Wenn keiner der 8 Ösi-Vereine aus der EBEL bereit ist, für einen 25-Jährigen 1-2 Punkte "auszugeben", dann ist der besagte 25-Jährige schlicht und einfach nicht gut genug für das Niveau der EBEL bzw. in weiterer Folge nicht gut genug für das Österreichische Nationalteam bzw. für eine positive Zukunft des Österreichischen Eishockeys. Klingt hart, ist aber so. Und es sollte meiner Meinung nach nicht Aufgabe des Verbandes bzw. der Liga sein, die Qualität so weit herabzusetzen bzw. die Legionärszahlen so weit zu beschränken damit durchschnittliche Österreicher bis Mitte 30 möglichst leicht einen Verein finden können.
Ich sehe das einfach nicht so, und die Entwicklung bestätigt das meiner Meinnung nach auch.
Vor der Punkteregelung haben die Vereine mehr jungen Spielern Verantwortung übergeben müssen, mangels Importspielern, sprich Powerplay + Unterzahlspiel.
Daran sind die Spieler dann auch gewachsen.
Heute bestehen die PP und PK Formationen und die ersten 2 Linien doch überwiegend aus Ausländern.
Es wird meiner Meinung zu wenig mit Österreichern probiert, und denen auch Zeit gelassen.
Klar daß niemand nach ein paar Spielen schon das super PP aufzieht.
Ich sage nicht, daß unterdurchschnittliche einheimische Spieler in der 1.Liga mitgezogen werden sollen, Gott beware.
Aber ich finde, daß hier einfach kaum Raum für bessere Entwicklung durchschnittlicher Spieler ist.
Und das ist sehr wohl Aufgabe des Verbandes und der Liga.
Sieht man ja am Nationalteam. Wo sind hier wirkliche Führungsspieler unter 30, wie es Kalt, Unterluggauer, Koch, Hohenberger usw waren bzw sind (oder sein sollten). Vanek, Grabner, Nödl kann man nicht zahlen. Die sind schon als jugendliche ins Ausland gegangen.