der fall jesenice zeigt, wie enorm wichtig es wäre, wenn die liga ein vernünftiges lizenzierungsverfahren hätte. die nahezu einzige eintrittskarte in die liga, nachdem es ja keinen sportlichen auf- oder abstieg gibt, ist die finanzielle möglichkeit ein gewisses mindesbudget zu stemmen und möglichst nachhaltig ausfinanzieren zu können um mitzuspielen. wenn man fälle, wie jesenice in zukunft vermeiden will, wird die EBEL um eine lizenzierung, wo genau diese umstände überprüft werden, nicht umhinkommen.
ein salerycap ist etwas völlig anderes. er dient einer gewissen gleichmacherei, die ich perse ablehne. die wirtschaftlichen voraussetzungen der unterschiedlichen teilnehmer sind eben schlichtweg nicht die gleichen. eine untergrenze an budget sollte ein gewisses sportliches mindestniveau für die EBEL garantieren, wobei eine budgetuntergrenze aufgrund der unterschiedlichen gehaltsniveaus in den teilnehmerländern sowieso schon schwierig zu benennen ist. eine obergrenze festzulegen, wenn es sich die vereine leisten und auch ausfinanzieren können, halte ich für falsch, abgesehen davon ist, außer mit einem vertraulichen lizenzierungsverfahren sowieso nicht leicht kontrollierbar. wichtiger wäre es, in allen teilnehmerländern statt der völlig aus dem ruder laufenden punkteregel eine vernünftige und einfache lösung für das verhältnis von nicht EU-imports zu EU-spielern zu finden und eine mindestanzahl an jeweils nationalen spielern (von mir aus auch gegliedert nach altersklassen) im spielberichtskader zu definieren.
@jesenice
ich halte dies für traurig, aber wenn es nicht sein soll, dann eben nicht. vielleicht kommen sie in einigen jahren ja wieder zurück.