NHL: Heute Nacht Start in die 87. Saison, Brandner gleich im Einsatz
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marksoft -
8. Oktober 2003 um 10:59 -
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Während man in Österreich gespannt dem Saisonstart in der NHL entgegenfiebert und auf den ersten Auftritt von Christoph Brandner bei den Minnesota Wild heute Nacht wartet, hängen düstere Wolken über der 87. NHL Saison. Für das kommende Jahr wird ein Tarifstreit erwartet.
Heute Nacht startet die NHL, die beste Eishockey Liga der Welt, in eine neue, ihre 87. Spielzeit. Dabei haben in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem die finanziellen Probleme vieler Teams für Schlagzeilen gesorgt. Insgesamt bauten die Clubs in der vergangenen Saison nicht weniger als 300 Millionen Dollar Verlust. Die Saison 03/04 ist zudem die letzte Saison, i nder das Collective Bargaining Agreement (CBA) gültig ist. Am 15. September des kommenden Jahres wird diese Vereinbarung auslaufen und es wird allgemein erwartet, dass es zwischen der Spielergewerkschaft NHLPA und der NHL harte Verhandlungen geben wird. Die Spieler wollen mehr Geld, die Vereine ob der angespannten Finanzsituation weniger Löhne bezahlen. Die Situation erinnert stark an die Saison 1994/95, als es einen Lockout in der NHL gab und man genau 103 Tage verhandelte. Damals gingen viele Spieler nach Europa, um in den spielfreien Monaten in Nordamerika zumindest bei den europäischen Clubs Geld zu verdienen. Diese Situation könnte sich auch in der Saison 04/05 wiederholen, wobei hier erwartet wird, dass die NHL Spieler wenn überhaupt eher in die dann in der ersten Saison befindlichen WHA wechseln werden. Die Töne wurden auf alle Fälle in den letzten Tagen im Hinblick auf das auslaufende CBA immer härter, sogar ein völliges Aussetzen der übernächsten Saison wurde schon angedroht. Es geht um's liebe Geld der NHL Superstars, die schon jetzt nicht am Hungertuch nagen. Seit dem lezten Lockout hat sich das durschnittliche Gehalt eines NHL Spielers um 235% auf 1,79 Millionen Dollar pro Jahr in die Höhe geschraubt. Dass die Clubs bei 300 Millionen Dollar Verlust da nicht mehr mitmachen können oder wollen scheint einleuchtend. Zudem sind die Gehaltskosten bei den Teams im Vergleich zu den anderen nordamerikanischen Profiligen zu hoch und der Ruf nach einer Gehaltsobergrenze pro Club wird immer lauter. Noch dazu wird damit gerechnet, dass die NHL allgemein mit weniger Einnahmen rechnen muss. Die Eisarenen sind teilweise nur mehr schlecht gefüllt und auch im TV sind die Einschaltquoten bescheidener geworden. Im Westen und Osten nichts Neues bei den Favoriten In den vergangenen Monaten wurden aus den oben genannten Gründen bei vielen Teams die teuren Top-Stars ausgemustert und das Budget entlastet. Superstars wie Paul Kariya mussten sogar Einkommenseinbussen von knapp 90 Prozent akzeptieren, um bei einem neuen Team unterzukommen. Dafür spielt er nun mit einem alten Weggefährten, Teemo Selanne, bei den Colorado Avalanche, das sogleich zum Top Favoriten auf den Stanley Cup aufstieg, denn man hatte mit Peter Forsberg, Milan Hejduk und Joe Sakic schon zuvor drei Superstars in seinen Reihen. Lediglich im Tor scheinen die Avalanche Schwächen aufzuweisen. Top Goalie Patrick Roy hat seine Karriere beendet, für ihn steht nun der Schweizer David Aebischer im Tor. Ebenfalls wieder um den Titel mitspielen wollen die Detroit Red Wings, bei denen Dominic Hasek nach einem Jahr Pause ein Comeback versucht und für einen 3-Jahresvertrag 24 Millionen Dollar kassiert. Geheimtipps in der Western Conference sind wie fast jedes Jahr die St. Louis Blues, bei denen Reinhard Divis erst kürzlich aus dem Kader fiel, sowie die Minnesota Wild, die heute mit dem Österreicher Christoph Brandner in die NHL Saison starten. In der Eastern Conference dürfte wohl wieder alles über Stanley Cup Sieger New Jersey laufen. Aussenseiterchancen haben Ottawa sowie Philadelphia. Noch spannender als die Entscheidung vorne dürfte aber werden, ob die New York Rangers, teuerstes Team der NHL, nach sechs erfolglosen Jahren endlich wieder einmal in die Play Offs kommen können. Aus österreichischer Sicht wird die kommende NHL Saison wohl so viel Aufmerksamkeit wie selten zuvor erhalten. Durch das Engagement von Christoph Brandner werden Eishockey - Ergebnisse aus Nordamerika auch in Österreich in den Medien breitere Berichterstattung erhalten. Auch in Zukunft könnten rot-weiss-rote Spieler in der NHL für Schlagzeilen sorgen. Sollte es eine Saison 04/05 geben stehen mit Thomas Vanek und Oliver Setzinger zwei weitere österreichische Nachwuchsspieler in den Startlöchern für eine Karriere in der besten Eishockey Liga der Welt.
Heute Nacht startet die NHL, die beste Eishockey Liga der Welt, in eine neue, ihre 87. Spielzeit. Dabei haben in den vergangenen Wochen und Monaten vor allem die finanziellen Probleme vieler Teams für Schlagzeilen gesorgt. Insgesamt bauten die Clubs in der vergangenen Saison nicht weniger als 300 Millionen Dollar Verlust. Die Saison 03/04 ist zudem die letzte Saison, i nder das Collective Bargaining Agreement (CBA) gültig ist. Am 15. September des kommenden Jahres wird diese Vereinbarung auslaufen und es wird allgemein erwartet, dass es zwischen der Spielergewerkschaft NHLPA und der NHL harte Verhandlungen geben wird. Die Spieler wollen mehr Geld, die Vereine ob der angespannten Finanzsituation weniger Löhne bezahlen. Die Situation erinnert stark an die Saison 1994/95, als es einen Lockout in der NHL gab und man genau 103 Tage verhandelte. Damals gingen viele Spieler nach Europa, um in den spielfreien Monaten in Nordamerika zumindest bei den europäischen Clubs Geld zu verdienen. Diese Situation könnte sich auch in der Saison 04/05 wiederholen, wobei hier erwartet wird, dass die NHL Spieler wenn überhaupt eher in die dann in der ersten Saison befindlichen WHA wechseln werden. Die Töne wurden auf alle Fälle in den letzten Tagen im Hinblick auf das auslaufende CBA immer härter, sogar ein völliges Aussetzen der übernächsten Saison wurde schon angedroht. Es geht um's liebe Geld der NHL Superstars, die schon jetzt nicht am Hungertuch nagen. Seit dem lezten Lockout hat sich das durschnittliche Gehalt eines NHL Spielers um 235% auf 1,79 Millionen Dollar pro Jahr in die Höhe geschraubt. Dass die Clubs bei 300 Millionen Dollar Verlust da nicht mehr mitmachen können oder wollen scheint einleuchtend. Zudem sind die Gehaltskosten bei den Teams im Vergleich zu den anderen nordamerikanischen Profiligen zu hoch und der Ruf nach einer Gehaltsobergrenze pro Club wird immer lauter. Noch dazu wird damit gerechnet, dass die NHL allgemein mit weniger Einnahmen rechnen muss. Die Eisarenen sind teilweise nur mehr schlecht gefüllt und auch im TV sind die Einschaltquoten bescheidener geworden. Im Westen und Osten nichts Neues bei den Favoriten In den vergangenen Monaten wurden aus den oben genannten Gründen bei vielen Teams die teuren Top-Stars ausgemustert und das Budget entlastet. Superstars wie Paul Kariya mussten sogar Einkommenseinbussen von knapp 90 Prozent akzeptieren, um bei einem neuen Team unterzukommen. Dafür spielt er nun mit einem alten Weggefährten, Teemo Selanne, bei den Colorado Avalanche, das sogleich zum Top Favoriten auf den Stanley Cup aufstieg, denn man hatte mit Peter Forsberg, Milan Hejduk und Joe Sakic schon zuvor drei Superstars in seinen Reihen. Lediglich im Tor scheinen die Avalanche Schwächen aufzuweisen. Top Goalie Patrick Roy hat seine Karriere beendet, für ihn steht nun der Schweizer David Aebischer im Tor. Ebenfalls wieder um den Titel mitspielen wollen die Detroit Red Wings, bei denen Dominic Hasek nach einem Jahr Pause ein Comeback versucht und für einen 3-Jahresvertrag 24 Millionen Dollar kassiert. Geheimtipps in der Western Conference sind wie fast jedes Jahr die St. Louis Blues, bei denen Reinhard Divis erst kürzlich aus dem Kader fiel, sowie die Minnesota Wild, die heute mit dem Österreicher Christoph Brandner in die NHL Saison starten. In der Eastern Conference dürfte wohl wieder alles über Stanley Cup Sieger New Jersey laufen. Aussenseiterchancen haben Ottawa sowie Philadelphia. Noch spannender als die Entscheidung vorne dürfte aber werden, ob die New York Rangers, teuerstes Team der NHL, nach sechs erfolglosen Jahren endlich wieder einmal in die Play Offs kommen können. Aus österreichischer Sicht wird die kommende NHL Saison wohl so viel Aufmerksamkeit wie selten zuvor erhalten. Durch das Engagement von Christoph Brandner werden Eishockey - Ergebnisse aus Nordamerika auch in Österreich in den Medien breitere Berichterstattung erhalten. Auch in Zukunft könnten rot-weiss-rote Spieler in der NHL für Schlagzeilen sorgen. Sollte es eine Saison 04/05 geben stehen mit Thomas Vanek und Oliver Setzinger zwei weitere österreichische Nachwuchsspieler in den Startlöchern für eine Karriere in der besten Eishockey Liga der Welt.