

    Ich würd drauf wetten, dass es in Kalabrien weniger Flachland gibt, als in Tirol! 8o

    Mich hat das Aspromontegebirge, in das ich hingeboren worden bin, genauso angewidert wie jetzt die Nordkette, die Hohe Salve, das Spritzkübler Horn usw. An der Mole von Riggiu habe ich die Freuden des Flachen entdeckt, das mir hier im Forum dankenswerterweise so oft begegnet.

  • Eisprinz
    Prinz der Herzen
    • 18. August 2026 um 16:56
    • #3.142

    Ich würde es auch nicht korrekt finden, dass ein Flachländler, nur aus dem Grund, dass es in seiner Heimat keine Berge gibt, in so einem Fall von der groben Fahrlässigkeit freigesprochen werden würde.
    Solange es sich um einen erwachsenen, geistig zurechnungsfähigen Menschen handelt, sollte man erwarten können, dass dieser sich dennoch über die Gegebenheiten und die Gefahren im alpinen Gelände, in das man vorhat sich mit Kindern im Kinderwagen zu begeben, informiert. Auch und gerade wenn, man keine Berge bei sich zu Hause hat.
    Aber die Versicherungen sind eh nicht gerade dafür bekannt, anstandslos und gerne Geld auszugeben.

  • Ösi-Power
    NHL
    • 18. August 2026 um 16:58
    • #3.143
    Zitat von VincenteCleruzio

    habe ich die Freuden des Flachen entdeckt, das mir hier im Forum auch so oft begegnet.

    :veryhappy::thumbup:Genial

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 18. August 2026 um 17:31
    • #3.144
    Zitat von Eisprinz

    Ich würde es auch nicht korrekt finden, dass ein Flachländler, nur aus dem Grund, dass es in seiner Heimat keine Berge gibt, in so einem Fall von der groben Fahrlässigkeit freigesprochen werden würde. ...

    Hätte ich für Dich den ursprünglichen, noch längerenText nicht streichen sollen.

    Ortsfremde, die keine Ahnung von alpinen Gefahren auch auf Wanderwegen haben, haben sich im Einzelfall womöglich sogar erkundigt. ZB an der Rezeption ihres Hotels. Und dabei womöglich die Info erhalten: "Locker möglich, die geplante Tour mit dem Kinderwagen". Das Wetter freilich ist nicht Thema gewesen bei diesem Gespräch. Usw, usw, usw.

    "Das Leben ist ein einziges Kommunikationsproblem" (© VincenteCleruzio). Fix.

  • DennisMay
    Laptopbesitzer
    • 18. August 2026 um 18:24
    • #3.145

    Wow, wie planlos sind die Herren Wess, Böhmdorfer, Ainedter in ihrem Beruf?

    Mutmaßlicher Betrüger bot Grasser-Verteidigung gefälschtes Material über Richterin an
    Mit gefälschten Unterlagen wurde eine Bestechlichkeit der Buwog-Richterin behauptet. Der Mann, der die Papiere anbot, soll über Grassers Anwalt Geld bekommen…
    www.derstandard.at
  • Online
    Bobby
    NHL
    • 18. August 2026 um 18:32
    • #3.146

    Ich habe es erst am Samstag wieder im Venediger-Gebiet erlebt.

    Falscher Ehrgeiz, fehlende Planung, falsches Schuhwerk, Selbstüberschätzung und dann reine Angst die gefährliche Stelle nochmals zu passieren, nachdem man sich auf den Gipfel gequält hat für Instagram und Co.
    Der männliche Part der 3er Gruppe mit 2 Frauen war es dann fast noch am Ende zu stolz um Hilfe zu fragen, obwohl eine der Frauen ihn fast dazu gezwungen hat.

    Seine Aussage am Ende der Situation: "Hätten wir halt den Hubschrauber und Bergrettung angerufen, die müssen ja jeden von den Bergen sicher runterbringen (im feinen Hochdeutsch)...

    Meine Antwort: "Bei di Deitschn überleg ma ins des in Zukunft".

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 18. August 2026 um 18:43
    • #3.147
    Zitat von Eisprinz

    Ich würde es auch nicht korrekt finden, dass ein Flachländler, nur aus dem Grund, dass es in seiner Heimat keine Berge gibt, in so einem Fall von der groben Fahrlässigkeit freigesprochen werden würde. ...

    Und einen hab' ich noch (auch an mich selbst gerichtet🧐)!

    Für die meisten, wenn nicht gar alle der geretteten "ortsfremden Flachländler" - Touristen aus Nah (BE) und Fern (USA) - wird sich die Frage des Regresses wegen "grober Fahrlässigkeit" gar nicht stellen. Warum nicht? Weil sie gar keine Versicherungen zwecks Bergrettung abgeschlossen hatten.

    Gut möglich, dass dieser Fall medial gepusht worden ist, die Mitgliedschaft bei bzw das Fördern der Bergrettungen samt der damit verbundenen Bergrettungsversicherungen zu "fördern".

    2 Mal editiert, zuletzt von VincenteCleruzio (18. August 2026 um 19:32)

  • 3glav
    eShaTgesChnEit
    • 18. August 2026 um 18:58
    • #3.148
    Zitat von Bobby

    Ich habe es erst am Samstag wieder im Venediger-Gebiet erlebt.

    Falscher Ehrgeiz, fehlende Planung, falsches Schuhwerk, Selbstüberschätzung und dann reine Angst die gefährliche Stelle nochmals zu passieren, nachdem man sich auf den Gipfel gequält hat für Instagram und Co.
    Der männliche Part der 3er Gruppe mit 2 Frauen war es dann fast noch am Ende zu stolz um Hilfe zu fragen, obwohl eine der Frauen ihn fast dazu gezwungen hat.

    Seine Aussage am Ende der Situation: "Hätten wir halt den Hubschrauber und Bergrettung angerufen, die müssen ja jeden von den Bergen sicher runterbringen (im feinen Hochdeutsch)...

    Meine Antwort: "Bei di Deitschn überleg ma ins des in Zukunft".

    Alles anzeigen

    ...und das im feinsten Oschttirolerisch! ;)

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 18. August 2026 um 20:10
    • #3.149
    Zitat von DennisMay

    Wow, wie planlos sind die Herren Wess, Böhmdorfer, Ainedter in ihrem Beruf?

    Schon lange nicht mehr so gelacht.

    Ein obdach-, arbeits-, mittel- und zahnloser verwahrloster 60jähriger ex-Forensik-ITler ohne Smartphon und PC verspricht, aus den Tiefen des Internets gelöschte Kommunikation ans Tageslicht zu bringen, und verarscht nach Strich und Faden beginnend am (sic!) 1. April 2025 die "Staranwälte" rund um die "weiße Weste" KHG und seinen Trauzeugen "bar-aufs-Handerl" Meischi, der die Aussage als Zeuge verweigert unter Berufung auf das "Anwaltsgeheimnis", weil er als "Hilfskraft" des Anwalts und ex-Justizministers Böhmdorfer agiert habe.

    Wo bleibt die Löwingerbühne, wenn man sie braucht!

    Nachtrach und Empfehlung: Die heute erschienene Ausgabe des FALTER mit all den Details dieser Causa lesen. Auch und gerade, wie viel gute Aufklärungsarbeit die StA Wien und das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung geleistet haben.

    7 Mal editiert, zuletzt von VincenteCleruzio (18. August 2026 um 22:53)

  • weile19
    TSN hockey insider
    • 18. August 2026 um 20:22
    • #3.150

    Wenn sich das jemand für eine Assi TV Folge auf RTL ausgedacht hätte, wär das sicher dankend abgelehnt worden :D

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