Page hat anfangs in Salzburg sicher wertvolle Aufbauarbeit geleistet und durch seine Erfahrung und durch die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten 2-3 Jahre einen Vorsprung gegenüber dem Rest der Liga!Die letzten 2-3 Saisonen waren aber meiner Meinung nach zuviel, vor allem wenn ich danach die Arbeit von Ratushny in Betracht ziehe.
Grundsätzlich ist es ja völlig in Ordnung wenn ein Trainer ein strenges Regiment führt, nur zwischen streng sein und allen und jeden zur Schnecke zu machen ist für mich ein Unterschied, vor allem bei Personen die gar nicht am Eis stehen, stellt sich für mich dann die Frage der Sinnhaftigkeit.
Bis jetzt haben sich die Spieler Pelles Autorität unterworfen und der sportliche Erfolg ist momentan gegeben, spricht eventuell auch für den Charakter der Spieler, ist aber trotzdem die Frage ob dieser Erfolg mit einem höchst unbeliebten Trainer für eine weitere Spielzeit(en) garantiert ist.
Ich vertraue aber auf Dieter Kalt in dieser Frage die richtige Entscheidung zu treffen, er kann das sicher besser beurteilen, als wir, die Medien oder der Vorstand!
Die Saison in Ruhe fertig spielen. danach Gespräche führen, dann Vor und Nachteile abwägen und in Ruhe eine Entscheidung treffen!
Natürlich ist es das. Aber dies für die Zukunft zu klären sollte wohl das kleinste Problem sein und eben auch nach der Saison ausgesprochen werden.
Bei Page gab es auch so einige Storys, die grenzwertig waren - dennoch war er mMn ein sehr guter Trainer. Dass man irgendwann mit so einer Art an die Grenzen stößt ist unbestritten, die Frage ist, ob auch Trainer ihre Allüren ablegen können oder nicht, drum kann man bezüglich des personellen Umfelds schon klar sagen, dass sich auch diese Personen im Verein wertgeschätzt werden und ein stilvoller Umgang herrschen sollte. Hier würde ich aber Pellegrims belehrbarer einschätzen als Stloukal. Aber wie gesagt, das alles in den Medien breitzutreten, vor allem vor einer wichtigen Serie halte ich für entbehrlich.