In Sachen Nachwuchsarbeit hat sich keiner der Beteiligten in letzter Zeit positiv hervorgetan. Bei uns wird die U20 Serienmeister, aber schon bevor die Spieler das erste Mal eingebaut werden entscheiden irgendwelche selbsternannten Experten , dass einige sowieso zu schlecht sind?
Die Liga arbeitet seit Jahren nur noch kontraproduktiv, die Quasigastarbeiterfreigabe wird immer mehr gelockert, die Trainer schicken selbst in den Vorbereitungsspielen lieber Ausländer auf das Eis (obwohl es um nichts geht), anstatt sich die Nachwuchsspieler länger anzusehen. In der Liga sowieso jedes Jahr das gleiche Bild: in engen Situationen vertraut keiner den Jungen, aber wenn sie dann mal minimale Eiszeit bekommen soll natürlich alles perfekt laufen...Aber wenn es dann um die Nationalmannschaft geht, wird sich darüber aufgeregt dass es die Jungen nicht besser können (woher auch ohne echter Eiszeit?) oder nicht genug auf den Körper gespielt wird (woher auch wenn die Schiedsrichter alles pfeifen) und man lieber Pusshockey als gesunde Härte wie international üblich spielen lässt?
Hier muss ein radikales Umdenken her, sonst wird Österreich nie über den Status einer Fahrstuhlnation hinauskommen. Ein Kaspe, Koch, Lukas oder Trattnig hätten sich wohl unter diesen Bedingungen auch nie zu den Spielern entwickeln können, die sie heute sind traurig, aber leider wahr.
Manchen ist aber scheinbar ein künstliches Niveau mit 15 Gastarbeitern lieber, als einheimischen Nachwuchskräften dabei zuzusehen wie sie von gestandenen Profis lernen und besser werden. Die 15 Österreichregel zu kippen und dafür 2 Monate Probezeit für Transferkartenspieler einzuführen, war in Hinblick auf die Nationalmannschaft ein weiterer genialer Schachzug dieser sog. österreichischen Bundesliga.
Als Ligaboss bräuchten wir einen Typen wie Don Cherry dann würde was weiter gehen, dieses ewige Herumgeiere zwischen A und B Nation wird schon langweilig.
Da stimm ich dir voll und ganz zu. Nachwuchsarbeit ist in ganz Österreich nicht da. Oder zumindest nur bis zur U20.
Aber wenn darum geht die Jungs dann in die Kampfmannschaft einzubinden hört es sich dann auf.
Obwohl ich Dornbirn-Fan bin und die Nachwuchsarbeit dort wirklich bis jetzt sehr gut finde, bin ich mal gespannt ob sie in der EBEL weiter so handhaben.
Denn jungen Spieler in einer 2.Liga, in der nur 3 Legionäre spielberechtig sind, viel Eiszeit zu geben, ist halt doch was anderes als sie dann in ein EBEL Team mit ungleich höherem Niveu einzubinden.
Und das Problem läßt sich mit einer EBYSL auch nicht beheben, da hilft nur eine Legionärsbeschränkung wie in der DEL,.