Bereits einige Teams der ICE-Liga fielen in den letzten Tagen Omikron zum Opfer. So auch der KAC und Villach, die zuletzt vor mehr als einer Woche (6. bzw. 4. Jänner) im Einsatz waren. Angesichts der weltweit explodierenden Infektionszahlen steht auch eine Teilnahme der Weltelite am olympischen Eishockeyturnier in Peking immer mehr in der Kritik. Die NHL hat schon zu Jahresbeginn ihren Vertrag mit dem Olympischen Komitee aufgelöst, entsendet keine Spieler nach China. Die USA beispielsweise nehmen lediglich mit einem Team von großteils Collegespielern daran teil. Der internationale Eishockeyverband (IIHF) steht zwar (noch) hinter einer Austragung, doch einzelne Nationen haben berechtigte Bedenken. So auch Oliver Pilloni, der im Februar wochenlang auf Sebastian Dahm verzichten wird müssen. „Angesichts der derzeitigen Lage und der Maßnahmen in China finde ich es wahnsinnig, das Turnier auszutragen. Dadurch sind faire nationale Meisterschaften in Gefahr.“ Derzeit geht der KAC-Manager von einer Teilnahme seines dänischen Goalies aus, ein Ersatz wird jedoch nicht gesucht. „Mit Jakob Holzer, Florian Vorauer und Val Usnik haben wir drei Goalies, die parat stehen“, ergänzt Pilloni. Ganz außer Acht lässt er den Transfermarkt dennoch nicht, denn im schlimmsten Fall (Quarantäne in Peking) könnte Dahm den Rotjacken über einen Monat nicht zur Verfügung stehen.
(Kleine Zeitung)