Also Abstieg in die Div 1b - SICHER NICHT
Wir sollten die Leistung vom Spiel gegen Norwegen bei Olympia geistig mitnehmen - dann dürfte Platz 1 oder 2 sicher sein.
Dahinter sehe ich das Feld recht ausgeglichen - Ungarn hat im Vorjahr bei der 1.A daheim gegen Südkorea verloren - sich dabei aber wie ich den Medienberichten entnommen habe mehr oder weniger selbst geschlagen. Zudem gabs in der Olympiaqualifikation eine Niederlage gegen Holland (auch daheim) - die müssen mMn froh sein, wenn sie nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen.
Japan fürchte ich da mehr - siehe Laibach 2012.
Südkorea mit Veranstaltervorteil - aber spielerisch mit Österreich sicher nicht auf einer Höhe.
Die Ukraine ist schwer einzuschätzen., einerseits in der KHL recht erfolgreich, andererseits werden die Ereignisse in der Heimat an ihnen nicht ganz spurlos vorbei gegangen sein.
Mein Tipp: AUT - SLO - JAP - HUN - KOR - UKR.
Und: Tschechien wir kommen [prost]
Beiträge von WAT stadlau4EVER
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Eine für mich ganz wichtige Passage aus dem angesprochenen Interview:
Bernd Freimüller: "Er muss mit den Jungen arbeiten!"
Ich hoffe es wird umgesetzt.
Wenn du den Nachwuchs EBELtauglich machen willst, kannst du das mMn nur langfristig (beginnend jetzt mit den jungen Nachwuchsjahrgängen") und einer Möglichkeit, in der Kampfmannschaft überregional Fuß zu fassen.
Aus dem W-EV bzw. Team Wien haben doch einige den Sprung in die EBEL geschafft, mMn wird es ohne einer "Zweiermannschaft" nicht gehen. Der Sprung Nachwuchs / EBEL ist einfach zu groß. -
Frank Stronach war übrigens sehr wohl an Eishockey interessiert. Sein großer Traum wäre ja ein Veranstaltungsort in Rotneusiedl an der südlichen Wiener Stadtgrenze gewesen, wo man Fußball UND Eishockey spielen kann. Dieser Traum ist aber niemals über eine Schublade hinausgekommen, und mittlerweilen wohl in dieser vergilbt.
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Christoph Brandner (aktiv bis 2012) und Gregor Baumgartner sind die vl noch bekanntesten Namen der Neuzeit aus der einst erfolgreichen Kapfenberger Eishockey Nachwuchsschule.
Ich habe zuhause noch Unterlagen von den großen Kapfenberger Zeiten Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre, ich werde einmal darin nachforschen. -
Kurt Harand ist sportlicher Leiter beim WEV, Trainer ist mWn Kutschbach.
Ich würde mir Kurt Harand, oder eine andere Wiener Eishockeygröße GERNE als Nachwuchsleiter bei den Caps wünschen (Vorbildcharakter).
MMn sollte es doch möglich sein, auf diesem Weg mittel/längerfristig einige Spieler zu kreieren, welche auch die Linien 3 + 4 in der EBEL füllen könnten. Danach wäre mehr Geld da, um sich für Linie 1 + 2 mehr / bessere Qualität leisten zu können.
Frustrierend für mich, dass Szekesfehervar (obwohl ich die Mannschaft als sehr sympatisch finde) schon wieder im Nachwuchs aufgeigt, die Caps da nur Mitläufer sind. In Wien mMn nicht viel andere Voraussetzungen als bei den Ungarn - der einzige Verein weit und breit, der Eishockey über dem Amateurniveau betreibt, da sollte doch der Zulauf von an Ausbildung interessierter Spieler kein Problem sein. -
Hier kommt es ganz klar auf den Bericht des UEFA-Delegierten an.
Beispiel: Austria ging bei den Ausschreitungen der Zenit"fans" - werfen von Bengalen auf den Block darunter - auch straffrei. Zenit erhielt Geldstrafe und eine Sperre des Fanblock beim nächsten Heimspiel.
Hier wäre wohl zu klären, ob die Sicherheitsmasnahmen seitens des Veranstalters ausreichend waren, wenn ja, wäre bei einem Abbruch wohl Basel übrig geblieben.
Übrigens: Laut SF2 befürchtet Basel (da schon "angeschrieben") nun ein Heimspiel im 4telFinale unter Ausschluss der Öffentlichkeit! -
@ Teilnahme Ukraine
Auch ich habe mich schon gefragt, ob die Ukraine teilnehmen wird.
2011 in Budapest ist Japan aufgrund der Atomreaktorkatastrophe nicht angetreten, es wurde mit nur fünf Ländern gespielt, der Platz Japans wurde für die nächste WM 2012 aber freigehalten, Spanien musste absteigen.
Diesen Platz wird man der Ukraine aber nicht freihalten, trotzdem gehe ich davon aus, dass man die Ukraine in Südkorea sehen wird.
Wenn sich der Krimkonflikt verschärfen sollte, könnte man analog zur Fußball-EM 1992 sich darauf berufen, kriegsführende Länder (damals Jugoslawien) von der Teilnahme auszuschließen, da müsste man aber auch Rußland von der A-WM (dazu noch in Weissrußland...) ausschließen, das halte ich für nicht realistisch.
@ Veranstalter Südkorea
Angeblich hat man einige Amis eingebürgert, schon in Hinblick auf die Olympischen Spiele in vier Jahren, wo ja Südkorea als Veranstalter mit dabei ist, und auf die Weltelite treffen wird. Infoquelle ist ein ungarisches Sportmedium (Bericht war aber schon vor einigen Wochen), weis da jemand vl mehr darüber? -
Gestern (aufgrund der politischen Unrugen in der Ukraine) in Bratislava vor 3800 Zusehern: Donezk - Riga 3:1.
Donezk damit im Halbfinale gegen Lev Praha - eventuell Heimspiele wieder in Bratislava ! -
Für das Handballdoppel am 7.Juni 2014 sollte aber schon abgetaut werden

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"Wir holen Spieler, die bei anderen Klubs Topscorer, Leistungsträger waren.... .... bei den Caps entwickeln sich viele zurück". So Klub-Präsident Hans Schmid in einem Interview in der Kronen Zeitung. Namen nennt er keine, das finde ich okay.
Entscheidend laut ihm - auch mMn - das letzte Heimspiel in der Zwischenrunde gegen Znojmo - durch die Niederlage musste man den VSV nehmen, gegen Fehervar hätte man wohl (auch nicht 4:0 aber) das angestrebte HF erreicht.
Jetzt heisst es an die Zukunft denken, wie man die Mannschaft mit den vorhandenen finanziellen Möglichkeiten verbessern kann. Es hat in Wien schon bedeutend schlechtere Eishockeyzeiten gegeben, aber es hat noch nie so gute Rahmenbedingungen gegeben, die heisst es jetzt nützen
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Die Wiener Wölfe konnten das 1. Finalspiel in der ASH3 mit 6:3 für sich entscheiden und so in der Serie "Best off 3" auf 1:0 stellen. Das Spiel verlief lange Zeit ausgeglichen, im Schlussdrittel merkte man den Flowers aber deutlich an, dass noch ein schweres Spiel, welches keine 48 Stunden zuvor beendet wurde, in ihren Knochen steckt, während die Wölfe ausgeruht in das Spiel gehen konnten.
Im Finale Nr. 2 am kommenden Sonntag gehen beide Teams aber unter gleichen Voraussetzungen in das Spiel und für die Flowers gibt es eine gute Chance in der Serie auszugleichen. -
Scheitern im Play Off ist doch eine Tradition - leider eine Tradition, die mMn noch ausbaufähig ist

Ich bin wirklich keiner, wer Dauererfolge fordert - aber 1x als Underdog weiter wäre wirklich toll und würde den Caps gut tun.
Beispiele (allerdings aus dem Fußball):
Bayern verliert bitter das CL-Finale gegen ManU - kurz darauf holt man den CL-Pokal
Wiederholung: das Finale "Bei uns dahoam" - 1 Jahr später konnte man darüber wieder zumindest lächeln
EM 1988: bitteres Out bei der Heim EM gegen Holland
WM 1990: WeltmeisterMMn zeigt dies, das nicht einzelne Personen an diesen Negativerlebnissen schuld sind, Trainer, Spieler wechseln ja immer wieder, es gibt scheinbar leider immer Vereine die dieses Gen in sich haben - und von denen bin ich zumeist Anhänger (also nicht Bayernfan)

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Dem ist jedoch auch entgegen zu halten, dass den Wölfen jegliche Spielpraxis gegen starke Mannschaften fehlt. Im VF Wilde Card, im HF gegen Mödling mehr oder weniger ein Selbstläufer. Staw-Flowers hat gegen Union drei schwere Spiele gehabt und ein Erfolgserlebnis mitgenommen

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2001/02 GD 4. - Out im HF gegen Linz als Underdog
2002/03 GD 6. - Out im VF gegen VSV als Underdog
2003/04 GD 5.- nicht für HF quailifiziert
2004/05 GD 1. - Meister nach einer Zitterpartie im Finale gegen den KAC (die ersten drei Heimspiele gingen dabei verloren) - aber trotzdem
2005/06 GD 4. - im HF als Underdog out gegen Red Bull
2006/07 GD 4. - im HF als Underdog out gegen Red Bull
2007/08 GD 2. - im HF gegen Underdog Red Bull out
2008/09 GD 2. - im HF gegen Underdog Red Bull out
2009/10 GD 3. - im HF nach 3:0 Matchführung gegen Underdog Linz im HF noch blamabel out
2010/11 GD 3. - im HF als Underdog Red Bull out
2011/12 GD 8, - im VF als Underdog out gegen Linz
2012/13 GD 1. - im Finale 0:4 am KAC gescheitert
2013/14 GD 3. - im VF am Underdog VSV gescheitert
Letzteres ist mMn fix, wenn man die Leistungen ab Play Off Beginn in Heimspielen nimmt (vor allem gegen Linz, Red Bull, Znojmo) ist es schon als Erfolg zu werten, überhaupt ein Spiel gegen den VSV gewonnen zu haben.
Jedenfalls haben die Caps in ihrer Vereinsgeschichte noch NIE als Underdog einen anderen Verein im Play Off eliminiert
Und dies passt genauso wie das Resümee zu diesiger Saison: Enttäuschend
Und dies ist auch der Grund, warum ich diesen Thread eröffnet habe: Ich bin enttäuscht - wieder einmal... -
Er wird den Ex-Chef der Rapid-Ultras beneiden, bei hm wurden heute die Fußfesseln genehmigt und er konnte den Knast verlassen

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Morgen, 20:05 Uhr (leider in) ASH 2 das 3. Halbfinalspiel Staw-Flowers gegen Union Wien. Die Ausgangslage ist als ziemlich ausgeglichen zu betrachten. Der Sieger trifft dann am Wochenende auf die Wiener Wölfe, welche sich via Wild Card im VF und dem Nachzügler des GD`s, dem UEC Mödling dann im HF, für das Finale qualifiziert haben.
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Gibts eigentlich einen Favoriten auf die Spielleitung? Widerspreche keinen der die auch mMn schwache Spielleitung am Dienstag kritisiert, aber wenn sich Villach und Wien duellieren ist das auch keine leichte Aufgabe für die Refs, das sollte auch einmal anerkannt werden.
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Im Jahr danach 1989/90 stand der VSV übrigens wieder im Endspiel und unterlag.
Meister 1990: VEU Feldkirch1993/94 wurde Innsbruck, inzwischen wieder unter ESC Innsbruck auftretend, Meister der Nationalliga, nachdem man 1 Jahr zuvor freiwillig aus der Bundesliga abgestiegen war.
Im Finale wurde der CE Wien mit 2:0 Siegen geschlagen. Es waren jedoch die letzten Spiele in der Vereinsgeschichte des ESC Innsbruck.
Der Nachfolgeverein "Haie" will ja heuer sein 20jähriges Jubiläum mit einem Spiel im Auslauf der Berg isel Schanze feiern. -
Da wirst du kaum jemanden finden, wer dieser Prognose widerspricht.
Endstand Bundesliga 1988/89
1. GEV 6 4 1 1 28:22 9
2. VSV 6 3 1 2 19:18 7
3. VEU 6 2 0 4 27:27 4
4. KAC 6 2 0 4 19:26 4 -
Nach dem doch recht klaren Sieg im GD gestern klare Niederlage gegen die Union, nach dem 2. Drittel 1:6 hinten? Ausfälle? Macht sich das mehr oder weniger spielfreie Monat (mit Duellen auf Trainingscharakter gegen die Firefighters) bemerkbar?
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Exakt vor 25 Jahren, am 10. März 1989, holte der GEV (= Gösser EV) Innsbruck letztmalig den Österreichischen Eishockeymeistertitel nach Tirol. Das entscheidende Spiel in Villach wurde mit 6:2 gewonnen.
Dabei sprach vor dem Spiel so gut wie alles für die Draustädter - von den 17 Saisonheimspielen zuvor wurden 15 gewonnen, 2 endeten Unentschieden (gegen KAC und Innsbruck), ein Unentschieden hätte bereits zum 2. Titel in der Vereinsgeschichte nach 1981 gereicht.
Alles - außer der Modus...
An der österreichischen Eishockeybundesliga 1988/89 nahmen 6 Teams teil (Feldkirch, Innsbruck, Klagenfurt, Lustenau, der WEV und Villach), gespielt wurden 4 Grunddurchgänge mit gesamt 20 Spielen. Danach gab es Bonuspunkte 4-3-2-1-0-0, und nochmals 10 Spiele, wo sich nun die besten 4 Mannschaften für das Play Off qualifizierten. Lustenau und der damals schwer enttäuschende WEV schieden aus.
Villach, Innsbruck, Feldkirch und Klagenfurt qualifizierten sich für das Play Off, welches in Gruppenform (Hin & Rückspiel) gespielt wurde. Bonuspunkte gab es keine, es begann jedes Team mit 0 Punkten, einziger Vorteil der bis dahin die Meisterschaft dominierenden Villacher war es, das letzte entscheidende Spiel daheim zu spielen. Und dies ging sprichwörtlich den Bach hinunter...
Innsbruck sei aber zu Gute zu halten, dass sie den Villachern immer auf den Fersen geblieben waren und sich so dieses Entscheidungsspiel sichern konnten. Überragender Mann am Eis der Tiroler war ihr Schlussmann Brian Stankiewcz. Mit einer unheimlichen Fangquote brachte er die Villacher Angreifer zur Verzweiflung. Die weiteren Spieler des Meisters waren (Auswahl - Ergänzungen gerne willkommen): Stockmann, Kerth, Beaudoin, Lavalee, Beland, Rauchenwald, Lindner und Capitän Platzer. Trainer: Oskar Praxmarer.
Sein gegenüber Bart Crashley sah das Scheitern natürlich in 1. Linie am Modus. In Erinnerung blieb mir noch, dass im Schlussdrittel das Spiel 2x wegen einer Eisräumung unterbrochen werden musste, das Villacher Publikum lies den Frust mit Bierbechern, Feuerzeugen und sonstigen Wurfgeschossen ab.Innsbruck war damals die Sporthauptstadt Österreichs, der FC Tirol unter Startrainer Ernst Happel wurde ebenso wie das Eishockeyteam Meister. Heute gibt es beide Vereine nicht mehr, die Nachfolgevereine zieren heuer das andere Ende der Tabelle...
Auf den Titel 1989 hat das Innsbrucker Eishockey übrigens 26 Jahre warten müssen (letzter Titel zuvor 1963) - also wäre es nächstes Jahr wieder an der Zeit den Titel nach Innsbruck zu holen. Wünsche den Tirolern hiermit Alles Gute und das sie zumindest einigermasen wieder an die erfolgreiche Zeit anschließen können!
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Mein Tipp ist (auch bei einer Änderung der Schiedsrichterbesetzung): 4:2 für die Caps. Hauptgrund ist, dass ich beruflich verhindert bin diesem Spiel beizuwohnen und da die Caps (wie zumeist in dieser Saison) einen Sieg einfahren

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@ Powerhockey
Der Meistertitel war 2005. Damals ist man als Erster in die Play Offs gegangen (HF VSV, Fin. KAC), hat damit den Platz an der Sonne gehalten
Im Vorjahr ist man auch als Erster in die Play offs gegangen, dann auf Platz 2 (Finalniederlage gegen den KAC) zurückgefallen.
Das die Caps als Underdog im Play Off jemanden aus dem Weg geräumt haben hat es (leider) noch nicht gegeben.
Wenn das letzte Drittel gegen Znojmo der Standard für die Play Off Spiele waren wird nicht viel zu erwarten sein.
Aber der VSV scheint den Caps zumindest nicht so schlecht zu liegen, wenn man die bisherigen Saisonergebnisse als Massstab nimmt. -
Die Caps haben sich seit ihrer Gründung 2001 im Play Off noch nie steigern können, maximal ihren Rang halten können, mehrmals enttäuscht (2008 als Leader HFout gegen Red Bull, 2011 nach 3:0 noch Out gegen Linz), also meine Erwartungshaltung ist nicht sehr hoch, wenn man das letzte Drittel am Sonntag daheim gegen Znojmo nimmt wird man wohl das Geldbörsel sehr gut schonen können.
Andererseits die Hoffnung stirbt zuletzt: gegen Villach gab es heuer eine positive Bilanz, bei VSV mMn einige Spieler mit hoher Qualität, aber der Rest fällt sehr stark ab. Also müsste diese Qualität kontrollierbar sein.
Mein Tipp: hart erkämpftes 4:3 für Wien. -
In Nemzetisport nur kurze Erwähnung - frei übersetzt: Durch einen 3:2 Sieg bei Dornbirn kann Fehervar weiterspielen. Dann noch kurze Erklärung über den Modus.
Ich glaube der KAC ist NICHT DESHALB NICHT ins VF gekommen weil gestern Fehervar bei Dornbirn gewonnen hat, da liegt auf halben Weg Innsbruck z. B. .... Und hätte Laibach gegen Fehervar nicht so fleissig gepunktet wäre es wohl für den KAC schon früher vorbei gewesen
Leider ist durch das gestrige Versagen daheim gegen Znojmo der AVS wohl als VF-Gegner der Caps weg, mMn trotz der durchwachsenen Statistik heuer gegen die Ungarn der wohl einfachste VF-Gegener; tippe aber das sowohl Dornbirn als auch Fehervar einerseits auf eine positive Saison zurückblicken werden, andererseits im HF nicht mehr dabei sein werden.