skifahren in den usa ist ziemlich teuer, aber wie dimitri geschrieben hat, es gibt auf der anderen seite dafür skigebiet übergreifende saisonkarten ab 600 dollar. ich habe null interesse in die staaten zu fahren, aber der schnee in nordamerika soll, wie auch hansi knaus erzählt hat, viel trockener, kein eis und damit griffiger sein.
Dies und Das - der Plauderthread
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skifahren in den usa ist ziemlich teuer, aber wie dimitri geschrieben hat, es gibt auf der anderen seite dafür skigebiet übergreifende saisonkarten ab 600 dollar. ich habe null interesse in die staaten zu fahren, aber der schnee in nordamerika soll, wie auch hansi knaus erzählt hat, viel trockener, kein eis und damit griffiger sein.
Ich geh davon aus, du sprichst von Naturschnee. Da ist es eine Frage der Luftfeuchigkeit bzw. der Temperatur beim Schneefall. Ich glaub nicht, dass das in Nordamerika generell so ist, aber die Schigebiete liegen teilweise einfach viel höher als bei uns. Dementsprechend ist es auch kälter und der Schnee trockener.
Maschinenschnee wird vermutlich überall gleich sein. Ob die Pisten dann eisig sind, ist halt auch eine Frage des laufenden Neuschneezuwachses bzw. auch der Frequenz auf den Pisten. Ich kenne die Schigebiete in den USA nicht aus eigener Erfahrung, aber möglicherweise wimmelt es dort auch nicht so wie etwa in unseren Topdestinationen.
Ich für meinen Teil geh sowieso lieber eine Schitour, aber wenn schon, dann bevorzuge ich kleine Schigebiete, die nicht so frequentiert sind...und dort ist es in der Regel auch kostengünstiger...
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350 Dollar - das ist schon sportlich...
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Da hamma ja noch etwas Luft nach oben
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Und weil wird grad beim Thema Skifahren sind.
Wer von euch hat im Kindesalter noch so richtig "gebrettelt"? Da hast dir nämlich richtigen Wadl für das Skifahren geholt 👍😁
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Und weil wird grad beim Thema Skifahren sind.
Wer von euch hat im Kindesalter noch so richtig "gebrettelt"? Da hast dir nämlich richtigen Wadl für das Skifahren geholt 👍😁
Oh ja, als Kinder haben wir den Schnee auf dem Hügel hinter unseren Häusern flach gebrettelt, um einen Übungshang zu haben.
Das waren erst mal 2 Tage Arbeit bevor der Skispaß begann.
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Same here!
Die Terasse "präpariert"... -
Oh ja, als Kinder haben wir den Schnee auf dem Hügel hinter unseren Häusern flach gebrettelt, um einen Übungshang zu haben.
Das waren erst mal 2 Tage Arbeit bevor der Skispaß begann.
plus: ganz wichtig war bei uns immer - der Bau einer Großschanze!



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Extrem viel gebrettelt. Einmal haben wir die Kamelbuckel nachgebaut. In Wahrheit waren das nur Hügerln aber ich hab mich gefühlt wie der Uli Spieß beim Druberfahren

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plus: ganz wichtig war bei uns immer - der Bau einer Großschanze!



... plus der Slalom mit Haselnussstauden


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plus: ganz wichtig war bei uns immer - der Bau einer Großschanze!



Ja auch die bauten wir, haben sie dann Abends zusätzlich mit der Gießkanne und Wasser bearbeitet um ja alles noch drastischer zu machen.
Unser Hauptaugenmerk aber galt der Abfahrt. Auf einer Wiese begannen wir Richtung Waldlichtung zu bretteln, ging auch kurz durch Nachbars Garten, im Wald dann gleich mal steil bergauf Richtung "Lusch'nkapelle". Im Herbst gingen wir mit "Pletza" (eine Art Hacke) durch den Wald um unsere Schneise von diversen Nachwuchs (Bäume, Sträucher, Äste) freizuhalten. Das war dann *unsere Streif*- die war wirklich nicht OHNE! Früher war's halt so (70er jahre) dass beide Elternteile arbeiten gegangen sind und daher niemand ob der "Gefährlichkeit" der Strecke wirklich bescheid wusste. Also durften wir relativ vieles machen im erlaubten rahmen machen
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Bei uns war es in der Kindheit das Bauen der möglichst längsten, steilsten und schnellsten Bobbahn durch den Wald ober meinem Elternhaus. Mit unseren Stingelbobs präpariert (die dünnen Plastikbobs mit Bremsen waren verpönt), gegossen, damit es eisig wird und mit Schanzen versehen war das Tempo zwischen großen Fichten durch für heutige Verhältnisse fast gemeingefährlich.
Wunderschöne Erinnerungen, trotz der einen oder anderen Frontaldetonation mit einem Baum. Ich glaube, dass sowas heute schwer möglich wäre, ohne dass die Eltern eine Anzeige wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht bekommen würden.
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Bei uns war es in der Kindheit das Bauen der möglichst längsten, steilsten und schnellsten Bobbahn durch den Wald ober meinem Elternhaus. Mit unseren Stingelbobs präpariert (die dünnen Plastikbobs mit Bremsen waren verpönt), gegossen, damit es eisig wird und mit Schanzen versehen war das Tempo zwischen großen Fichten durch für heutige Verhältnisse fast gemeingefährlich.
Wunderschöne Erinnerungen, trotz der einen oder anderen Frontaldetonation mit einem Baum. Ich glaube, dass sowas heute schwer möglich wäre, ohne dass die Eltern eine Anzeige wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht bekommen würden.
klingt schon einigermaßen gefährlich, aber ich rede mir immer ein, unsere generation konnte besser mit gefahren umgehen, da es damals noch keine helikopter eltern gab.
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klingt schon einigermaßen gefährlich, aber ich rede mir immer ein, unsere generation konnte besser mit gefahren umgehen, da es damals noch keine helikopter eltern gab.
...und keine Handys

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... plus der Slalom mit Haselnussstauden


Ich hab mit den Stöcken auf die Kirschbaumäste gehaut, hat geklungen wie die Kippstangen.
Und Opa hat mich angefeuert, sofern ich mich richtig an die lauten Worte erinnere, kann mich aber auch täuschen weil ich dann sehr oft, sehr rasch wieder im Haus war 😅...
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klingt schon einigermaßen gefährlich, aber ich rede mir immer ein, unsere generation konnte besser mit gefahren umgehen, da es damals noch keine helikopter eltern gab.
Ich glaube, dass Fitness und vor allem Körpergefühl damals bei Kindern und Jugendlichen um Welten besser ausgeprägt waren.
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Ich glaube, dass Fitness und vor allem Körpergefühl damals bei Kindern und Jugendlichen um Welten besser ausgeprägt waren.
...mit Sicherheit. Aber das war halt auch learning by doing! Woher soll's kommen, wenn's lieber Playstation spielen als Baumhaus bauen...
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Denkt’s halt auch dran, dass es sowas wie eine Survivorship Bias gibt, sprich dass die Fälle wo es nicht gut ausgegangen ist Jahrzehnte danach nicht nostalgisch darüber schreiben wollen oder können.
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Ich glaube, dass Fitness und vor allem Körpergefühl damals bei Kindern und Jugendlichen um Welten besser ausgeprägt waren.
das stimmt mit sicherheit. ne freundin von mir ist turnlehrerin. die erzählt immer, dass kaum ne turnstunde vergeht in der sich keiner weh tut. und dass auf so patscherte art und weise. da wird ne bank eingehängt an der sprossenwand auf der schüler ne handvoll sit ups machen sollen und es immer noch schaffen dabei von der bank zu fallen. keine ahung wie das geht.
wie auch immer, es gehört ein bissi glück dazu die eigene kindheit oder jugend zu überleben, denn egal wie du beieinander bist, wennst mit nem schlitten bei höherer geschwindigkeit nen baum küsst, dann nutzt dir sportlicher zu sein auch nichts mehr.
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Denkt’s halt auch dran, dass es sowas wie eine Survivorship Bias gibt, sprich dass die Fälle wo es nicht gut ausgegangen ist Jahrzehnte danach nicht nostalgisch darüber schreiben wollen oder können.
Glaube ich auch, wenn ich jetzt manchmal zurück denke war schon oft sehr viel Glück dabei. Und der Grad zwischen schwerer Unfall bzw. Tod und gut gegangen ein schmaler.
Ist halt auch der Unterschied zwischen Kind und Erwachsener.
Früher Hirn aus und überall runter geschossen ohne nachdenken, und das ohne Helm etc.
Jetzt denkt man überall zuerst was alles passieren könnte bzw. welche Verletzungen es abgeben könnte.
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Jetzt denkt man überall zuerst was alles passieren könnte bzw. welche Verletzungen es abgeben könnte.
Darüber haben wir vor 40 Jahren genauso nachgedacht.
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Darüber haben wir vor 40 Jahren genauso nachgedacht.
der große Unterschied zu damals ist mMn die 7/24 Erreichbarkeit per Handy/Internet - ich musste als Kid zum Frühstuck/Mittagessen/Abendessen/Schlafen (wenn keine Schule) zu Hause sein - den Rest des Tages war ich mit gleichaltrigen (anonym) im Freien unterwegs. Wie sich meine Eltern dabei gefühlt haben, weiß ich nicht

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der große Unterschied zu damals ist mMn die 7/24 Erreichbarkeit per Handy/Internet - ich musste als Kid zum Frühstuck/Mittagessen/Abendessen/Schlafen (wenn keine Schule) zu Hause sein - den Rest des Tages war ich mit gleichaltrigen (anonym) im Freien unterwegs. Wie sich meine Eltern dabei gefühlt haben, weiß ich nicht

des war halt mal der standard. ich höre noch wie einer nach dem anderen nach und nach zum mittagessen gerufen wurde und wir dem ruf widerwillig gefolgt sind. oben angekommen alles schnell in sich hineingeschlungen, weil, ma hätt ja glatt unten was verpassen können
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Es ist halt so, dass die Eltern da gefordert sind. Das Telefon gehört eingeschränkt. Das Hauptproblem sind halt aber dann die Eltern, dies nicht interessiert bzw die ihr Ruh haben wollen, die die Kinder machen lassen was sie wollen am Handy. Als Elternteil stoßt halt bald mal an die Grenzen, auch wenn du selbst die Handynutzung einschränkst, weils eben nicht alle tun.Ich werde meinen Kinder z.B diesen TikTok Schrott nicht erlauben. Bin letztens im Bus hinter einen ca 12j gesessen und hab mitgschaut was der sich da für einen Blödsinn ansieht. Das ist doch nur Stumpfsinn. Ein Video nach dem andren 1/2h ... war danach richtig neben der Spur. Dass da die Kids Probleme bekommen ist mMn sonnenklar. Die Politik reagiert hier viel zu langsam.. Bin gesoannt auf die kommenden diversen Gerichtsurteile in den USA
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Darüber haben wir vor 40 Jahren genauso nachgedacht.
Also als ich meinen geliebten Fußball aus der Sill rausholen musste, sonst hätte ich bis zum nächsten Geburtstag, Ostern etc keinen neuen bekommen, kein einziges Mal darüber nachgedacht, dass wenn noch einen Schritt, Wasser bis ca Bauch, dann in der Strömung und weg.
Gleiches gilt beim Schifahren, kein Hügel zu hoch kein Sprung zu weit.
Und genug Verletzungen davon getragen. 10 Fingerbrüche, 2 mal Arm plus eine schwere Knieverletzung alles bis 12

Aber davor nachgedacht was passieren könnte...nie.
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