Alles anzeigenDanke für deine sachliche Einschätzung, endlich erkennt das jemand!
Ich hoffe sehr dass sich Maier nicht verletzt hat und ohne Gehirnerschütterung davon kommt.
Die Situation selbst ist leider sehr unglücklich verlaufen, aber ich finde dass es mal Zeit wäre die Regelauslegung was das checking to the head betrifft anders auszulegen.
Wenn ein Spieler, wie im konkreten Fall, seinen Kopf, in dem Moment in dem der checkenden Spieler seinen Check schon angesetzt hat, diesen in eine vulnerable Position begibt, die ein umgehen dieser vulnerablen Stelle für den checkenden Spieler unmöglich macht, sollte in der Situation nicht auf Checking to the head entschieden werden.
Eishockey ist "noch" eine Kontaktsportart in der es gilt innerhalb der Regeln die Spieler vor Verletzungen zu schützen, wenn aber ein Spieler sich selbst in eine gefährliche Situation bringt, weil er reflexartig oder warum auch immer, plötzlich entscheidet unmittelbar an der Bande sprichwörtlich seinen Kopf zu riskieren, darf nicht der Spieler der den Körperkontakt ausübt dafür mit der maximalen Zeitstrafe bedacht werden.
Wie gesagt, ich hoffe dass er sich nicht dabei verletzt hat, aber für mich war diese Situation nicht so zu pfeifen...
Das Foul und die Strafe sind wohl unbestritten und Ich will dem Maier nicht zu nahe treten aber man sieht leider auch ein wenig die Unerfahrenheit. Ein erfahrener Spieler bringt sich und seinen Kopf nicht in so eine Situation. Schumnig hatte vor zig Jahren auch so eine Situation in Villach. Ist leider ein schmerzhafter Lernprozess.