Vaclav - 100%ige Zustimmung. wenn man den Maßstab wie bei einer vollzähligen Mannschaft anlegt, ist manches sicher kritisch.
Doch darf man genau das nicht vergessen, dass da derzeit 1 Linie am Eis ist, der man die ICE Tauglichkeit abspricht (Steffler) oder der erst knapp 10+ Spiele in der ICE am Eis steht (Preiml). Letzterer kämpft in jedem Shift, lernt viel dazu und es mag sein, wenn man ihm weiter vertraut, dass er auch mehr zurückgeben wird als er es derzeit macht.
Die Spieleröffnung unter Einbeziehung des gesamten Teams hat mir besser gefallen als bei den anderen Spielen mit unseren Legios und Extrakönnern an Bord. Auch ist es auffällig, wenn da mal ein Pass nicht so gut ist (hoch, in den Rücken), dreht der Empfänger nicht gleich ab, sondern versucht unter allen Umständen noch das Beste daraus zu machen - das war in den Spielen vor der Ausfallorgie nicht so. Das ist eine Änderung im Mindset und auch im Teamgefüge, im Umgang miteinander!
Etwas ist uns noch aufgefallen. Die Spieler von Olympia versuchten vor dem Tor, die positionierten Verteidiger aus dem Slotbereich zu "drängen/schieben/ziehen". Das gelang ihnen in Drittel 2 sehr gut, in Drittel 1 war das Bemühen nicht bemerkbar, in Drittel 3 konnte man gut dagegen halten.
Wenn wir mal die Zuordnung in der Manndeckung verlieren, wird es sehr gefährlich. Auch das war vor dem Gegentor der Fall, weil auch 2 Spieler von Lju den Manndecker vom Torschützen im Weg gewesen sind. Daher wurde das Gegentor erst möglich.