Die EBEL ist in der mittlerweile komfortablen Situation, dass offensichtlich mehr hineinwollen, als hinaus. Dies birgt den Vorteil in sich auch die Teilnahmebedingungen hinsichtlich sportlicher und finanzieller Qualität anpassen und hinaufschrauben zu können.
Vereine, die zwar eine Bankgarantie für die Teilnahme legen, aber ihre Berufsspieler nachweislich nicht bezahlen, sollte die Teilnahme an der EBEL aberkannt werden. So sehr mir der Standort Laibach (bzw. vorher auch Jesenice) sympatisch ist, aber so wie sie es nicht nur in Einzelfällen handhaben geht das einfach nicht. Das ist schwer unseriös und hat in einer modernen Profiliga nichts verloren.
Die EBEL sollte eine vernünftige Lizenzierungspolitik beginnen, die auch sicherstellt, dass stichtagsbezogen Saisonbudgets vorhanden und ausfinanziert sind. Für den Fall, dass Spieler nachweislich nicht bezahlt werden, sollte es Sanktionen wie Punkteabzüge oder Verweigerung von PO-Teilnahmen geben. Für den Fall, dass Vereine kurzfristig vor Saisonbeginn abspringen, sollten bei Antragsstellung für die nächste Saison Bankgarantien für Ausstiegspönalen gelegt werden, die ausreichend hoch sind (1 Mio). Diese kann man ja bei Teilnahme dann auf die Hälfte reduzieren.
Wichtig wäre auch, dass es die Liga schafft noch mehr Ligasponsoren zu gewinnen und eine echte Markenpolitik aufbaut. Displays von Ligasponsoren müssten verpflichtend in allen Eishallen und im TV präsent sein.