Guter und vor allem kritischer Artikel. Was mich als Außenstehenden jedoch etwas wundert, ist die Unantastbarkeit von Kai Suikkanen, der von der Kritik gänzlich ausgenommen wird.
Die großen Fragezeichen bezüglich des "Königstransfers" von Suhonen waren leider gerechtfertigt, Padakin ist ein Teichhackler mit nettem stickhandling, aber sonst wenig, Ruzicka ist kurz zusammen gefasst eine einzige Frechheit und die "ewigen Talente" auf der Torhüterposition tun mit ständig leichten Gegentoren auch das Ihrige dazu, damit eine Mannschaft völlig verunsichert auftritt. Damit hat man auf zwei der wichtigsten Positionen voll ins Klo gegriffen - beim Einser-Center und auf der Goalie-Position (Madlener mit fast 4 GT/Spiel und 86% Fangquote setzt etwas fort, das leider im Vorjahr schon in Klagenfurt begonnen hat - mit ihm im Kasten gewinnt sein Team keine Spiele).
Viel zu wenig für einen derart starken und traditionsreichen Eishockeyboden wie Vorarlberg, vor allem wenn man sieht, was Innsbruck mit wenig Budget zustande bringt.
Da muß ich dir leider recht geben.
Obwohl ich das Torhütergespann Anfang Saison noch als mutige Entscheidung befürwortet habe, ist das überhaupt nicht aufgegangen. Gerade in Phasen wie diesen, muß dir ein Torhüter auch mal ein Spiel gewinnen können. Das machen die 2 leider nicht. Ganz im Gegenteil.
Was in dem Artikel fehlt, ist Kritik an der lange Reaktionszeit der Vereinsführung.
Dem Ruzicka gehört nach 5 Spielen die Rute ins Fenster gestellt und nach 10 Spielen spätestens musst den Rauswerfen.