ist zwar eher ein rückblick auf das viertelfinale gegen znaim, schneidet aber einige themen bereffend kac an, über die hier diskutiert wird.
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KAC-Goalie Rene Swette wandelt auf den Spuren von 2013
Rene Swette: Der Goalie verdrängte mit starken Saves den Finnen Pekka Tuokkola und gibt der Mannschaft den nötigen Rückhalt. Eingefleischten Fans mag diese Rochade in einer Playoff-Partie des KAC bekannt vorgekommen sein. Am 27. Februar 2013 musste Andy Chiodo nach vier Gegentoren in Graz seinen Kasten räumen. Swette wurde eingewechselt, blieb und hatte maßgeblichen Anteil am späteren Meistertitel.
Mangelnde Playoff-Erfahrung: Eine Serie zum Vergessen, werden sich die Verantwortlichen des HC Orli Znojmo wohl gedacht haben. Manager Stefan Kuhlhanek meinte nach den Picks, dass man das unbekannte Los bevorzugt. Es lag zwar auch am starken Gegner, doch müssen sich die Tschechen an der eigenen Nase nehmen. Mangelnde Playoff-Erfahrung, zeitweise zu ideenlos und mit zu viel Respekt bestritten die „Adler“ ihre Matches. Schade. Weil Adam Havlik, Peter Pucher, Ondrej Sedivy und Co. nach starkem Grunddurchgang und einer vielversprechenden Zwischenrunde das Zeug zum Aufstieg locker gehabt hätten.
Die KAC-Offensive: Die berühmte „Hex am Schläger“ ist bei der KAC-Offensive endgültig verschwunden. Ob Oliver Setzinger, Thomas Koch, Jamie Lundmark oder die Geier-Twins – die Liste der potenziellen Gewinner im Angriff ist lang. Größtes Plus: Die Linien treffen in der richtigen Zeit und können damit ein Spiel komplett in ihre Richtung drehen. Was die Zuseher von der KAC-Offensive dieser Tage geboten bekommen, ist zum Zunge schnalzen.
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Keine Playoff-Mentalität bei Znojmo
System-Umstellung: Vor der Serie waren sich alle Experten einig, dass Znojmo über die technische und eisläuferische Stärke kommen wird. Der KAC zeigte gleich von Beginn an, was die Tschechen erwartet: körperliches intensives Playoff-Hockey. Mit diesem Spielstil kamen die Südmähren über die gesamte Serie nicht zurecht. Mit Versuchen, das System auf eine härtere Gangart umzustellen, scheiterte man.
Doug Mason: Wer hätte das gedacht? Ein Trainer in Klagenfurt wird von den mitgereisten Schlachtenbummlern minutenlang gefeiert. Zynismus? Sicher nicht. Doug Mason schaffte es in kurzer Zeit, seine Cracks zum rechten Zeitpunkt wach zu rütteln. Neue Linien, ein neuer Keeper und die erforderliche Härte zeichneten die Rot-Weißen nach Masons Übernahme aus. Eine Jobgarantie ist so etwas in Klagenfurt aber noch lange nicht. Vermutlich nicht einmal dann, wenn der Meisterpokal am Neuen Platz präsentiert werden würde.
EBEL: Was schon vor Beginn der Viertelfinal-Serie klar war: Die Liga muss auf einen Publikumsmagneten bis in die neue Saison verzichten. Mit Znojmo verliert man bis September einen Hexenkessel der Liga. Die Atmosphäre in der Halle ist einmalig und nur schwer zu vergleichen. Für jeden Auswärtsfan auf alle Fälle eine Reise wert.